Gendern? Ja/Nein/Vielleicht

Gendern ist alternativlos um alle Menschen in der Sprache zu repräsentieren. Jeder Schreibende ist angehalten korrekt zu gendern.

Indem man Muslim*innen diskriminiert und sie unter Generalverdacht stellt?
Um mal ein Beispiel zu geben, warum Gendern halt nicht immer funktioniert.
Im Islam gibt es nur Männer, Frauen und Heterosexualität.
Wer was anderes ist, ist kein Muslim mehr.
Quelle: so viele Muslime mit denen ich mich über die Jahre unterhalten habe.
 
Im Islam gibt es nur Männer, Frauen und Heterosexualität.
Wer was anderes ist, ist kein Muslim mehr.
Quelle: so viele Muslime mit denen ich mich über die Jahre unterhalten habe.
Dann hast du dich wohl nur mit religiös-ungebildeten Muslimen unterhalten.

Homosexualität ist zwar eine Sünde, aber keine die einen Muslim aus dem Islam rausschmeißt.

 
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Dann hast du dich wohl nur mit religiös-ungebildeten Muslimen unterhalten.

Homosexualität ist zwar eine Sünde, aber keine die einen Muslim aus dem Islam rausschmeißt.

Komisch, dann habe ich wohl über die Jahre nur die falschen Leute erwischt.
Also kannst du im Islam ganz normal öffentlich deine Heterosexualität ausleben und in die Moschee gehen?
 
Wikipedia sagt dazu folgendes:
Nach Aussage des Islamwissenschaftlers Thomas Bauer ist der Islam mehr als tausend Jahre tolerant mit Homosexuellen umgegangen. Bauer betont, dass sich in der arabisch-islamischen Kulturgeschichte zwischen 800 und 1800 „keine Spur von Homophobie“ feststellen lasse.[1] Aus der islamischen Literatur sind zahlreiche homoerotische Gedichte überliefert. Laut Bauer habe erst im 19. Jahrhundert der Westen im Zuge der Kolonialisierung den „Kampf gegen den unordentlichen Sex“ im Nahen Osten eingeführt. Vor dem Jahr 1979 sei in tausend Jahren kein Fall im islamischen Nahen Osten und in Nordafrika bekannt, in dem ein Mann aufgrund einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs mit einem anderen Mann strafrechtlich angeklagt worden sei.[1] Die Auffassung Bauers wird im Wesentlichen von Mounir Baatour geteilt, dem Vorsitzenden von Shams, der ersten tunesischen Organisation, die sich für die Rechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen einsetzt: „In Tunesien ist Homosexualität erst seit 1913 unter Strafe gestellt: Es waren die Franzosen, die den entsprechenden Paragraphen 230 einführten. Als sie Tunesien kolonisierten, brachten sie ihre Homophobie mit. Dann sind sie wieder abgezogen, doch die Homophobie blieb... Im Islam gibt es keinen einzigen authentischen religiösen Text, der Homosexualität unter eine konkrete Strafe stellt.“[2]
Liest sich für mich so, als ob es bis zur Kolonialisierung kein Problem gewesen wäre, aber ich habe weder Lust noch Zeit um das ernsthaft zu recherchieren.
 
Also kannst du im Islam ganz normal öffentlich deine Heterosexualität ausleben und in die Moschee gehen?
Was meinst du mit "im Islam"?

Meinst du in einer scharia-basierten Gesellschaft, oder was meinst du damit genau?
Ist die Todesstrafe nicht gleichzusetzen mit Rauswurf?
Lies doch bitte erstmal meinen Link durch, damit die Diskussion auf einem Nenner stattfinden kann.
Komisch, dann habe ich wohl über die Jahre nur die falschen Leute erwischt.
Menschen, die keine tiefgehende theologische Ausbildung genossen haben, sind halt Laien in diesem Thema. Nur weil jemand sich als Muslim identifiziert, muss nicht gleich angenommen werden, dass dieser Mensch allgemeingültige Aussagen zu einem Thema treffen kann, welches er nicht studiert hat.

Schau gerne in meinen Wiki-Link dazu rein, und du wirst recht schnell feststellen, dass über Homosexualität im Islam eine lange Reihe der theologischen Diskussion durch die Jahrhunderte hindurch geführt wurde.

Deine obige pauschale Aussage deiner muslimischen Bekannten ist insofern jedoch nicht richtig.
 
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So geht das Zitat weiter.
Na und? Das gilt doch für die meisten Länder weltweit, oder willst Du etwa behaupten in den westlichen Demokratien gibt es keine Menschen mit Vorurteilen mehr?
Klar werden die Vorurteile in Europa nicht mehr so offen ausgelebt und nur wenige Leute würde auf die Idee kommen, öffentlich Homosexuelle auszugrenzen. Und die Anzahl der Menschen mit Vorurteilen ist in westlichen Demokratien vermutlich durchschnittlich geringer.
Aber was glaubst, wie viele engstirnige Menschen in Deutschland homosexuelle Menschen ausgrenzen, wenn sie es können, ohne das die Öffentlichkeit bemerkt oder sogar ohne das sie es selber bewusst machen? Ich will gar nicht wissen, wie viele PersonalerInnen bewusst oder unbewusst nach illegalen Kriterien aussortieren... Merkt ja eh kaum jemand. Als BetroffeneR bekommt man ja einfach eine Absage ohne Grund...
Einfacheres Beispiel, das Du sogar selber mit etwas Aufwand statistisch nachprüfen kannst, falls Du weißer Hautfarbe bist: Frag doch mal Mitmenschen in Deinem Bekanntenkreis mit schwarzer Hautfarbe oder orientalischem Aussehen, wie oft in Ihrem Leben sie schon von der Polizei kontrolliert wurden und vergleich das damit, wie oft Du in Deinem Leben kontrolliert wurdest? Die Antworten werden Dich vermutlich (nicht?) überraschen...
Umgekehrt geht das natürlich genauso, nur anders herum.
 
Ich finde Mario Barth hat es recht passend auf den Punkt gebracht und in seinem Publikum scheint es eine große Zustimmung zu geben. Seine Bedingung ganz am Ende des Clips ist ein Punkt, der m.M.n. diskultable wäre. Aber gut, dass wird in Deutschland eh nie passieren.

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Das stört den Lesefluss und hat nichts mit Sprache zu tun sondern ist reine Ideologie,
da mag der Artikel noch so interessant sein aber sollte der Lesefluss gestört werden lese ich nicht mehr weiter.
:D

Wenn mich jemand im Artikel als Mitarbeitender beschreibt ists endgültig aus.
Ich bin Arbeitnehmer aber sich nicht Mitarbeitend.
 
Lol. Du bist Arbeitnehmer, aber du arbeitest nicht mit? Das Zeitalter des Fachkräftemangels bringt immer mehr, besondere Blüten zum Vorschein. Fantastisch! :D
Er ist halt großer Fan von TEAM-Arbeit (Toll ein anderer Machts) und dem nordkoranischen Konzept, 4 andere arbeiten und er steht daneben und "überwacht" die Arbeit. :D :ugly:
 
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