Heise greift durch und schließt Kommentarthread zu Transgender-Debatte

AW: Heise greift durch und schließt Kommentarthread zu Transgender-Debatte

Ja was will sie denn nun und wie soll ich sie nun einordnen? Ich persönlich brauche diese klassifizierung.


Aber ein transsexueller Mensch will doch auch nur das eine - Frau oder Mann sein

Wie einzelne Personen reagieren und wie sich sich darstellen ist sicher das eine , keine Frage.
Und glaube mir mir...es gibt Foren da ist das was bei Heise abgegangen ist ein Witz dagegen...und das sind Trans Foren.
Ich möchte und will auch nicht jemanden meine Sichtweise aufdrängen , das steht mir auch nicht zu.
Aber FAIR sein sollte man

Um diese Person nicht unwillentlich falsch anzureden, habe ich mir gedacht, dass ich sie einfach frage. Daraufhin hat sie mir entrüstet einen Vortrag über Ausgrenzung gehalten und darüber, dass sie behandelt werden möchte wie jeder andere auch und dass ich das sicherlich nicht jeden fragen würde. Dann ist sie abgezicht und seitdem werde ich in dem Laden seltsam angeschaut, als hätte ich etwas verwerfliches getan.


nun für MICH wäre es ok gewesen wenn du mich höflich fragst, aber da sind wir wieder bei dem Thema JEDER Mensch ist anders.
Manche fühlen sich , auch zu unrecht , oft dumm angemacht.
Die Gesellschaft als ganzes ist in einer Phase womit ich selber auch oft icht klar komme ( auch mal als Bsp ISIS - Hinrichtungen und alles was da passiert )
 
AW: Heise greift durch und schließt Kommentarthread zu Transgender-Debatte

Da gehts ja schon los! "...wenn jemand ordentlich gekleidet ist..."!?!?!? Was bitte ist denn ordentlich? Das ist vollkommen subjektiv. Für mich ist ein Kleid immer etwas feines, feminines und graziles. Es unterstützt die Weichheit und das Zarte des Körpers der da drin stecken sollte. Ein männlicher Körper gehört da meines Erarchtens nach nicht hinein. So wie deutlich zu kräftige Menschen (egal welches Geschlecht), nicht zu enge Kleidung tragen sollten. Ich werde mich hüten, ihnen da etwas vorzuschreiben, aber ich finde es schwer daneben. Andersherum ebenso. Hier im Ort läuft eine Frau spazieren, die sich gibt wie ein Mann. Haarschnitt, Kleidung, reden mit tiefer Stimme, eben das komplette Auftreten. Was aber tut SIE/ER? Streitet sich bei einem örtlichen Geschäft um eine Stelle, die für Frauen ausgeschrieben war. Ja was will sie denn nun und wie soll ich sie nun einordnen? Ich persönlich brauche diese klassifizierung. Es fällt mir dadurch deutlich leichter, angebracht auf mein Gegenüber einzugehen. Der Hammer kommt aber erst noch! Um diese Person nicht unwillentlich falsch anzureden, habe ich mir gedacht, dass ich sie einfach frage. Daraufhin hat sie mir entrüstet einen Vortrag über Ausgrenzung gehalten und darüber, dass sie behandelt werden möchte wie jeder andere auch und dass ich das sicherlich nicht jeden fragen würde. Dann ist sie abgezicht und seitdem werde ich in dem Laden seltsam angeschaut, als hätte ich etwas verwerfliches getan.
Wenn ich sie jedoch wie jeden anderen behandeln soll, dann würde ich sie als Frau ansprechen, egal wie sie sich gibt und ihre Bemühungen wie ein Mann zu wirken einfach ignorieren. Das kanns doch aber nicht sein, oder?

