Germanwings 4U9525 in den franzoesischen Alpen abgestuerzt

Aber es müsste ein Kontrollmittel her das es ermöglicht in gewissen Berufssparten das Restrisiko gegen Null zu bringen. Hm da sollte er nur den Verputzern ein paar Überstunden verpasst haben wenn man so manche Tests gesehen hatte. Hatte da mal ein Video mit einer F 4 gesehen die an einer Betonwand regelrecht pulverisiert wurde
 
Und was willst du damit jetzt sagen? Wenn der Arbeiter, trotz Rückenleidens, weiterhin seiner Arbeit nachgeht, dann gibt es nichts und niemanden, der das verhindern kann. In aller Regel ist es umgekehrt so, dass Arbeitnehmer mit körperlichen Gebrechen ihre Arbeit eben nicht mehr ausüben möchten, weil sie aufgrund der Schmerzen eben keinen Spaß mehr dran haben.




Ich sag ja nicht, dass die Situation toll ist. Ich sage nur, dass du problematische Piloten nicht zur Kooperation zwingen kannst, sondern eher noch abschrecken würdest.
Und wer andere Menschen in den Tod reißen möchte, der muss diese nicht hinter sich im Flieger sitzen haben. Das sollte bekannt sein und wir können verdammt froh sein, dass K. nicht auf die Idee kam, mal einen echten Sicherheits"test" mit einem französischen Atomkraftwerk durchzuführen...
Trotzdem ist ein Pilot verpflichtet die Passagiere und Flugzeug sicher ans Ziel zu bringen!

Wenn er diesen Beruf nicht mehr ausüben kann dann ist es so.

Ich würde auch gerne meinen Beruf ausüben den ich gelernt habe.

Bringe ich deshalb Menschen um.

Das leben ist kein ponyhof!

Und bei Menschen die andere menschen befördern wäre es eine Pflicht vom Arzt jegliche Sachen zu melden die die Ausübung des Berufs einschränken.
 
Ihr könnt gerne fordern alle Depressiven Menschen aus der Luftfahrt auszuschließen wenn ihr in ihnen nur tickende Zeitbomben sehen wollt, oder euch mit der realität auseinandersetzen das Depressionen sehr verbreitet sind und massig Piloten genauso betroffen sein werden, wie alle anderen Menschengruppen halt auch - und das trotz dieser vielen Depressiven Piloten bisher niemand dadurch zu schaden kam, weil sich eben 99.99999% wenn sie den Druck nichtmehr aushalten "einfach" selber das Leben nehmen und niemanden da mit reinziehen. Ihr könnt aber gerne den Druck auf diese 99.99999% erhöhen, das Risiko von schweren Verläufen dadurch erhöhen um gleichzeitig nichts dadurch zu gewinnen, weil es eben einfach keine 100% sicherheit gibt - findet euch einfach damit ab.
Wo wollt ihr bitteschön die Grenze ziehen ? Bei einer Depressiven Episode (sehr kurzzeitiger Krankheitsverlauf, inkl. Vollständiger "heilung") direkt nen Piloten seine Berufsfähigkeit absprechen ? Das wäre so als würdet ihr nem Bauarbeiter in die Berufsunfähigkeit schicken weil er sich nen Hammer auf den Finger gehauen hat.

Das was dieser Pilot getan hat sprengt einfach die Möglichkeiten von prävention - Es wird leider immerwieder solche Fälle geben, in denen Menschen meinen nochmal aufzuräumen bevor sie verschwinden, hauptsache Spuren hinterlassen, hauptsache etwas großes Bewegt und sei es noch so krank. Aber die Masse der Menschen in seltsame Rahmen zu pressen wie die Vorlagen die euch durch den Kopf schwirren, machen die Welt (natürlich erst in der Summe und nicht durch eure Idee) zu dem Ort der sie ist, der sich für viele eben nichtmehr lebenswert anfühlt.
 
Ich hatte es ja anderer Stelle schon mal erwähnt, nur wenn die Sache wirklich noch so akut ist dann wird es gefährlich
 
Germanwings Flug 4U9525 - "Es werden Rätsel bleiben" - Panorama - Süddeutsche.de
Germanwings-Absturz: Wie konnte so etwas passieren? - SPIEGEL ONLINE

'Hatte ich zwar schon mal verlinkt, aber egal. Einen erweiterten Suizid ("nur") mit 'ner Depression zu erklären, macht wenig Sinn. Da depressive Menschen nicht nur mit sich selbst ringen, sondern oft Schuldgefühle gegenüber anderen haben, kommt für sie so etwas eigentlich gar nicht in Frage. Die Stigmatisierung, die hier aufgrund von Unwissen durch einige Medien in Gang gebracht wurde, ist widerlich und für die Betroffenen einfach nur schlimm. Wie den beiden Links zu entnehmen ist, ist etwas anderes oder eine Kombination verschiedener Krankheitsbilder viel wahrscheinlicher, als einfach nur von dem auszugehen, was man weiß, nämlich dass er wegen Depressionen in Behandlung war. Viel wichtiger könnte das sein, was möglicherweise unerkannt / unbehandelt blieb, zum Beispiel Psychosen, Persönlichkeitsstörungen (rein spekulativ). Man sollte wirklich abwarten, was die Auswertung der beschlagnahmten Krankenakten ergibt. Eine "einfache" Erklärung, und da bin ich mir ziemlich sicher, wird es dann nicht mehr geben...
 
