Formelle Beschwerde an die PCGHX Moderation

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Es geht hier nicht darum, Stilmittel wie Sarkasmus oder Ironie grundsätzlich zu sanktionieren - das war und ist absolut nicht meine Absicht. Dennoch heizt man mit sowas eine Diskussion meistens an, zudem kann Sarkasmus auch - beißend eingesetzt - durchaus beleidigend sein. Man kann daher nicht sagen, dass Sarkasmus generell legitim und hinzunehmen ist. Es kommt einfach auf die Situation und den Kontext an.

Da die Diskussion jetzt gerade in eine Einzelfalldiskussion abzudriften droht, schlage ich vor, dass jetzt alle beteiligten Personen erstmal etwas runterkommen. Mit persönlichen Grabenkämpfen ist niemandem gedient.
@Cook2211: oder (und das ist keine rhetorische Frage) liegt dir persönlich viel daran, den von dir geschilderten Fall zeitnah zu klären? Wenn ja, würde es dir helfen, wenn wir sowas via PN besprechen?

Was die Reaktionszeit bei Meldungen angeht: ich denke dass jedem klar ist, dass eine Meldung nicht immer umgehend bearbeitet wird. Manche Sachen sind schnell zu erledigen (beispielsweise Postings von Spambots, die sind mitunter innerhalb von 5 Minuten entfernt), andere Sachen erfordern mehr Arbeit oder sind nicht so eindeutig.
Mir persönlich geht es auch manchmal so, dass ich mir bei einer Sache nicht sicher bin, ob wirklich eingegriffen werden muss. Und da lasse ich dann lieber erstmal was stehen und / oder hole Meinungen ein, bevor ich anfange, in eine laufende Diskussion einzugreifen.

MfG Jimini
 
So mir wars jetzt doch zu blöd die knapp 50 Seiten durch zu gehen, um die Beiträge, die ich eigentlich zitieren wollte wieder zu finden, waren eh nur so rund 6 auf die ~500 Beiträge :schief:

Erst mal vorne Weg, ich halte die Moderation im Allgemeinen für sehr gut! Daher kann ich zu einem gewissen Grad nicht verstehen, warum hier wegen Punkten/Verwarnungen/Warnungen rumgezedert wird. Klar gibt es auch mal ungerechtfertigte Entscheidungen der Mods, aber im großen und ganzen trifft es eigentlich schon die richtigen, und wenn man einen Punkt oder so bekommt, dann hat man sich das in letzter Zeit allgemein schon verdient (wie gesagt, Ausnahmen gibt es immer). Für micht ist das daher auch weniger ein Problem der Moderation allgemein, sondern eben Einzelfälle, entweder die Situation oder der Mod/User. Was allerdings hier im Thread gut raus gekommen ist, ist, dass das Mittel der Karten sehr unterschiedliche empfunden wird zwischen Usern und Mods. Da wird ja auch schon daran gearbeitet. Ich möchte aber dennoch meine Sichtweise dieses Punktes hier genauer erläutern, da ich der Meinung bin, dass dies durchaus hilfreich sein könnte für die Art und Weise, wie die Regelung überarbeitet wird.

Also...

Für mich, und ich denke auch für viele andere User, ist das System aus Warnungen/Verwarnungen/Punkten und Karten nicht sehr transparent. Es sieht für einen User, wie mich, so aus, als ob es zwei Systeme geben würde. Einmal die Punkte, die zur Sperrung usw führen können, und dann noch die Karten, wobei Rot eben die Arschkarte ist, und Gelb eben auch schon ein herber Schlag. Ein herber Schlag, weil man eigentlich nur Punkte sieht, zumindest ich. Für mich ist eine Gelbe Karte noch eine Steigerung zu einfach Punkten bzw. einer Verwarnung, weil danach kommt ja dann direkt Rot. Also rein von der Assoziation. Wir haben ja inzwischen geklärt, dass das nicht der Fall ist. Ich selbst, wie die meisten User habe noch nie eine Karte bekommen. Man geht daher davon aus, dass es dann 5 vor 12 ist, wenn man eine erhält. Man sollte sich über die Bedeutung und Wertung der Mittel also durchaus mal Gedanken machen, dazu aber später mehr.
Als weiteren Punkt wurde ja angesprochen, das auf der einen Seite so stark bestraft wird, auf der anderen Seite aber zu lange nichts passiert, und man dann aus "heiterem Himmel" dick eine auf die Mütze bekommt, und das Gefühl hat, das etwas "nachgeholt" werden muss, zumeist wohl eher, endlich das zuckerbrot beiseite gelegt wurde, und eben keine Nachsicht mehr walten gelassen wird, sondern die Peitsche genutzt wird.
Das Problem hierbei ist wohl, das die Mittel, die den Mods zur Verfügung stehen, auf einem (vermeindlich) "relativ" hohen Strafmaß beginnen. Daher wird auch am Anfang länger Milde walten gelassen, und nicht sofort bestraft.

Hier sehe ich eigentlch das Punkte/Karten Modell als sehr vorteilhaft an, wenn man es etwas umgestaltet. Aktuell ist die Gelbe Karte ja eher als Warnung gedacht, und die Punkte als Verwarnung, was zu einigen Missverständnissen führt. Mich hat das alles direkt an Flensburg und den Fußball erinnert. Auf der einen Seite bekommt man Punkte, die einem eigentlich scheis egal sein können, so lange man eben nicht die magische Grenze überschreitet, und auf der anderen eben die Gelbe Karte, welche zwar erst mal nichts macht, aber einem zeigt, das man sich auf Messersschneide bewegt, und jeden Moment runter fallen kann.

Diese "natürliche" Assoziation sollte man meiner Meinung nach nutzen, indem man Gelbe Karten nicht mehr als Warnungen, sondern als echte Verwarnungen nutzt, und ihre Menge auch auf 2-3 (vielleicht auch mehr?) reduziert. Sprich bei groben Verstößen gibt es Karten und bei Lapalien Punkte, welche sich, wenn man sich aber ständig die Axt im Walde aufführt, eben auch zum gleichen Ergebnis führen können wie ein schlimmer Vorfall.

