Geschichte wiederholt sich - 29.01.2025

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Erzähle mir doch bitte noch warum mein Eigenheim verstaatlicht werden soll.
Die Frage hast Du sicher übersehen.
Weil privater Grundbesitz sich auf akkumuliert. Wer bei Mieten und Pachten den Ertrag der Grundbesitzer streichen will, muss den Boden verstaatlichen. Für privat genutzte Häuser kann man ja eine lebenslange Pacht vereinbaren.
 
Scholz denkt ja, dass alle unentschlossenen die SPD wählen.
Das ist ein Irrglaube.
Für Söder wird es ein Problem und für Merz auch, wenn die CSU über 40% holt.
Warum? Meinst du Söder will dann Kanzler werden?
Wenn es eine linke Mehrheit gibt, muss man sie nutzen.
Die Chance hat man leider schon vor vielen Jahren verpasst. Die SPD in ihrer Arroganz.
 
Weil privater Grundbesitz sich auf akkumuliert. Wer bei Mieten und Pachten den Ertrag der Grundbesitzer streichen will, muss den Boden verstaatlichen. Für privat genutzte Häuser kann man ja eine lebenslange Pacht vereinbaren.
Was Blödsinn ist, lebenslange Pacht ist quatsch.
Warum? Meinst du Söder will dann Kanzler werden?
Weil die CSU Forderungen stellen kann.
 
Die kann viel fordern. Wenn sie mit SPD und Grünen zusammen regieren müssen, dann müssen sie auch in manchen Punkten nachgeben.
Merz will ja seine Positionen durchsetzen. Wird die CSU aber stark, kann sie Druck auf die CDU ausüben, sodass Koalitionsverhandlungen platzen können. Dann haben wir Österreich Verhältnisse.
 
Dich da auf deine verfälschend selektive Wahrnehmung hinzuweisen wirst du zwar wieder als pro-AFD auslegen, aber sei es drum ...

Ich lege das Whataboutism-Ablenkungsversuch aus, der als Bestätigung des von mir gesagten Aufzufassen ist:
Ich habe die AFD und ihre Wähler kritisiert.

Anstatt diese zu verteidigen, konzentrierst du dich voll darauf, Dreck über andere zu verbreiten.

Zugegeben: Das ist eine für die AFD und ihre Fans sehr typische Taktik. Man hat nichts, wofür man ist, man hat keine Lösung, man oft nicht einmal das Problem verstanden. Man hält sich selbst für die Krönung der Weißheit, weil man einige Fehler bei anderen gefunden hat (und nicht einmal viele. Es gab Zeiten, da wurden auf einem Grünenparteitag quantitativ mehr Kritik an der Grünenführung geäußert, als die gesamte AFD im Laufe eines Jahres absondert) und verbreitet die, angereichert mit jeder Menge Beschimpfungen und Unterstellungen. Vermutlich weil man auch an dieser Stelle unwillens und/oder unfähig zu Differenzierung jenseits eines strickt dualistischen Weltbilds ist und glaubt, die nicht-Perfektheit von A zu belegen würde automatisch zur Krönung von B führen.


Das würde ich so auch nicht unterschreiben wollen. In Teilbereichen mag das stimmen. Aber lass es denen mal so ergehen, dass es kein Wachstum mehr gibt, welches diese massiven Subventionen überhaupt erst ermöglicht hat. Der Trend ist bereits absehbar.

Das China dennoch die nächsten Jahrzehnte der überwiegende Technologieführer sein wird, ist absehbar. Es ist schlichtweg die größte Volkswirtschaft des Planeten und hat somit, nachdem der technologische Rückstand dank des nicht zuletzt von deutschen Konzernen bereitweilig angetragenen Know-Hows, abgebaut wurde, den größten Forschungsoutput. Die USA haben gerade den Rückfall in die Steinzeit gewählt (Trump lässt auch die Matnats von politisch unbequemen Personal säubern und will den Universitäten allgemein die Finanzen abziehen), Indien braucht noch einige Jahrzehnte zum aufholen und die EU wird von Populisten regiert, die Milliarden darauf verschwenden, einerseits nicht mehr benötigte Lobbyvereine am Laufen zu erhalten und andererseits mit 20 Jahren Verspätung unvollständige Bruchstücke von möglichst jedem Industriezweig in die Landschaft zu setzen, mit dem andere Erfolg haben.

