News Nvidia Vera Rubin: Next-Gen soll "kurz vor dem Start" stehen

schon faszinierend, wie hier immer nur über die nächste gpu-generation gesprochen wird, aber kaum jemand die frage stellt, wo der strom für den ganzen ki-wahn eigentlich herkommen soll.

weltweit werden gerade riesige ki-rechenzentren geplant bzw. gebaut, mit einem zusätzlichen strombedarf in größenordnungen von bis zu ~200 gigawatt. zum vergleich: deutschland liegt in der spitzenlast irgendwo um die 80 gw. wir reden hier also über mehr als das doppelte des maximalen deutschen stromverbrauchs – dauerhaft, 24/7. ein rechenzentrum wird nachts nämlich nicht einfach runtergefahren, nur weil keine sonne scheint und wind gerade pause macht.

gleichzeitig steigen die preise und die konkurrenz um hardware, grafikkarten, speicher und energie weiter. und in deutschland? wir diskutieren ernsthaft darüber, wie man noch mehr gesicherte stromerzeugung abschaltet, während anderswo neue kernkraft gebaut wird. china baut dutzende neue reaktoren parallel.

und bevor wieder jemand sagt „ist doch nur für lustige bilder und chatbots“: ein teil der entwicklung geht ganz klar in automatisierung, analyse und immer mehr digitale kontrolle. gleichzeitig wird in der eu seit jahren über deutlich stärkere eingriffe in digitale kommunikation diskutiert. da darf man schon mal fragen, wofür dieser gigantische aufwand am ende eigentlich gut sein soll.
 
Und wenn du heute in Almanien einen Reaktor baust der 15 Jahre Bauzeit hat und 20-24 Mrd kostet, dessen Betriebskosten astronomisch sind und dieser Wahnwitz dann auf DICH und DEINEN Strom umgelegt wird, nützt dir das genau was ?
komisch ist bei deiner märchenstunde das der strom billig war als er aus dem akw und kohle kraftwerken kam und seit dem wir die billigen erneuerbaren haben, na da bezahlen wir mindestens das doppelte. solltest mal über diesen aspekt nach denken bevor du was schreibst.

//EDIT
und ich verrate dir mal ein geheimnis, das sin noch lange nicht alle kosten, ein erheblicher anteil wird ja aus steuermitteln finanziert und ist deshalb auf deiner rechnung gar nciht zu sehen. also im grunde ist es noch viel teurer ^^

//EDIT2
und das beste, alles basiert auf einer studie die komplett falsch ist und das sagt jetzt sogar das ipcc, ich lach mich tot.
 
Zuletzt bearbeitet:
nehmen wir an rubin wäre real am Desktop mit n3
derzeit gb202
45% alu 216sm (physisch)
30% cache L2+L1
25% I/O displayengine

auf n3 mit verbreiterten cache auf 192mb derzeit 128mb
20% alu
60% cache
20% displayengine I/O
kein chip unter 200mm²
Größter chip 798mm² mit 256sm 3,0ghz

bsp chip gr205 4gpc a24sm 407mm²
152$ chip 48% yield
perf grob bei aktiven 90sm +-43-51tf je nach api
Dies müsste die rtx6080 werden die dann maxed +20% schneller wäre als ne rtx5080 bei gleichen verbrauch +-350w
Der halbe chip mt 2 gpc wäre als gr206 grob 288mm² groß 93$ chip perf. auf 23-27tf
Das muss ne rtx6070 sein was maxed dann +11% vs rtx 5070 wären bei 250w

Das lohnt sich nicht da die sku ab 759$ anfangen müssen
Die Ursache sind die rampreise
16gbit gddr7 derzeit 28gbps 20$

Solange diese Ai Krise anhält sind neue dgpu undenkbar und die Krise geht noch bis ende 2026 weiter
Der plan sind apu systeme und ne Abkehr von dgpu generell mit lpcamm2 ddr6 an 512bit
ddr6 soll zwischen 2028 2029 am markt ankommen. Zugleich bei am6 und so1954
Die ai Krise endet dieses Jahr und die rampreise fallen aber dgpu sind Geschichte