Die Eskalationsstufen sähen dann wie folgt aus:
(Allgemein):
Allgemeiner Hinweis im Thread durch Mod, das sich die Diskussion auf Messersschneide bewegt
Kurzzeitiges closen und kommunizieren dieses, damit aufgeräumt werden kann. (als Warnung an die, die nicht betroffen sind)
Direkt Eskalationsstufen:
Post wird vom Mod gelöscht/editiert, es erfolgt in minder schweren Fällen, wo unpassend reagiert wird auf Beledigung usw. eine PM an den Schuldigen, mit dem Hinweis, das man nicht zur Eskalation beitragen soll, sondern solch etwas einfach melden soll, so etwas aber in Zukunft nicht mehr tolleriert wird (hier spielt der Ermessensspielraum und auch die "Vorgeschichte" mit rein. Man hätte ja auch direkt "Strafen" verteilen können, man lässt also Gnade walten. Dies sollte! aber definitiv auch so kommuniziert werden!!! Dann wissen die Leute das auch zu schätzen und man hat die gleiche (je nach User fehlende) Wirkung wie bei einer echten "Strafe". Dazu muss dieser das aber auch wissen. Zugleich stellt man eine soziale Bindung zwischen User und Mod hin, welche darin begründet liegt, dass der User dem Mod eher positiv gegenüber eingestellt ist. "Er hat mich ja NICHT bestraft, sondern mit mir geredet". Das ist eine positive Grundlage, auf der man bei echten "Bestrafungen" aufbauen kann Marke: "Hey, sorry, ich musste dich jetzt echt bestrafen. Es wurde da und da dir schon gesagt, und jetzt wars halt fällig, weil das echt zu weit ging". Damit entwaffnet man sehr viele Leute. Natürlich nicht alle, aber es macht die Arbeit hoffentlich leichter für die Mods.
Als nächstes kämen dann bereits die Punkte. 1 Punkt für Sachen wo man sich drüber streiten kann, ob das nicht doch ok ist, und je schlimmer, desto mehr Punkte eben. Das Limit kann dabei ruhig auf 100 Punkte oder so hoch gesetzt werden, damit die Mods auch wirklich recht großzügig kleinere Vergehen bepunkten können. Hier denke ich insbesondere an Apple vs XY Threads, wo man damit doch die Leute hoffentlich etwas am Riemen reisen kann. Man signalisiert halt eindeutig, dass das alles nicht OK ist, und hier Grenzen überschritten werden, ohne dass die Leute gleich Angst bekommen, das Sie mit echten HARTEN Konsequenzen wegen so einem zumeist "Mist" zu rechnen haben. Auch läfft damit das Gefühl der Ungleichbehandlung eher geringer aus, weil eben "alle" Punkte kassieren. (Ob der eine jetzt 5 und der andere 1) ist dann ja erst mal irrelevant, weil die Leute ja eher weniger direkt miteinander reden werden, und selbst wenn, derjenige allgemein eher die relative Höhe von Punkte als Entscheidung des Mods akzeptieren kann, als wenn einer überhaupt Punkte bekommt und der andere gar keine kleines Bsp:
A:1 Punnkt B:0 Punkte -> A sieht sich benachteiligt und bekommts große Kotzen
A:5 Punkte B:2 Punkte -> A findets zwar auch kacke, das er Punkte bekommen hat, B hat diese aber auch bekommen. Er will zwar auch gern nur 2 Punkte, hängt sich da aber bei weitem nicht so rein, wie zuvor. Ganz weg bekommt er sie ja wohl eh nicht, weil der andere ja auch welche bekommen hat. Zudem wird eventuell bei einigen der Denkprozess angeregt, dass das ganze vielleicht doch gerechtfertigt ist. Das A... B hat ja auch Punkte bekommen, und nicht nur man selbst. Das nimmt Spannung aus dem Konflikt zwischen A und B. Wenns dumm läuft, sogar so weit, das dann der Mod als neues gemeinsames Ziel angesehen wird. Wir kenns ja, der Feind meines Feindes ist mein Freund :ugly: Für den Mod apriori doof, aber am Ende hat man eventuell zwei Steithähne weniger auf lange Sicht. Mods müssen halt ein hartes Fell haben. Scheis Job halt...
Wenn jemand zu viele Punkte gesammelt hat, kanns dann entweder direkt ne Sperre, oder Umwanldung in Karten geben. Hier kann man auch je nach Punktestand usw ja sich Regelungen überlegen. Das Flensburg Bild könnte sich hier auch in eine "Rage-Anzeige"-Äquivalent für die Punkte umwandeln, was so btw. eigentlich keine schlechte Idee ist, die mir hier gerade gekommen ist :D
Damit können die Leute was anfangen, und man kann das auch mit den 100 Punkten/% machen und jeder kann damit was anfangen und auch von sich aus schon Konsequenzen ableiten. Wenn Punktekonto leer, alles eher gechillt, wenn voll kanns auch fürn Mückenschiss auf die Mütze geben. Zudem könnte man das dem User über einen Balken auch immer direkt Visuell in seinem Posts einbinden als ständige warnende Mahnung. Ein sich füllender roter Balken sagt eben mehr aus, als einfach ne Punktzahl.

