Gendern? Ja/Nein/Vielleicht

Jetzt stell dich mal nicht so weibisch an, kleine P*ssy-Prinzessin.
Wie Drayygo ja im Grunde schon korrekt darauf geantwortet hat, ist dies kein Beweis, weil es diese umgedreht, aufs männliche Geschlecht bezogen, genauso gibt:

Schlappschwanz
Versager
Schwächling
ect.

Genauso gibt es auch Begriffe die diese Dinge Geschlechtsneutral ausdrücken:

Lusche
Lappen
Null
Pfeife
Waschlappen
ect.

Meine bitte nach einer unterfütternden Faktenbasis für ihre Behauptung, die das belegt, an @Neuer_User, hat also weiterhin bestand.
 
Zuletzt bearbeitet:
/edit: damn, mein Habdybrowser hat mir die Formatierung des Beitrags zerschossen….

Na woher kommt es denn dann, dass diese Begriffe überwiegend abwertend benutzt werden? Fällt ja nicht vom Himmel sowas. Sprache ist unter anderem auch Ausdruck und gleichzeitig wiederum Einflussfaktor von Bewusstsein.

Zumal es diese auch in männlicher Form gibt: Weichei, du Sack - oder geschlechtsneutral: A*schloch.

Genau wie die von @Nightslaver genannten, vermeintlichen Gegenbeispiele, liegt hier aber häufig (!) etwas semantisch völlig anderes vor: nämlich eben die Negation vermeintlich positiv konnotierter „männlicher“ Eigenschaften. Beim Schlappschwanz ist nicht der Schwanz das negative, sondern dass er schlapp ist. Beim Weichei ist ebenfalls das weich ( = unmännlich) sein das Problem, nicht das „Eier haben“.

Es mag auch manche Gegenbeispiele geben, aber es gibt in der Sprache schon viele Beispiele für Herabwürdigungen in denen auf vermeintlich weibliche Eigenschaften verwiesen wird oder zumindest ein Gegensatz zu vermeintlich positiven, vermeintlich männlichen Eigenschaften aufgemacht wird.
 
Meine bitte nach einer unterfütternden Faktenbasis hierfür, die das belegt, an @Neuer_User , hat also weiterhin bestand
Eine Faktenbasis kann ich dir nicht liefern, hatte dazu aber auch Mal einen Podcast gehört in dem sich eine Psychologin dazu ähnlich geäußert hat. Viel mehr kann ich dir aber über Ihre Referenzen nicht sagen, auch den Namen und den Podcast habe ich mir nicht gemerkt.

Die "Schwäche" der Frau und die "Stärke" des Mannes wird bereits im Kindesalter durch die Sprache geprägt.

Sicherlich macht das nicht jedes Elternteil so und sicher ist es heute auch etwas anders aber ich habe mich selbst schon dabei erwischt.

Die Beispiele hatte ich auch schonmal genannt:
Ein Indianer kennt keinen Schmerz, Sei ein Mann, So schlimm war das doch gar nicht u.ä. sagt man eher seltener zu kleinen Mädchen.

Auch wird kleinen Mädchen durch Sätze wie "Du hast aber ein schönes Kleid an, Du hast eine hübsche Frisur, so niedlich bist Du" etc. suggeriert, auch wenn es nicht absichtlich ist, dass es für Frauen nur wichtig ist, schön zu sein, was ja indirekt schon ein Indiz dafür ist, dass die Frau immernoch als "das schwächere Geschlecht" in der Sprache identifiziert wird.
 
Frauen werden immer eher die Opfer als Täter (m/w/d) sein.
Das Thema ist hier Gendern und was man damit erreichen kann und ob man es mag. Man darf keine Wunder erwarten. Aber ich sagte es ja schon. Frauen werden durchweg als das schwache Geschlecht angesehen. Vergewaltigungen sind immer ein Akt der Erniedrigung. Das trauen sich die Täter auch nur gegen Opfer, die sie als schwach ansehen.

Wir hatten z.B. schon vor 40 Jahren in Werte und Normen eine Diskussion zum Thema: "Emanzen sind nur emanzipiert, weil sie potthässlich sind". Schon damalas arbeiteten wir den extremen Sexismus in der Sprache heraus. Frauen wird ander angegriffen als Männer. Es geht ganz oft um Äußerlichkeiten. Wie z.B um den dicken Wal von Grünenvorsitzenden. Wurden bei dicken Politikern jemals diskriminierende Sprüche wegen Dickheit gemacht? Nein, aber bei Frauen macht man das.

Das Gendern verändert daran im ersten Ansatz nichts. Aber es ist Teil der Gleichstellung und damit kann in Folge auch das Bild, dass man bei Frauen im Kopf hat, verändert werden. Man darf nicht zuviel erwarten, Gendern ist nicht die Lösung von allem, aber es kostet gar nichts und verändert ein wenig hin in Richtung Gleichstellung.