Es wird natürlich auch weiterhin Einzelfälle auf der Welt geben, in denen sich Akteure auf ihre Spezialitäten besinnen und dort den Ton angeben - China wird so schnell keine besseren Microships als Taiwan oder bessere Roboter als Japan fertigen. Aber das sind eben Nischen. Um in der Summe vorne zu liegen, muss man breit aufgestellt und dafür schlichtweg groß genug sein. Ist man es nicht und versucht es trotzdem auf ganzer Linie, überhebt man sich und endet man wie die Sowjetunion, aber nicht an der Spitze. Daher kommen für die allgemein Technologieführerschaft nur die vier gennten Großräume in Frage und von denen hat einer noch viel aufzuholen, einer dreht sich im Kreis und einer wandert stolz in die Vergangenheit. Einzig China, ohnehin schon vorne liegend, schreitet voran und wird somit die Führungsposition behalten.

Keine Ahnung, was daran Luxusklasse sein soll. Erklärung?

Du sagst es ja selbst: Die von dir selektiv betrachteten sind mit das teuerste, was unter dem Begriff "Maurer" so gibt und werden deswegen für die großen, andauernden Jobs gar nicht erst gebucht. Klar, dass sich das bei der von mir hinterfragten Auslastung bemerkbar macht - aber halt auch bei den Stundenlöhnen, sodass man letztlich doch wieder bei einem recht guten Einkommen (und mehr Freizeit) rauskommt.


Soweit völlig richtig. Ich würde das aber einschränken: Und möchte das "dumm halten" erläutern, wie ich es meine:

Die Bildung, die man sich später freiwillig aneignet - beruht auf -mir fehlt ein besseres Wort - dem Mindset, was man zu Hause und in der Schule erworben hat. Man baut das, was man zu wissen glaubt, später nur noch aus.

...

Es spielt schon eine erhebliche Rolle, welches Wissen man wissen will. Und das kann man steuern.
Ob das nun Querdenker mit all ihren Ägsberten und "wissenschaftlichen" Arbeiten sind - oder Rechte mit ihren Arbeiten zur Zersetzung des Abendlandes, aber auch Grüne, die fast schon eine Religion um die Ablehnung der Gentechnik geschaffen haben, obwohl die echte Wissenschaft da längst weiter ist.

Das ist also kein Phänomen von Randgruppen oder "gefährlich Extremen" - das freiwillige Unwissen/Falschwissen ist recht weit verbreitet. Es wird aber den Menschen absichtlich sehr leicht gemacht.

Das meine ich mit "absichtlich dumm gehalten".

Deine Erklärung ist eine ziemliche Vermischung von Aktiva und Passiva, außerdem nennst du vollkommen zu Recht den Faktor "Elternhaus" als extrem wichtig. Die verkürzte Ableitung, die du daraus ziehst, ist aber rein im passiv gehalten und richtet sich vor allem gegen die Politik. Den meisten deiner Posts nach die Politik, welche die AFD als "etabliert" bezeichnen würde. Das, gelinde gesagt, beinahe das Gegenteil der Argumente, die du aufführst, denn aktuell reagiert bei uns eben kein autoritäres Regime, dass seine Bürger absichtlich dumm hält. Ganz im Gegenteil wird sogar versucht, jedem Menschen zumindest während seiner Schulzeit, also dem einzigen Bereich in dem externer Einfluss auf einen Großteil des Informationsflusses möglich ist, eine breite Palette an Aspekten und Sichtweisen zu präsentieren, in der Hoffnung etwaigen anerzogenen Autoritätsgefolgsam aufzubrechen und mündiges Denken zu stimmulieren.

