News Gaming: PC-Spieler zocken kaum noch Neuveröffentlichungen

Die Jugendlichen haben kein Geld jeden Monat 70-100€ für ein neues Spiel auszugeben.

Die älteren wie wir, habe zwar das Geld aber wir haben schon so viel gespielt war fast alles schon gesehden haben und unsere "Kostbare" Zeit nicht mit Müll wie "Skull & Bones", "Concord", "Suicide Squad: Kill The Justice League" etc. verschwenden, sondern lieber das Spielen was Spaß macht.
Ist halt echt so. Wer mindestens in den Dreißigern ist (oder gut darüber) hat halt irgendwann auch schon alles gesehen (im Gamingsegment). Zumindest das was ihn interessiert.

Und da Publisher heute keine Risiken mehr eingehen und wirklich nur noch auf Nummer Sicher gehen und ihre beliebten Marken melken bis zum Umfallen, braucht man auch nicht mehr jeden Monat 60-80€ auf den Tisch legen, um wieder und wieder das selbe zu spielen.
 
Genau das meine ich, in unserer Jugend waren Spiele wie Zelda, Doom oder Half-Life bahnbrechend. Heute haben wir jedoch bereits alles gesehen. Es wiederholt sich nur noch, nur eben in schönerer Grafik.

Das ist doch wie bei Filmen: Bei den meisten kann man nach zehn Minuten bereits die Handlung vorhersehen und weiß genau, wie es weitergeht. Langweilig! Es gibt nur noch wenige echte Ausnahmen.

Mit zunehmendem Alter spielen Videospiele eine immer kleinere Rolle. Ich verbringe meine Zeit lieber in der Natur und mache Sport, statt vor dem PC zu sitzen, zumal Spiele und Filme heutzutage oft nur noch Einheitsbrei sind.
Jo, das kann ich voll unterschreiben.
Zunächst einmal waren Zocker vor 20-30 Jahren auch eine viel homogenere Gruppe als heute.
Früher waren es hauptsächlich männliche Schulkinder bis junge Erwachsene.
Heute hast Du auch viele (vermutlich eher jüngere) Frauen dabei und Ü40 Väter. Bei letzteren scheint das Steam Deck beliebt zu sein. Sie können eine schnelle Runde auf dem Klo oder auf der Couch einlegen oder mal kurz im Urlaub. Die schwächere Hardware erlaubt zudem keine brandaktuellen Games.

Dann kommt natürlich das Überangebot an Games hinzu. Früher habe ich auf wenige Titel lange hingefiebert, mir immer wieder Previews und Reviews in den Magazinen durchgelesen. Und ich musste genau überlegen, wofür ich mein hart erspartes Taschengeld ausgeben will. Jeder Fehlkauf hat weh getan.

Wie wahrscheinlich alle hier habe ich durch diverse Deals inzwischen eine dermaßen große Steam-Bibliothek, dass ich genug zu zocken hätte für mein ganzes Leben.

Und es wurde auch schon gesagt, die Sprünge bei Grafik und neuen Ideen/Eingabegeräten waren früher größer. Außer VR gab es in den letzten 20 Jahren praktisch keinerlei Innovationen beim Gaming. Und selbst VR gab es schon in den 90ern, wenn auch nicht für den Massenmarkt.
Die frischen Ideen beim Gameplay muss man dann eher bei Indie-Games suchen und da muss man tief in der Szene drin stecken und up-to-date halten, damit Dir keine Perle entgeht.

Und bei mir ist es auch so, dass Gaming nur noch wenig Zeit einnimmt. Da will ich eher kurzweilige Unterhaltung on Point. Ich habe weder Zeit und Lust für zig Side Quests etc. und möchte daher auch keine 100 Stunden in ein einziges Spiel versenken.
Und ich brauche nicht die beste Grafik. Kürzlich habe ich Mass Effect in der Legendary Edition nachgeholt und für mich reicht solche Grafik voll aus.

Extreme Hardwareanforderungen, für die man sich eine GPU ab 850 € kaufen muss, ist natürlich ein weiterer Grund.
 
Das nehme ich mir auch jedes mal vor! Wenn endlich ein Spiel erscheint, auf das ich soooooo lange gewartet hab.
z.B Cyberpunk 2077 oder Diablo 4.

Dann endet es meisten nach 2-3 Stunden, wo ich mir denken, okay, mach doch mal was anderes.
Schade eigentlich, da ich es damals echt gerne gemacht hab.