Das kann man ja aber noch genauer besprechen, daher weiter.
Wenn es nun wirklich heftiger wird, also Sachen wie herbe Beleidigungen, Jugendschutz usw usw. gibts dann eben die Karten, womit demjenigen dann auch direkt klar ist, hui, jetzt ist aber Schluss mit lustig. Hier kann das "Aggro-Meter" :D ja auch immer noch ein Anhaltspunkt sein, für die Entscheidungsrichtung des Mods, wenn man einen Entscheidungsspielraum hat. Hier kann der Verweis, bei Protesten des Users, auf die "Aggroanzeige" hoffentlich auch Wunder bewirken. Man "entwaffnet" halt eher den User, weil er es halt "sieht" auf der Anzeige. Selbst wenn er es gegenüber dem Mod abstreitet, stellt sich eventuell innerlich doch die Überzeugung ein, das man es halt doch übertrieben hat.
Wichtig für mich ist hier aber noch ein Punkt. Karten sollten, in diesem Modell ja SEHR selten vorkommen. Dafür sollten die entsprechend mitgelieferten PMs, die am Besten einige Minuten VOR verhängen der Strafe raus gehen, damit sich derjenige eventuell noch melden kann, und seine Sicht der Dinge äußern kann, eventuell klärt es sich ja auf, und man spart sich das "zurücknehmen der Strafe", was für nen Mod ja auch nicht immer einfach ist, weil er damit einen Fehler eingestehen muss. Es ist halt uach nicht so das Gefühl "von oben herab", wenn man erst angeschrieben wird, und dann erst die Strafe verhängt wird nach Zeitspanne X (klar bei roten Karten muss das nicht sein, weil man ne Sperre bekommt, und die so schnell wie möglich da sein sollte, aber bei den anderen Sachen gibts ja eh kiene Sperre, also kommts auf die Zeistspanne x auch nicht drauf an). Hier soll sich der Mod auch gar nicht groß auf Diskussionen einlassen, aber wenn der User eh dann gleich ausrastet, dann kann man ja sagen: "schau und genau deswegen ist die Strafe auch richtig, du reagierst schon wieder falsch" Je nach fall dann auch gleich noch Nachlegen bei den Punkten, um klar zu machen, dass das halt einfach nicht geht. Wenn jemand aber sehr! besonnen und vernünftig reagiert, könnte man ja auch etwas an Punkten erlassen, wenn man 5 Punkte vergibt, tuns halt auch 4. Der User fühlt sich so, als ob er etwas gewonnen hätte, und der Mod hat noch immer sein Signal/Bestrafung. Win-Win also. Zumal der Mod ja auch eh höher greifen kann, damit er bei schlechter Reaktion des Gegenübers nicht noch Punkte drauflegen muss. Das muss man sich aber genau überlegen, wie man das macht.

Ich hoffe, das ist soweit verständlich.

Was haltet ihr davon?

MEhr kommt dann nach dem Frühstück :P
 
@Cook2211: oder (und das ist keine rhetorische Frage) liegt dir persönlich viel daran, den von dir geschilderten Fall zeitnah zu klären? Wenn ja, würde es dir helfen, wenn wir sowas via PN besprechen?

Nein, nein, ist schon in Ordnung. Sorry, ich bin da etwas abgedriftet. Eigentlich wollte ich nicht über einzelne Verwarnungen von mir diskutieren.;)



@Skysnake

Danke für deinen umfangreichen Beitrag, den ich jetzt erst mal in Ruhe lesen muss;)
 
Erst beschweren dass der thread so lang ist und dann den Monsterpost setzen. Großartig:ugly:.
Ich hoffe, das ist soweit verständlich.
Ehrlich gesagt nein.
Du wirfst in dem Text ständig mit den Begriffen "Punkte" und "rote Karten" um dich als wären sie unabhängig. Die Forensoftware sieht aber vor(und das lässt sich auch nur schwer ändern) dass eine rote Karte Punkten in "beliebiger" Höhe entspricht und so ist es im Moment natürlich auch.
Deshalb kann ich deinen Ausführungen in die Richtung nicht wirklich folgen.

"Hey, sorry, ich musste dich jetzt echt bestrafen. Es wurde da und da dir schon gesagt, und jetzt wars halt fällig, weil das echt zu weit ging"
Vor schwarzer Pädagogik("dich zu bestrafen tut mir mehr weh als dir") hat mein Deutschlehrer damals immer aus ethischen Gründen gewarnt, aber effektiv ist sie natürlich trotzdem:devil:.
 
@Skysnake

Das nenne ich mal umfangreich Gedanken gemacht. :daumen:

Problem ist jedoch, dass das Punktesystem technisch kaum bis gar nicht veränderbar ist. Genaueres kann ich dazu auch nicht sagen, Falk wäre da der Ansprechpartner. Ich bezweifle jedoch, dass Änderungen möglich sind, die eine Zusammenfassung zweier punktelose Karten zu einem Punkt ermöglichen (Idee von Cook). Ebenfalls die Einführung einer dritten Karte dürfte schwierig werden. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es so einfach möglich ist aus gelb ein weiß zu machen. :ugly:

Darüber hinaus darf nicht vergessen werden das Bewertungssystem von Verstößen nicht zu kompliziert zu gestalten. Immerhin müssen knapp 20 Moderatoren halbwegs einheitlich damit umgehen können und es bei Nachfragen auch noch erklären können. Womit ich mir schwer tue sind die scheinbar selbstverständlich genommenen Begriffe wie "minderschwer" und "schwer". Was genau ist ein minderschwerer Verstoß? Wo ist da die Grenze? Auch hier wieder das Beispiel einer Fanboy-Unterstellung. Die Meinungen gehen von "kein Verstoß" bis "Beleidigung". Wo soll man alleine das einordnen oder grundsätzlich personenbezogene Unterstellungen? Selbst wenn man eine Einordnung schaffen könnte, wäre das nur nach einem Konsens möglich. Es bliebe immer noch Spielraum für vermeintlich ungerechtfertigt Verwarnte, die darin eben kein Verstoß sehen, selbst wenn es sogar in den Forenregeln genannt wird. Grundsätzlich wird sich das Problem daher nicht lösen lassen. Man kann nur versuchen möglichst verständliche und selbsterklärende Forenregeln zu formulieren. Die Vorgabe beißt sich leider auch etwas mit der grundsätzlichen Notwendigkeit abstrakt formulieren zu müssen, um möglichst viele Fälle unter einen Wortlaut subsumieren zu können.

