Glasfaser: Telekom plant Glasfaser-Ausbau über Holzmasten

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Das soll aber dann für alle gelten. Für Städter und Landbewohner!

Nene das siehste falsch. Das ist alles in privater Hand, nur weil Staat und Städte/Gemeinden da noch Geld draufschmeißen, heißt das weder das denen die Leitungen gehören noch das sie einen müden Cent davon wiedersehen, die gesamten Gewinne die über die Infrastruktur gemacht werden, landen bei den jeweiligen Anbietern, die nur Steuern abführen (und diese oftmals so drücken das man schon lachen muss).
Und da es hier um private Leitungen geht, die Gewinne erwirtschaften sollen, werden NATÜRLICH zuerst die Orte ausgebaut wo man sich am meisten Knete davon verspricht, also wo die Investitionen am schnellsten abgedeckt werden und gewinnbringend eingesetzt werden können. Erkläre mir jetzt mal, wie ein 1500-Seelen Dorf, wo nur 500 Haushalte stehen, die Leitung also in die Gewinnzone bringen sollen?
Entweder werden die Preise für bestimmte Gebiete hart angezogen (will ja keiner, ist unfair blah!) oder die bezahlen die Leitungen überwiegend selbst und haben dann die gleichen Vertragskonditionen wie in einer Großstadt.
Ich greife die Telekom an weil sie zu faul ist und sich extrem viel Zeit lässt + unpassende, veraltete Technologien einsetzt. Aber nicht weil sie an ihre Zahlen denkt.

Wer am Arsch der Welt lebt, muss damit rechnen das so einziges extrem teuer wird, verglichen mit Orten wo man schon alles hat oder "kostenlos" bekommt, weil das auch so Gewinne abwirft.

P.S. es geht nicht darum das ich oder andere Städtebewohner zufrieden sind. Es geht hier um wirtschaftliche Interessen einiger Großkonzerne und kleinen Anbietern, die entsprechende Leitungen hinhängen oder verbuddeln. Lohnen sich die nicht, kannste unzufrieden sein bis du grün wirst, das lohnt sich für die Unternehmen trotzdem nicht. Es würde sich aber für die lohnen wenn deine Gemeinde etc. die Leitungen selbst und aus eigener Tasche verbuddeln lässt, damit die Dienstleistung sich dann finanziert und im besten Fall noch Gewinnbringend ist.
 
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Nene das siehste falsch. Das ist alles in privater Hand, nur weil Staat und Städte/Gemeinden da noch Geld draufschmeißen, heißt das weder das denen die Leitungen gehören noch das sie einen müden Cent davon wiedersehen, die gesamten Gewinne die über die Infrastruktur gemacht werden, landen bei den jeweiligen Anbietern, die nur Steuern abführen (und diese oftmals so drücken das man schon lachen muss).

Nene, ich sehe das schon richtig. Schließlich liegen die Leitungen in Straßen, die den Städten oder dem Land gehören. Und der FTTH Ausbau wird subventioniert werden. Da sind also ohne Zweifel mehrere verschiedene Parteien, die dort ein Wörtchen mitzureden haben.

Und da es hier um private Leitungen geht, die Gewinne erwirtschaften sollen, werden NATÜRLICH zuerst die Orte ausgebaut wo man sich am meisten Knete davon verspricht, also wo die Investitionen am schnellsten abgedeckt werden und gewinnbringend eingesetzt werden können. Erkläre mir jetzt mal, wie ein 1500-Seelen Dorf, wo nur 500 Haushalte stehen, die Leitung also in die Gewinnzone bringen sollen?
Entweder werden die Preise für bestimmte Gebiete hart angezogen (will ja keiner, ist unfair blah!) oder die bezahlen die Leitungen überwiegend selbst und haben dann die gleichen Vertragskonditionen wie in einer Großstadt.

