Gendern? Ja/Nein/Vielleicht

Doch, darf man. Es gibt kein Verbot von Missionierung in Deutschland. Sonst gäbe es ja längst keine Zeugen Jehovas mehr, da Missionierung einen festen Bestandteil ihrer Religion ausmacht.
Verboten ist das nicht, korrekt.
Aber ich würde eben jeweilige Religion in der Öffentlichkeit verbieten. ;)
Religion ist Privatsache, fertig. also weg mit den Kreuzen an Bayerns Schulen.
 
Verboten ist das nicht, korrekt.
Aber ich würde eben jeweilige Religion in der Öffentlichkeit verbieten. ;)
Religion ist Privatsache, fertig. also weg mit den Kreuzen an Bayerns Schulen.
Und wie soll eine muslimische Frau dann damit umgehen, wenn ihr Kopftuch, als klares Symbol der Religion, in der Öffentlichkeit verboten wird?

Auf der einen Seite für Gleichberechtigung und Gendern eintreten, und auf der anderen Seite religiösen Frauen vorschreiben, wie sie sich anziehen sollen:stupid:
 
Und wie soll eine muslimische Frau dann damit umgehen, wenn ihr Kopftuch, als klares Symbol der Religion, in der Öffentlichkeit verboten wird?
Das ist wie bei einer Nonne, das ist ein Kleidungsstück, mehr nicht.
Wenn also eine Frau einen Hajib tragen will, kann sie das machen.
Ich verbiete ja auch niemanden die weißen Socken in Badelatschen.
Auf der einen Seite für Gleichberechtigung und Gendern eintreten, und auf der anderen Seite religiösen Frauen vorschreiben, wie sie sich anziehen sollen:stupid:
Unsinn.
 
Ist dann auch eine Kippa verboten? Ein Rosenkranz? das Hilal? Buddha-Statuen? Ganesha-Figuren? Das fliegende Spaghettimonster? Mein Cthulhu-T-Shirt?
 
Ist dann auch eine Kippa verboten? Ein Rosenkranz? das Hilal? Buddha-Statuen? Ganesha-Figuren? Das fliegende Spaghettimonster? Mein Cthulhu-T-Shirt?
Eben. Ich finde es äußerst befremdlich, wenn Leute sich angeblich total für Gleichberechtigung einsetzen, aber dann doch innerlich davon schwärmen ganze Menschengruppen auszuschließen und zu benachteiligen. Sei es auch "nur" auf einer religiösen Ebene.
 
Es ist aber halt nicht "nur" ein Kleidungsstück, sondern ein religiöses Symbol, und das ist allen klar.
Oder wie definierst du religiöse Symbole?
Ein Kreuz ist klar ein christliches Symbol.
Trägst du das als Kette um den Hals, ist es ein Schmuckstück.
Wieso hängst du dich so daran auf?
Wer in öffentlichen Einrichtungen arbeiten will, muss eben das Schmuckstück verstecken und den Hijab ausziehen.
Ich stelle doch auch keinen ein, der ein Hakenkreuz trägt.
 
Aber warum redet man im Bezug auf Stärke von einem Kampf? Ist die körperliche Stärke so wichtig in unserer Gesellschaft? Es gibt doch genug andere Stärken, die unser Überleben sichern.

Wie viele Männer gehen denn heute noch jagen? Wir leben ja nicht mehr in Höhlen.


Aber mal ganz nüchtern betrachtet ich sage nicht das eine Frau schwach ist jedoch schwächer als ein Mann in der Regel
Das kommt ganz auf die Perspektive an. Meine Frau hat viele Stärken, denen ich absolut unterlegen. Dafür kann ich besser kochen und schiebe beim Sport mehr Gewicht. Geprügelt haben wir uns allerdings noch nicht um zu schauen wer da "stärker" ist.

Edit: sorry, bitte verschieben. Habe nicht gesehen, dass es zu einem neuen Thread geht.
 
Aber warum redet man im Bezug auf Stärke von einem Kampf? Ist die körperliche Stärke so wichtig in unserer Gesellschaft? Es gibt doch genug andere Stärken, die unser Überleben sichern.
Nicht im beruflichen Sinne, dort nur bei bestimmten schweren Arbeiten, für die körperliche Kraft notwendig ist. Das sind übrigens die letzten Bereiche, in denen es juristische Unterschiede gibt, z.B. in Verordnungen zur maximal zu hebenden Last. Auch MAK (maximale Arbeitsplatzkonzentration) sind zum Teil noch geschlechtsspezifisch. All das wird man durch gendern nicht ändern.

Bedeutender ist das Thema körperliche Gewalt im privaten Bereich. Dort, unter vier Augen, spielt die psysische Präsenz durchaus eine Rolle. Und es ist völlig egal, ob man das Recht auf seiner Seite hat, das setzt in solchen Augenblicken spontaner Gewalt niemand durch. Gendern hilft kurzfristig auch a der Stelle nicht.