Hat hier noch jemand einen Formulierungsvorschlag für die gelbe Karte? Vielleicht fällt einem hier eine weniger formell und bedrohlich wirkende Formulierung ein. Das wird sicherlich leichter zu formulieren sein, als eine abstrakte Forenregel. Deswegen finde ich sollten wir dort anfangen.
 
Sodele, der nächste Punkt, der ja auch schon von jemand angesprochen wurde, ist das "leidige" Thema der gleichen Behandlung. Hier sollte man sich wirklich überlegen, ob man die bisherige Aufteilung bzgl Punkten nicht etwas datailierter macht, um dem Mod die Spielräume nicht zu groß werden zu lassen. Hier sollten die Mods sich einfach selbst abstimmen. Das muss ja auch nicht mal zwingend öffentlich sein, sondern kann auch ein kurzer Katalog mit Beispielen sein, an denen sich alle orientieren können, wie man in der Vergangenheit entschieden hat, um sich so eine Marschrichtung vor zu geben, welche sich im Laufe der Zeit auch durchaus ändern kann. Insbesondere die "Aggroanzeige" kann hier ja auch als Entscheidungshilfe mitwirken, wo innerhalb des Entscheidungsspielraums man sich bewegt. Wichtig ist halt, wenn angefangen wird mit Punkten zu arbeiten, dann sollten alle Punkte bekommen, egal ob das ein Neuling ist, der sich gerade erst registriert hat, oder jemand der schon seit Jahren dabei ist, tausende von Posts und eine "Aggroanzeige" auf 0 hat. Damit verhindert man einfach das Gefühl der Ungleichbehandlung. (Wobei man das nochmal genau durchdenken/diskutieren sollte!)

Insbesondere wichtig wäre das für gewisse Bereiche, wo es immer und immer wieder eigentlich zu den gleichen Vergehen kommt. z.B. Apple vs X Threads. Da wäre es schon sehr hilfreich, wenn man eine kurze Liste hätte mit z.B. titulieren eines Users als Fanboy ->5 Punkte. Diese kurze! Liste könnte man auch durchaus in den Post packen, wenn zur Ruhe/Sittlichkeit aufgerufen wird. Quasi eine Bannmarke, wo man es allgemein so laufen lässt, und nicht knallhart durchgreift, und NACH! dem Post und der Erinnerung dann knallhart durchgreift, einfach weil es aus dem Ruder läuft. Bei Apple Threads könnte man das auch direkt in den ersten Post packen :ugly:
Dann wissen auch wirklich alle wo Sie dran sind. Fände ich auf jeden Fall eine gute Idee, die eigentlich keine Arbeit macht. Vor allem muss man mit den Usern nicht drüber diskutieren. Das steht halt auf der Liste. Peng, du hast verloren.

Ein weiterer Bereich, wo das durchaus nützlich wäre, und über den ich auch eh noch etwas ausführlicher reden möchte, ist der User-News Bereich. Das ist ja ein sehr diffizieler Bereich, weil man auf der einen Seite ja von den "Usern" geschaffenen Content erhält, wofür man diese sogar inzwischen belohnt (:daumen: :D) und auf der anderen Seite kann man sich halt mehr Ärger einfangen wegen Urheberrechtsverletzungen usw. als die ganze Sache wert ist.
Aktuell sieht es halt so aus:
Wenn was nicht korrekt ist, wird je nach Mod entweder nur darauf hingewiesen, oder der Topic dicht gemacht, oder gar gleich verschoben, usw usw, oder es passiert halt auch mal gar nichts....
Gerade Leute, die das erste mal etwas schreiben, oder sehr selten, fühlen sich SEHR auf den Schlips getreten, und sind schnell eingeschnappt und schreiben gleich gar ncihts mehr. Insbesondere, weil eben die Eskalationsstufen meiner Meinung nach recht grob sind.
Man könnte das mit dem neuen System z.B. so machen:
fehlender link, Topic geschlossen + 5/10 Punkte für den Ersteller, er kann aber seinen Topic noch bearbeiten, und damit wieder öffnen. Bei Topics, die SEHR intensiv diskutiert werden, kann auch der Startpost so editiert werden, das der Topic offen bleibt, erfordert halt mehr Arbeit vom MOD, manchmal lohnt sich das aber definitiv. Notfall startpost ausblenden? Worum es geht ist dann ja meist eh klar.
Bild ohne Quelle: Bild löschen + x Punkte + persönliche! PM mit Hinweis UND verständis/bedauerns blabla, um die Leute nicht zu entmutigen. Ihr macht das ja auch nicht zum Spaß! Das muss rüber kommen!
usw usw.
Sprich schon eine kleine Strafe, aber demjenigen auch klar machen, das man das halt verteilen MUSS, weil das ein sensibler Bereich ist, aber einfach dadurch, das man ja 100(?) Punkte hat, es gar nicht eh tut, wenn man sich in Zukunft an die Regeln hält. Die notorischen "Vergesser" bekommt man dennoch recht schnell bei den Eiern.

Das wäre dann die Mod Seite der UserNews. Es gibt aber auch noch eine andere, und zwar die der User, und wie die Mods mit diesen teilweise umgehen...

Wie sicherlich den meisten hier bekannt, schreibe ich relativ viele User-News, und das auch sehr gerne, einfach weil es wichtig ist, den Leuten gewisse Sichtweisen auf zu zeigen. Daher kommt es bei mir auch durchaus öfters vor, das ich News-Meldungen, die ich von Seiten wie CB, heise, Semiaccurate usw. habe, mit eigenen Kommentaren, Background-Infos usw. ergänze. Dazu komme ich aber später noch.