Aber auch Erwachsenen wird in unserer Gesellschaft ein breiter Zugang zu freiwilligen Informationsquellen gewährt, aus denen sie bei sich auftuenden Widersprüchen etwaige Fehler in ihrer Sichtweise herausarbeiten können - wennn sie denn dazu bereit sind, mit Logik an die Sache herangehen und keinen vollumfassenden Verschwörungstheorien anhängen, die sie 99,99% der Informationen als bewusste Täuschung leugnen lassen. Hier wird also niemand dumm "gehalten", zumindest nicht von außen. Die Leute arbeiten viel mehr aktiv daran, dumm zu bleiben. (Respektive bei Kindern machen es z.T. auch die Eltern)


Die Schuldenbremse an sich ist in Konzept und Begründung verlogen und ökonomischer Unsinn.

Begründung Nr. 1 ist immer wieder die Verantwortung für zukünftige Generationen.
Nur müsste man dabei jegliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur aus der Schuldenbremse herausnehmen.

Nicht nur in Bildung und Infrastruktur. Von der Logik her müssten sämtliche Investitionen mit Nutzen in der Zukunft ausgenommen werden respektive umgekehrt sämtliche Investitionsstau ebenfalls als Verschuldung verbucht werden.

ABER:
Mit Ausnahme von Renten, Arbeitslosengeld sowie !Teilen! von Gesundheitswesen und Verwaltung sind fast alle staatlichen Aufgaben in ihrem Leitbild zukunftsorientiert. Ressourcen schonen? Dann hat die nächste Generation mehr! Umwelt schützen? Die braucht die nächste Generation! Klima schützen? Dann müssen künftige Generationen weniger Klimaflüchtlinge bewältigen! Dem Hintertupfiger Schützenkönig einen Orden verleihen? Was wäre die nächste Generation ohne Brauchtum!

"Investition" ist bei einem Staat also schlichtweg nicht vom laufenden Betrieb zu trennen. Man kann über weite Teile Posten vom einen ins andere verschieben, wie ja z.B. die Bundeswehr oder die Autobahn GmBH regelmäßig beweisen. Und bei diesen wird auch deutlich, dass Falschdeklarationen die Gesamtkosten nur noch weiter steigern, in dem nämlich bestehendes Material bis zur Unbrauchbarkeit verschlissen wird, um den "Unterhalts"-Topf zu entlassten und sich am prall gefüllten "Neukauf"-Topf bedienen zu können.

Deswegen wurde bei der Schaffung der Schuldenbremse ganz bewusst nicht differenziert. Eine Schuldenbremse mit Investitionsausnahme wäre keine mehr, sondern nur eine Einladung an Politiker, möglichst kreativ zu täuschen.
(Das gleiche gilt allerdings auch für eine Schuldenbremse mit Notfallausnahme, wie die letzten Regierungen gezeigt haben. Da erklärt man halt einfach alles zur unvorhersehbaren Sonderausnahme und belohnt sich für die eigene, zukunftsblinde Politik.)
 
Eine Schuldenbremse mit Investitionsausnahme wäre keine mehr, sondern nur eine Einladung an Politiker, möglichst kreativ zu täuschen.
Was wiederum ein personelles Problem darstellt. Schlechte Politik - schlechter Parteien mit schlechtem Personal.
Als Beispiel sei hier die SPD genannt. Das Wahlprogramm ist absolut tauglich und super für uns alle.
Nur sind denen zuerst die dazu nötigen Sozialdemokraten und das Entscheidungsnotwendige Rückgrad abhandengekommen.
Schröder war reiner Wirtschaftslobbyist, Vizekanzler Gabriel hat nur Banken und Globalisierungsinteressen vertreten.
Unser letzter echter sozialdemokratischer Kanzler? Angela Merkel!


Deswegen wurde bei der Schaffung der Schuldenbremse ganz bewusst nicht differenziert.

Mitnichten. Schäuble ist einer unsauberen und dadurch in Teilen falschen wissenschaftlichen Arbeit aufgesessen und hat sich zeitlebens geweigert, diesen Fehler einzuräumen oder zu korrigieren.


Ja, Spiegel, ich weiß! Aber das kann man kurz machen, da es mittlerweile jeder wissen sollte.
Die Schuldenbremse reißt uns deshalb so in den Abgrund, weil sie auf einer fehlerhaften wissenschaftlichen Arbeit beruht. Und alle Volkswirtschaften, die diesen Blödsinn wieder abgeschafft haben - haben lediglich einen schweren Fehler korrigiert. Und daher wachsen diese auch alle mehr als wir. Und das seit Jahren.