Die Frage der Anrede mag tatsächlich Fettnäpfchen und Schwierigkeiten bergen. Klassifizieren werden wir wohl alle schon unbewußt; der berühmte "Erste Eindruck" ist ja auch schon oft der Entscheidende. Leider!
Denn wie sich jemand anzieht, oder überhaupt nach Aussen gibt, sagt noch wenig über den Menschen aus.
Damit komme ich auch zu dem Menschen, der Dir etwas über Ausgrenzung erzählte: Einmal können einem dazu Zeilen der Toten Hosen einfallen: ".. auch Lesbische, Schwarze,
Behinderte, können ätzend sein."
Man kann es aber auch als Ausdruck des eben problematischen Verhältnisses sehen: Hat sie immer wieder Ausgrenzung erfahren, reagiert sie vielleicht allergisch beim kleinsten Verdacht. Auch wenn Du es vielleicht gar nicht so
rüberbringen wolltest..



Das hier ist doch die Diskussion unter dem Heise-Artikel, oder nicht? :what:

Ich finde das übrigens nicht besonders gut. Es stimmt zwar, aber jemanden auszugrenzen nur weil er anderer Meinung ist, halte ich für nicht okay!

Witzig, aber glücklich finde ich es auch nicht. Allerdings: In Bezug auf den Heise-Artikel war es sicher nicht nur "Meinung". Wenn man sich alleine hier einige Kommentare ansieht, kann man
sich einigermaßen ausmalen, was da abging.


... Ich möchte damit nur sagen, dass man nicht erwarten kann, immer und in jeder Situation von der Gesellschaft akzeptiert zu werden.

Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen von normal und nicht normal und das ist auch gut so. Und wenn jemand für sich entscheidet, dass ein Transsexueller für ihn und sein Weltbild nicht "normal" ist und er damit nichts anfangen kann, dann muss das akzeptiert werden. Würde ich mit neongrünen Haaren und ohne Hose zu einem Kundentermin fahren dann wird das ein sehr kurzer Termin. Und ich könnte das völlig verstehen und fange nicht an von meinem Gegenüber zu verlangen, dass er doch bitte meine Kleiderwahl und meine Frisur am heutigen Tag tolerieren muss.

Ich bin mir da nicht so sicher, ob dass so gut ist. Jedenfalls nicht, wenn dann auf diese "Normalität" beharrt wird, komme was da wolle.

Zu den Konventionen: Ohne Hose: gut, vollständige Kleidung meinetwegen. Die neongrünen Haare sollten aber eigentlich durchgehen. Die Freie Entfaltung der Persönlichkeit sollte da, für mich, noch vor irgendwelchen Arbeitsplatzrichtlinien stehen.
Klar, es sind Konventionen. Aber was sagt Kleidung und Erscheinungsbild schon tatsächlich aus? Eine angemessene Körperhygiene sollte gegeben sein, ansonsten halte ich es für Selbstbetrug.
So manchen Investmentbanker, Politiker, Bankberater stufe ich (zumindest für ihre Auswirkung auf das Gemeinwesen) als pervers ein. Auch wenn sie in feinsten Zwirn von Armani und bei der Haarpracht mit
Bundeswehrlook herumstolzieren. Die Wirkung auf viele "Normalos" mag da anders sein.

Die Medien könnten vielleicht ihr Scherflein beitragen.
Nehmen wir den Tod von Robin Williams. Carmen Miosga stieg in den Tagesthemen auf einen Stuhl, in Anlehnung an den Club der Toten Dichter,
in dem es auch um Nonkonfirmtät ging.
Es gab keinen großen Aufschrei (*afaik*). Es wurde im Kontext des Todes von Williams gesehen.
Warum nicht auch ausserhalb solcher Gelegenheiten? Ein Moderator mit der Frisur im Stile Sascha Lobos? Das
gäbe einen schönen Aufschrei der Konformisten, wäre im Sinne einer gesellschaftlichen Diskussion über Normen nicht verkehrt!
Denn was ändert es an der Qualität der Nachricht? (wie immer man die vorher angesehen hatte :devil:)

Das ist auch ok ...die Frage ist ..WAS ist NORMAL ...wer setzt diese Norm ein ?
Die Welt ...im allgemeinen verändert sich.
Was früher als normal galt ist heute unnormal und anders herum ...bsp früher 6-8 Kinder in der Familie heute wäre das schon unnormal
....