Auf der anderen Seite, gibt es aber auch immer wieder Fälle, wo man Beiträge, ohne jedwede Quellenangabe, oder auch FullQuotes zu sehen bekommt, welche eben absolut gegen die User-News-Regeln sind, und einfach wegen Haftungsfragen seitens PCGH auch ausgeräumt werden müssen. Hier weißen auch immer wieder User, wie ich teilweise auch, darauf hin, das auf die Regeln nicht geachtet wurde, und/oder melden diese News. Wie es scheint, beweisen einige Mods, wenn man sich so anschaut, das es immer wieder die Äußerung gibt: "Das war meine erste und letzte News", nicht gerade viel Fingerspitzengefühl bei der Bearbeitung solcher Meldungen. Bei manchem Mod stellt sich auch mir hierbei die Frage, ob da überhaupt der Wille da ist, ein gewisses Maß an Verständnis für den Urheber auf zu bringen, und eben zu akzeptieren, das diese "News" eben von den Usern geschaffener "Content" ist. Also etwas, was Sie in ihrer Freizeit unentgeltlich machen. Gerade die Mods, die ihre Moderationstätigkeit ebenfalls ehrenamtlich durchführen, sollten hier, meiner Meinung nach, eigentlich verständnis hierfür aufbringen können. Dies scheint aber teils völlig zu fehlen. Ich denke auch gerade durch Standard "Textbaustein" Nachrichten, wird hier bei so manch einem sehr viel Verdruss und "von oben herab"-Gefühle ausgelöst. Hier kann man nur darum bitten, dass die Mods hier einfach ein "Problem"-Bewusstsein entwickeln und sich darüber klaren sind, das es sich bei User-News eben emotional für die Verfasser um mehr handelt, als um einen einfachen Forumspost. Für sehr viele (alle?) ist es ein teilen mit der Community, ein "ich gebe meine Zeit/etwas" für die Community her, und werde dafür nun auch noch angegangen. Hier muss man einfach auf diese emotionale Grundeinstellung eingehen, und klar zum Ausdruck bringen, das man diese "Maßregelung" nicht aus Spaß macht, einen Fehler gefunden zu haben, sondern einfach dazu gezwungen! ist. Ganz gleich was man selbst meint. Wenige Worte können hier schon Wunder bewirken Bsp.:

Hey XY, ich habe gerade deine User News über XYZ gelesen. War wirklich interessant, aber leider hast du QWERZ vergessen, was halt in den User-News Regeln ->link gefordert ist. Da das ein sensibler Bereich ist, in dem es in der Vergangenheit schon ziemlichen Ärger gab mit Verlagen (?), musste ich ERQRDFSA machen. Wenn du das korrigieren willst, melde dich einfach kurz bei mir oder einem anderen Mod. Grüße QR

Das hat mich jetzt 2 Minuten gekostet, beim ersten schreiben, und wird wohl von kaum einem in den falschen Hals kommen. Das sind hat die von vielen angesprochenen "Feinheiten" und "Zwischentöne", die darüber entscheiden, ob sich jemand persönlich angegriffen fühlt, oder eben nicht. Leider habe ich bei gewissen Mods das Gefühl, dass diese "Außenwirkung" diesen entweder völlig egal ist, oder absolut kein Verständnis dafür vorhanden ist. Wenn dann noch der Eindruck dazu kommt, das man mit demjenigen nicht reden kann, weil dieser nicht will, wirds fatal. Das gibt böses Blut. Gegenbeispiel meiner Meinung nach hierfür ist z.B. Pokerclock. Sehr hart, und sehr juristisch, woher das wohl kommt :D, aber man kann mit ihm SEHR! gut reden, und er gibt sich, habe ich zumidnest den Eindruck, sehr viel Mühe, den anderen zu verstehen, wenn es auf Anhieb nicht klappt. Daher gabs hier im Topic zumindest gegenüber ihm auch kaum/keine Kritik, was mich wenn ich den Startpost gelesen habe, ehrlich gesagt doch sehr überrascht hat.

Und genau hier kommen wir zu dem Punkt, den manche hier als "Vorgeschichte" usw. betitteln, und der für böses Blut/Unverständnis sorgt. Bei manchem Mod, hat man schon das Gefühl, das in die Entscheidungen persönliche Affinitätten sehr stark rein spielen. Klar, das tun Sie bei jedem immer, wir sind halt Menschen, aber man sollte versuchen dies verhindern, bei manchem hat man den Eindruck, dass dieser Versuch aber nicht unternommen wird, sondern das Gegenteil.

Hier kann, die von einigen Mods angesprochene Grauzone/Auslegungssache, sehr schön beobachtet werden, denn nicht nur auf Seiten der User mit "Beleidgungen" gibt es einen großen Spielraum, sondern auch bei den Mods, wie diese mit einer Situation umgehen, und da beweisen einige mehr Geschick, und andere weniger bis hin zu gar keinem.

Von manchem werden hier dann ja immer Beispiele gefordert, daher nehme ich mich mal selbst.
Bei den User News gibt es ja das leidige Thema Quellenangaben, welches selbst von professionellen Seiten objektiv nachlässig/ungenügend behandelt wird. Ich hatte also eine User-News geschrieben und auch die Quele, die ich verwendet habe, angegeben. Von Marc(?) kam darauf hin der Hinweis, dass das nicht die Orginalquelle sei, sondern XY inkl Link und Aussage, wo das steht (im Text Link Nr. Z). Hab ich mir angeschaut, durchgelesen, und sofort abgeändert, und mich auch tierisch über meine Quelle aufgeregt, weil die Quellenangabe so beschissen erfolgt ist. Wenn man 20 Links im Text hat, klickt man einfach nicht jeden an. Gab so auch Fälle, wo der Link so dumm plaziert war, das man selbst wenn man danach gesucht hat, und wusste, das er da irgendwo sein muss, ihn erst nach einiger Zeit gefunden hat.... So was nehm ich nicht übel, sondern bin sogar dankbar über den Hinweis.