Es gibt keine sachlichen Gründe, die gegen das Gendern sprechen. Zumindest habe ich noch keine gehört.
 
Wurden bei dicken Politikern jemals diskriminierende Sprüche wegen Dickheit gemacht?
Bitte was? Ist jetzt nicht direkt n Politiker, aber schonmal was von Reiner Calmund (als Beispiel) gehört? Fette Männer wurden und werden bis heute genauso gebullied/gehänselt wie Frauen. Ich gehe mit dir beim Rest des Postes konform, aber dieser Part ist ... grenzwertig bis schlicht falsch.
 
Bitte was? Ist jetzt nicht direkt n Politiker, aber schonmal was von Reiner Calmund (als Beispiel) gehört? Fette Männer wurden und werden bis heute genauso gebullied/gehänselt wie Frauen. Ich gehe mit dir beim Rest des Postes konform, aber dieser Part ist ... grenzwertig bis schlicht falsch.
Gehänselt ja, natürlich, aber ihnen wird wegen Äußerlichkeiten keine Kompetenz abgesprochen.
 
Bitte was? Ist jetzt nicht direkt n Politiker, aber schonmal was von Reiner Calmund (als Beispiel) gehört? Fette Männer wurden und werden bis heute genauso gebullied/gehänselt wie Frauen. Ich gehe mit dir beim Rest des Postes konform, aber dieser Part ist ... grenzwertig bis schlicht falsch.
Alleine auf Helmut Kohls Körperfülle gab es massenhaft Anspielungen.

Gehänselt ja, natürlich, aber ihnen wird wegen Äußerlichkeiten keine Kompetenz abgesprochen.
Ja, z.B. bei Sigmar Gabriel gab es solche Anspielungen, das er so inkompetent wie fett sei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehänselt ja, natürlich, aber ihnen wird wegen Äußerlichkeiten keine Kompetenz abgesprochen.
Ich kann mich weder an Männer oder Frauen erinnern die wegen ihrer Statur, die Kompetenz abgesprochen wurde.
Hast Du Beispiele?

Auf der anderen Seite vermute ich, das das Gendern wenig dran ändern wird wenn es denn so ist.
Das man die Kinder im Kindes alter gleich behandeln sollte und evtl die deutsh Sprache in eine neutrale Ansprache anpassen sollte ist langsam klar aber es braucht halt Zeit.

Jetzt eine ernste Frage, man sagt doch Gegensätze ziehen sich an.
Der Mensch (egal Frau oder Mann) ist ein Teil dominant und der andere Teil unterwürfig / devote.
Was wird denn eurer Meinung passieren wenn alle Teile der Gesellschaft führungspersönlichkeiten haben und die meisten dominant geprägt sind?
 
... Der Mensch (egal Frau oder Mann) ist ein Teil dominant und der andere Teil unterwürfig / devote....
Ich führe seit vierzig Jahren nur gleichberechtigte Beziehungen. Ich habe nie verstanden, warum Menschen andere domieren wollen oder warum sie sich unterwerfen lassen. Das ist mir absolut ein Rätsel. Darum habe ich auch kein Problem mit dem Gendern. Bei anderen höre ich unterschwellig immer wieder heraus, dass ihnen Hierachien wichtig sind. Dieser Gruppe sind gleichgestellte Frauen ein Greuel. Die Gruppe ist vehement gegen das Gendern. Aber es gibt auch andere, die dagegen sind.
 
Das gleiche wie früher, Krieg.
Ich befürchte ja, das es auf jeden Fall eskalieren wird.
Ich hoffe zwar kein Krieg aber ich glaube nicht das die Scheidungsrate runtergehen wird.
Ist eine Vermutung!

Seit jeder unabhängig und selbsständig ist, fühle ich in den Familien keinen zusammenhalt und die
Eltern werden im hohen Alter in Heime geschoben jeder will, frei unabhängig und überall gleichberechtigt sein.

Wenn man sich aber reiche anschaut wo nur einer / eine Cheff / Cheffin ist bleibt die Fammilie zusammen.
Weil es da nur einen Cheff / Cheffin gibt

Viele Köche verderben den Brei......
 
Bei anderen höre ich unterschwellig immer wieder heraus, dass ihnen Hierachien wichtig sind. Dieser Gruppe sind gleichgestellte Frauen ein Greuel. Die Gruppe ist vehement gegen das Gendern. Aber es gibt auch andere, die dagegen sind.
Irgendwie hast du das Konzept einer Hierarchie falsch verstanden.
Auch da sind im Prinzip erstmal alle gleich.
Aber durch Kompetenz kann man sich nach oben arbeiten.
Dabei dominiert man die anderen auch nicht.
Man hat nur gezeigt, daß man Probleme besser lösen kann etc.
 
Wir sollten erstmal unsere dringendsten irdirschen Probleme lösen,
bevor wir mit solch einen Quark anfangen. :nicken:
 
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