
Lieber die Landessprache anstatt sich kräftig zu blamieren. Wenn ich unsere Politiker höre da möchte man bei etlichen vor Scham in den Boden versinken.dass der französische Staatsanwalt im Gegensatz zu den Herren, die neben ihm saßen, offensichtlich nicht mal in der Lage war, eine einfache Frage in Englisch zu beantworten.
Andreas Lubitz hat sich in den Tagen vor dem Absturz der Germanwings-Maschine im Internet über Umsetzungsmöglichkeiten eines Suizids informiert. Das habe die Auswertung von Lubitz' Tablet ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit.
Demnach suchte der Co-Pilot auch gezielt nach Informationen zu den Sicherheitsvorkehrungen an Cockpittüren. Auch soll er sich mit medizinischen Behandlungsmethoden befasst haben. Die Erkenntnisse stammen aus den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die in der Wohnung des 27-Jährigen mehrere Unterlagen und Datenträger beschlagnahmte.
Die Ermittler haben keine Zweifel daran, dass Lubitz das Tablet benutzte: "Der Name des Anmelders, die persönliche Korrespondenz und eingegebene Suchbegriffe tragen den Schluss, dass das Gerät im relevanten Zeitraum vom Co-Piloten genutzt wurde."

Ist schon richtig, aber bei Berufen mit so einer Verantwortung sollte Sicherheit höher gestellt werden.
SPON sehe ich, was die Berichterstattung angeht, nicht in einer Liga mit Bild. Dazu gehört dann doch eher der Focus mit seiner tendenziösen (siehe Russlandberichterstattung oder alles, was auch nur im entferntesten mit Russland zu tun haben könnte) und absolut unseriösen Berichterstattung, wo es schon seit längerem nicht mehr um Inhalte, sondern wie bei Bild um die reißerischste Schlagzeile (Klicks --> Werbeeinnahmen) geht.
Was ich erschreckend finde, ist, wer sich alles bereitwillig gegenüber Bild geäußert hat. Da ist ja nicht nur seine (angebliche) Ex-Freundin, sondern auch Piloten, die mit L. (angeblich) zusammen geflogen sind. Mal unabhängig davon, wieviel Bild geboten hat, wären Berufspiloten der Lufthansa (Germanwings) wohl mit die letzten, denen ich eine solche Charakterlosigkeit / Dummheit zugetraut hätte. Dass Bild mit den exklusiven Statements dann auch noch Kasse macht, indem sie das ganze als Plus-"Inhalte" verkauft, ich glaube, dazu muss man nichts sagen. So tief muss man erstmal sinken...
Ob sie den Flugschreiber funktionsfähig finden bleibt abzuwarten. Aber die Indizien sprechen eindeutig für einen mutwilligen Absturz. Auch die mitlerweile bekannten Hintergründe über den Piloten. Die Hetze in den Medien, besonders Bild, fand ich aber auch nicht gut. Leider gibt es aber Seiten wie z.B. "Anonymous Facebook" wo wieder Verschwörungstheorien die Runde machen. Es hätte einen Notruf gegeben und angeblich wären französische Kampfflugzeuge in der Luft gewesen.

Ich hoffe nur das egal was rauskommt, nicht wieder in aktionismus verfallen wird, überwachungskrempel xyz installiert nur um zu suggerieren das man einen Menschen der Entschlossen ist von so einer Tat abhalten könnte und im Ergebnis sogar kontraproduktiv sind.

Hoffen wir nur das die Auswertung des Datenschreiber ein bischen Flotter als bei der MH-17 funktioniert.

