AW: Geforce RTX 2080 Ti & RTX 2080 im Test: Turing gegen Pascal und Vega
Die FDMF 3170 sind sehr wohl erwähnt worden, sogar noch mit einem Bild. Diese Smart Power Stages sind so ziemlich das Teuerste und Beste, was man da drauf tun kann. Der FDMF 3170 ist hier von ON Semi, das baugleiche und gleicherwertige Original kommt von Fairchild. Alles Trench MOSFETS mit hochauflösenden Sensoren für TMON und IMON.
Nvidia erlaubt maximal 350 TBP, da geht eh nichts mehr ohne Shunt-Mod und LN2 BIOS. EVGA kann vielleicht mehr Phasen draufpappen, aber mehr als 8 machen technisch keinen Sinn. Parallel betreiben oder doppeln ist da fast schon Wumpe, der Rest typisches PR-Gefasel.
Besten Dank für Ihre Aufklärung. Ich Blindfisch ...
Demnach muss sich jetzt keiner mehr darüber beklagen, wie diese Preis zustande kommen. Schon die PWMs von uPI Semiconductor Corp., diese schon bei Pascal auf den preislich minderen Produkten keineswegs selbstversätndlich gewesen sind, lassen sich sehen. Das neue und teure Kühlkonzept. Irgendwie berücksichtigt kaum einer, welchen Mehrwert sich ihm bietet. Die RTX 2080 kostet zur Einführung um 850 Euro, die GTX 1080 ist mit 640 Euro gestartet, die RTX 2080 Ti mit 1.260 Euro und die GTX 1080 Ti mit 820 Euro. Rund 200 Euro Aufpreis für die RTX 2080 für haushoch überlegenes Kühldesign, deutlich kräftigeres und wertigeres Phasendesign und die RTX 2080 Ti ist natürlich schon drastisch teurer, aber in der Performance zieht sie dafür auch um bis zu satten 86% ab - nach PCGH-Messung in 4K. Teurer ja, aber teils auch gerechtfertigt.
Ohne dass es mich jetzt kümmere, wie viele NVIDIA- und Preis-Basher ich mir zu Feinden mache - mit dem richtigen Blick auf die Tatsachen lässt es sich weder verkennen noch leugnen, dass mehr geboten wird, in womit ist erst einmal gleichgültig.
Nachtrag:
13 oder doch nur 8-Phasen-VRM fuer die GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition - Hardwareluxx
Ein Phasendesign im 5 x 2 + 3 ... Klingt tatsächlich gar nicht so fremd.
EVGA verwendet bei seinen hochwertigen Pascal-Modellen mit einem
5 +
5 + 2 Digital Phase Power Design eine ähnliche Topologie. Es ist ein Hybrid Digital Voltage Regulator Module mittels dem 5+0 Multi-Phase Synchronous Buck PWM Controller "NPC81274" von ON Semiconductor Corporation, dieser je Phase ein Integrated Driver and MOSFET "NCP81382" von ON Semiconductor Corporation ansteuert -
die Neuauflage auf Basis der interactive Cooling Xtreme setzt den Smart Power Stage Module with Integrated PowerTrench SyncFET MOSFET and Driver "FDMF3035 - DG44EA" von Fairchild Semiconductor International, Inc. ein -, diese 5 Phasen der Current Balancing Multi-Phase Doubler with Gate and Power Drivers "NCP81162" von ON Semiconductor Corporation auf insgesamt 10 Phasen verdoppelt, solange es dem Power Monitor "INA3221" von Texas Instruments Incorporated genehm ist. Die zusätzlichen 2 Phasen reguliert der 2-Phase Synchronous Buck PWM Controller with Integrated Gate Drivers and PWM VID Interface "NPC81278" von ON Semiconductor Corporation an, woran er je Phase einen "NTMFD4C85N" von ON Semiconductor Corporation ansteuert.
Was ist nun der Unterschied zu der Matrix des getesteten Turing-Modells? Statt der Phasenverdopplung in einen hybriden Duplex kommt an einem einzigen PWM-Controller eine Multiphasen-Bridge zum Einsatz, welche pro Gate einen Driver an bis zu zwei Phasen fährt. Rein rechnerisch verdoppeln sich so zwar die Phasen, aber auch hierdurch teilen sich die Stromstärken an einer jeden aufgetrennten Phase und weil es kein hybrides Design ist erhöht sich der Widerstand.