Freizeitsport - Mountainbike, Roadbike, Trekking etc.

Was hast Du denn für ein Budget? Ansonsten ist "Fitnessbike" wahrscheinlich der Begriff, den Du suchst. Da sind die Fragen:

-Scheibenbremse oder V-Brake (Empfehlung: Scheibe)
-Feder- oder Starrgabel (Empfehlung: Starr)
-Rennrad- oder Crossbike-Reifen (Ich persönlich würde zu Crossbike-Reifen tendieren)
-ich nehme an, dass Du keinen Gepäckträger willst, oder?

...und dann sollte das ganze so leicht wie möglich werden ;)
 
Hi, Budget 700€-1000€ (natürlich tendiere ich zum preiswerteren!) Ob Scheibe oder V ist egal. Mein Cube Acid hat Scheibe und mein Stevens V und ich komme mit beiden Top klar. Wenn die V gute Qualität ist haben die auch schon Power.

Definiv Starr.

Kein Gepäckträger.

Reifen dünn, leichtlauf.

Das wäre der Rahmen erstmal.
 
Wie wärs mit einem Specialized Sirrus? In deiner Preisklasse gäbs da das Elite, das Comp, oder das Comp Disc. Bei letzterem gefällt mir auch der Antrieb am besten.
 
Das Spezialized ist jetzt bei meinem Dealer mal auf Kommision geordert.

Soll im Laufe der nächsten Woche kommen. Bin grspannt
 
Mal so ne Frage: Was zeichnet für dich denn ein "Rennrad" aus?
- schmale Reifen: Kannst du überall aufziehen
- Dropbar: Willst du nicht.
- kurzer Rahmen, langer Vorbau: wurde schon erwähnt und ist imho im Straßenverkehr, wo man nicht plötzlich aus dem Windschatten des Vordermannes zacken will, kein Vorteil
- geringes Gewicht: Wird heute überalle angestrebt. Und bei 2-3 kg Gewicht für einen sehr soliden "MTB"-Stahlrahmen und 1-2 kg für non-Carbon Leichtbauten muss ich ganz ehrlich sagen: :wayne: Die 10-15 kg, die das Rad am Ende wiegt, hängen eh an den Anbauteilen (und sind, wenn man das Gewicht inkl. Fahrer bedenkt, immer noch etwas, was imho erst bei der Jagd nach Bestzeiten wirklich wichtig wird - oder beim die-Treppe-rauftragen)
- sehr lange Übersetzungen: zugegeben, wenn dir die 48:11 des (aktuellen) x6 nicht reichen, wirds eng. Da frag ich mich aber ehrlich gesagt auch, was du für Waden hast? Ich persönlich trete ja schon eher langsam, aber mit der Übersetzung habe ich selbst in 26" bei 35 km/h noch keine Probleme mit der Trittfrequenz (eher mit der Kraft :schief: ) bekommen.

Mir persönlich wären auf meinen ausgiebigen Fahrrad-Läden-Touren Anfang des Jahres jedenfalls keine noch rennigeren Räder aufgefallen, die nicht gleich als waschechte Cyclo-Crosser oder Straßenrenner mit entsprechendem Lenker und Vorbaugeometrie daher kommen. Ich persönlich würde für das, was mit echten Rennrädern noch rauszuholen ist (nämlich wenig. Kleiner als 11er Ritzel gibts afaik nirgends und serienmäßig wirst du maximal 4-5 Zähne am Kranz dazu bekommen), jedenfalls kein neues Rad kaufen. Der Hauptunterschied gegenüber einem City Crosser wie deinem ist dann nur noch die Körperhaltung, also der Lenker, und damit einhergehend die Abstimmung von Vorbau und Rahmenlänge.
 
Wegen Gewicht allgemein: Das ist etwas, das Du sehr wohl spürst. Vor allem das Gewicht der Laufräder macht (am Berg) den Unterschied zwischen "Hmm, okay." und "**** Yeah!" ;) Wenn Du weißt, was ich meine. Die Rotiereneden Teile fallen sehr ins Gewicht (Wortspiel :P).

