Hilfe bei Subnotebook-Auswahl

Hotzenplotz

Kabelverknoter(in)
Hallo,
nachdem ich mich immer erfolgreich gegen notebooks/netbooks etc. verwehrt habe, bin ich nun doch gezwungen mir fürs studium etwas mobiles anzuschaffen. Ich habe die "normalen" netbooks ausgeschlossen und denke eher an die subnotebooks. Ich würde so +/-450€ ausgeben wollen.
Entdeckt habe ich bisher das Acer Aspire 1810TZ und das Dell Inspiron M101z, ich denke 11,6" wären am besten für mich. Vielleicht kann mir jemand etwas zu den beiden geräten sagen oder weitere vorschlagen.
Danke euch
 
Also ich habe jetzt seit etwa 10 Monaten das 1810TZ und bin immer noch begeistert! Fürs normale Arbeiten, also surfen, schreiben, lesen etc ist es wunderbar geeignet und schnell. Kein Vergleich zu den lahmen Atom-Gurken. Ich hab auch schon stundenlang plants vs. zombies gespielt.. ;)
Ich find den 11,6" Bildschirm sehr passend von der Größe her. Die Akkulaufzeit hält, was sie verspricht: Ohne WLAN locker 9-10 Stunden, wenn man es nicht mit der Bildschirmhelligkeit übertreibt. Mit Wlan surfend kommt es immer noch auf 8 Stunden, was ich hervorragend finde. Ich fahre mit dem Ding viel Zug und schau dabei Filme oder höre Musik. Und auch da macht es nicht schlapp.
Einziger (kleiner) Nachteil ist meiner Meinung nach der spiegelnde Bildschirm, der in helleren Umgebungen dann doch etwas nervt.
 
Unter 13 Zoll würde ich nicht gehen. Finde alles andere eigentlich zu klein. Was studierst du den? Ein BWLer hat natürlich andere Ansprüche als ein Informatiker oder Maschinenbauer
 
international business, also in die richtung bwl. ich muss halt alle möglichen office sachen nutzen können, internet in vollem umfang, und halt auch mal nen film schauen. die mobilität ist aber einer wichtigsten punkte, deswegen denke ich eher an 11,6". Mich würde interessieren ob mir jemand etwas zu dem dell sagen, grade im vergleich zum acer, haben ja beide nen anderen prozi und grafikeinheit. Schonmal danke für die schnellen antworten.
 
Wieso braucht man fürs BWL Studium nen anderen Rechner als fürs Informatikstudium :huh:

PS: Frage kommt vom Wirtschaftsinformatiker :lol:sry für offtopic^^
 
Für BWL reicht ein officebook. Informatik oder Ingenieur braucht eher auch mal ne gute Graka oder auch spezielle Anschlüsse für irgendwelche Module.


@topic: unter 13 find ich auch was zu klein. Das würd ich nur machen, wenn man wirklich GANZ empfindlich ist und einen schon das zusätzliche Gewicht eines Snickers im Rucksack extrem stört. :ugly: Preiswerte 11-12 Zöller wiegen nämlich 1.3-1.6kg. Viele 13er bis 450€ wiegen auch nur 1.5-1.8kg. Also kaum mehr. Und der Platzbedarf kann ja wohl kaum ein Argument sein, denn als Student hat man ja nen Rucksack oder ne größere Umhängetasche, da passt ein 13-14er mehr als locker rein, ein 11-12er spart da auch kaum was.

Und so oder so mal überlegen, ob man überhaupt ein Notebook in der Uni braucht. zum "Mitschreiben" ist das zu 99% ungeeigneter als es per handschriflichem Notieren zu machen. Wenn man das nämlich dann im Endeffekt doch nur mal "braucht", wenn mal mal für ein Referat recherchiert oder in der Uni lernen will statt zu Hause, dann ist man mit nem 15,4er meist besser bedient, bei dem es ja dann nicht schlimm ist, wenn man es ab und an mal mit"schleppen" muss - Viele wiegen mittlerweile auch nur noch 2.5kg, also wie ein 11-13er, und Du hast Dir nach der Uni halt noch ne Literfalsche Wasser gekauft ;) Da bricht mal auch nicht direkt zusammen, wenn man damit mal 15min rumlaufen muss.
 
also darum, dass ichs brauche gehts mir ja gar nicht, das weiß ich ja;). Ich wär einem 13"er auch nicht gänzlich abgeneigt, hab da nur noch keins gesehen, was in meinen preisrahmen fällt, bzw. blick ich bei den ganzen angeboten auch nciht mehr durch. Also wie gesagt, bin für weitere vorschläge diesbezüglich offen, vielleicht stand ja jemand erst kürzlich vor einer ähnlichen wahl.
 