Ich glaube hier steigern sich einige etwas zu sehr rein, und Eden einander vorbei.
Ich finde auch das es in einen Beruf mit solch einer immensen Verantwortung ruhig ein strengeres Konzept zur Überwachung von Piloten angebrachter wäre. Schließlich schieben die nicht einen Zeitungstrolli morgens um 5 durch die Straßen. Ich würde fast wetten, dass ein Kampfjetpilot bei so einer Krankheit während der Ausbildung nur sehr schwer bis garnicht zum aktiven Flugdienst zugelassen wird. Und er fliegt alleine mit max +1... (Und kommt jetzt nicht mit Bewaffnung oÄ)

Und der "Einwand " mit dem Traumberuf ist auch weit hergeholt. Selbst wenn dieser CoPilot mit viel Schulden ins Leben gestartet ist... na und. Wenn man sich für die Laufbahn eines Piloten im Verkehrsflieger entscheidet, entscheidet man sich auch für die damit einhergehende Verantwortung. Ohne wenn und aber...

Viele Leute haben Schulden oder verlieren ihren Traumjob...
 
Da die ja so solche Probleme hatten den Datenrekorder zu finden wäre es doch auch mal eine Überlegung wert die Ortungsmöglichkeiten zu überarbeiten
 
Und wer andere Menschen in den Tod reißen möchte, der muss diese nicht hinter sich im Flieger sitzen haben. Das sollte bekannt sein und wir können verdammt froh sein, dass K. nicht auf die Idee kam, mal einen echten Sicherheits"test" mit einem französischen Atomkraftwerk durchzuführen...

Da können wir ja nur froh sein, dass keine Atomrakete aus dem Silo starten kann, auch wenn der Soldat den Knopf kräftig herunter drückt.
 
Also ich halte das für sehr gefährlich jetzt zu fordern die ärztliche Schweigepflicht aufzuweichen. Wo zieht man die Grenze? Wann sind Lokführer, Busfahrer usw. dran? Irgendwann ist es dann so weit dass die Schweigepflicht komplett abgeschafft wird.
 
Meint er. Weil einige durchaus denken es aufzuheben deswegen. Sprich Prävention.

Kommt bestimmt irwan von der Bild.
 
Wo wollt ihr bitteschön die Grenze ziehen ? Bei einer Depressiven Episode (sehr kurzzeitiger Krankheitsverlauf, inkl. Vollständiger "heilung") direkt nen Piloten seine Berufsfähigkeit absprechen ? Das wäre so als würdet ihr nem Bauarbeiter in die Berufsunfähigkeit schicken weil er sich nen Hammer auf den Finger gehauen hat.
Nur das ein Bauarbeiter keine Verantwortung für eine große Zahl von Menschen hat.

Für mich war das auch kein "erweiterter Suizid" sondern eher Amok. Und Amokläufer sind nicht "nur" depressiv.
 
Bei bestimmten Berufsgruppen z.B. Bewaffnete oder Piloten und bestimmten Erkrankungen die zu so was wie erweiterten Selbsmord oderMord führen könnten oder anderen verbrechen halte iches durchaus für Sinnvoll die Ärtzlicheschweigepflicht aufzuheben. Es sollte dann die mehrzahl der Menschen wichtiger sein als der einzelne.
 
Und bei Menschen die andere menschen befördern wäre es eine Pflicht vom Arzt jegliche Sachen zu melden die die Ausübung des Berufs einschränken.

Das ist so leicht daher gesagt. Wenn es danach geht, dann muss das für alle gelten, die in ihrem Beruf auch nur ansatzweise andere Menschen gefährden könnten. Das könnte dann z. B. auch der Koch in der Großküche der Kantine sein der die halbe Belegschaft vergiften könnte weil er Liebeskummer hat.

Oder Dein Arzt informiert Deinen Chef, da er auf Grund Deiner Leberwerte festgestellt hat, dass Du am Wochenende scheinbar ab und zu mal mehr als der Durchschnitt trinkst. Er schließt daraus, dass Du offensichtlich ein Alkoholproblem hast und darum eine Gefahr am Arbeitsplatz darstellen könntest.

Wo willst Du da also die Grenze ziehen oder soll die Schweigepflicht besser gleich ganz abgeschafft werden?
 
Wenn er sich alleine mit irgendwelchen Sachwerten verabschiedet hätte wäre es wohl eher als Randnotiz durchgegangen. So ist es aber für viele relevant besonders wenn sogar Flüge anstehen. Wenn man da zeitnah an solche Sachen denkt wie mehr Sicherheit und weniger Rechte ist ja nicht mal verwerflich wenn man sich nach etwas Abstand wieder beruhigt
 
Es war ein verdammter Einzelfall, statistisch gesehen kaum relevant.

Wo wir aber von Suizid reden, ich habe irgendwo gelesen, dass die Selbstmordrate und die Menge an Leuten mit Depressionen in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Weiß da jemand was genaueres?
 
Die Anzahl an diagnostizierten Depressionen ist hoch gegangen. Das liegt aber eher daran dass gerade in Deutschland solche Dinge erst seit kurzer Zeit als Krankheitsbild ernst genommen werden.
Dass Suizide mehr geworden sind wäre mir neu.
 
Die Selbstmordrate blieb recht konstant, die diagnosen stark gestiegen trotzdem ca. 60% unerkannt, Selbstmord ist die häufigste Todesursache bei unter 45 Jährigen, besonders bei Männern.
 
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