Edit: Hmm, mein F u c k Yeah mag die Forensoftware wohl nicht :D
 
Sicherlich merkt man Masse (außen) am Rad etwas stärker. Aber zum einen will er nicht auf Berge fahren und fragt auch nicht nach kurzen Sprints, sondern nach Speed, zum anderen hat man da auch nicht die großen Gewichtsunterschiede. Wenn ich z.B. mal sein Steven 6 Lite nehme und mit einem Stevens Rennrad gleichen Preises (San Remo) vergleiche, dann stehen da einmal Felgen zu 520 g und einmal zu 480 g. Die 40 g würde im Blindtest vermutlich niemand bemerken und Reifen kann man auf beide Räder die drauf ziehen, die einem leicht genug vorkommen.
Räder kommen halt, in dieser (und auch weit höheren) Preisklassen von der Stange, da gibts keine revolutionären Unterschiede, wenn man nicht an anderer Stelle massive Kompromisse eingeht. Zumal man ja auch immer noch die Option hat, gespartes Geld für zielgerichtetete Verbesserungen am bestehenden Rad auszugeben.
 
Ja, es ist klar, dass man 40 Gramm nicht spürt. Aber 500 Gramm halt schon ;) Wobei das auch eher MTBs betrifft. Naja, mein Rennrad könnte auch gut und gerne ein paar Kilo weniger wieden :D
 
500 g Unterschied an den Laufrädern wirst du aber ohne Reifen nicht hinbekommen (solange du in einer Preisklasse bleibst - und die wirklich extremen Fattys ausklammerst). Die an vielen Fertig-MTBs verbauten Felgen bleiben auch unter 600 g und selbst recht robuste Exemplare mit 25 mm Innenweite liegen nicht nenneswert über 700 g. Das ergibt zwar unterm Strich auch einiges an rotierender Masse, aber der Punkt ist einfach: Von der Stange bekommst du im dreistelligen Bereich (fürs komplette Rad) nicht wirklich was anderes. Den größten Unterschied in Sachen rotierende Massen (Nabendynamos und -schaltung außen vor) dürfte wohl ein Verzicht auf Scheibenbremsen bringen, aber nicht die andere Felgenwahl an einem "Renn"-Rad.
 
Also mir sind 200g an den Felgen total egal. Hauptsache die sind stabil. Aus dem Grund fahre ich auch 36er statt 32er Naben und stabile Speichen. Dann lieber bei den Naben ne Klasse besser und schon läuft´s auch schön leicht.
 
Hi Leute,
Ich habe vor, die Kette zu kürzen. Geht das problemlos auch bei montierter Kette? Das Ding hängt völlig durch...
 
Das liegt wohl nicht an der Kette sondern daran, dass das Schaltwerk nicht mehr spannt. Das kann daran liegen, dass die Kette verrostet oder verunreinigt ist, das gleiche kann beim Schaltwerk sein oder die Federn sind einfach ausgeleiert
 
Im kleinsten Ritzel und kleinsten Blatt hängt sie durch. Das Rad ist vielleicht 35 km alt...

kleinste Ritzel und Kettenblatt ist bei einer 3*8/9/10 Schaltung schon mal kontraproduktiv, da die Kette in einem extremen Schräglauf verläuft.
in diesem "Verhältnis" ist das auch in Ordnung.

Also mir sind 200g an den Felgen total egal. Hauptsache die sind stabil. Aus dem Grund fahre ich auch 36er statt 32er Naben und stabile Speichen. Dann lieber bei den Naben ne Klasse besser und schon läuft´s auch schön leicht.

Steinige deinen Laufradbauer oder, falls du es selber machst, lass die Finger von!
ich habe mir Tune King/Kong auf FRM 333 mit Sapim Laser (leicht wie cx-Ray, aber nicht ganz so zugfest) aufbauen lassen und kann mich, wenn dass Laufrad auf der Seite liegt, draufstehen und drauf hüpfen ohne das etwas passiert!
 
klein-klein ist imho bei allen Schaltungen ne schlechte Idee. Das ganze sollte zwar so eingestellt sein, dass es noch fahrbar ist (die Kette also wirklich allenfalls hängt, aber nicht springt), aber die gleiche Übersetzung hat man mit größeren Zahnrädern noch 1-2 weitere Male im Sortiment und letztere bieten nicht nur den günstigeren Kettenverlauf, sondern sollten auch etwas verschleißfester sein, als das empfindliche mini-Ritzel.