Eben. So war beispielsweise Homosexualität vor einigen Jahren noch strafbar (mal abgesehen davon, dass z. B. manche kirchliche Kreise noch heute von einer Krankheit sprechen, gegen die man Pillen nehmen sollte :ugly: )

Aber noch wichtiger als Definition der"Norm" finde ich eben den Umgang mit denen, die da eben herausfallen.
 
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Damit man mich hier nicht falsch versteht, ich habe weder etwas gegen Schwule, Lesben oder Transsexuelle (sagt man das so in dem Zusammenhang?). Jeder kann von mir aus so leben wie er möchte, mir geht halt die öffentliche Diskussion auf den Sack. Ich kann und möchte mir auch gar nicht vorstellen was ein Mensch fühlt wenn er irgendwann feststellt dass er im falschen Körper steckt (ab wann merkt man das eigentlich?).
 
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Damit man mich hier nicht falsch versteht, ich habe weder etwas gegen Schwule, Lesben oder Transsexuelle (sagt man das so in dem Zusammenhang?). Jeder kann von mir aus so leben wie er möchte, mir geht halt die öffentliche Diskussion auf den Sack.(...)

"Ich habe nichts gegen...." - leider kommt dann an dieser Stelle meist ein "aber". Jedenfalls meiner Erfahrung nach..

Leider läßt man Minderheiten eben auch nicht einfach leben, da es immer genügend gibt, die alles was anders ist stört. Darum ist eine öffentliche Diskussion m. E. wichtig.
Aber auch wenn ich es wichtig finde: Niemand wird gezwungen dieser Diskussion zu folgen!
 
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Dazu gezwungen wird keiner aber man kommt auch nicht daran vorbei.
 
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Es muss niemanden gefallen wer oder was ich bin, aber das ich als Mensch behandelt werden möchte, dass sollte drin sein.

Respekt vor der Person sollte immer da sein. Absolut richtig.
Jeder kann sein Leben so leben, wie er möchte und hat das Recht, mit Respekt und Achtung vor der Persönlichkeit behandelt zu werden.
Schade, dass einige Teile der Gesellschaft dazu nicht in der Lage sind. :(
 
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Dazu gezwungen wird keiner aber man kommt auch nicht daran vorbei.

Ich bin öfter auf Kickstarter und es gibt immer mal wieder Forderungen in Gamesprojekten, auch Figuren zu haben,
die nicht dem klassischen Rollenbild entsprechen. Und dachte dann manchmal "Och nö - nicht wieder die Diskussion"
Sehe das aber als eigene Unzulänglichkeit. Denn es ist wichtig von ihnen es einzufordern, um etwas zu ändern, an diesem
Rollenbild.
Denn vielleicht hast auch Du Einstellungen, Neigungen, etc. die nicht mit der "Norm" übereinstimmen, Und bist froh, wenn
diese geschützt sind.
 
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Damit man mich hier nicht falsch versteht, ich habe weder etwas gegen Schwule, Lesben oder Transsexuelle (sagt man das so in dem Zusammenhang?).

So gesehen ..Nein
Denn schwul oder lesbisch ist ein sexuelle Ausrichtung
Transsexuelle hat nur was mit dem Geschlecht zu tun

Jeder kann von mir aus so leben wie er möchte, mir geht halt die öffentliche Diskussion auf den Sack. Ich kann und möchte mir auch gar nicht vorstellen was ein Mensch fühlt wenn er irgendwann feststellt dass er im falschen Körper steckt (ab wann merkt man das eigentlich?).

Wann man so etwas merkt?...auch das ist unterschiedlich . Es gibt , nachweislich Menschen die das schon mit 4 Jahren merken, bei mri war es mit ca 17-18 Jahren
Und das gute daran umso eher ...umso besser kann man in die richtige Richtung steuern wie jemand Leben möchte.
Auch da ist ein Knackpunkt
Das ein Mensch der mit 18 mehr möglichkeiten hat seinen Weg zu gehen sollte klar sein.>
Die Geseellschaft ist freier geworden udn dadurch kommen natürlich auch mehr Menschen fdazu , so zu leben wie sie es gerne möchten.
Das dann ein "passing" evtl. nicht mehr so wird wie derjenige es gerne möchte ist leider so.
Es gibt FzM oder MzF die du niemals mehr als das andere Geschelcht sehen würdest weil du es einfach nur nicht weiß

google mal nach Buschbaum

http://images.zeit.de/sport/2010-05/buschbaum/buschbaum-540x304.jpg

Frage WAS stört dich an solch einer Diskussion ?
Warum meidest du sie dann nicht ?
Es ging doch allgemein darum das auf Heise die Leute Beledigungen rausgehauen haben.
Wenn mich ein Thema nervt oder stört, dann schau ich einfach nicht rein ;-)
Spart ungemein Nerven
 
