Highend PC war schon immer Luxus.
Früher waren das Prozessoren das teuerste Stück. Wer noch den 2011 Sockel kennt, wird sich sicher an die Preise erinnern. Da hat man deutlich mehr dafür bezahlt als für ne GPU. Überboten wurde das halt nur durch Crossfire/SLI Setups.
SSD waren am Anfang irre teuer für den geringen Speicher. HDD übrigens auch, das ist aber zu lange her für die meisten.
Aktuell sind es die Grafikkarten, die eben beim Preis reinhauen. Dafür ist der Rest durchaus bezahlbar.
AIO WaKü - im Preis gefallen.
Gehäuse - seit Jahren gibt es richtig gute und günstige Modelle die alles können, nicht hässlich oder laut sind und auch nocht recht kühl.
Motherboards - für 200€ bekommt man praktisch alles was man sich wünschen kann. Nur n paar seltene Features bleiben nur auf highend Boards wie z.B. 10Gbit/s LAN (überwiegend bei ASUS ProArt etc. - kein einziges B850 Board hat das). Aber nix was man nicht mit ner 40€ PCI-e Karte nicht beheben kann.
Prozessoren - für Gaming lässt sich mit 300€ etwas kaufen, was immer noch in den top 5 der Gaming-Prozessoren liegt, egal ob rot oder blau.
So günstig und LANGLEBIG war PC Gaming noch nie. Früher veraltete die Hardware viel schneller. Hat aber teils viel mehr gekostet als heute.
Aktuell nimmt man nen Midrange PC und der kann für die nächsten 5 Jahre ALLE Spiele problemlos spielen.
Ja, die Kiste kostet paar € mehr - wie alles andere auch. Die meisten Produkte und Dienstleistungen sind teurer geworden. Dafür hält es viel länger - nicht im Sinne von "geht nicht kaputt" sondern im Sinne von "kann immer noch alles flüssig abspielen".
Zum Thema Mieten ja man sieht den Trend stimmt. Aber eigentlich wenn alle wirklich kapitalistisch mitspielen geht das nicht auf. Die Hardware ist knapp, Produktionsmengen werden erhöht. Die Chip Firma ist halt auch auf Kapital Maximierung ausgelegt. Ist die Nachfrage zu stark wird die Produktion erhöht.
Auf lange Sicht muss sich dieser Trend wieder einstellen, tut er es nicht wird der Markt im Gänze manipuliert. Denn dann sind Firmen wie TSMC etc nicht mehr auf Gewinnmaximierung ausgelegt, als Aktienkonzerne schwer vorstellbar!
Und man muss auch bedenken, die einen wollen vermieten aber die anderen wollen Verkaufen, sie wollen nicht nur die Absatzmenge der großen Firmen decken, sie wollen ALLES decken. Alle sollen die Chips haben! Auf lange Sicht ist daher die Miet Strategie zum scheitern verurteilt!
Die Nachfrage muss gedeckt werden, nicht nur teilweise sondern ganz!
Für Speicher-Hersteller gibt es da aber ein Problem.
Gewinnmaximierung kämpft dort den Investitionen in neue Fabriken.
Die Speicher-Hersteller haben vorher wenig Gewinn gemacht und die Fabriken waren teils nicht ausgelastet.
Aktuell ist der Bedarf enorm, aber wenn dieser wieder auf das Level von z.B. 2024 fällt - dann stehen die neuen Fabriken nutzlos rum und die Gewinne sind futsch.
Aktionäre sehen es gar nicht gerne, wenn Firmen in etwas investieren und dieses etwas dann massig Geld vernichtet, anstatt Gewinne zu generieren.