Auch hierbei vergisst du natürlich das Thema öffentliche Hand und Subventionen. Was meinst du, wie schnell Anbieter XY ein Dorf erschließt, wenn dieses Dorf, der Kreis, das Land, der Bund...den Ausbau für den Anbieter attraktiv macht? Attraktiv heißt, Kosten zu übernehmen. Und zwar die Politik, nicht die Kunden.
Und nicht zu vergessen, was monatliche Grundpreise angeht: Die Mischkalkulation....In manchen Gegenden werfen die Netz viel ab, in anderen nicht so. Und das alles kalkuliert man in die monatlichen Grundpreise mit ein, sodass sie deutschlandweit einheitlich sind, so, wie es sich gehört.

es geht nicht darum das ich oder andere Städtebewohner zufrieden sind.

Also von dir weiß ich aus diversen Diskussionen Folgendes:
Du möchtest für dich so schnell wie möglich FTTH und das möglichst billig, also auch was die monatlichen Grundgebühren angeht. Und das für dein Privatvergnügen. Alles andere juckt dich bekanntlich nicht. Also tu jetzt mal nicht so....:schief:

PS:
Dass der Breitbandausbau mittlerweile ein Politikum ist, und es nicht mehr nur um die Interessen von Wirtschaftsunternehmen geht, solltest auch du mittlerweile mitbekommen haben. Entgegen deinen Ansichten gibt es beim Breitbandausbau nicht nur schwarz und weiß, sondern verdammt viel grau dazwischen und viele Interessen, die es zu berücksichtigen gilt.
 
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Politikum - ja. Aber wirtschaftliche Interessen der Teilnehmer stehen immer noch ganz weit vorne und bestimmen was wo ausgebaut wird und womit.
So lange die Politiker die Telekom nicht zwingen, die wirtschaftlichen Interessen abzulegen und das Projekt durchzuprügeln, wird sich da nix ändern.
Oder man übernimmt die gesamte Glasfaserinfrastruktur als Staat und kümmert sich nur darum, dies an entsprechende Anbieter zu vermieten - das was die Telekom jetzt macht, nur ohne die bescheuerte Telekom dazwischen.

Und natürlich will ich FTTH so schnell und so günstig wie möglich. Ich wohne auch in einer Stadt wo sich das lohnen würde. Nur macht die Telekom keinen Finger krumm hier, während KD/Vodafone fleißig baut. Und selbst wenn die Telekom ausm Knick kommen würde, ich bekäme nur VDSL weil die sich zu fein sind, bis ins Haus zu gehen mitm Glasfaser.
Glaub mir, würde ich in einem Eigenheim wohnen, hätt ich mir den Mist schon lange legen lassen, auch für teuer Geld. Da ich aber zur Miete wohne und entsprechend keine Kopfschmerzen wegen dem Eigentum habe, will ich auch die entsprechenden Vorteile einer Stadt nutzen mit 500.000 Einwohnern.
 
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Politikum - ja. Aber wirtschaftliche Interessen der Teilnehmer stehen immer noch ganz weit vorne und bestimmen was wo ausgebaut wird und womit.
So lange die Politiker die Telekom nicht zwingen, die wirtschaftlichen Interessen abzulegen und das Projekt durchzuprügeln, wird sich da nix ändern.
Oder man übernimmt die gesamte Glasfaserinfrastruktur als Staat und kümmert sich nur darum, dies an entsprechende Anbieter zu vermieten - das was die Telekom jetzt macht, nur ohne die bescheuerte Telekom dazwischen.

Weder das eine noch das andere ist eine realistische Forderung.

Und natürlich will ich FTTH so schnell und so günstig wie möglich. Ich wohne auch in einer Stadt wo sich das lohnen würde. Nur macht die Telekom keinen Finger krumm hier, während KD/Vodafone fleißig baut. Und selbst wenn die Telekom ausm Knick kommen würde, ich bekäme nur VDSL weil die sich zu fein sind, bis ins Haus zu gehen mitm Glasfaser.

Zu fein? Nein, das ist die Telekom mit Sicherheit nicht...

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Glaub mir, würde ich in einem Eigenheim wohnen, hätt ich mir den Mist schon lange legen lassen, auch für teuer Geld. Da ich aber zur Miete wohne und entsprechend keine Kopfschmerzen wegen dem Eigentum habe, will ich auch die entsprechenden Vorteile einer Stadt nutzen mit 500.000 Einwohnern.