Eine ganzen Wochenende mit nur 4-5 Stunden Schlaf Diablo 2 spielen, dabei Käsebrot, Tomaten und Wienerwürstchen und Pizza... Ach war das Geil ...
Auf jeden Fall! Auch die LAN-Partys bei der Bundeswehr, wenn der Pizzabote grinsend reinkam, weil er wusste das bei uns immer fürstlich aufgerundet wurde. Der Geruch von pappiger Pizza, Elektronik und abgestandenem Kaffee (wir hatten selbst auferlegtes Alkohol- und Rauchverbot). Dazu das Geräusch der Lüfter und manch flimmernder Monitore. Riesige Schüsseln mit Chips, Flips, Salzbrezeln und Gummibären.
Es gibt nur noch ein Spiel das mich durchaus so lang fesseln kann und das ist Civ 5. Aber das starte ich genau aus dem Grund nicht!
 
Ist halt echt so. Wer mindestens in den Dreißigern ist (oder gut darüber) hat halt irgendwann auch schon alles gesehen (im Gamingsegment). Zumindest das was ihn interessiert.

Und da Publisher heute keine Risiken mehr eingehen und wirklich nur noch auf Nummer Sicher gehen und ihre beliebten Marken melken bis zum Umfallen, braucht man auch nicht mehr jeden Monat 60-80€ auf den Tisch legen, um wieder und wieder das selbe zu spielen.
ja da lobe ich mir paradox. die bringen zwar dlc bis zum umfallen und viele fühlewn sich da echt verarscht. ich dagegen spiele gerne hearts of iron 4 und freue mich jedes mal wenn paradox da noch mehr details dran bastelt. da kommen andere schlicht nicht mehr mit, die detailtiefe ist einfach ultrakrass und es gibt nichts vergleichbares.
 
Ich zocke seit 20 Jahren WoW, da weiß ich, was ich bekomme :-D Das ist in diesem Fall mein Live-Service-Spiel. Nebenbei hab ich nur wenig Zeit und schaue auch eher nach Angeboten. Für 9 EUR konnte ich It Takes Two bei PSN abstauben, was sich als eines der besten Spiele der letzten Jahre entpuppt hat und meiner Partnerin und mir viel Spaß gebracht hat. Split Fiction steht jetzt natürlich auf der Liste, ist aber aus Zeitgründen mit Kind nicht so kritisch. Können wir auch erst im Laufe des Jahres besorgen. CP2077 hab ich vor kurzem im Sale erst erstanden, mit Addon direkt.

Wenn ein neues Game, was vielversprechend aussieht, unter 40 EUR zu haben ist, kann ich ab und zu schwach werden. Darüber ist es schon ein Investment, das abgewogen werden muss.

Und ja, als bald 40-Jähriger kommt es mir so vor, als hätte ich schon fast alles gesehen. Da wird man schon recht anspruchsvoll und wählerisch :-) Beispiel CP2077 - sehr gutes Spiel, aber NEU im Sinn von innovativ finde ich es nicht. Halt ne nette Mischung aus GTA und Deus Ex, hat man halt schonmal so gesehen und gefühlt. Story? Joa ganz ok, aber haut mich jetzt von der Originalität her auch nicht vom Hocker. Daher ist das Spiel für mich ein passabler Lückenfüller mit toller Grafik.

Oder Open World Games: Witcher, Horizon, God of War, Zelda etc. - Fühlen sich doch erstaunlich ähnlich an. Teilweise auch beim Gameplay. Zwischendurch ne Prise Dark Souls/Elden Ring und exzessives Gerolle auf dem Boden und wir haben unseren neuen Triple-AAA Titel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde gerne die Methodik hinter der Studie sehen.
Welche Fragen wurden gestellt etc. (gibt's im Link nur gegen Austausch von Daten)

Mit den mageren Ergebnissen könnte ich auch zu einem anderen Ergebnis kommen:

Die meistgespielten (älteren) Spiele sind kostenlos.
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Teilnehmer der Studie um die 18 Jahre alt sind, hat man ein komplett anderes Bild und es wundert nicht, dass diese populärer sind als Vollpreis Neuerscheinungen.
 
Wir sind einfach zu alt für den Sch... 😂

Die Zeiten, wo man in der großen Pause unbedingt über das neue Spiel mitreden musste sind lange vorbei und der backlog ist bei den meisten auch recht groß.
Zudem habe ich einfach keine Zeit und Lust mehr, mich über unfertigen Mist zu ärgern.