Fast gleiche Situation, aber doch komplett anders:
User News über XeonPhi, als Quelle wurde von mir ein heise-Artikel verwendet, der selbst keine! Quellenangabe hatte. Allgemein aber auch nicht wichtig, da ich mich nur am Rande darauf gestützt habe, und es eher um Background ging, und nicht um das eigentliche Thema. Auf jeden Fall hat Marc(?) glaub ich wars, einen Link zu einer Intel Pressemitteilung geschickt, mit dem Hinweis, das wäre die Orginalquelle und nicht heise. Hab ich mir angeschaut und nichts gefunden (das was er meinte war in dem Link dann der x-te Link im Fließtext). Also mit dem Kommentar zurück, dass das nicht das sei, was ich verwendet habe. Der Link unter dem Link ist am Ende dann zu dem Inhalt gekommen, um den ich mich auch gedreht habe, was die Sache aber auch nicht eindeutig macht. Heise ist ein sehr renomiertes Blatt und hat viele eigene Mitarbeiter, die sich um verdammt viel kümmern. Vom Mod, der sich berufen gefühlt hat dem an zu nehmen, hat da auch ziemlich rum gestenkert, ich solle das als Quelle nennen. Worauf hin ich ihm klar gemacht hab, das da nicht das steht was ich verwendet habe (der link und nicht der Link unter dem link...) und darüber hinaus eben heise keine Quelle angibt, und ich heise ganz ehrlich gesagt schon vertraue, ihre Quellenangaben richtig zu machen, und eben bei heise keiner sagen kann, ob die nicht direkt mit Intel gesprochen haben. Wenn ich nun aber das Intel dokument benenne, gebe ich dann, in diesem Fall die Quelle falsch an, und mache mich selbst damit angreifbar. Vor allem könnte man so weit gehen, mir Verleumdung zu unterstellen, weil ich den Eindruck erwecken würde, heise würde Plagiatismus betreiben, also seine Quellen nicht richtig an zu geben. Das war dem Mod gelinde gesagt scheis egal.... Und genau der Punkt kann eigentlich nicht sein....

Wenn man seine Position erklärt, und man sich in einem eh schon heiklen Themenumfeld bewegt, dann kann ein Mod einem aus seiner "selbstherrlichkeit", nicht so das Messer auf die Brust setzen. In anderen Bereichen würde ich sagen, das ist Nötigung, aber lassen wir das... Es soll nur verdeutlichen, wie sehr da etwas eigentlich harmloses aus dem Ruder gelaufen ist, weil ein Mod an dieser stelle völlig die Bodenhaftung/Verhältnismäßigkeit verloren hat. Da war ich auch ganz ehrlich kurz davor, dem Forum den Rücken zu kehren, und ich denke genug Leute hätten das auch sofort gemacht. Ich seh die Sache allerdings differenzierter. Warum soll ich wegen einem Mod der gesamten Community den Rücken kehren?

Soweit so schlecht. Jetzt kam der Punkt, der von den Mods schon gefordert wurde, in solch einem Fall sich an jemand anderen zu wenden. Das habe ich auch getan, was wohl die wenigsten getan hätten. Ich habe auch direkt einen Mod angeschrieben. Ich glaub es war Pokerclock, auch wenn das wohl die Wahl der Wenigsten gewesen wäre, aber ich weiß!, das er sich in dem Themengebiet auskennt, und ich mich auf sein Urteil verlasse, und er auch in der Lage ist, meine Argumentation zu verfolgen, wo ich beim anderen Mod nicht das Gefühl hatte, das er dazu in der Lage ist, sondern es einfach abschmettert und auf seiner Meinung/Regelauslegung beharrt (Marc(?) hat was gepostet also ist das auch so).

Und nun kommen wir zum Problem. Die ganze Diskussion zwischen dem Mod und mir lief per PM, und konnte damit durch Pokerclock nicht eingesehen werden, was dazu geführt hat, das wir beide ca 4h+ damit verbracht haben, erst mal zu klären, was denn von wem geschrieben wurde usw. Vor allem fatal war halt, das der Mod Pokerclock nur gesagt hat, was er meinte/es verstanden hat, statt den echten Text von mir mit zu teilen. Ich habe wirklich 2-4 Mails gebraucht, um allein einen Fehler Pokerclock klar zu machen, um den es sich schon die ganze Zeit in der Diskussion mit dem anderen Mod gedreht hat, einfach weil z.B. von diesem gesagt wurde, ich hätte XY als Quelle verwendet, obwohl dem nciht so war, und eben in QWERZ sei Link KLM, wo er eben NICHT war. Wir haben dann mit Screenshots hin und her zu schreiben, um dann fest zu stellen, dass dieser Link nicht da ist, wo dieser Mod zu Pokerclock meinte, er sei da. Ende vom Lied, von Pokerclock kam dann, wenn ich mich recht erinnere ein dann passts ja oder so, aber das wars.

Auf eine Antwort des Mods, der sich da zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, und gnadenlos auf die Fresse gefallen ist, warte ich bis heute, und das kanns eigentlich nicht sein. Vor allem frag ich mich, wie der Mod sich allgemein aufführt. Weil andere lassen sich durch einen Mod einschüchtern und gehen nicht auf Konfrontationskurs. Vor allem weiß! ich ja als Wissenschaftler, wie wichtig richtige Quellenangaben sind! Und dann unterstellt mir ein Mod, teilweise sogar öffentlich im Forum, ich würde praktisch Plagiarismus betreiben! Sorry, da hörts für mich echt auf, weil ich mich da in meiner Berufsehre angegriffen fühle. Ganz im ernst, da war ich auch kurz davor, zur Polizei zu gehen, und Anzeige wegen Verleumdung zu erstatten. Da war der Bogen echt zum bersten gespannt. Ich habs nur nicht getan, weil bei dem Fukushima-Thread Mist gebaut hatte (mir waren gewisse Sachen nicht klar) und Pokerclock sowie die ganze PCGH Mannschaft das echt super Kommuniziert haben, und eine Lösung gefunden wurde, die für alle gut ist! Auch hab ja nichts gegen PCGH, ganz im Gegenteil!, und so was würde nur böses Blut geben, woran ich kein Interesse habe, aber da wars echt kurz davor, einfach weil ich mich massivs beleidigt und bloßgestellt gefühlt habe, und das ja auch noch völlig zu Untrecht! So was darf einfach nicht passieren meiner Meinung nach. Aber schwamm drüber.