Ja, ja, im Fordern bist du gut...:ugly:
 
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Nur zum Verständnis: Städter sollen also ihre Glasfaserzugänge umsonst gelegt bekommen, Bewohner ländlicher Gegenden sollen dafür selber aufkommen?

Ich glaube, dass du hier etwas missverstehst.
Wir "Städter" zahlen eine monatliche Gebühr für das Verlegen von Leitungen, die kriegen wir keineswegs umsonst.
Es ist jedoch so, dass die Kosten auf mehr Leute verteilt werden, weil schlicht und einfach mehr Leute an einem leitungsabschnitt wohnen. Das senkt die Kosten pro Person,
Und "Städter" wird man auch keinswegs umsonst. Wir zahlen für dieses "Privileg" z.B. höhere Mieten.

Wenn du der Ansicht bist, dass es auf dem Land die gleichen Internetleitungen zum gleichen Preis wie in der Stadt geben sollte (finanziert durch Steuern), dann kannst du dich gerne auch an den höheren Mieten in Städten beteiligen, denn Wohnen ist schließlich genauso ein Grundrecht wie Internet und sollte in staatlicher Hand sein... Deine Logik, nicht meine.

Wenn du dazu bereit bist, können wir gerne weiterreden.

Ansonsten musst du dich eben damit abfinden, dass das Landleben seine Vor- und Nachteile hat, und schnelles Internet gehört eben nicht zu den Vorteilen des Landlebens.
 
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Wenn du der Ansicht bist, dass es auf dem Land die gleichen Internetleitungen zum gleichen Preis wie in der Stadt geben sollte (finanziert durch Steuern), dann kannst du dich gerne auch an den höheren Mieten in Städten beteiligen, denn Wohnen ist schließlich genauso ein Grundrecht wie Internet und sollte in staatlicher Hand sein... Deine Logik, nicht meine.

Wenn du meinen Post vorhin mal gelesen hättest, dann hättest du bemerkt, dass ich darauf hinwies, dass es im Allgemeinen Dinge gibt, die in der Stadt teurer sind (z.B. Erhalt und Instandsetzung der Infrastruktur) und dass es Dinge gibt, die auf dem Land teurer sind (z.B. Glasfaseranschlüsse). So ist das nun mal. Und diese Dinge aus Steuergeldern zu bezahlen, ist ein solidarisches Prinzip. Den Flughafen BER zahle ich von meinen Steuergeldern mit, obwohl ich ihn niemals betreten werde und niemals etwas davon haben werde. So funktioniert das eben mit dem Zahlen der Steuern und dem solidarischen Prinzip.
So viel zu "meiner" Logik...

Wenn du der Ansicht bist, dass es auf dem Land die gleichen Internetleitungen zum gleichen Preis wie in der Stadt geben sollte (finanziert durch Steuern)

Ja, der Meinung bin ich ohne jeden Zweifel. Siehe oben. Wenn ich einen Flughafen BER, ein Stuttgart 21 oder eine Elb-Philharmonie mitbezahle, dann ist es sicherlich auch durchaus nicht zu viel verlangt, dass die Erschließung ländlicher Gegenden mit schnellem Internet aus Steuergeldern mitgetragen wird.
Mir kann es egal sein. Ich genieße hier bei mir das Beste aus beiden Welten. Mir geht es nur darum, dass Bewohner ländlicher Gegenden nicht benachteiligt werden sollen.
 
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Wenn du meinen Post vorhin mal gelesen hättest, dann hättest du bemerkt, dass ich darauf hinwies, dass es im Allgemeinen Dinge gibt, die in der Stadt teurer sind (Erhalt und Instandsetzung der Infrastruktur) und dass es Dinge gibt, die auf dem Land teurer sind (z.B. Glasfaseranschlüsse). So ist das nun mal. Und diese Dinge aus Steuergeldern zu bezahlen, ist ein solidarisches Prinzip. Den Flughafen BER zahle ich von meinen Steuergeldern mit, obwohl ich ihn niemals betreten werde und niemals etwas davon haben werde. So funktioniert das eben mit dem Zahlen der Steuern und dem solidarischen Prinzip.
So viel zu "meiner" Logik...



