AW: Hartz4 und PC-Gaming – lässt sich das vereinbaren?
Ich schäme mich ganz sicher nicht!
Ich habe selbst vor etlichen Jahren für 7,01€ gearbeitet, nur um niemanden auf der Pelle zu liegen.
Der Wohlstand unserer Gesellschaft rührt nicht von Untätigen bzw denen die sich zu fein sind den Arsch aus dem Bett zu bekommen.
In Deutschland hat jeder ein Recht auf Bildung und sogar Weiterbildung, zweiter Bildungsweg etc.
Nach meinem Abitur hab ich ein Studium, sowie ein Ausbildung abgebrochen um dann auf die harte Tour zu lernen das dies nicht zielführend in Bezug auf mein gewünschten Lebensstandard war.
Also mich in einer Ausbildung wieder auf den Arsch gesetzt und nebenbei Pizza gefahren.
Nun stehe ich halbwegs dort wo ich sein möchte.
Nahezu jeder macht Fehler in seinem Leben, manche etwas größere. Doch die Chance im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen ist wohl nirgendwo leichter als in Deutschland, vorausgesetzt man hat den Willen dazu.
Der Wohlstand unserer Gesellschaft soll Alten und Kranken helfen, nicht den Faulen. Davon gibt es nachweislich genug und für diese habe ich Null Toleranz.
Gar darüber zu denken wie man seine viele Freizeit mit zocken verbringen könnte, anstatt sich um Arbeit zu kümmern zeugt von ziemlicher Dreistigkeit, Schmerzfreiheit und Rücksichtslosigkeit.
Wenn einem der erlernte Beruf nicht gefällt, ist es leicht etwas anderes zu tun, natürlich muss für diese Zeit der Lebensstandart reduziert werden.
Ich wiederhole mich zur Sicherheit noch einmal, ich habe Verständnis für Menschen die kurzzeitig arbeitslos sind, aufgrund diverser Umstände, sowie denen den es aufgrund des Alters oder Krankheit nicht möglich ist zu arbeiten.
Aber ich habe keinerlei Verständnis für Menschen deren "Beruf" es ist auf Kosten anderer zu leben und das Sozialsystem schamlos ausnutzen. Wenn dann noch der Gedanke an ein gamingrechner verschwendet wird anstatt daran sich aus dem Schlamassel zu ziehen, dann neige ich dazu meine pazifistische Einstellung kurz zu vergessen.