Germanwings 4U9525 in den franzoesischen Alpen abgestuerzt

Die reden kein englisch und erst recht kein deutsch. Als Deutscher wirst du sogar aus Bistros geworfen wenn die merken dass du einer bist. Das nächste mal nach Frankreich fahr ich auf Ketten!
 
Die Franzosen abseits der Grenzgebiete reden nur französisch. Ich hatte als 2. Fremdsprache Spanisch, aber selbst damit gewinnst du in Frankreich keinen Blumentopf :ugly:
Mit Englisch und erst recht Deutsch brauchst du auch nicht kommen.
(Ich bin schon in Concarneau am Atlantik im Urlaub gewesen. Schöne Gegend, aber wenn man kein Französisch kann, ist die Verständigung dort schon etwas problematisch ...)
 
Je dichter am ehemaligen Kriegsgebiet bzw. Besatzungszone umso eher passiert es das gekonnt ignoriert wird von der Sprache.

Naja da in Frankreich die Pressekonferenz stattfand ist es ja legitim die in der Landessprache zu präsentieren
 
Ich war bis jetzt nur in Straßburg, Paris und im Zentralmassiv. 'Kann mich nicht daran erinnern, dass mir irgendjemand aus dem Weg gegangen ist oder androhte, mir irgendetwas zu tun, weil ich zu erkennen gegeben habe, dass ich Deutscher bin. Selbstverständlich habe ich die Leute in ihrer Landessprache begrüßt und mein 10.Klasse-Französisch versucht, soweit zu kommen, wie es mir möglich war. Ich habe auch nicht die Dummheit begangen, mich damit zu brüsten, aus Deutschland zu kommen, sondern das allenfalls nebenbei im Laufe eines Gesprächs erwähnt. Dass jüngere Leute, mit denen ich überwiegend zu tun hatte, sich geweigert hätten, mit mir in Englisch zu kommunizieren, konnte ich nicht feststellen.

Aber darum geht es auch gar nicht, sondern darum, dass der französische Staatsanwalt im Gegensatz zu den Herren, die neben ihm saßen, offensichtlich nicht mal in der Lage war, eine einfache Frage in Englisch zu beantworten. An der Stelle sollte man sich nochmal überlegen, womit der Herr da betraut wurde. Fakt bleibt, Englisch IST in Frankreich Fremdsprache Nummer 1. Wenn ein Staatsanwalt, der mit Ermittlungen zu einem Luftfahrtunglück betraut wird, nicht mal Grundkenntnisse der Englischen Sprache besitzt, dann finde ich das peinlich. Ob man Englisch nun sprechen möchte (oder nicht), spielt auch gar keine Rolle. Auch nicht, ob man regelmäßig Englisch spricht, oder es nur gelegentlich anwendet. Nochmal, der Punkt ist, dass der Staatsanwalt es erst gar nicht kann...
 
dass der französische Staatsanwalt im Gegensatz zu den Herren, die neben ihm saßen, offensichtlich nicht mal in der Lage war, eine einfache Frage in Englisch zu beantworten.
Lieber die Landessprache anstatt sich kräftig zu blamieren. Wenn ich unsere Politiker höre da möchte man bei etlichen vor Scham in den Boden versinken.

Ich bin ja mal gespannt ob sich das Unglück jemals aufklären lässt ohne den Beigeschmack von Verschwörung und Co.
 
Ist doch wurscht, ob der Staatsanwalt Englisch sprechen kann. Was tut das zur Sache? Helmut Kohl kann auch nicht gut Englisch sprechen und verstehen, und nun? Beide leben nicht in England oder den USA, so what?
 
Jo, und diese Meldung ist auch einen Post wert.

Andreas Lubitz hat sich in den Tagen vor dem Absturz der Germanwings-Maschine im Internet über Umsetzungsmöglichkeiten eines Suizids informiert. Das habe die Auswertung von Lubitz' Tablet ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit.

Demnach suchte der Co-Pilot auch gezielt nach Informationen zu den Sicherheitsvorkehrungen an Cockpittüren. Auch soll er sich mit medizinischen Behandlungsmethoden befasst haben. Die Erkenntnisse stammen aus den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die in der Wohnung des 27-Jährigen mehrere Unterlagen und Datenträger beschlagnahmte.
Die Ermittler haben keine Zweifel daran, dass Lubitz das Tablet benutzte: "Der Name des Anmelders, die persönliche Korrespondenz und eingegebene Suchbegriffe tragen den Schluss, dass das Gerät im relevanten Zeitraum vom Co-Piloten genutzt wurde."