Ja, der Meinung bin ich ohne jeden Zweifel. Siehe oben. Wenn ich einen Flughafen BER, ein Stuttgart 21 oder eine Elb-Philharmonie mitbezahle, dann ist es sicherlich auch durchaus nicht zu viel verlangt, dass die Erschließung ländlicher Gegenden mit schnellem Internet aus Steuergeldern mitgetragen wird.
Mir kann es egal sein. Ich genieße hier das Beste aus beiden Welten. Mir geht es nur darum, dass Bewohner ländlicher Gegenden nicht benachteiligt werden.

Na und? Es gibt keinen Grund jetzt die paar Pappnases auf dem Land mit Glasfaser zu versorgen, während Städte und Millionen an Städtebewohnern akute Netzprobleme haben.
Da wäre zum einen das Kabel - nix dagegen, wird gebaut, hab Segmentierungsarbeiten bei mir und sehe die KD-Jungs bzw Subunternehmen. Da ist noch das LTE was auch nicht flächendeckend und vor allem nicht schnell genug für die Massen an Mobilgeräten ausgebaut ist und dann ist da nicht vorhandenes Glasfaser. Also warum zum Geier sollte man Manpower & Geld für irgendwelche Gebiete opfern wo weder Geld zu holen ist (wie denn, da leben paar Leute auf 1km²) noch es besonders wichtig wäre.
Mir geht es nur um die Frage, warum zum Geier die Landbewohner so rumbrüllen wegen schnellem Internet. Das war schon immer das Privileg der Städte, die neueren Technologien werden da halt zuerst eingesetzt, mit sehr sehr seltenen Ausnahmen.
 
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Mir geht es nur um die Frage, warum zum Geier die Landbewohner so rumbrüllen wegen schnellem Internet.

Wie oft hast du diese Frage eigentlich schon beantwortet bekommen?
Aber gut, ich wiederhole es dann nochmal :schief:
Weil sie seit Jahren mit 1000-6000 kbit rumgurken müssen und trotzdem soviel bezahlen, wie Leute in gut ausgebauten Gegenden. Und in diesem Zusammenhang ist es vollkommen legitim, dass nun auch diese Leute mal primär bedient werden und auch mal wirklich schnelles Internet bekommen, bevor Leute in gut ausgebauten Regionen, die schon schnelles Internet haben, noch schnellere Leitungen bekommen.
Für dieses "Ich will mehr, weil ich nur 1000-6000 kbit habe" habe ich vollstes Verständnis.
Für dich, der schon schnelles Kabelinternet hat, aber trotzdem schreit "Ich will, ich will, ich will...." habe ich hingegen kein Verständnis, denn irgendwann muss man auch mal sagen können: "Okay, jetzt sind erstmal die anderen dran!"
 
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Ich finde es schon traurig, wenn unser Dorf, das zwischen ner T City und ner 20k Köpfe Stadt hat nur DSL 1k hat.... Wir sind von der größeren Stadt nur 2Km und von der T City 8 und trotzdem lassen uns die Dreckssäcke von Telekom für 40€ bei DSL 1000( also für verwöhnte Mäuler, das ist wenn man YouTube maximal in 360p schauen kann und ein 5Gb Spiel innerhalb von 18 Stunden herunter lädst). Da könnte ich kotzen.
 
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Damit zählst du zu den Leuten, um die es mir geht.
Zuerst muss eine Grundversorgung her für Leute, die noch kein schnelles Internet haben. Dann können meinetwegen die Städter ihre Glasfaser bekommen. Und nicht umgekehrt.
 
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...dass ich darauf hinwies, dass es im Allgemeinen Dinge gibt, die in der Stadt teurer sind (z.B. Erhalt und Instandsetzung der Infrastruktur) und dass es Dinge gibt, die auf dem Land teurer sind (z.B. Glasfaseranschlüsse). So ist das nun mal. Und diese Dinge aus Steuergeldern zu bezahlen, ist ein solidarisches Prinzip.