Das ist tragisch da zen6 extrem gut wird. +50% an ipc
 
und bevor wieder jemand sagt „ist doch nur für lustige bilder und chatbots“: ein teil der entwicklung geht ganz klar in automatisierung, analyse und immer mehr digitale kontrolle. gleichzeitig wird in der eu seit jahren über deutlich stärkere eingriffe in digitale kommunikation diskutiert. da darf man schon mal fragen, wofür dieser gigantische aufwand am ende eigentlich gut sein soll.
Eben, für nichts gutes. Nur mehr Überwachung und Kontrolle, mehr Macht für unsere "Besitzer" die uns als eine einzige große Schafheerde betrachten.
 
komisch ist bei deiner märchenstunde das der strom billig war als er aus dem akw und kohle kraftwerken kam
Der Strom war damals scheinbar billig, weil die echten Kosten externalisiert wurden: Atommüll-Endlagerung (noch immer ungelöst, Kosten in Deutschland: geschätzte 170 Mrd. €+), Subventionen, Haftungsbefreiung bei Unfällen, Gesundheitskosten durch Kohle.

Die alten AKW waren abgeschrieben - das ist kein Argument für NEUE Reaktoren. Es ändert auch nix an der Tatsache, dass ihr Almans es nichtmal hinbekommt einen fucking Bahnhof seit nem Jahrzehnt zu bauen oder einen Flughafen in unter einem Jahrzehnt, aber einen hochkomplexen Atomreaktor, der soll unsere HEUTIGEN Energieprobleme SOFORT lösen können ? Eieiei. :ugly:

und seit dem wir die billigen erneuerbaren haben, na da bezahlen wir mindestens das doppelte. solltest mal über diesen aspekt nach denken bevor du was schreibst.
Der Preisanstieg kam nicht durch Erneuerbare, sondern durch:

- Gaspreis-Explosion nach dem Ukraine-Krieg 2022
- Gleichzeitiger Ausfall von ~50% der französischen AKW-Flotte (Korrosionsprobleme)
- Netzentgelte, Steuern, Abgaben - die haben mit Erneuerbaren wenig zu tun
- Laut DIW hat der Atomausstieg keine signifikanten Preissteigerungen verursacht.
- 2024: Rekordzubau Solar/Wind -> Stromkosten und CO2-Emissionen gesunken. Oh Wunder ! :ugly:

//EDIT
und ich verrate dir mal ein geheimnis, das sin noch lange nicht alle kosten, ein erheblicher anteil wird ja aus steuermitteln finanziert und ist deshalb auf deiner rechnung gar nciht zu sehen. also im grunde ist es noch viel teurer ^^
Das gilt für Kernkraft genauso oder mehr:

- Neue AKW in Europa werden ohne staatliche Garantien gar nicht gebaut - kein privater Investor finanziert das Risiko.:lol:
- Hinkley Point C in UK: Staat garantiert Abnahmepreis von 92,5 £/MWh (inflationsindexiert) für 35 Jahre - das ist Subvention in Reinkultur.
- Flamanville 3 in Frankreich: Geplant 3,3 Mrd. €, Endkosten laut französischem Rechnungshof: 23,7 Mrd. €, Bauzeit: 17 Jahre.
- Hinkley Point C: Inzwischen 35 Mrd. £, Fertigstellung frühestens 2030.

Kleiner Sarkasmus-Einschub: Ja, Steuermittel fliessen in die Energiewende. Aber wer zahlt eigentlich die Atommüll-Lagerung für die nächsten 100.000 Jahre? Ach so, auch der Steuerzahler. Lustig.^^

//EDIT2
und das beste, alles basiert auf einer studie die komplett falsch ist und das sagt jetzt sogar das ipcc, ich lach mich tot.
Das ist schlicht erfunden oder grob missverstanden.

