BigYundol
BIOS-Overclocker(in)
Sorry, aber einige Kommentatoren hier wirken auf mich, als hätten sie die vergangenen 10-15 Jahre hinter dem wohlig warmen Öl-/Gasofen verpennt...
Es ist schon jahrzehntelang jedem einigermassen vorausschauenden Menschen klar, dass fossiles Öl/Gas/Uran ENDLICHE Energieträger sind.
Das was die Jammeris hier jetzt plötzlich merken ist lediglich, dass Schwarz/Rot und Schwarz/Gelb die letzte Dekade mit Hilfe von Dumpingpreisen aus Russland die zwangsläufigen Preissteigerungen bei diesen Energieträgern länger als "natürlich" unterdrücken konnten. Leider wurde Gas von Schwarz/Rot/Gelb nicht mal als Übergangslösung behandelt, sondern Schwarz sabotierte noch mit völlig verblödeten Gesetzen auf Länderebene den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Jetzt da Putin endgültig durchgedreht ist, fallen halt diese sehr bequemen Dumpingpreise weg und die bis vor kurzem unter den Teppich gekehrten Preissteigerungen erfolgen nun halt nicht über 15 Jahre hinweg sondern viel viel schneller und die die letzten 10 Jahre politisch ausgebremste Ausbau der erneuerbaren Energien fällt jetzt den Deutschen auf die Füsse.
Betreffend EE und dem Grundlastmärchen: Die Schweiz produziert >60% der benötigten Elektrizität seit Jahrzehnten mit Erneuerbaren, vornehmlich Wasser.
Den teuer produzierten Atomstrom wird dabei zum grössten Teil exportiert, sofern die AKWs nicht spontan mal für 1.5 Jahre ausfallen o.ä. oder wegen zu hohen Umgebungstemperaturen wie aktuell gedrosselt werden müssen.
Wer jedenfalls noch teureren Strom will, baut AKWs zu. Siehe dazu bsw. die noch höheren Energiepreise in Frankreich, die mit Hinblick der sauteuren neuen Atombauruinen ihrer Atomindustrie und dem Ausfall von aktuell 50% der französischen AKWs nicht besser werden wird.
Als Mieter bin ich derzeit leider noch etwas eingeschränkt. Trotzdem spart mir die recht günstig selber zusammengestellte 600Wp-Plugin-PV-Anlage etwa 20% meines jährlichen Strombedarfs
Ich nutze 390Wp-Bi-Panels vom Schweizer Hersteller Megasol. Eine weitere Alternative wäre auch Meyer Burger, die erst kürzlich in DE eine neue Produktion aufbauten.
Geht schon, aber ist nur sinnvoll zusammen mit einer energetischen Sanierung der Gebäudestruktur. Also gute Dämmung, neue Fenster, isoliertes Dach, usw. usf. Mein Elternhaus ist ein an die 200 Jahre altes Bauernhaus. 4 Stockwerke werden seit 20 Jahren mit Wärmepumpe beheizt. Bei Stromausfall oder besonders kalten Wintern kann notfalls mit Kachel-/Schwedenofen unterstützt werden. Eine erste, kleine 7.5kWp-PV-Anlage reicht natürlich nicht zum heizen, aber unterstützt immerhin.
Es ist schon jahrzehntelang jedem einigermassen vorausschauenden Menschen klar, dass fossiles Öl/Gas/Uran ENDLICHE Energieträger sind.
Das was die Jammeris hier jetzt plötzlich merken ist lediglich, dass Schwarz/Rot und Schwarz/Gelb die letzte Dekade mit Hilfe von Dumpingpreisen aus Russland die zwangsläufigen Preissteigerungen bei diesen Energieträgern länger als "natürlich" unterdrücken konnten. Leider wurde Gas von Schwarz/Rot/Gelb nicht mal als Übergangslösung behandelt, sondern Schwarz sabotierte noch mit völlig verblödeten Gesetzen auf Länderebene den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Jetzt da Putin endgültig durchgedreht ist, fallen halt diese sehr bequemen Dumpingpreise weg und die bis vor kurzem unter den Teppich gekehrten Preissteigerungen erfolgen nun halt nicht über 15 Jahre hinweg sondern viel viel schneller und die die letzten 10 Jahre politisch ausgebremste Ausbau der erneuerbaren Energien fällt jetzt den Deutschen auf die Füsse.
Betreffend EE und dem Grundlastmärchen: Die Schweiz produziert >60% der benötigten Elektrizität seit Jahrzehnten mit Erneuerbaren, vornehmlich Wasser.
Den teuer produzierten Atomstrom wird dabei zum grössten Teil exportiert, sofern die AKWs nicht spontan mal für 1.5 Jahre ausfallen o.ä. oder wegen zu hohen Umgebungstemperaturen wie aktuell gedrosselt werden müssen.
Wer jedenfalls noch teureren Strom will, baut AKWs zu. Siehe dazu bsw. die noch höheren Energiepreise in Frankreich, die mit Hinblick der sauteuren neuen Atombauruinen ihrer Atomindustrie und dem Ausfall von aktuell 50% der französischen AKWs nicht besser werden wird.
[...]Fertig-ding gekauft... Bloß keine arbeit damit haben und sich selbst weiter bilden. Das kommt dann halt davon.
Mit ein wenig aufwand stellt man sich das selbst zusammen und beschäftigt nur noch welche mit der ausführung. Dann kann man auch schnell mal komponenten wechseln, wenn etwas nicht verfügbar ist. (ich setze z.b. bei der technik auf victron und bei den modulen eigentlich auf LG, aber LG produziert ja nicht mehr)
[...]
Als Mieter bin ich derzeit leider noch etwas eingeschränkt. Trotzdem spart mir die recht günstig selber zusammengestellte 600Wp-Plugin-PV-Anlage etwa 20% meines jährlichen Strombedarfs

Ich nutze 390Wp-Bi-Panels vom Schweizer Hersteller Megasol. Eine weitere Alternative wäre auch Meyer Burger, die erst kürzlich in DE eine neue Produktion aufbauten.
[...]
Du kannst auch auf alte häuser solar-thermie und solarmodule (strom) packen. Das hab ich ja auch vor, sollte ich irgendwann mal freie bahn haben.. Nur wärmepumpe ist schwierig, je nach alter des hauses. (bei alten stadt-villen, bauernhäusern o.ä. eher nicht machbar)
[...]
Geht schon, aber ist nur sinnvoll zusammen mit einer energetischen Sanierung der Gebäudestruktur. Also gute Dämmung, neue Fenster, isoliertes Dach, usw. usf. Mein Elternhaus ist ein an die 200 Jahre altes Bauernhaus. 4 Stockwerke werden seit 20 Jahren mit Wärmepumpe beheizt. Bei Stromausfall oder besonders kalten Wintern kann notfalls mit Kachel-/Schwedenofen unterstützt werden. Eine erste, kleine 7.5kWp-PV-Anlage reicht natürlich nicht zum heizen, aber unterstützt immerhin.
Zuletzt bearbeitet:

).gif)