naja, ich weiß ja jetzt nicht, was Du schon für 13er gesucht hast, aber zB

Lenovo IdeaPad U350, Pentium SU4100 1.30GHz, 2048MB, 250GB, Windows 7 Home Premium (M22ERGE) Preisvergleich bei Geizhals.at Deutschland

oder Lenovo IBM ThinkPad Edge, Athlon X2 Neo L325 1.50GHz, 2048MB, 250GB, 13.3" (NUE88GE) Preisvergleich bei Geizhals.at Deutschland

Das erste hat win7 dabei, 1.6kg. Das zweite ist was "robuster", wiegt 100g mehr, hat kein windows dabei - wobei man als Student an sich immer von der Uni ne Lizenz bekommen kann.


Beide habe ne "Stromspar"-Dualcore und ne HDD mit 250GB. Bis 450€ sind kleinere da auch nicht stärker ausgestattet.
 
ja, die lenovo hatte ich bei den kleineren schon gesehen, aber oft gelesen, dass die qualitativ nicht so doll sein sollen, wen dem nicht so ist, wär das 2. von dir genannte echt nicht schlecht. werd mal schauen ob ich das hier irgendwo mal in nem mediamarkt finde.

Kann mir vielleicht jemand was zur performance der bisher genannten modelle sagen, also acer, dell und die beiden lenovo. Ich blicke bei den ganzen mobil-cpu's gar nicht durch, sorry.
 
Zuletzt bearbeitet:
Große Unterschiede gibt es bei den "Stromspar"_CPU eh kaum. zB bie Notebookcheck: Notebook Test, Laptop Test und News findest Du auch benches.

Wegen der Qualität: 450€ ist halt wenig, und wenn dann leute das Teil in die Finger bekommen, deren letztes Gerät vor 4 jahren ein 2000€-Businessbook von Lenovo war, dann ist es klar, dass die es "schlecht" finden, allein weil die lenovo nur als "teure Businessmarke" kannten - es ist aber für den Preis angemessen, und die kleineren für den Preis sind sicher nicht besser. Mir wär jetzt nicht bekannt, dass die für den Preis nicht gut genug wären
 
Ok, also studierst du ungefähr das gleiche wie ich. Rate dir wirklich zu einem 13 Zoll Gerät. Besonders wenn du an eine Präsentation arbeitest oder einen wissenschaftlichen Text schreibst, wird sonst alles in massiver Scrollarbeit ausarten. Selbst wenn du zuhause einen größeren Rechner stehen hast oder in der Uni / FH einen Rechnerpool zu Verfügung hast, wirst du (nach meiner Erfahrung) mehr an deinem eigenen Notebook sitzen und dann ist die etwas größere Auflösung wirklich praktisch.
 
Ok, also studierst du ungefähr das gleiche wie ich. Rate dir wirklich zu einem 13 Zoll Gerät. Besonders wenn du an eine Präsentation arbeitest oder einen wissenschaftlichen Text schreibst, wird sonst alles in massiver Scrollarbeit ausarten. Selbst wenn du zuhause einen größeren Rechner stehen hast oder in der Uni / FH einen Rechnerpool zu Verfügung hast, wirst du (nach meiner Erfahrung) mehr an deinem eigenen Notebook sitzen und dann ist die etwas größere Auflösung wirklich praktisch.

kann ich nur zustimmen..

studiere selbst wirtschaftsinformatik..und bisher hab ich alle projekte irgendwie auf meinem Laptop geschrieben... hab zwar nen 15,6" aber manchesmal würd ich auch gern nen 13" lenovo mit 1440x900 haben ;D
 
so, war grad beim mediamrkt in maastricht, die haben echt eine RIESEN auswahl:lol:, aber ihr habt recht es muss ein 13er werden, die frage ist nur noch welches. Das ideapad 350u sagt mir bisher am meisten zu, das thinkpad edge, find ich leider potthässlich, was bei den mobilen geräten für mich schon ne kleine rolle spielt:schief:. Werd jetzt notebookcheck nochmal durchforsten...
 
Tja, größeres Display heißt nicht zwingend höhere Auflösung oder mehr Arbeitsfläche!

