Special KI frisst den PC-Markt: Wird Aufrüsten und Gaming zum Luxus-Hobby? - Das sagt das PCGH-Team!

Klar ist der Bedarf enorm.
Die Produktion hochzufahren dauert aber Jahre. Hat mit jetzt und gleich nix zu tun.

Die Speicher-Hersteller haben aktuell sichere und dicke Gewinne, während sie das Angebot gering halten und die Nachfrage extrem ist.

Es sieht eher danach aus: Die nehmen diese extreme Nachfrage und die Rekordgewinne mit, wollen diese Rekordgewinne aber nicht investieren - weil es hohes Risiko gibt und die Gewinne dabei nicht größer werden.
Konkurrenz gibt es kaum - nur n wenig in China, kA wie viel und das ist auch ein politisches Thema.
Da kann man den Shareholdern sehr hohe Gewinne und gleichzeitig noch Risikominierung verkaufen und alle sind happy.
Ändert aber nichts an der Tatsache das sie beides Abgrasen wollen, Cloud Anbieter und Privatkunden. Es wird auf lange Sicht wieder eine Verfügbarkeit geben. Sofern keine anderen Kriesen das Problem verschärfen.

Das gilt nicht nur für Cloud anbieter sondern auch für Endkunden...

Das Abomodellkonzept - Alles so als Abo abgeschlossen werden wird einfach nicht umsetzbar sein, also auf lange Sicht gesehen. Das ist ehr Wunsch denken als Praxis.
 
Ändert aber nichts an der Tatsache das sie beides Abgrasen wollen, Cloud Anbieter und Privatkunden. Es wird auf lange Sicht wieder eine Verfügbarkeit geben. Sofern keine anderen Kriesen das Problem verschärfen.

Das gilt nicht nur für Cloud anbieter sondern auch für Endkunden...

Das Abomodellkonzept - Alles so als Abo abgeschlossen werden wird einfach nicht umsetzbar sein, also auf lange Sicht gesehen. Das ist ehr Wunsch denken als Praxis.
Die Hersteller grasen das ab, was am meisten zahlt.
Denen ist es egal ob es KI-Anbieter sind, Wissenschaftler (die viel RAM brauchen), reguläre Privatkunden, whatever.

Das beste Beispiel dafür ist doch Micron und deren Move mit der eigenen Hausmarke, Crucial - die haben sie einfach so beerdigt. Die war sehr beliebt und bekannt und hat definitiv keine Verluste gemacht. Wurde trotzdem einfach so abgesägt, weil einfach viel zu wenig Marge verglichen mit dem B2B Markt.

Das Abo-Zeugs ist ein ganz anderes Thema.
Endkunden haben die Abos satt. Weil mittlerweile jeder Furz mit nem Abo daherkommt.
Will man Serien schauen - bitte X verschiedene Abos abschließen, weil kein einziger Dienst alles hat.
Photoshop? Abo.
PlayStation zocken? Abo.
Kunden haben absolut 0 Bock drauf und wollen wieder mehr besitzen - auch wenn es unbequemer ist und man sich mit Datenträgern oder anderen Sachen rumärgern muss.
 
Doch: jeder Zugriff durch entsprechende Stellen kostet Geld, das direkt in die Kassen von PCGH & Co. wandert. Die Tech-Kraken können dann ja Abos abschließen, wenn sie wollen. Das spart Porto. Und wenn ihnen der Preis nicht gefällt, können sie ja ihre KIs die Hardware testen lassen.

Ich mein, was soll das? Die machen sich hier einen Plus-Account und können die Arbeit von PCGH millionenfach vermarkten? Wie kann man sowas rechtlich akzeptieren?

Abflüsse aus [Plus] haben wir noch nicht bemerkt und auch sonst sind mir keine Klagen über Datendiebstahl aus Premium-Angeboten bekannt. Paywalls leiden derzeit eher unter inhärenten Problemen, sind aber nicht von KI bedroht – noch nicht, möchte ich hinzufügen, denn zumindest der Markt für ältere Printwerke kollabiert zunehmend unter Mechanismen, die mit den von dir genannten vergleichbar sind: KI-Firmen kaufen systematisch digitalisierte Bibliotheken oder sogar physische Antiquariate leer, um ihre Modelle damit zu trainieren. Bei Romanen und ähnlichem, wo es um das exakte Originalwerk geht, wird das vermutlich keinen Unterschied machen. Aber Neuauflagen von Fachliteratur (und damit die entsprechenden Verlage und Tantiemen für die Autoren) dürfte des künftig nicht mehr geben.