"Investition" ist bei einem Staat also schlichtweg nicht vom laufenden Betrieb zu trennen.

Das wird schon getrennt. Denn Investitionen sind die Geldmittel, die man einsparen kann. Siehe dazu bitte unser Schienennetz oder unsere Brücken, Schulen, Kindergärten .... man sollte die Diäten unserer Politiker zu Investitionen machen sollte. Dann könnte man da nämlich endlich sparen :devil:


Die verkürzte Ableitung, die du daraus ziehst, ist aber rein im passiv gehalten und richtet sich vor allem gegen die Politik.
Weil wir hier vor allem über Politik diskutieren?



Hier wird also niemand dumm "gehalten", zumindest nicht von außen.
Im Kontext dieser Aussage hätte ich gerne eine Desinformationskampagne erläutert.

Oder Lügen durch Lobbyisten. Wie sie Foodwatch hier anprangert.



das zählt für mich ebenso zum "dumm halten", denn wer der Lebensmittellobby glaubt, ist am Ende der Dumme.
 
Was wiederum ein personelles Problem darstellt. Schlechte Politik - schlechter Parteien mit schlechtem Personal.

Hätte man ausschließlich gute Parteien mit gutem Personal, bräuchte es überhaupt keine gesetzlichen Rahmenbedingungen für Bundestag und Regierung, weder eine Schuldenbremse noch überhaupt eine Verfassung, weil dann ja ausschließlich gute Entscheidungen getroffen werden müssten.
Haben wir aber nicht und deswegen brauchen wir juristische Mittel, welche die Menschen von morgen vor den Politikern von heute schützen. Dass so ein Behilf nie perfekt sein kann, ist klar und das die Schuldenbremse nur einen kleinen Teil der problematischen Möglichkeiten abdeckt, auch.

Als Beispiel sei hier die SPD genannt. Das Wahlprogramm ist absolut tauglich und super für uns alle.

Nö. Steigende Staatsverschuldung und damit mittelfristig Steuern für mich, ggf. explodierende Renten- und Krankenkassenbeiträge wenn die Finanzierung doch etwas mehr ins Jetzt holt, mangelnder Klimaschutz, die Existenz des freien Europas gefährdende Außenpolitik, fehlende Regulierung diverser kritischer Industrien,...
Ich sag nicht, dass man die nicht wählen kann, aber "absolut tauglich und super" ist das vielleicht für die Besitzer von Auto-, Finanz- und Energiekonzernen, aber nicht für mich.

Ja, Spiegel, ich weiß!

Zum Beleg einer allumfassenden Aussage ist Spiegel tatsächlich ungeeignet, weil man sich darauf verlassen kann, dass die Hälfte weggelassen wird. Somit kann zwar einzelne Details be- aber kein großes Ganze widerlegen. (bzw. bei Negativaussagen kann man das große ganze Falsifizieren, aber keine Details bestätigen)

In dem Fall stört mich aber was anderes: In dem ganzen Artikel scheint es nirgendwo um das Prinzip der Schuldenbremse zu gehen.?! Sondern um die Grenzwerte des Eurostabilitätspakts. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mir dieser Artikel überhaupt bezüglich meiner von dir angegriffenen Aussage mitteilen will, geschweige denn wie er sie widerlegen sollte. Du hättest genauso gut einen Artikel über Lamas verlinken können, das wäre wenigstens niedlich gewesen!

Das wird schon getrennt.

Auf dem Papier. Nach Lust und Laune. Genau darum gehts ja.

Denn Investitionen sind die Geldmittel, die man einsparen kann. Siehe dazu bitte unser Schienennetz oder unsere Brücken, Schulen, Kindergärten ....