Germanwings-Absturz: Co-Pilot informierte sich im Netz über Suizid - SPIEGEL ONLINE
 
Ich hoffe nur das egal was rauskommt, nicht wieder in aktionismus verfallen wird, überwachungskrempel xyz installiert nur um zu suggerieren das man einen Menschen der Entschlossen ist von so einer Tat abhalten könnte und im Ergebnis sogar kontraproduktiv sind.
Die Medien haben sich mit den letzten Tagen sowieso keinen Gefallen getan - aber umso schöner finde ich es das die Medien auch teilweise ganz schön Gegenwind für ihren Kurs bekommen haben, auch als sie anfangen wollten Depressive Menschen als Tickende Zeitbomben hinzustellen.
Hoffen wir nur das die Auswertung des Datenschreiber ein bischen Flotter als bei der MH-17 funktioniert.
 
Die zweite Blackbox ist gefunden und die Daten nach Angaben der französischen Staatsanwaltschaft verwertbar. Mal gucken ob sich die ersten Vermutungen bestätigen oder noch was anderes dabei herauskommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anhand seiner " Aktivitäten " wird sicherlich noch einiges kommen aber man kann nur hoffen das die Auswertung schnell passiert und die Gerüchteküche schnell kalt wird.
 
Eigentlich sind die Hintergründe dieses sehr traurigen und tragischen Vorfalls ja geklärt. Ich glaube nicht dass durch die Auswertung des Flugschreibers andere entscheidende Umstände ans Tageslicht kommen werden.

Wie manche Medien unter dem Vorwand der Informationspflicht Kapital aus dieser Sache schlagen ist auch traurig und macht mich wütend.:daumen2:
 
Ist schon richtig, aber bei Berufen mit so einer Verantwortung sollte Sicherheit höher gestellt werden.

Genau das ist aber nicht möglich, wenn man damit droht, Arztbesuche mit lebenslangem Berufsverbot zu ahnden. Man muss sich hierbei einfach mal drei Dinge vor Augen halten
- Pilot ist für viele ein Traumberuf. Die meisten Piloten WOLLEN unbedingt fliegen. Selbst hochrangige Mitarbeiter von Fluggesellschaften, die längst in der Verwaltung tätig sind, fliegen gerne mal eine Maschiene von A nach B, obwohl ebensogut als Passagier teilnehmen könnten.
- Eine Pilotenausbildung ist schweine teuer, die meisten Piloten starten mit massiven Schulden ins Berufsleben
- Vergleichbar gut bezahlte Jobs haben min. 20 Jahre Ausbildungs- (=Studien-) und Berufserfahrungszeit vor sich.

Oder anders gesagt: Ein Pilot, der nicht mehr Pilot sein darf, schmeißt eine große Leidenschaft und ein Viertel seines Lebens weg.
Und mit dieser Aussicht soll jetzt ein depressiver Pilot offen und ehrlich mit dem Psychologen reden?
Never.


SPON sehe ich, was die Berichterstattung angeht, nicht in einer Liga mit Bild. Dazu gehört dann doch eher der Focus mit seiner tendenziösen (siehe Russlandberichterstattung oder alles, was auch nur im entferntesten mit Russland zu tun haben könnte) und absolut unseriösen Berichterstattung, wo es schon seit längerem nicht mehr um Inhalte, sondern wie bei Bild um die reißerischste Schlagzeile (Klicks --> Werbeeinnahmen) geht.
Was ich erschreckend finde, ist, wer sich alles bereitwillig gegenüber Bild geäußert hat. Da ist ja nicht nur seine (angebliche) Ex-Freundin, sondern auch Piloten, die mit L. (angeblich) zusammen geflogen sind. Mal unabhängig davon, wieviel Bild geboten hat, wären Berufspiloten der Lufthansa (Germanwings) wohl mit die letzten, denen ich eine solche Charakterlosigkeit / Dummheit zugetraut hätte. Dass Bild mit den exklusiven Statements dann auch noch Kasse macht, indem sie das ganze als Plus-"Inhalte" verkauft, ich glaube, dazu muss man nichts sagen. So tief muss man erstmal sinken...