1.) Display

In der gewünschten Preiskategorie kann man die Hoffnung auf ein mattes Display fast aufgeben. Obwohl mir noch keiner untergekommen ist, der diese "Schminkspiegel" toll fand, scheinen sich die Hersteller einig zu sein, matte Displays nur noch bei höherpreisigen Notebooks anzubieten. Alternativ kann man sich dann eine passende Anti-Reflex-Folie (ca. 30 Euro) bestellen und draufkleben.

Im Mainstreambereich liegen die Auflösungen bei 11,6" - 13" Displays fast immer bei 1366x768 (manchmal bei 1200x800). Das ist schon ein großer Gewinn im Gegensatz zum 1024x600-Mäusekino in der 10"-Klasse. Allerdings zeigt das, daß man mit einem 13"er zwar ein größeres Bild hat aber nicht zwingend mehr sieht.

Wenn es 13" sein sollen und das Budget knapp ist, fällt mir zur Zeit nur das Lenovo Edge 13 ein. Kostet 399,- abzüglich 50,- Cashback. Für 350 Euro ein mehr als faires Angebot. Aber Vorsicht: Es hat kein optisches Laufwerk und bietet auch nicht die bekannte Lenovo/IBM-Qualität, wie sollte es auch zu dem Preis. Man erhält also "nur" das größere Display (aber eben auch nur mit 1366x768) und eine größere Tastatur. Achja, es ist auch ein besonderes Exemplar des AMD Neo K325 mit 1,5 anstelle 1,3 GHz verbaut. Dafür gibt's kein Betriebssystem dazu, was aber praktisch ist, wenn man eh schon eines hat.

2.) Prozessor

In der Klasse der "großen" Netbooks und "kleinen" Notebooks zwischen 350 und 500 Euro haben sich hauptsächlich 2 Varianten breitgemacht:

- Intel SU4100 mit 2 x 1,3 GHz
- AMD Neo L325 mit 2 x 1,3 GHz

Bezüglich Leistung und Stromhunger liegen beide sehr nahe beinander und sind auch beide empfehlenswert. Sie bieten in etwa die dreifache Leistung eines Atom Dual-Cores und reichen damit für alle wichtigen Anwendungsbereiche wie Office, Internet, kleine Spielchen und Audio/Video vollkommen aus.

Wenn man sich hauptsächlich mit nur einer Aufgabe gleichzeitig am Notebook beschäftigt (also Film gucken ODER surfen ODER spielen), kommt in meinen Augen auch noch der AMD Neo L125 in Frage. Der ist ein halbierter L325 (also ein Single-Core) allerdings mit 1,7 anstatt 1,3 GHz Taktrate. Hat man also eine rechenintensive Anwendung, die sich nur auf einen Kern stützt, kann der L125 durch die spürbar höhere Taktrate auch die bessere Wahl sein. Zudem sprt man hier in der Anschaffung noch ca. 50 Euro.

Meine persönliche Empfehlung: Finger weg vom Atom (auch wenn viele glückliche Atom-Besitzer schimpfen werden)! Die CPU ist gut für Navigeräte, BluRay-Player und automatische Kaffeemaschinen aber für richtige Computer einfach zu schwach.

3.) Grafikeinheit

Der Intel SU4100 wird i.d.R. mit der Intel HD4500-Einheit verbunden während die AMD-CPUs mit dem AMD HD4225 (manchmal auch mit dem HD3200) angeboten werden.

Dies GPUs (Intel wie auch AMD) bieten gute Leistung für alle 2D-Aufgaben, unterstützen Video bis Full-HD und bieten sogar genügend Leistung um ältere Spiele zu genießen, wobei im Spielebereich AMDs HD4225/3200 leichte Vorteile gegenüber der Intel-GPU bietet.

4.) Arbeitsspeicher

2 GB DDR-Ram sind Standard. Wichtig ist, ob noch ein 2. Ramslot für eine Erweiterung zur Verfügung steht und ob DDR2- oder DDR3-Ram verbaut wird. Leistungsmäßig tun sich beide in dieser Klasse nicht viel (zumal hier auch der DDR3 nur mit 800 MHz angesprochen wird) aber durch die niedrigere Betriebsspannung spart DDR3-Ram Strom und sorgt so für längere Akku-Laufzeiten.

Interessanterweise geben viele Anbieter Windows 7 Home Premium 64 bit zum Netbook dazu. Will man dies nutzen, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Ram-Aufrüstung auf 4 GB - Kostenpunkt ca. 50 - 70 Euro.

5.) Festplatte

Tja, 160 GB bis 320 GB gibt's in der Regel dazu. Man muß für sich entscheiden, wieviel Platz man braucht. Manche Hersteller (z.B. Dell) packen Platten mit nur 4500 U/min rein. Modelle mit 5400 U/min machen das arbeiten etwas angenehmer.