Nein, eben nicht. Der Zustand unserer Brücken, etc. ist zunächst einmal keine Frage von Investitionen gewesen, sondern von laufendem Unterhalt. Erst nachdem man den jahrelang derart vernachlässigt hat, dass unbehbare Substanzschäden entstanden sind und eine Komplettersetzung nötig wird, verbucht man letztere als "Investition". Und weil auch das bei einem 1:1 Ersatz ganz offiziell falsch wäre, fügt man einzelne Veränderungen hinzu. So wird aus dem Erhalt von etwas, das man braucht, der Ersatz von etwas, dass künstlich als ersatzungswürdig deklariert wurde gegen etwas, dass letztlich die gleiche Funktion wahrnimmt. Und dieses Prinzip findest du nicht nur direkt beim Staat, sondern überall, wo öffentliche Finanzierungen eine Rolle spielen. Große Wohnblöcke werden nicht gefördert, aber Mehrfamilienhäuser schon? Fügen wir halt zwei Lücken von wenigen Metern in unsere Baupläne ein. Steigert die Baukosten und den Heizwärmebedarf, aber auch die Zuschüsse! Ein Landstraßenausbau wäre zu teuer für unseren Landeshaushalt? Schicken wir doch unser BeScheurtestes Personal nach Berlin und lassen eine Bundesstraße bauen! Der Unterhalt alter Schienen ist zu teuer? Last uns die Strecke stilllegen und in ein paar Jahren Neubauen, denn Neubauten zahlt der Staat! Der Putz ist bröckelig und ihn Instandzuhalten muss von den Vermieterrücklagen bezahlt werden? Lassen wir lieber die Balkone vergrößern und dabei die Fassade neumachen, dass ist eine Moderniesierungsmaßnahme, die auf die Mieten umgelegt werden darf!


Es gibt bei großen Projekten keine scharfe Grenzen. Nie. Die sind zu komplex und individuell, um sie vorab und allgemein gesetzlich greifen zu können. Man hat somit zwangsläufig Abweichungen zwischen dem, was eine Regelung erreichen soll und dem, was sie insgesamt bewirkt. Die Schaffer der Schuldenbremse haben sich dazu entschieden, lieber ein paar Ausgaben mehr zu verbieten, als eigentlich beabsichtigt, anstatt viele Ausgaben durchschlüpfen zu lassen, gegen die sie definitiv etwas erreichen wollten.

Weil wir hier vor allem über Politik diskutieren?

Das rechtfertigt es nicht, Missstände im familiären und persönlichen Bereich fehlerhaft umzuformulieren, um eine gewichtige politische Komponente zu suggerieren. Im Gegenteil.


Im Kontext dieser Aussage hätte ich gerne eine Desinformationskampagne erläutert.

Oder Lügen durch Lobbyisten. Wie sie Foodwatch hier anprangert.



das zählt für mich ebenso zum "dumm halten", denn wer der Lebensmittellobby glaubt, ist am Ende der Dumme.

Ja. Wer das MACHT ist dumm.
Aber es wird niemand von außen dazu ange"halten", dass zu machen, sondern dass muss er höchst SELBST TUN.

Alternativ hat man aber auch die Wahlfreiheit, seine Informationen über Lebensmittel nicht von der Lebensmittellobby zu beziehen. Und diese Wahlfreiheit hat man bei uns wegen genau der Politik, der dein Formulierungen etwas anzuhängen versuchen.
 
Man kann aber so ein Projekt wie die Energiewende und die Dekarbonisierung nicht aus dem laufenden Haushalt zahlen. Man sieht ja gerade was dabei raus kommt. Steigende Energiepreise -> steigende Kosten -> sinkende globale Konkurrenzfähigkeit -> Abwanderung von Industrie und schwindende Gewinne -> sinkende Steuereinnahmen -> weniger Geld für die Energiewende...

Es ist ein Teufelskreis. Bei so einem klar in Umfang und Zeit definierten Projekt muss man über Schulden vorfinanzieren.

 
Man kann aber so ein Projekt wie die Energiewende und die Dekarbonisierung nicht aus dem laufenden Haushalt zahlen. Man sieht ja gerade was dabei raus kommt.
Warum soll das nicht gehen? Wenn die angezogenen Maßnahmen die richtigen sind, dann gibt es auch einen monetären Effekt. Und dieser kann zur Finanzierung des weiteren Ausbaus genutzt werden. Setzt dieser Effekt nicht ein, dann passt die Maßnahme nicht und du bist auf dem Holzweg. Es sei denn die Prämisse lautet: umsetzen, egal was es kostet!
 