- Es gibt keine IPCC-Aussage, die besagt, Erneuerbare seien teurer als gedacht oder die Kostenstudien seien falsch.
- Das IPCC befindet sich im 7. Bewertungszyklus, AR7 ist noch nicht abgeschlossen.
- IRENA 2024: Erneuerbare sind weiterhin die günstigste Option für neue Stromerzeugung - 91% aller Neuinstallationen sind ganz klar günstiger als die billigste fossile Alternative.
- Fraunhofer ISE bestätigt: Solar 4-14 ct/kWh, Wind 4-10 ct/kWh, neues AKW: 13-49 ct/kWh. Das ist nichtmal ein Vergleich.

Du hast drei echte Probleme (Strompreise, Subventionen, Studienqualität) - und bei allen dreien die Ursache falsch zugeordnet, während du genau die Technologie verteidigst, die bei allen drei Punkten am schlechtesten abschneidet. Respekt. Das muss man auch erstmal hinkriegen. :daumen:
 
Der Strom war damals scheinbar billig, weil die echten Kosten externalisiert wurden: Atommüll-Endlagerung (noch immer ungelöst, Kosten in Deutschland: geschätzte 170 Mrd. €+), Subventionen, Haftungsbefreiung bei Unfällen, Gesundheitskosten durch Kohle.

Die alten AKW waren abgeschrieben - das ist kein Argument für NEUE Reaktoren. Es ändert auch nix an der Tatsache, dass ihr Almans es nichtmal hinbekommt einen fucking Bahnhof seit nem Jahrzehnt zu bauen oder einen Flughafen in unter einem Jahrzehnt, aber einen hochkomplexen Atomreaktor, der soll unsere HEUTIGEN Energieprobleme SOFORT lösen können ? Eieiei. :ugly:


Der Preisanstieg kam nicht durch Erneuerbare, sondern durch:

- Gaspreis-Explosion nach dem Ukraine-Krieg 2022
- Gleichzeitiger Ausfall von ~50% der französischen AKW-Flotte (Korrosionsprobleme)
- Netzentgelte, Steuern, Abgaben - die haben mit Erneuerbaren wenig zu tun
- Laut DIW hat der Atomausstieg keine signifikanten Preissteigerungen verursacht.
- 2024: Rekordzubau Solar/Wind -> Stromkosten und CO2-Emissionen gesunken. Oh Wunder ! :ugly:


Das gilt für Kernkraft genauso oder mehr:

- Neue AKW in Europa werden ohne staatliche Garantien gar nicht gebaut - kein privater Investor finanziert das Risiko.:lol:
- Hinkley Point C in UK: Staat garantiert Abnahmepreis von 92,5 £/MWh (inflationsindexiert) für 35 Jahre - das ist Subvention in Reinkultur.
- Flamanville 3 in Frankreich: Geplant 3,3 Mrd. €, Endkosten laut französischem Rechnungshof: 23,7 Mrd. €, Bauzeit: 17 Jahre.
- Hinkley Point C: Inzwischen 35 Mrd. £, Fertigstellung frühestens 2030.

Kleiner Sarkasmus-Einschub: Ja, Steuermittel fliessen in die Energiewende. Aber wer zahlt eigentlich die Atommüll-Lagerung für die nächsten 100.000 Jahre? Ach so, auch der Steuerzahler. Lustig.^^

Das ist schlicht erfunden oder grob missverstanden.

- Es gibt keine IPCC-Aussage, die besagt, Erneuerbare seien teurer als gedacht oder die Kostenstudien seien falsch.
- Das IPCC befindet sich im 7. Bewertungszyklus, AR7 ist noch nicht abgeschlossen.
- IRENA 2024: Erneuerbare sind weiterhin die günstigste Option für neue Stromerzeugung - 91% aller Neuinstallationen sind ganz klar günstiger als die billigste fossile Alternative.
- Fraunhofer ISE bestätigt: Solar 4-14 ct/kWh, Wind 4-10 ct/kWh, neues AKW: 13-49 ct/kWh. Das ist nichtmal ein Vergleich.