Genau das sagte ich doch. Ich zahle deine Internetleitung, du zahlst meine Miete. Das ist Solidarität pur! Oder sind wir nur bei den Sachen solidarisch, die auf dem Land teurer sind ?
Das wiederum wäre dann sehr unsolidarisch von dir.

Braucht man Internet heute zum Leben ? Ja.
Braucht man schnelles Internet ? Nein, noch ist schnelles Internet Luxus.

Das kann sich in Zukunft ändern, heute ist eine 50k Leitung aber definitiv nicht lebensnotwendig für jeden.
 
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Genau das sagte ich doch. Ich zahle deine Internetleitung, du zahlst meine Miete. Das ist Solidarität pur! Oder sind wir nur bei den Sachen solidarisch, die auf dem Land teurer sind ? Das wiederum wäre dann sehr unsolidarisch von dir.

Nein. Miete und Internet sind zwei Dinge, die sich nicht vergleichen lassen.
Internet ist eher sowas wie Strom, Wasser, TV. Es zählt, wenn man so will, zu den Versorgungskosten. Und soweit ich weiß zahlt man in der Stadt auch nicht mehr für den Strom als auf dem Land.

Du zahlst Miete, der andere zahlt die Finanzierung für sein Haus im Grünen, die auch nicht unbedingt günstiger ist. Dazu beispielsweise die volle Grundsteuer und Versicherungen, Dinge, die du als Mieter in einem Mehrfamilienhaus nur anteilig bezahlst . Damit lebt der Häuslebauer auch nicht zwangsläufig günstiger als du, denn er landet dann auch mal schnell bei 1000€ pro Monat, die er tragen muss, obwohl er auf dem Land wohnt. Erst im Alter zahlt sich dann das Eigenheim wirklich aus.
Also hör bitte auf, mir von den armen Mietern in der Stadt zu erzählen und von den selbst eingeräumten Rechten, die sie dann deiner Meinung nach genießen.

Und das Thema "Solidarität" habe ich vorhin bereits erklärt. Auch Landbewohner tragen beispielsweise mit ihren Steuern den Straßenbau des Landes mit, obwohl ihre Dorfstraße 30 Jahre hält, während in der Stadt alle 5 Jahre geflickt werden muss. Beschwert sich darüber einer aus verkehrsarmen Regionen? Nein, er zahlt schön brav seine Steuern, und gut ist.

Braucht man Internet heute zum Leben ? Ja.

Nein, braucht man nicht.
 
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Nein, braucht man nicht.

In dem Fall brauchen wir ja garnicht weiter diskutieren. Wenn du selber der Ansicht bist, das Internet Luxus ist (Der Duden definiert Luxus als etwas "nicht notwendiges"), es aber trotzdem solidarisch (=von anderen) finanziert haben möchtest, dann unterscheiden sich dein und mein Weltbild wohl zu sehr voneinander.

Der Bundesgerichtshof ist übrigens anderer Ansicht als du, laut einem Urteil ist ein Internetanschluss heute sehr wohl lebensnotwendig.
BGH: Internet ist ein Grundrecht | Netzkultur | DW.COM | 15.2.213

Deswegen bin ich auch dafür, die Grundversorgung mit einem Internetanschluss notfalls staatlich zu finanzieren - aber auch nur die Grundversorgung. Soll heißen, jeder sollte in der Lage sein, seine Mails abzurufen oder eine Internetseite aufzurufen um Informationen zu erhalten.
FullHD oder gar 4K Videos streamen ist definitiv Luxus, gleiches filt für den Download von Computerspielen etc.
 
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In dem Fall brauchen wir ja garnicht weiter diskutieren. Wenn du selber der Ansicht bist, das Internet Luxus ist

Ähm, WAS? Nur weil ich sage, dass man auch ohne Internet leben kann (was man ohne Zweifel kann), schließt du daraus, dass ich der Meinung bin, dass Internet Luxus ist? Was willst du mir da in den Mund legen? Was ist das für eine verquere Schlussfolgerung? Fernsehempfang ist auch ein Grundrecht, trotzdem kann man auch ohne leben.
Das ist mir jetzt echt zu blöd. Bin raus.
 
