Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, als hätte der durchschnittliche E-Radler tatsächlich kein großes Interesse an einer friedlichen Koexistenz. Fällt mir in letzter Zeit öfters auf, dass Verkehrsregeln nicht beachtet werden und einem erst recht kein Platz gemacht wird, wenn man schneller ist. Ne, manch einer fühlt sich dann sogar dazu genötigt, einen mutwillig zu behindern.
Vielleicht sollte man das ähnlich wie bei E-Scootern handaben.
E-Radler sind doch meistens Rentner die nichts hören, schlecht sehen und eine Reaktionszeit einer Schnecke haben?
Auf einen E-Radler mit einem ordentlichen E-MTB (Fully, gute Ausstattung hier blah, also Haibike aus der SDURO Serie, kA welche Zahl, auf jeden Fall über 6.0) kommen hier 50 Rentner mit teilweise abenteuerlichen Rädern die gerne Bafang-Motoren im Hinterrad haben ink. Akku aufm Gepäckträger und man sieht das dieser nicht ab Werk dahin gehörte
Und noch was - gerade auf einem E-Bike (okokok, Pedelec bis 25km/h) ist der Stop&Go Verkehr in der Stadt nicht nervig, man muss nicht immer von 0 wieder mit eigener Kraft anfahren, dazu ist man recht flott wieder auf 25km/h - warum also nicht an Verkehrsregeln halten wie rote Ampeln etc.?
Ich kann ja verstehen wenn Rennradfahrer motzen weil sie komplett anhalten müssen, das ist nervig, aber doch nicht mit nem E-Bike, da reicht 3x treten und man ist auf 25km/h wieder...
P.S. gegen schwerhörige Verkehrsteilnehmer gibt es was gutes:
https://www.amazon.de/AirZound-77590442311-Airzound-Ultimative-Hupe/dp/B000PTIJB8
AirZound, mit Druckluft betriebene Hupe die bis 120dB geht - da fallen dir die Rentner vom Rad und Fußgänger mit Kopfhörern springen in den nächsten Busch.
Das ist alles andere als nett, aber das ist das EINZIGE was durch Kopfhörer-verstopfte Ohren durchdringt.