Du hast drei echte Probleme (Strompreise, Subventionen, Studienqualität) - und bei allen dreien die Ursache falsch zugeordnet, während du genau die Technologie verteidigst, die bei allen drei Punkten am schlechtesten abschneidet. Respekt. Das muss man auch erstmal hinkriegen. :daumen:
spannend wie du bei atomkraft jede externe kostenposition aufzählst, aber beim rest des systems plötzlich extrem großzügig rechnest.

erstmal: ja, neue akw dauern. hat auch niemand bestritten. aber energiepolitik plant man nicht für nächste woche, sondern für jahrzehnte. genau deshalb stellt sich die frage, warum deutschland ausgerechnet dann aussteigt, während um uns herum neue reaktoren gebaut oder geplant werden und china massiv ausbaut.

und zum thema endlager: finnland hat mit onkalo längst gezeigt, dass geologische endlager grundsätzlich machbar sind. bei uns wirkt es seit jahren eher so, als würde man das problem politisch verwalten statt lösen wollen.

zum strompreis: „erneuerbare sind super billig“ höre ich seit jahren. komisch nur, dass der endkunde inzwischen oft deutlich mehr zahlt als früher. und nein, erzeugungskosten auf powerpoint-folien sind nicht dasselbe wie systemkosten. netzausbau, reservekraftwerke, redispatch, speicher, eingriffe ins netz – das fällt alles nicht vom himmel.

und genau da wird’s interessant: ki-rechenzentren, industrie, digitalisierung – der strombedarf steigt potenziell massiv. solche systeme laufen 24/7. nachts, bei windstille und im winter sagen die server nicht plötzlich „ok chef, wir warten bis wieder sonne kommt“.

zu speichern: ein paar minuten oder stunden puffern ist eine sache. wochenlange dunkelflauten für ein ganzes industrieland zu überbrücken ist eine komplett andere liga. die material-, kosten- und skalierungsfrage wird gerne mal elegant übersprungen.

und bei windrädern darf man übrigens auch fragen, wie ehrlich die debatte geführt wird. rotorblätter altern, erodieren und verlieren material – das ist kein geheimnis. wer behauptet, da gäbe es keinerlei umweltfragen zu verbundwerkstoffen, abrieb oder entsorgung, macht es sich schon sehr einfach. guten appetit an alle, die meinen, kunststoffverbunde seien automatisch gesund, nur weil „erneuerbar“ draufsteht.

und zur eu: wenn gleichzeitig immer weiter über eingriffe in digitale kommunikation diskutiert wird, darf man zumindest die frage stellen, wofür dieser gigantische technik- und energieaufwand langfristig genutzt werden soll. fragen stellen ist noch keine ketzerei. ;)

und bevor wieder jemand so tut als wären solar und wind einfach „gratis strom aus dem nichts“: auch dafür braucht man gigantische mengen an rohstoffen, bergbau, energie, chemie und später entsorgung bzw. recycling.

solarmodule halten nicht ewig, windräder auch nicht. wir reden langfristig über enorme materialmengen, verbundstoffe, glas, metalle und teils problematische stoffe, die verarbeitet und irgendwann ersetzt werden müssen. der ressourcenabbau dafür passiert übrigens auch nicht im märchenland, sondern oft mit massiven eingriffen in natur und umwelt.

ich finde nur spannend, dass bei atomkraft jede externe kostenposition bis ins jahr 120.000 diskutiert wird, bei den erneuerbaren aber viele plötzlich so tun, als gäbe es weder rohstoffprobleme noch entsorgungsfragen. ;)
 
... Solarmodule halten nicht ewig ... Atommüll muss endgelagert werden ... fossile Brennstoffe wandeln als CO2 durch die Atmosphäre ... Windräder fallen auch irgendwann um ...
Ja was denn nun - alles irgendwie nicht das gelbe vom Ei.
Das größte Problem sehe ich bei der Nutzung der Windenergie: die Sonne scheint scheinbar ewig.
Aber mit dem Wind ist irgendwann Schluss - jedes Windrad entzieht der Windströmung ja Energie.
Wie ist das denn - gibt es irgendwann keinen Wind mehr oder oder steht die Erde still weil die Windräder
die Drehung der Erde abbremsen :huh:
 
Zurück