Und diese Wahlfreiheit hat man bei uns wegen genau der Politik, der dein Formulierungen etwas anzuhängen versuchen.
Kriegst du einen Absatz hin, OHNE unterschwellige Unterstellungen? Es wird langsam echt peinlich ... du machst das auch wirklich schlecht.


Und diese Wahlfreiheit hat man bei uns wegen genau der Politik, der dein Formulierungen etwas anzuhängen versuchen.



Es ist belegt, dass die Politik beeinflusst von Lobbyisten und Zuwendungen Gesetze verschleppt, verwässert und verhindert, die allen Verbrauchern -eben auch den Lesefaulen oder Bildungsfernen sich zu informieren.

Deine Aussage, dies sei die Verantwortung jedes einzelnen, tue ich mal als Arroganz ab, mit dem Hinweis, dass du schlicht ignorierst, dass es eine sehr persönliche Entscheidung ist, wie viel Mühe man sich macht, um an Informationen zu kommen. Je höher man also die Schwelle setzt für die richtigen Informationen - umso weniger Menschen informieren sich richtig. Hier setzt die Lobby an, die mehr Transparenz verhindert, und "schlechtes" Wissen leichter verfügbar macht.
Du siehst das im Rahmen der Eigenverantwortung - ich sehe das als Beeinflussung von außen.


Aber es wird niemand von außen dazu ange"halten", dass zu machen,

Lange Jahre tat genau dies die Werbung. Heute machen das "Experten". YouTuber mit hunderttausenden Followern - machen das. Lebst du unter einem Stein?


Das rechtfertigt es nicht, Missstände im familiären und persönlichen Bereich fehlerhaft umzuformulieren, um eine gewichtige politische Komponente zu suggerieren. Im Gegenteil.

Dazu kann ich nicht mal Stellung nehmen ... das ist dermaßen vorbei an meine Aussage ... da sind "schlaue" Worte dabei, ohne jedoch einmal aufzuzeigen WO und WAS denn "suggeriert" wird.:stupid:
Etwa dass die im Elternhaus erworbene soziale und politische Bildung später dazu führt, dass viele später auch entsprechend wählen? Das ist keine politische Komponente?


Im Kontext dieser Aussage hätte ich gerne eine Desinformationskampagne erläutert.

Und hier - seitenweise Text, aber kannst du deine Kernaussage, dass jeder seiner eigenen Dummheit Schmied ist, denn untermauern. Bis jetzt kam nichts von dir dazu.

Wie kann eine Desinformationskampagne Erfolg haben, wenn DU recht hast?

Kannst dir Zeit lassen mit einer Antwort. :haha:


PS. Wortwahl und Schachtelsätze machen noch lange keine ernsthafte Diskussion.
PPS: Kaputte Brücken kriegt man über unabweisbare Ausgaben hin. Notfalls mit einem Nachtragshaushalt. Außerdem sind viele dieser Objekte ohnehin abgeschrieben, sodass sie im Finanzplan gar nicht mehr als Ausgaben gebucht werden. Rein haushälterisch macht ja das dann den Weg frei für den Neubau. Denn der wird nicht als Ausgabe verbucht. Viele bauen keine Brücken, weil das Geld im Haushalt des Jahres fehlt, in dem die Entscheidung fällt - das Scheißding aber erst beim übernächsten Bürgermeister fertig wird.
 
Warum soll das nicht gehen? Wenn die angezogenen Maßnahmen die richtigen sind, dann gibt es auch einen monetären Effekt. Und dieser kann zur Finanzierung des weiteren Ausbaus genutzt werden. Setzt dieser Effekt nicht ein, dann passt die Maßnahme nicht und du bist auf dem Holzweg. Es sei denn die Prämisse lautet: umsetzen, egal was es kostet!
Exakt - die Energiewende ist alternativlos.
 
In anderen Bundesländern würden sie lange nicht so gut abschneiden.
Das stimmt wohl. Sie würden aber der CDU dort Stimmen kosten. Allerdings wären die auch die perfekte Partei, für alle rückständigen AfD-Wähler, die eigentlich keine Nazis wählen wollen, denen die CDU aber nicht mehr rechts genug ist. Würde also vielleicht sogar einen positiven Effekt haben.

