AW: Gerücht: Bulldozer-Topmodell für 320 US-Dollar?
verlinkst nur ständig irgendwelche Artikel über Server. Wir reden hier aber über DESKTOP!
Auch hier dir Frage, woher du weißt wie AMD die Chips fertigt? Kannst du mir/uns irgendetwas zeigen, was deine Aussage belegt?
Und das war nur ein Beispiel. Deine Posts sind voll von solchen Aussagen die du als Fakten deklarierst, aber uns entsprechende Belege vorenthältst.
Das sind doch allgemein bekannte Tatsachen, das habe ich einfach als bekannt vorrausgesetzt...
Seit AMD 2002 mit dem Athlon MP erstmals begonnen hat eigene CPUs für Multiprozessorsysteme/Server herzustellen waren sie immer 1:1 Ableger der Desktopmodelle, die selben Chips, aus der selben Fertigung, die Desktopmodelle wurden nur teils in ein anderes CPU Gehäuse gebaut und hatten ein paar Features weniger
Das hat sich all die Jahre nicht geändert, einige neue Kerne wurden ein paar Monate früher im Serverbereich eingeführt, andere zuerst im Desktopbereich aber es waren immer die selben CPUs mit (teils) etwas anderen Sockeln -die aber (fast) immer paralell gewechselt wurden (einzige Ausnahme: Bulldozer, da der Serversockel offensichtlich mehr oder weniger zufällig besser mit der geänderten Stromversorgung zurechtkommt als der AM3)-
Warum sollte man diese durchaus kluge, Produktions und Entwicklungskosten optimierende Strategie jetzt plötzlich über den Haufen werfen?
Warum sollte Komodo
mit den selben Features wie Sepang (5 Modul Gen2 Bulldozer ohne IGP) als unabhängiger, eigener Chip entwickelt werden, lediglich ohne PCIe 3.0 Integration, einem Feature, von dem man im Desktopbereich genauso profitieren könnte,
nur damit er in den alten Sockel AM3+ passt? Es wäre auch wirtschaftlicher die Produktion, wie man es immerschon getan hat, zusammenzulegen...
Theoretisch könnte man vielleicht einen Sepang in ein AM3+ Gehäuse bauen und den -soweit er in der Form überhaupt noch vorhanden ist-, eigentlich für die CPU-CPU Verbindungen gedachten, HT-Link zur Anbindung der Northbridge nutzen
Das wäre aber eine "etwas"
dumme Vorgehensweise... den integrierten PCIe Controller nicht nutzen, stattdessen über den HT Link einen eigenen externen Chip (Northbridge) anbinden, der genau das selbe tut- nur noch im alten PCIe 2.0 Standard und mit höheren Latenzen?
Das wäre etwa genauso sinnlos als würde Intel die Desktopversionen der Sandy Bridge-E CPUs für den alten Sockel 1366 bringen, dort auf die Nutzung der PCIe 3.0 Integration, eines der größten Features, verzichten und das ganze per QPI an den alten X-58 Chipsatz anbinden, dessen Features der CPU eigentlich schon (und zwar wesentlich besser) mitbringt...
Oder ähnlich sinnlos als hätte AMD beim Athlon 64/ Opteron K8 beim Athlon auf die Verwendung des Speichercontrollers verzichtet und diesen nur beim Opteron genutzt, um beim Athlon weiter am alten Sockel A festhalten zu können... (abgesehen davon, dass das durch die Einführung des HT-Links nur schwer möglich gewesen wäre)
Was denn nun? Ist der neue Sockel in Stein gemeißelt, oder nur sehr wahrscheinlich?
Intern bei AMD ist er sicherlich in Stein gemeißelt.
Nach meinem/unserem Kenntnisstand gibt es "nur" eine Reihe von gewichtigen
Indizien, durch die man auf einen Sockelwechsel schließen kann; er ist "nur" sehr wahrscheinlich bzw.
naheliegend...
sehr wahrscheinlich, ähnlich
wahrscheinlich wie das Beibehalten des Sockels 1155 mit Ivy Bridge...
Die Frage ist weniger ob ein neuer Sockel kommt sondern eher was für ein neuer Sockel kommt- C2012 oder doch ein eigener?
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Klar ist auch: sollte der Komodo wieder Erwarten doch für AM3+ kommen, dann ist der Sepang durch Tripplechannel RAM und PCIe 3.0 Integration der -auch für Desktopanwendungen- bessere und leistungsfähigere CPU (wenn auch
meist wohl nur geringfügig), auf einer moderneren, zukunftssichereren und -durch den Wegfall der Northbridge- potentiell sogar billigeren Plattform
Da könnte man nur hoffen, dass irgendein MB Hersteller so schlau ist ein brauchbares Desktop MB für Sockel C2012 zu bringen
Aber das wird nicht nötig sein, Komodo wird ja sowieso einen neuen Sockel bekommen