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Ähm, WAS? Nur weil ich sage, dass man auch ohne Internet leben kann (was man ohne Zweifel kann), schließt du daraus, dass ich der Meinung bin, dass Internet Luxus ist? Was willst du mir da in den Mund legen? Was ist das für eine verquere Schlussfolgerung? Fernsehempfang ist auch ein Grundrecht, trotzdem kann man auch ohne leben.
Das ist mir jetzt echt zu blöd. Bin raus.

Wut? Du hast einen Internetzugang, auch die Leute die 1000kbp/s haben, haben einen Internetzugang.
Luxus ist eine 1gbit/s Leitung für unter 500€ monatlich und unlimitiert. 100mbit/s sind aktuell so die "Mittelklasse" die immer mehr Menschen auch bekommen (vergiss nicht, viele hängen an alten Verträgen fest die weniger bieten, obwohl technisch mehr geht).
In der Stadt kriegt man mehr, aufm Land halt nicht. Und mich würde es definitiv nicht wundern wenn die "weißen Flecken" auf der Karte genau so hell und unbefleckt vom schnellen Internet bleiben, auch noch 2020 und weit darüber hinaus. Weil da keiner Geld ausgeben will.
 
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Was habt ihr mit eurem Luxus? Es geht mir nicht um Luxus. Ich habe das Wort Luxus nichtmal erwähnt...
 
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Was habt ihr mit eurem Luxus? Es geht mir nicht um Luxus. Ich habe das Wort Luxus nichtmal erwähnt...

Es ist aber Luxus auf dem Land. Genau so wie ein fettes Haus mitten in der Großstadt nun mal Luxus ist.
Deswegen sollte sich keiner wundern wenn der im grünen mit 1mbit/s rumgurken darf, während sein Kumpel in der Stadt mit 100mbit/s rumrennt für denselben Preis.
 
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Nein, das ist ziemlicher Blödsinn. Breitbandinternet auf dem Land darf kein Luxus sein. Schnelles Internet muss genauso auf dem Land Standard sein, wie in der Stadt und wie Strom und Wasser. Es darf nicht sein, dass Leute von dieser Versorgung ausgeschlossen werden, nur weil sie den "falschen" Wohnort haben.
 
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Nein, das ist ziemlicher Blödsinn. Breitbandinternet auf dem Land darf kein Luxus sein. Schnelles Internet muss genauso auf dem Land Standard sein, wie in der Stadt und wie Strom und Wasser. Es darf nicht sein, dass Leute von dieser Versorgung ausgeschlossen werden, nur weil sie den "falschen" Wohnort haben.

Internet - ja. Modernste Technologien die einen extrem hohen Preis fordern fürs verlegen? Das ist Luxus. Da liegt Kupfer, es wird ständig daran gearbeitet, aus dem maroden Kupfer mehr rauszuquetschen als eigentlich geht.
Vergleiche das nicht mit Strom oder Wasser - das ist entweder da oder nicht da. Beim Internet haste aber mehrere Faktoren - Latenz, Geschwindigkeit, Shared Medium oder nicht.
Wie gesagt, willste mehr, lass dir mehr legen. Wer in den eigenen 4 Wänden wohnt, hat den Vorteil, sich alles legen lassen zu können was überhaupt technisch machbar ist.
 
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Dann ist Glasfaser auch in der Stadt Luxus, denn auch dort kostet der Ausbau viel Geld. Ergo hat auch kein Städter ein automatisches Anrecht auf Glasfaserinternet, nur weil er in der Stadt wohnt. Will er Glasfaser, muss er auch zahlen.
Und doch, ich vergleiche es mit Strom und Wasser. Eine Grundversorgung mit Internet bedeutet für mich ein Zugang, mit dem man alles erledigen kann, was das Netz 2016 zu bieten hat (Streaming etc.). Für mich gibt es da keine Abstufungen.
 
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