Ansonsten:
Wenn man irgendwas hat, um die geöffneten Kettenteile beieinander zu halten, dann geht das auch bei montierter Kette. Ohne Kettenhaken ist es selbst mit demontiertem Hinterrad keine spaßige Angelegenheit.
 
Die Kette springt auch.
Kettenhaken? Was soll das sein? Ich habe jetzt einen Kettennieter hier. Kann ich jetzt, wenn mir jemand hilft, die Kette einfach kürzen oder muss die Kette raus? Oder reichts, wenn das Hinterrad draussen ist? Vorallem: Wie stell ich das ohne So ein Kettenschloss an? Brauch ich das zwingend? Wenn ich mich nicht irre, hab ich son Ding gar nicht am Rad...
 
Steinige deinen Laufradbauer oder, falls du es selber machst, lass die Finger von!
ich habe mir Tune King/Kong auf FRM 333 mit Sapim Laser (leicht wie cx-Ray, aber nicht ganz so zugfest) aufbauen lassen und kann mich, wenn dass Laufrad auf der Seite liegt, draufstehen und drauf hüpfen ohne das etwas passiert!

Gute Sache. Dann komm mal vorbei und ich mache das mit meinen 110kg mal nach:devil: In der Hinsicht gilt wohl wieder mal: Jeder wie er mag. Ich brauche alle 2 Jahre nen Laufradsatz und bin halt nicht Krösus. Also schaue ich, daß ich was möglichst stabiles für nen guten Preis bekomme. Da ich V-Brakes fahre, bin ich auch schon genug eingeschränkt bei der Felgenwahl.

@ -sori-: Mit etwas Übung/Fingerspitzengefühl kannst du die Kette auch kürzen, wenn das Hinterrad eingebaut ist. Dazu einfach die Kette von der Kurbel nehmen. Ich habe meine Kette so kurz, daß ich vorne das große Kettenblatt grade noch mit dem 3ten Ritzel von oben an der Kasette kombinieren kann. Aber so "schräg" fahre ich nie.
 
Die Kette springt auch.
Kettenhaken? Was soll das sein? Ich habe jetzt einen Kettennieter hier. Kann ich jetzt, wenn mir jemand hilft, die Kette einfach kürzen oder muss die Kette raus? Oder reichts, wenn das Hinterrad draussen ist? Vorallem: Wie stell ich das ohne So ein Kettenschloss an? Brauch ich das zwingend? Wenn ich mich nicht irre, hab ich son Ding gar nicht am Rad...

"Kettenhaken" war die beste Bezeichnung, die mir für ein nützliches kleines Hilfsmittel bekannt ist:
Ein kleines Werkzeug (bzw. oft nur ein Fortsatz an anderen Multitools) mit zwei Haken, die in Kettengliedergreifen können - und so die beiden Enden der geöffneten Kette beieinander halten. Eine zweite Person kann das natürlich auch, nur ganz ohne Hilfe wirds knapp, denn das Schaltwerk hält die Kette ja weiterhin unter (kräftiger) Zugspannung. Das Rad rauszunehmen und sie vorne aufs Tretlager zu legen hilft, aber nur ein Bisschen. Mehr kann aber nicht machen, diese Optionen müssen halt "reichen". Das Schaltwerk zu zerlegen und um die genietete Kette zusammenzubauen ist jedenfalls noch umständlicher, als die offene Kette einzufädeln und dann unter Spannung zu vernieten. (ob du dafür noch was brauchst, hängt von Kette und Geschick ab. In vielen Fällen sehen die Hersteller vor, dass man einen neuen Niet zum verschließen nimmt - z.T. ist das auch berechtigt)
 
Das erste von drei Projekten abgeschlossen.
Kona Unit 2012 - 9,91kg :)

Jetzt kann ich mich meinem CC-HT und meinem Fully widmen
 

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