Bin inzwischen ein großer Fan von Complete Editions, die einfach alles drin haben, poliert sind. etc. und habe da z.B. mit KCD 1, Anno 1800 und CP2077 extrem gute Zeiten gehabt.

Und wenn man 2 Jahre wartet, ist das auch ok. Es gibt mehr als genug zu spielen.
 
Jo, das kann ich voll unterschreiben.
Zunächst einmal waren Zocker vor 20-30 Jahren auch eine viel homogenere Gruppe als heute.
Früher waren es hauptsächlich männliche Schulkinder bis junge Erwachsene.
Heute hast Du auch viele (vermutlich eher jüngere) Frauen dabei und Ü40 Väter. Bei letzteren scheint das Steam Deck beliebt zu sein. Sie können eine schnelle Runde auf dem Klo oder auf der Couch einlegen oder mal kurz im Urlaub. Die schwächere Hardware erlaubt zudem keine brandaktuellen Games.

Dann kommt natürlich das Überangebot an Games hinzu. Früher habe ich auf wenige Titel lange hingefiebert, mir immer wieder Previews und Reviews in den Magazinen durchgelesen. Und ich musste genau überlegen, wofür ich mein hart erspartes Taschengeld ausgeben will. Jeder Fehlkauf hat weh getan.

Wie wahrscheinlich alle hier habe ich durch diverse Deals inzwischen eine dermaßen große Steam-Bibliothek, dass ich genug zu zocken hätte für mein ganzes Leben.

Und es wurde auch schon gesagt, die Sprünge bei Grafik und neuen Ideen/Eingabegeräten waren früher größer. Außer VR gab es in den letzten 20 Jahren praktisch keinerlei Innovationen beim Gaming. Und selbst VR gab es schon in den 90ern, wenn auch nicht für den Massenmarkt.
Die frischen Ideen beim Gameplay muss man dann eher bei Indie-Games suchen und da muss man tief in der Szene drin stecken und up-to-date halten, damit Dir keine Perle entgeht.

Und bei mir ist es auch so, dass Gaming nur noch wenig Zeit einnimmt. Da will ich eher kurzweilige Unterhaltung on Point. Ich habe weder Zeit und Lust für zig Side Quests etc. und möchte daher auch keine 100 Stunden in ein einziges Spiel versenken.
Und ich brauche nicht die beste Grafik. Kürzlich habe ich Mass Effect in der Legendary Edition nachgeholt und für mich reicht solche Grafik voll aus.

Extreme Hardwareanforderungen, für die man sich eine GPU ab 850 € kaufen muss, ist natürlich ein weiterer Grund.
ach das mit den hunderte stunden geht schon, sind dann langzeit zock projekte. ich spiele x4 zum beispiel seit jahren und habe nur einen einzigen spielstand, klar das ich da wirklich viel gezoggt habe. genau so hearts of iron, wenn man das ewige jahre zockt kommt da irgendwann auch mal ordentlich was zusammen ^^
 
Wenn ich meine drei Lieblingsspiele benennen müsste, dann wäre es:

Cities Skylines 1 (2015)
Roller Coaster Tycoon 3 (2004)
und dann kommen schon DOS Spiele wie Civilization 1 oder Mad TV (beide 1991).
 
Jubb ist halt so wenn statt guten Stories und Gameplay, "Graphikblender" groß geschrieben wird
Gib noch n bisschen Social Engineering Porpaganda dazu und schon ist ein neues Spiel halt
nicht mehr erstrebenswert gekauft zu werden. Oder auch nur drüber zu reden/ schwärmen.

Bin anderer Meinung das die Zeiten angeht um über Spiele "mitlabern" zu können.
Das ist immernoch so, ansonsten würde es Mund zu Mund "Buschfunk" auch nicht mehr geben.
Hat sich nur so ziemlich verändert, von Schulhof auf YT lets Plays z. B.
Aber unter Freunden und Kollegen wird immernoch genauso gesabbelt, sach ich mal.

Ich Glaube das Problem liegt einfach daran das sehr sehr viel von der Qualität verloren gegangen ist
IP zu tode gemolken werden (falls erfolgreicher 1 Teil) zumindest was AAA Spiele angeht.
Dann (siehe oben) gibt man halt noch ander "Zutaten" hinzu und schwubbsdiwubbs kaufts halt
keiner mehr, da kann man dann noch so schöne Haare eingebaut haben ne? :D

Oder schaut euch einfach mal den Vergleich Avowed vs Oblivion an (Video)
das zeigt iemlich deutlich was ich hier meine.