Langfrisitig sieht das anders aus. Das Frauenbild ist durchaus auch geprägt von Sprache. Und das sprachliche Frauenbild beschreibt kleine, schwache unselbstständige Frauen. Das ändert sichh zum Glück, vergleoche ich Aussagen aus der Generation meiner Eltern mit denen meiner Kinder ist es augenfällig.

Und an dem Punkt setzt Gendern auch an. Wenn allen Männern bewusst wird, dass es auch Mörderinnen und Totschlägerinnen gibt, hat man vielleicht hier und da doch etwas mehr Respekt.

Noch werden 95% der Straftaten wie schwere Körperverletzung, Vergewaltigung und ähnliches durch Männer begangen. Durchs gendern und wenn Frauen verstehen, dass so etwas in unserer Gesellschaft ganz normales Verhalten ist, bekommt man die Quote vielleicht auf 50%. Und im Bewusastsein, dass Frauen zurückschlagen, wird vielleicht der eine oder andere Held einfach mal nachdenken. Sprache kann dabei helfen.

Ich bin darum weiterhin für Genden in Bereichen, in denen es keine Sprachverrenkungen gibt oder krampfhaft umgesetzt wird. Aber eine gewissen Neutralität der Sprache hilft und ist modern. Man geht ja mit der Zeit.
 
Langfrisitig sieht das anders aus. Das Frauenbild ist durchaus auch geprägt von Sprache. Und das sprachliche Frauenbild beschreibt kleine, schwache unselbstständige Frauen. Das ändert sichh zum Glück, vergleoche ich Aussagen aus der Generation meiner Eltern mit denen meiner Kinder ist es augenfällig.
Das kannst du uns doch sicher auch mit einer validen Faktenbasis unterfüttern, oder möchtest du hier nur wieder die durch dich angemahnten alternativen Fakten zum besten geben?
 
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Noch werden 95% der Straftaten wie schwere Körperverletzung, Vergewaltigung und ähnliches durch Männer begangen. Durchs gendern und wenn Frauen verstehen, dass so etwas in unserer Gesellschaft ganz normales Verhalten ist, bekommt man die Quote vielleicht auf 50%. Und im Bewusastsein, dass Frauen zurückschlagen, wird vielleicht der eine oder andere Held einfach mal nachdenken. Sprache kann dabei helfen.
Solange es Femicide gibt, wird sich da absolut gar nichts ändern, da kannst du gendern, wie du willst.
Frauen werden immer eher die Opfer als Täter (m/w/d) sein.
 
Jetzt stell dich mal nicht so weibisch an, kleine P*ssy-Prinzessin.
Die Tatsache, dass "weibliche Begriffe" (weiß nicht, wie ich das sonst nennen soll, gerne korrigieren) als Beschimpfungen benutzt werden ist kein Beweis dafür, dass der alltägliche Sprachgebrauch der Frau Schwäche oder Unselbstständigkeit vorwirft. Zumal es diese auch in männlicher Form gibt: Weichei, du Sack - oder geschlechtsneutral: A*schloch.

Solange es Femicide gibt
Gibt es die außerhalb Chinas denn noch? (Ich glaube selbst in China sind die mittlerweile abgeschafft)
 
Gibt es die außerhalb Chinas denn noch? (Ich glaube selbst in China sind die mittlerweile abgeschafft)
Wenn Frauen getötet werden, weil sie Frauen sind, wird sich durch das Gendern nichts ändern.
In Deutschland sterben pro Jahr ungefähr 250 Frauen, weil sie Frauen sind. Oder besser gesagt ermordet., Meist durch den Partner oder Ex Partner.
 
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Wenn Frauen getötet werden, weil sie Frauen sind, wird sich durch das Gendern nichts ändern.
In Deutschland sterben pro Jahr ungefähr 250 Frauen, weil sie Frauen sind. Oder besser gesagt ermordet., Meist durch den Partner oder Ex Partner.
Hast du da eine Statistik? Die, die ich finde spricht von 113 in 2021 (was natürlich immer noch zu viel ist). Und ich weiß, was Femizid ist - aber das war primär in China ein Problem, zumindest iirc.

 
Hast du da eine Statistik? Die, die ich finde spricht von 113 in 2021 (was natürlich immer noch zu viel ist). Und ich weiß, was Femizid ist - aber das war primär in China ein Problem, zumindest iirc.
Ich hatte das letztens beim Lanz gehört. Während corona sind die Zahlen gestiegen. Ich meine, dass das von einem Polizeisprecher kam.
Vor allem in Indien werden Mädchen direkt nach der Geburt getötet, weil Mädchen den Eltern Geld kosten, da sie nach der Heirat das Elternhaus verlassen und eine Mitgift bekommen müssen.
Sowas wird dann als Genderzid bezeichnet (wobei das schon erschreckend ist, dass das so häufig vorkommt, dass man dafür eine Bezeichnung erfunden hat).
In Indien gibt es auf 1000 männliche Geburten nur 900 weibliche.
Mein Tipp ist ja, dass Indien sowas erst lösen muss, bevor sie zum Mond fliegen.
 
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