Crews werden afaik regelmäßig (und absichtlich) neu gemischt, dazu kommt die Ausbildung. Vermutlich gibt es ettliche 100 "Piloten, die zusammen mit L. geflogen sind", nicht alle werden noch bei der Lufthansa arbeiten, und der BILD reicht notfalls auch die (selbst geschaffene) Suggestion, es könnte Interview-willige Personen geben, aus, um gleiche mehrere ""Interviews"" zu veröffentlichen...


Ob sie den Flugschreiber funktionsfähig finden bleibt abzuwarten. Aber die Indizien sprechen eindeutig für einen mutwilligen Absturz. Auch die mitlerweile bekannten Hintergründe über den Piloten. Die Hetze in den Medien, besonders Bild, fand ich aber auch nicht gut. Leider gibt es aber Seiten wie z.B. "Anonymous Facebook" wo wieder Verschwörungstheorien die Runde machen. Es hätte einen Notruf gegeben und angeblich wären französische Kampfflugzeuge in der Luft gewesen.

Solange es noch französische Kampflugzeuge gewsen sein sollen und keine russischen (alternativ amerikanische Drohnen), sind die VTler noch in der Aufwärmphase :ugly:


Ich hoffe nur das egal was rauskommt, nicht wieder in aktionismus verfallen wird, überwachungskrempel xyz installiert nur um zu suggerieren das man einen Menschen der Entschlossen ist von so einer Tat abhalten könnte und im Ergebnis sogar kontraproduktiv sind.

Aktionismus wird man zumindest versuchen :schief:
Aber ich bin gespannt, wie er aussieht. Nach aktuellem Kenntnisstand liegt die Ursache für den Absturz ja zu 50% beim 9/11-Aktionismus.

Hoffen wir nur das die Auswertung des Datenschreiber ein bischen Flotter als bei der MH-17 funktioniert.

:huh:
Da hat es gerade einmal zwei Tage (nach dem die Schreiber endlich ausgehändigt wurden) gedauert, bis die Daten ausgelesen waren. Und eine weitestgehende Auswertung dieser und aller anderen direkt zugänglichen Daten wurde nach zwei Monaten veröffentlicht. Was den Abschlussbericht zu MH-17 verzögert, ist nicht die Auswertung der Flugschreiber, sondern die Auswertung des Wracks. Flugschreiber können nun einmal keine Informationen über die äußeren Einflüsse liefern, die bei MH-17 so wichtig sind. Dafür müsste man sich deren Auswirkungen, also das Schadensbild angucken - und warum das bei MH-17 nicht klappt, füllt bekanntermaßen einen anderen sehr, sehr, sehr umfangreichen Thread.
Bei 4U9525 könnte es zwar auch eine Weile dauern, bis die Trümmerstückchen ausgewertet sind, aber nach allen bisherigen Anzeichen wird nach Auswertung der Flugschreiber wohl kaum noch eine technische Frage offen bleiben.
 
Genau das ist aber nicht möglich, wenn man damit droht, Arztbesuche mit lebenslangem Berufsverbot zu ahnden. Man muss sich hierbei einfach mal drei Dinge vor Augen halten
- Pilot ist für viele ein Traumberuf. Die meisten Piloten WOLLEN unbedingt fliegen. Selbst hochrangige Mitarbeiter von Fluggesellschaften, die längst in der Verwaltung tätig sind, fliegen gerne mal eine Maschiene von A nach B, obwohl ebensogut als Passagier teilnehmen könnten.
- Eine Pilotenausbildung ist schweine teuer, die meisten Piloten starten mit massiven Schulden ins Berufsleben
- Vergleichbar gut bezahlte Jobs haben min. 20 Jahre Ausbildungs- (=Studien-) und Berufserfahrungszeit vor sich.

Oder anders gesagt: Ein Pilot, der nicht mehr Pilot sein darf, schmeißt eine große Leidenschaft und ein Viertel seines Lebens weg.
Und mit dieser Aussicht soll jetzt ein depressiver Pilot offen und ehrlich mit dem Psychologen reden?
Never.




Crews werden afaik regelmäßig (und absichtlich) neu gemischt, dazu kommt die Ausbildung. Vermutlich gibt es ettliche 100 "Piloten, die zusammen mit L. geflogen sind", nicht alle werden noch bei der Lufthansa arbeiten, und der BILD reicht notfalls auch die (selbst geschaffene) Suggestion, es könnte Interview-willige Personen geben, aus, um gleiche mehrere ""Interviews"" zu veröffentlichen...