Wenn zb ein Arbeiter der jeden tag schwere Arbeit macht ein schweres Rückenlehnen bekommt kann er seinen Beruf auch nicht mehr ausüben.Genau das ist aber nicht möglich, wenn man damit droht, Arztbesuche mit lebenslangem Berufsverbot zu ahnden. Man muss sich hierbei einfach mal drei Dinge vor Augen halten
- Pilot ist für viele ein Traumberuf. Die meisten Piloten WOLLEN unbedingt fliegen. Selbst hochrangige Mitarbeiter von Fluggesellschaften, die längst in der Verwaltung tätig sind, fliegen gerne mal eine Maschiene von A nach B, obwohl ebensogut als Passagier teilnehmen könnten.
- Eine Pilotenausbildung ist schweine teuer, die meisten Piloten starten mit massiven Schulden ins Berufsleben
- Vergleichbar gut bezahlte Jobs haben min. 20 Jahre Ausbildungs- (=Studien-) und Berufserfahrungszeit vor sich.
Oder anders gesagt: Ein Pilot, der nicht mehr Pilot sein darf, schmeißt eine große Leidenschaft und ein Viertel seines Lebens weg.
Und mit dieser Aussicht soll jetzt ein depressiver Pilot offen und ehrlich mit dem Psychologen reden?
Never.
Crews werden afaik regelmäßig (und absichtlich) neu gemischt, dazu kommt die Ausbildung. Vermutlich gibt es ettliche 100 "Piloten, die zusammen mit L. geflogen sind", nicht alle werden noch bei der Lufthansa arbeiten, und der BILD reicht notfalls auch die (selbst geschaffene) Suggestion, es könnte Interview-willige Personen geben, aus, um gleiche mehrere ""Interviews"" zu veröffentlichen...
Solange es noch französische Kampflugzeuge gewsen sein sollen und keine russischen (alternativ amerikanische Drohnen), sind die VTler noch in der Aufwärmphase
Aktionismus wird man zumindest versuchen
Aber ich bin gespannt, wie er aussieht. Nach aktuellem Kenntnisstand liegt die Ursache für den Absturz ja zu 50% beim 9/11-Aktionismus.
Da hat es gerade einmal zwei Tage (nach dem die Schreiber endlich ausgehändigt wurden) gedauert, bis die Daten ausgelesen waren. Und eine weitestgehende Auswertung dieser und aller anderen direkt zugänglichen Daten wurde nach zwei Monaten veröffentlicht. Was den Abschlussbericht zu MH-17 verzögert, ist nicht die Auswertung der Flugschreiber, sondern die Auswertung des Wracks. Flugschreiber können nun einmal keine Informationen über die äußeren Einflüsse liefern, die bei MH-17 so wichtig sind. Dafür müsste man sich deren Auswirkungen, also das Schadensbild angucken - und warum das bei MH-17 nicht klappt, füllt bekanntermaßen einen anderen sehr, sehr, sehr umfangreichen Thread.
Bei 4U9525 könnte es zwar auch eine Weile dauern, bis die Trümmerstückchen ausgewertet sind, aber nach allen bisherigen Anzeichen wird nach Auswertung der Flugschreiber wohl kaum noch eine technische Frage offen bleiben.
Wenn man denen die Fliegerei noch zugestehen will dann sollten die aber keine Urlaubsbomber mehr fliegen dürfen sondern nur noch Frachtflieger oder Kleinflugzeuge. Aber hat nicht fast jeder irgendwelche Träume mal begraben müssen?Oder anders gesagt: Ein Pilot, der nicht mehr Pilot sein darf, schmeißt eine große Leidenschaft und ein Viertel seines Lebens weg.
Und mit dieser Aussicht soll jetzt ein depressiver Pilot offen und ehrlich mit dem Psychologen reden?
Never.
Wenn zb ein Arbeiter der jeden tag schwere Arbeit macht ein schweres Rückenlehnen bekommt kann er seinen Beruf auch nicht mehr ausüben.
Vielleicht liebt der Arbeiter seinen Beruf auch.
Deshalb ist sowas quatsch da ein Pilot Verantwortung für andere Menschen hat.
ein Pilot hat als erstes das Flugzeug mit Passagieren sicher zu fliegen,starten und zu landen.
Danach kommt er selber.
Wenn man denen die Fliegerei noch zugestehen will dann sollten die aber keine Urlaubsbomber mehr fliegen dürfen sondern nur noch Frachtflieger oder Kleinflugzeuge. Aber hat nicht fast jeder irgendwelche Träume mal begraben müssen?