Lange Jahre tat genau dies die Werbung. Heute machen das "Experten". YouTuber mit hunderttausenden Followern - machen das. Lebst du unter einem Stein?
Und trotzdem zwingt dich dazu niemand, dich nur von Werbung leiten zu lassen. Jedem Kind ab der 7. Klasse sollte mittlerweile klar sein, dass Werbung jeglicher Art psychologische Manipulation zu Gunsten des die Werbung Bezahlenden darstellt. Wenn man sich dem dennoch willentlich hingibt, dann ist das Absicht.
 
Das stimmt wohl. Sie würden aber der CDU dort Stimmen kosten. Allerdings wären die auch die perfekte Partei, für alle rückständigen AfD-Wähler, die eigentlich keine Nazis wählen wollen, denen die CDU aber nicht mehr rechts genug ist. Würde also vielleicht sogar einen positiven Effekt haben.
Dafür gibt es ja inzwischen die freien Wähler.
 
Und trotzdem zwingt dich dazu niemand, dich nur von Werbung leiten zu lassen. Jedem Kind ab der 7. Klasse sollte mittlerweile klar sein, dass Werbung jeglicher Art psychologische Manipulation zu Gunsten des die Werbung Bezahlenden darstellt.
Damit hast du völlig recht. Im Jahre 2025.

Es gab aber Zeiten ohne Internet. Da waren Kinderriegel, die Extraportion Milch.
Da naschte man mit Nimm2 gesunde Vitamine.
Oder Nutella machte frühstücken erst gesund, mit all den Leckerlis, die Institut Fresenius als Inhaltsstoffe bescheinigte.

Derlei "verdummung" ist heute kaum noch möglich. Der Konsument ist mündiger geworden -durch leichtere Verfügbarkeit von Wissen. Werbeaussagen können heute in sekundenschnelle verifiziert werden.


Derlei ist aber nicht verschwunden. Es wurde subtiler und damit noch "gefährlicher" weil verfänglicher.

Das mit der Werbung war lediglich ein Beispiel - aber ich weise auch darauf hin, dass die, die mit solcher Werbung groß geworden sind, noch heute ihre Probleme haben, gewisse dadurch erfolgte Prägungen abzulegen. Und genau das macht ja Werbung. Prägen.


Und trotzdem zwingt dich dazu niemand, dich nur von Werbung leiten zu lassen.
Niemand zwingt jemanden.
Das immer gleich als Zwang umzudeuten, verfehlt den Kern. Menschen sind faul - weil die Evolution uns dies als Mittel zur Steigerung der Energieeffizienz mitgegeben hat.
In dem Moment, wo ich alternativ eine mit Mühe zu erlangende Wahrheit oder überall leicht verfügbare Halbwahrheiten oder gute Lügen anbiete - entscheiden sich sehr viele für den einfachen Weg.

Und um den Kreis zum Thema zu schließen - es ging darum, dass gerade dieser einfache Weg absichtlich mit großem Aufwand einfach gehalten wird. Auch mit Unterstützung durch die Politik.
Und gleichzeitig verhindert wird, die Hürden für "qualifiziertes Wissen" zu senken.
(Edith - hab das mal korrigiert. Der Satz war völlig sinnfrei durch einen Verschreiber)

Gutes Beispiel der Nutriscore


Hier warnte Verbraucherministerin Julia Glöckner in Ihrer Funktion als Lobbyistin für Nestle Ministerin vor einer "Fehl und Mangelernährung"



Fremdverdummung von ganz oben. Und ich mute es niemanden ernsthaft zu, nun bergeweise wissenschaftliche Arbeiten zu wälzen, um die Aussagen einer Ministerin zu hinterfragen. Manche trauen denen nämlich.
Daher mein Einwand, dass der Hinweis auf die "Eigenverantwortung" zu kurz greift und lediglich eine bequeme Ausrede auch und gerade der jeweiligen Lobby ist. Man steht in dem Fall mit der Eigenverantwortlichkeit auf der falschen Seite.
 
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