Mir ging es aber um frei zugängliche Inhalte, wie sie das Web und damit die moderne Gesellschaft des letzten Vierteljahrhunderts geprägt haben: Werbefinanzierte Webseiten (und jede Webseite ohne Paywall ist am Ende in irgend einer Form werbefinanziert; zumindest die Server) brauchen Traffic. Online-"Öffentlichkeit" wird aber praktisch zu 100 Prozent von Suchmaschinen und innerhalb dessen zu 95 Prozent von Google kontrolliert. Der virtuelle Marktplatz, auf dem man sein Angebot Kunden vorlegen kann, war erst die Google-Suche – da war die Welt noch in Ordnung und es wurde nur der Kontakt zwischen Anbieter und Leser vermittelt. Dann kam der Umschwenk auf Google News, Google Discover und ähnliche Formate, bei denen erhebliche Teile des Inhalts direkt mit angezeigt werden, also ohne Beteiligung von und Belohnung für Autoren, ausgespielt werden. Das brachte die großen Gerichtsschlachten rund um das Leistungsschutzrecht mit sich – und einen massiven Rückgang neuer Websites, das Sterben alter. Die neue Öffentlichkeit 2026 heißt jetzt "Gemini" (oder "ChatGPT") und reduziert den Content Creator auf eine Fußnote, teils sogar mehrere hinter einer Schaltfläche versteckt. "Leser" nehmen nicht einmal mehr war, wer da ursprünglich was herausgefunden hat, geschweige denn dass dieser Jemand irgend eine Chance hat, für seine Arbeit entlohnt zu werden. Stattdessen kassieren die KI-Anbieter für die Auslieferung geklauten Know-Hows.

Ich finde, es gibt ja auch genug Beispiele, wo man das bereits getan hat. Digital Foundry messen auch keine sturen FPS mehr. Die sind interessant, weil sie sich für die Technik interessieren und die genau beleuchten. Da wird sich nicht über KI lustig gemacht oder DLSS 5 oder Raytracing als Ressourcenverschwendung betrachtet – warum wohl? Weil die genau die Zeichen der Zeit erkannt haben und sich anpassen.

Ich kann mich auch nicht erinnern, wann ich bei Digital Foundry das letzte Mal das Wort „Native Auflösung“ gehört habe. Again – warum wohl? Weil das völlig irrelevant geworden ist. Die befassen sich gar nicht mehr damit. Interessiert mich auch nicht mehr.

Aber so, wie sich hier immer auf KI und Raytracing und Nvidia chauffiert wird, das ist dem Untergang geweiht, sag ich nur, wenn sich das nicht ändert. Just my 2 cents.

PCGH sollte sich auch gar nicht mehr auf Rasterizing konzentrieren, sondern das vielleicht als „Legacy Rendering“ als Fallback für schwächere Systeme in den Benchmarks als Sidenote integrieren, aber der Fokus sollte auf Raytracing und Pathtracing liegen und kommenden neueren DLSS 5 Vergleichen etc. Das wäre meine Empfehlung. But what do I know. :)

Es geht nicht um einen einzelnen Inhalt. Du wärst nicht der Erste, der kein Interesse an den Inhalten von PCGH hat, die Frage "wer braucht ein Magazin nur für Gaming Hardware?" begleiten uns seit der ersten Ausgabe. Und tatsächlich sind wir auch ziemlich nischig, einigen Herstellern zu Folge global einzigartig. Aber hey: Wenn lieber ein Heft nur zu PC Games haben will, dann können wir sogar ein komplettes zweites Magazin mit diesem Themenschwerpunkt anbieten: www.pcgames.de

Aber die Kollegen stehen genauso vor der KI-Wand. Und mit ihnen die Web-Pendants von Auto-Zeitschriften, Natur- und Reise-Magazinen, Sport-Illustrierten, Politik-Journalen und selbst Tageszeitungen: Es geht nicht um die Inhalte, die sind weiterhin populär. Es geht um die Auslieferung die sich umstellt auf "KI klaut den Inhalt gratis von der Webseite, Leser konsumieren von der KI." Es ist vollkommen egal, was wir für Schwerpunkte setzen: Solange die Leute Gemini-Zusammenfassungen auf Google.de lesen, werden wir dafür nicht bezhalt.

