ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: High-End-Grafikkarten: AMD und Nvidia stehen vor Verfügbarkeitsproblem bei 28-nm-GPUs
Den zeitlichen Faktor darf man auch nicht vergessen: Bei Intel ist es mitlerweile normal, dass sie fertige Testwafer einer kompletten CPU öffentlich ein Jahr vor deren geplanten Erscheinen rumzeigen. Bei TSMC scheinen die Hersteller teilweise froh sein, wenn sie ein Quartal vorher die ersten einfachen Schaltkreise unter der Hand testen können. Selbst wenn Intel also mal vergleichbare Probleme hat (was sicherlich häufiger der Fall ist): Die haben einfach alle Zeit der Welt, um sie zu beheben, bevor es irgendwelche Auswirkungen auf den Markt hat.
Ungeachtet der Umsteigerprobleme, die vermutlich mehr als eine Generation Verzögerung bedeuten würden: IBM hat afaik 32 nm noch nichtmal flächendeckend eingeführt und Intel nimmt nur in geringem Maße Aufträge von außen an und das afaik nur für alte Fabs. UMC wäre die nächstbeste Adresse. Aber die haben eben auch deutlich geringere Kapazitäten, als TSMC - und was nützt es einen, die Fertigung bei einem anderen Hersteller anlaufen zu lassen, der ggf. höhere Qualität bietet, aber unterm Strich trotzdem nicht mehr funktionale Chips liefert?
Die scheinen in der Tat jedes "tick" einfach so durch zu ziehen. Allerdings hört man dort auch einfach nichts über Yieldraten etc. weil ja die ganze Wertschöpfungskette im Haus bleibt. Selbst wenn es da Probleme gibt wird man nicht unbedingt davon erfahren.
Den zeitlichen Faktor darf man auch nicht vergessen: Bei Intel ist es mitlerweile normal, dass sie fertige Testwafer einer kompletten CPU öffentlich ein Jahr vor deren geplanten Erscheinen rumzeigen. Bei TSMC scheinen die Hersteller teilweise froh sein, wenn sie ein Quartal vorher die ersten einfachen Schaltkreise unter der Hand testen können. Selbst wenn Intel also mal vergleichbare Probleme hat (was sicherlich häufiger der Fall ist): Die haben einfach alle Zeit der Welt, um sie zu beheben, bevor es irgendwelche Auswirkungen auf den Markt hat.
Intel oder IBM
Ungeachtet der Umsteigerprobleme, die vermutlich mehr als eine Generation Verzögerung bedeuten würden: IBM hat afaik 32 nm noch nichtmal flächendeckend eingeführt und Intel nimmt nur in geringem Maße Aufträge von außen an und das afaik nur für alte Fabs. UMC wäre die nächstbeste Adresse. Aber die haben eben auch deutlich geringere Kapazitäten, als TSMC - und was nützt es einen, die Fertigung bei einem anderen Hersteller anlaufen zu lassen, der ggf. höhere Qualität bietet, aber unterm Strich trotzdem nicht mehr funktionale Chips liefert?

Das sind Grundlagen der BWL.