Worum es eigentlich geht, ist ja das Problem, das sich ergeben hat, als ich mich an Pokerclock gewendet habe. Ja an ihn, ich hatte mir überlegt, mich Stephan oder Marc zu wenden, wusste aber nicht, wie das aufgefasst werden wüde, insbesondere als Messer in den Rücken des Mods usw. wo dann das "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"-Syndrom kommt, wenn das von denen an die Mods zurücküberwiesen/weitergeleitet worden wäre. Hier ist also wirklich Aufklärungsbedarf vorhanden für die User, wie Sie sich in solch einem Fall zu verhalten haben.
Vor allem sollte man sich überlegen, was/wie man das mit den PMs regelt. Der Vorschlag mit einem Unterforum ähnlich dem Vorbereitungsforum für Diskussionen zwischen Mod und User halte ich für SEHR gut, weil dann eben alle Mods alles! sehen können und sich nicht auf die Aussagen der Parteien verlassen müssen. Auch denke ich, das es den einen oder anderen vielleicht zum nachdenken bringt, wenn da schon 20 offene Topics zwischen ihm und Mods wegen Vergehen sind. Das bleibt halt stehen und kann/muss jedes mal angeschaut werden, wenn sich ein Mod bei ihm wegen einem neuen Vergehen meldet. Eine PM ist schnell gelöscht und vergessen. So eine Nachricht nicht! Zudem könnte bei Problemen/Differenzen mit einem Mod, einfach der Meldebutton betätigt werden, um random() sich die Hilfe eines weiteren Mods zu holen.

Ok soweit so schlecht/gut.

Was mich damals halt auf der anderen Seite noch TIERISCH aufgeregt hat, war die Tatsache, dass bei mir wegen angeblichen falschen Quellenangaben rumgekackt wurde, und sogar mein "Schreibstil" an/abgemahnt wurde, wobei ich "einfach" literarische Stilmittel verwendet habe. Vor allem, kann man über Geschmack streiten, aber nicht über den Inhalt, und manche Sachen sind eben kontrovers und kann man so oder so sehen. Da hatte ich mich wie vom Mod vorher auch, sogar schon in der Ausübung meiner grundgesetzlich verbrieften Meinungsfreiheit beschnitten gefühlt. Ich hab mich da natürlich nicht einschüchtern lassen, und das steht noch genau so da, wie von mir gewollt, denn da wurde ein Einblick in Dinge gegeben, von denen der Mod absolut keine Ahnung hat. Aber selbst wenn nicht, ist es schon fatal, wenn sich ein User, der als Author, ja Author!, einer User-news, in seiner Meinungsfreiheit beschnitten fühlt. Ich glaube hier fehlt manchem Mod, insbesondere diesem, das Gefühl dazwischen unterscheiden zu können, was "jedeglich" eine News-Aggregation darstellt, und was wirklich Schaffung eigenen Contens darstellt. Von gewissen(m) Mod habe ich das Gefühl, das er jedwegem User die Befähigung zur Schaffung eigenem Contents in Abrede stellt. Das wird insbesondere durch die teils penetrante und schon gebetsmühlenartige Forderung nach Quellen für Dinge, für die es keine Quellennennung geben kann, z.B. Whistelblower, deutlich. Wenn man versucht zu erklären, dass das von ner Messe kommt, wo man eben dem Mitarbeiter einer Firma etwas aus den Rippen geleihert hat, und er sich gnadenlos verquatscht hat, und man da die Quelle einfach nicht nennen kann, weil derjenige dann eventuell seinen Job los ist, und man dann quasi zu hören bekommt: "Quelle or never happen" bzw. Quelle, oder was du sagst ist nur bullshit, dann fässt man sich halt schon massivst an den Kopf und fragt sich, was das soll. Da fühlt man sich gelinde gesagt ziemlich heftig verarscht. Was erwartet der Mod denn da bitte von einem? Und vor allem, was hält er von einem, und wie sieht er sich selbst?

Ich bezweifle, das nur ein Mod der Auslöser für diesen Thread ist, aber einen gewissen Anteil hat er sicherlich, denn die zwei Aktionen mit mir waren sicherlich nicht die Einzigen. Das kann ich mir aufgrund der Art und Weise, wie Sie abgelaufen sind einfach nicht vorstellen. Ich weiß ich bin ein anstrengender Typ Mensch, aber man kann mit mir vernünftig reden, und sogar sehr kontrovers streiten, ohne das ich ausfallend oder beleidigend werde. Ich erkläre auch 10 mal etwas, wenn ich das Gefühl habe, das Gegenüber will es wirklich wissen, versteht mich aber nicht. Aber so was muss/darf einfach nicht sein.

So und jetzt warte ich auf die Dresche. :P

Erst beschweren dass der thread so lang ist und dann den Monsterpost setzen. Großartig:ugly:.

Ehrlich gesagt nein.
Du wirfst in dem Text ständig mit den Begriffen "Punkte" und "rote Karten" um dich als wären sie unabhängig. Die Forensoftware sieht aber vor(und das lässt sich auch nur schwer ändern) dass eine rote Karte Punkten in "beliebiger" Höhe entspricht und so ist es im Moment natürlich auch.
Deshalb kann ich deinen Ausführungen in die Richtung nicht wirklich folgen.


Vor schwarzer Pädagogik("dich zu bestrafen tut mir mehr weh als dir") hat mein Deutschlehrer damals immer aus ethischen Gründen gewarnt, aber effektiv ist sie natürlich trotzdem:devil:.