Hä, wer braucht Ackerland oder möglichst mildes Klima? Lieber viel Rechenpower und somit neue Rechenzentren für KI - für's Chatten, Bilder und Videos (fake!? ;) ) ... machen. Denn das bringt voll Spaß! Lebensmittel kriegt mensch doch eh aus dem Supermarkt und wenn's heiß ist, bleibe ich drin' und schmeiß' einfach meine Klimaanlage an ... :ugly:

In dieser blöden "Natur" gibt es doch sowieso nur Hitzewellen, Tigermücken und tropische Krankheiten bis an die Nordseeküste. Wir brauchen viel mehr KI-Rechenzentren für die VR der Zukunft!
 
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Stell dir mal vor, ich spiele tatsächlich aktuell nur ein einziges Spiel.
Und das über Jahre...
Zukünftig werden Spiele dann gewissermaßen ausschließlich gemietet und man zahlt entweder mtl. oder bei Benutzung Geld dafür....wie teuer soll das Spiel bei regelmäßiger Nutzung werden? Über 1000€?
Ich möchte ein Spiel kaufen und das so lange für diesen Kaufpreis spielen können, wie ich will!
Aber du lebst doch auch nicht so lange du willst
Dieser ewigleitsgedanke hat sich bei euch allen eingebrannt … wir sind jeder für sich nur ein Staubkorn
 
dann heißt es wohl die nächsten 3-4 Jahre auf DDR4 oder Stand jetzt verbleiben. Oder wird DDR4 auch für HBM genutzt? Eigentlich auch schon beinah egal weil die Preise trotzdem auch bei den alten Nodes mitsteigen. Aufrüsten dürften nur noch Enthusiasten und die wenigen die sich das leisten können. Die nächsten 4 Jahre werden also wie eine Konsolengeneration, kompletter stillstand auch für den PC Markt.
Ich glaube Torsten liegt da am wahrscheinlichsten richtig.
Sobald das Risikokapital weg ist, normalisieren sich die Preise wieder.
Schade um alle, die dadurch unter die Räder kommen.
Das einzige was konstant ist, ist die Änderung. Kannste nix machen, siehste nur zu.
Genug Binsenweisheiten, schönes Wochenende.
Das ist ein schöne Utopie. Aber total illusorisch. Die Uhr lässt sich nicht mehr zurück drehen. Die Nachfrage ist gigantisch. Man muss sich einfach nur vergegenwärtigen, über KI wird ein großer Teil der Produktivität abgedeckt werden. Wenn beispielsweise zukünftig 50% der Produktivität weltweit, eine aus der Luft gegriffene Zahl aber wohl nicht unwahrscheinlich, erwirtschaftet wird, bzw. auf einen Arbeitnehmer gerechnet dessen Aufgaben komplett übernimmt, darf ein Server auch eine Jahresgehalt verschlingen. Was so gerade geschieht Meta entlässt 10% Personal ersetzt durch KI Reporting. Effizienzgewinne rechtfertigen die Kosten. Und das ist erst der Anfang.. naja.
Ich sehe eher gerade ein Nadelöhr. Eigentlich ein AI Oligopol, bzw. eine starke Konzentration auf Wenige gepaart mit einer noch stärken Konzentration der Zulieferer / Fabs. Das bedeutet die Eintrittsbarrieren werden für den Rest nur noch größer. Selbst wenn sich der AI Markt nochmal neu mischt, ist die Versorgung der Fabs der limitierende Faktor. Ein Hightechmarkt der davon fährt. Eine Preisnormalisierung ist so nicht denkbar.
 
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