Solange es noch französische Kampflugzeuge gewsen sein sollen und keine russischen (alternativ amerikanische Drohnen), sind die VTler noch in der Aufwärmphase :ugly:




Aktionismus wird man zumindest versuchen :schief:
Aber ich bin gespannt, wie er aussieht. Nach aktuellem Kenntnisstand liegt die Ursache für den Absturz ja zu 50% beim 9/11-Aktionismus.



:huh:
Da hat es gerade einmal zwei Tage (nach dem die Schreiber endlich ausgehändigt wurden) gedauert, bis die Daten ausgelesen waren. Und eine weitestgehende Auswertung dieser und aller anderen direkt zugänglichen Daten wurde nach zwei Monaten veröffentlicht. Was den Abschlussbericht zu MH-17 verzögert, ist nicht die Auswertung der Flugschreiber, sondern die Auswertung des Wracks. Flugschreiber können nun einmal keine Informationen über die äußeren Einflüsse liefern, die bei MH-17 so wichtig sind. Dafür müsste man sich deren Auswirkungen, also das Schadensbild angucken - und warum das bei MH-17 nicht klappt, füllt bekanntermaßen einen anderen sehr, sehr, sehr umfangreichen Thread.
Bei 4U9525 könnte es zwar auch eine Weile dauern, bis die Trümmerstückchen ausgewertet sind, aber nach allen bisherigen Anzeichen wird nach Auswertung der Flugschreiber wohl kaum noch eine technische Frage offen bleiben.
Wenn zb ein Arbeiter der jeden tag schwere Arbeit macht ein schweres Rückenlehnen bekommt kann er seinen Beruf auch nicht mehr ausüben.

Vielleicht liebt der Arbeiter seinen Beruf auch.

Deshalb ist sowas quatsch da ein Pilot Verantwortung für andere Menschen hat.

ein Pilot hat als erstes das Flugzeug mit Passagieren sicher zu fliegen,starten und zu landen.

Danach kommt er selber.
 
Oder anders gesagt: Ein Pilot, der nicht mehr Pilot sein darf, schmeißt eine große Leidenschaft und ein Viertel seines Lebens weg.
Und mit dieser Aussicht soll jetzt ein depressiver Pilot offen und ehrlich mit dem Psychologen reden?
Never.
Wenn man denen die Fliegerei noch zugestehen will dann sollten die aber keine Urlaubsbomber mehr fliegen dürfen sondern nur noch Frachtflieger oder Kleinflugzeuge. Aber hat nicht fast jeder irgendwelche Träume mal begraben müssen?
 
Wenn zb ein Arbeiter der jeden tag schwere Arbeit macht ein schweres Rückenlehnen bekommt kann er seinen Beruf auch nicht mehr ausüben.

Vielleicht liebt der Arbeiter seinen Beruf auch.

Deshalb ist sowas quatsch da ein Pilot Verantwortung für andere Menschen hat.

ein Pilot hat als erstes das Flugzeug mit Passagieren sicher zu fliegen,starten und zu landen.

Danach kommt er selber.


Und was willst du damit jetzt sagen? Wenn der Arbeiter, trotz Rückenleidens, weiterhin seiner Arbeit nachgeht, dann gibt es nichts und niemanden, der das verhindern kann. In aller Regel ist es umgekehrt so, dass Arbeitnehmer mit körperlichen Gebrechen ihre Arbeit eben nicht mehr ausüben möchten, weil sie aufgrund der Schmerzen eben keinen Spaß mehr dran haben.


Wenn man denen die Fliegerei noch zugestehen will dann sollten die aber keine Urlaubsbomber mehr fliegen dürfen sondern nur noch Frachtflieger oder Kleinflugzeuge. Aber hat nicht fast jeder irgendwelche Träume mal begraben müssen?

Ich sag ja nicht, dass die Situation toll ist. Ich sage nur, dass du problematische Piloten nicht zur Kooperation zwingen kannst, sondern eher noch abschrecken würdest.
Und wer andere Menschen in den Tod reißen möchte, der muss diese nicht hinter sich im Flieger sitzen haben. Das sollte bekannt sein und wir können verdammt froh sein, dass K. nicht auf die Idee kam, mal einen echten Sicherheits"test" mit einem französischen Atomkraftwerk durchzuführen...
 
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