Plus obendrein haben alle "alten" Zocker ein Backlog das bis ins Grab reicht, da ist es halt auch garnicht
notwenig sich den nächsten großen Graphikblender zu kaufen nur um dann am Ende enttäuscht "meh"
zu sagen. Weil man als Spieler MEHR von einem großen Namen erwartet hat.

Ich denke das werden auch Probleme sein die ein Witcher 4 und Cyberpunk 2 haben werden
besonders wenn NVidia das CDPR Spiel auch wieder als Werbeplatform missbraucht.
 
Ich muss auch nicht immer das Neueste haben.
Selten kaufe ich Spiele zum Release.
Erstmal sind sie mir zu teuer und zweitens häufig noch verbuggt.
Nur in Ausnahmefällen kaufe ich ganz neue Spiele.
 
Ich persönlich spiele auch ehr ältere Spiele (>1 Jahr alt)
Hat drei gravierende Vorteile.
1) Das Spiel gibts günstiger
2) Das Spiel ist komplett (DLCs) fertig
3) Das Spiel ist gepatched

Die Spiele rennen nicht weg, sehe keinen Grund etwas Day1 zu spielen - im Gegenteil, s.o. Als normal arbeitender Mensch hat man sowieso nicht so ultra viel Zeit alles zu spielen, ich habe noch über 100 Spiele aus 2017 bis 2023 die ich spielen möchte. Aktuell Witcher 3, danach steht Jedi Survivor und danach Baldurs Gate 3 an. Bis ich die durch habe, gibts eh wieder 5-10 neue Spiele die mich interessieren. Die kommen dann eben auf die "2025" Liste und werden nach und nach gespielt ... Irgendwann 2028 :haha:
 
Naja da immer mehr Spiele unfertig auf den Markt geworfen werden, hat es sich halt ausgezahlt das Man wartet.
Auch werden Spiele falsch beworben auf den Markt geworfen (als BF2042)

Und teils lohnt es sich etwas zu warten wegen Angebot.
 
Deckt sich mit meinem Spieleverhalten.
Es hat einfach Vorteile hinterher zu sein.
Das Spiel bekommt man günstiger, mit etwaigen DLCs und zu Ende entwickelt bzw gepatcht.
 
Ist denke ich ne Mischung verschiedener Faktoren

- unglaublich großer Markt an zur Verfügung stehender Games
- Neupreis 70 - 80 €, später oft deutlich günstiger
- oft unfertig bzw. später mit vielen Patches deutlich angenehmere Erfahrung
- (Achtung, kontrovers) Vertrauensverlust in Presse / Reviewer, Stichwort Paid Content etc.
- eigene negative Erfahrungen in der Vergangenheit mit Releases aufgrund von Hype, daher größere Vorsicht

Ich kann den Trend zumindest für mich bestätigen, ein aktuelles Beispiel bei mir ist Stalker 2. Möchte und werde es spielen, warte aber noch bis das Spiel astrein gepatcht ist ...
:ka:
Sorry aber daran wird es NICHT liegen.
Man kann fast alles 1zu1 auch schon vor 25+ Jahren sagen.
Als Gamestar (?) anfing 5+ Werbeseiten als Test zu vermarkten war ich komplett raus was mit Vertrauen in die (Spiele)Presse angeht.
 
Die Spielerzahlen von Marvel Rivals, Monster Hunter und Wukong zeigen das durchaus hohe Zahlen kommen, nur halt natürlich nicht bei Concord, Avowed und Co. :). Die Games, die ich letztes Jahr zu release gespielt habe kann ich auch an weniger als einer Hand abzählen.
Avowed ist halt im GamePass. Da muss man die Steam Zahlen relativieren.
 
Warum soll ich auch den Vollpreis zahlen für verbuggte, schlecht laufende Neuveröffentlichungen, dann lieber warten und vom Grabbeltisch holen wenn es dann fertig gepatched ist. Das Problem ist doch hausgemacht.
 
Wer heutzutage Neu kauft ist selber Schuld. :ka:

Lieber 6+ Monate warten, dann sind die Games mit Glück bugfrei gepatcht, ;)
wenn dann noch DLCs kommen, warte ich generell auf eine GOTY, spart dann neben den Nerven noch Geld...
 
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