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Statt die Feiertage zu genießen, meinten einige User, sie könnten im Kommentar-Thread ihren kleingeistigen Phantasien nachgehen [...].
Die über 1.000 Kommentare sind durchsetzt von gesperrten Beiträgen, sodass sich die schlimmsten Ausfälle mancher Nutzer von außen nicht mehr rekonstruieren lassen. Zwischen Rassismus und Sexismus muss aber wohl alles vertreten gewesen sein, was man so in der Anonymität des Internets von sich geben kann.

Sorry, aber geht's noch? Das ist nicht mehr nur polemisch, arrogant und bevormundend; das ist denunzierend und beleidigend und damit völlig unangebracht, egal, was im Thread geschrieben wurde, insbesondere, da der Autor selber einräumt, nicht nachvollziehen zu können, was da überhaupt geschrieben wurde- dafür gibt's 'ne schöne Spekulation.
Die Bild wäre stolz auf euch! Aber ich bin mittlerweile nicht mal mehr enttäuscht, weil das auch nicht das erste Mal ist, dass ihr so eine Sche*ße raushaut.



Und bevor irgendein Schalumeier ankommt: Nein, ich fühle mich nicht auf den Schlipps getreten. Mir ist die geschlechtliche Identität von irgendjemandem sowas von egal...
 
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Sorry, aber geht's noch? Das ist nicht mehr nur polemisch, arrogant und bevormundend; das ist denunzierend und beleidigend und damit völlig unangebracht, egal, was im Thread geschrieben wurde, insbesondere, da der Autor selber einräumt, nicht nachvollziehen zu können, was da überhaupt geschrieben wurde- dafür gibt's 'ne schöne Spekulation.
Die Bild wäre stolz auf euch! Aber ich bin mittlerweile nicht mal mehr enttäuscht, weil das auch nicht das erste Mal ist, dass ihr so eine Sche*ße raushaut.



Und bevor irgendein Schalumeier ankommt: Nein, ich fühle mich nicht auf den Schlipps getreten. Mir ist die geschlechtliche Identität von irgendjemandem sowas von egal...

Bringst du jetzt hier was durcheinander?

Oben schimpfst du wie mit einem solchen Thread umgegangen wird und unten verteidigst du deine Meinung das dir dieses Thema egal ist?:ugly:

Verstehe nicht ganz.

Es denunziert doch auch keiner. Fakt ist das solche Threads geschlossen werden wenn es aus dem Ruder läuft. Solche Foren sollen Orte des Ausstauschs sein und auch Diskussionen sind gewünscht aber nicht wenn dort Rassismus und was weis ich nicht alles an sonstigen persönlichen Angriffen auf die Tapete kommt.
 
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Bringst du jetzt hier was durcheinander?

Oben schimpfst du wie mit einem solchen Thread umgegangen wird und unten verteidigst du deine Meinung das dir dieses Thema egal ist?:ugly:

Verstehe nicht ganz.

Es denunziert doch auch keiner. Fakt ist das solche Threads geschlossen werden wenn es aus dem Ruder läuft. Solche Foren sollen Orte des Ausstauschs sein und auch Diskussionen sind gewünscht aber nicht wenn dort Rassismus und was weis ich nicht alles an sonstigen persönlichen Angriffen auf die Tapete kommt.

Hast du meinen Post überhaupt gelesen? :ugly:
Es ging nicht darum, dass der Thread geschlossen wurde, sondern um das, wasdie PCGH verzapft hat- erkennbar an den Zitaten. ;)
Ich habe keine Meinung verteidigt, ich habe den Umgang mit den Menschen dieser Meinung kritisiert.
 
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