Im Idealfall baut man eh die Festplatte aus, packt sie in eine 10 Euro-USB-Gehäuse und nutzt sie fortan als externen Speicher. Mit einer SSD (100 - 200 Euro) bekommt jedes Net-/Notebook sofort einen anderen Charakter! Hoch-/Runterfahren geht blitzschnell, Programme starten ohne Verzögerung und die Lautlosigkeit vermittelt ein ganz besonderes Gefühl von Wertigkeit.

6.) Anschlüsse

Ja, hier hat sich endlich etwas getan! HDMI hat seinen Weg in die Netbooks gefunden und somit kann man die kleinen Racker nun an den heimischen TV zum HD-Gucken anschließen oder auch einen richtigen Monitor zum arbeiten anschließen. Mit Monitor, Maus und Tastatur kann so ein Net-/Notebook durchaus einen Arbeits-PC ersetzen.

Vorsicht beim Lenovo X100: hier haben die Jungs den HDMI-Anschluß dorch tatsächlich verpennt und damit verliert dieses (ansonsten gute) Netbook im Kreise seiner zahlreichen Konkurrenten seine Daseinsberechtigung.

Der Rest ist in dieser Preisklasse der übliche Standard. Bei fast allen Geräten finden sich noch 3 USB-Ports, Klinkenanschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer (manchmal sogar SPDIF-tauglich) und ein VGA-Anschluss für die Beamer-Verbindung. Manche Geräte haben Bluetooth, manche nicht - muß man eben nachlesen.

Für Edge/UMTS muß man 200 Euro mehr aus der Tasche ziehen.


Beim Budget sollte man noch beachten, daß die Hersteller in dieser Preisregion sehr knausrig bei den Beigaben sind. Will man das Netbook richtig nutzen, sollte man nochmal

- 50 bis 70 Euro für zusätzlichen Arbeitsspeicher
- 30 Euro für eine Displayfolie
- 20 bis 40 Euro für eine Tasche
- 50 Euro für ein externes DVD-Laufwerk
- 30 Euro für eine SDHC-Class10-Karte (die SSD des kleinen Mannes)

miteinrechnen.
 
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danke nochmal für die vielen infos. Ich hab nochmal rumgeschaut und bin jetzt beim lenovo ideapad u350, dem dell M101z und dem acer aspire 1810TZ hängen geblieben. Ich frage mich nur grad, ob ich für ein 11" Gerät tatsächlich 100€ mehr bezahlen soll, oder das günstige Lenovo nehme und in 1-2jahren nach einem neuen ausschau halte. Ich hoffe ich finde hier noch mal ein lenovo im laden ums mal zu befingern...
 
Warum für ein KLEINERES mehr ausgeben? Du wirst die Dinge schlechter erkennen, das Tippen ist unkomfortabler, und wenn Du ne Tasche/Rucksack dabei hast, gibt es echt keinen Grund, wegen der Größe was kleinres zu nehmen - Du willst das ja nicht in ne Innentasche eines Jackets tun oder so... :ugly: ;)
 
Vom Kopf her spricht nicht viel für die kleineren Modelle, das stimmt schon. Zum richtigen arbeiten ist das U350 bestimmt eine gute Wahl. Allerdings würde ich dann nochmal ein Auge auf das Lenovo Edge 13 werfen. Da lassen sich nochmal 50 Euro sparen und das hat wenigstens die geile, mattschwarze/schlichte IBM-Optik mit dem roten Knubbel und nicht diesen "Silber-aus-der Dose-Look".
Mich fasziniert an den 11,6"ern gerade diese Winzigkeit. Man packt so ein Teil einfach in seine Tasche oder seinen Rucksack dazu - wie einen Taschenrechner. Für so ein Ding ist überall Platz und es ist in der Masse der 15"-Billigeimer immer noch ein Hingucker.
 
Wieso kann man beim edge 50€ sparen? Ich hab als günstigsten preis dafür 399€ ohne betriebssystem gefunden, das ideapad hingegen mit betriebssystem für 379€, oder 389€ mit 3gb ram.

Edit: Hab grad gesehen, dass es diese cash-back-geschichte gibt. Werde jetzt das ideapad nehmen, gibts für 399€ mit 3gb ram und 2 jahren garantie, denke das ist ein guter preis. Haben die bei lenovo dieses cash-back immer mit verschiedenen produkten oder wie läuft das bei denen?
 
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