Kurz gefasst, dreh den Verwendungszweck von Karten und Punkten rum. (Gelbe) Karten werden ja anscheinend eh schon von den Usern als "sehr schlimm" enmpfunden, Punkte so lala. Wenn man die mögliche Punktzahl relativ hoch setzt. z.B. die von mir gesagten 100 Punkte, kann man auch besser differenzieren zwischen schwer, minder schwer, und lapalie, was dazu führt, das es weniger die "Aber das ist doch nicht soo schlimm und ich bekomme einen (GANZEN) Punkt dafür..." Aussagen gibt. Dafür kann man eben rigeroser auch kleine Vergehen bestrafen, eben mit wenig Punkten, weil man mehr Luft hat, also später echte harte Konsequenzen drohen. Das Bild einer Aggroleiste ist finde ich da echt gut, denn auch so kleine Sticheleien wie Fanboy, Holzkopf oder what ever würden so, wenn man das oft macht, recht schnell doch weh tun. Dieses "Aus heiterem Himmel"-Gefühl liese sich damit aber eben deutlich vermindern.

Ganz zu schweigen vom Spielraum bei "guter Führung" eben auch einen Nachlass zu geben. Ob ich statt 3 nur noch einen, oder gar statt einem Punkt gar keinen mehr gebe, oder statt 25 Punkten nur noch 20 oder statt 5 nur noch 4 ist halt schon ein Unterschied, zumal es eben im letzteren Fall auf eine Win-Win Situation raus läuft, was deeskalierend wirkt.

Das ist ja der Witz an dem System. Ihr müsst eigentlich gar nicht Forum technisch ändern, außer halt die Bedeutung dem an zu passen, was die Leute sich eigentlich eh schon drunter vor stellen, und die Punktezahl fürs Maximum an zu passen, sowie die Strapunkte entsprechend zu skalieren. Die Mods hätten damit am Ende auch mehr Spielraum, eben ihre Entscheidungen sowie mehr Gerechtigkeit her zu stellen (alle bekommen Punkte für Vergehen, jetzt ganz im Extremfall, wenn Sie sich nicht am Riehmen reisen nach einer! ersten Ermahnung)

PS: Ich hab mich versucht kurz zu fassen, den zweiten Post hast du ja noch nicht gelesen :P :D

Und btw. ich hab 50Seiten gelesen und 0 geschrieben, da gibts halt bischen Nachholbedarf :P
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Insbesondere wichtig wäre das für gewisse Bereiche, wo es immer und immer wieder eigentlich zu den gleichen Vergehen kommt. z.B. Apple vs X Threads. Da wäre es schon sehr hilfreich, wenn man eine kurze Liste hätte mit z.B. titulieren eines Users als Fanboy ->5 Punkte. Diese kurze! Liste könnte man auch durchaus in den Post packen, wenn zur Ruhe/Sittlichkeit aufgerufen wird. Quasi eine Bannmarke, wo man es allgemein so laufen lässt, und nicht knallhart durchgreift, und NACH! dem Post und der Erinnerung dann knallhart durchgreift, einfach weil es aus dem Ruder läuft. Bei Apple Threads könnte man das auch direkt in den ersten Post packen :ugly:
Dann wissen auch wirklich alle wo Sie dran sind. Fände ich auf jeden Fall eine gute Idee, die eigentlich keine Arbeit macht. Vor allem muss man mit den Usern nicht drüber diskutieren. Das steht halt auf der Liste. Peng, du hast verloren.

Also für mich persönlich sind die Regeln in diesem Zusammenhang auch viel zu undifferenziert. Man weiß ja teilweise gar nicht so recht, welche Begriffe nun straffrei bleiben und welche nicht. Ich denke, dass sollte in den Regeln viel deutlicher anhand von Beispielen erklärt werden.
Siehe das Wort "Fanboy". Für mich ist die Verwendung eine Unsitte, für viele andere praktisch alltäglich. Da sollte viel deutlicher klar gemacht werden, dass die Titulierung von Usern oder Usergruppen als "Fanboys(s)" eben als Beleidigung gewertet wird und dementsprechend geahndet wird.

Hat hier noch jemand einen Formulierungsvorschlag für die gelbe Karte? Vielleicht fällt einem hier eine weniger formell und bedrohlich wirkende Formulierung ein. Das wird sicherlich leichter zu formulieren sein, als eine abstrakte Forenregel. Deswegen finde ich sollten wir dort anfangen.

Wie lautet die Formulierung denn im Moment?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind insgesamt über 30000 Zeichen - wäre es möglich, dass du deine Postings entweder drastisch kürzt oder zumindest deutlich strukturierst? Das sind ja abartig riesige Textblöcke.

MfG Jimini
 
Das sind insgesamt über 30000 Zeichen - wäre es möglich, dass du deine Postings entweder drastisch kürzt oder zumindest deutlich strukturierst? Das sind ja abartig riesige Textblöcke.

MfG Jimini
Ich möchte mich da mal anschließen, da ich ehrlichgesagt nach zwei Abschnitten aufgehört habe zu lesen - das ist wirklich too much.
 
Wie lautet die Formulierung denn im Moment?

Aktuell so:

Hallo User,

Sie haben im Forum Die Hardware-Community für PC-Spieler - PC GAMES HARDWARE EXTREME eine Warnung erhalten.

Grund: Beleidigung/Unterstellung (nur als Beispiel)
--------------
*
Individueller Bereich für den Mod
*
--------------

Original-Beitrag:
-Link zum Beitrag-

Warnungen dienen als Erinnerung an die Forumregeln, welche Sie verstehen und einhalten sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Die Hardware-Community für PC-Spieler - PC GAMES HARDWARE EXTREME
http://extreme.pcgameshardware.de/
Insbesondere wichtig wäre das für gewisse Bereiche, wo es immer und immer wieder eigentlich zu den gleichen Vergehen kommt. z.B. Apple vs X Threads. Da wäre es schon sehr hilfreich, wenn man eine kurze Liste hätte mit z.B. titulieren eines Users als Fanboy ->5 Punkte. Diese kurze! Liste könnte man auch durchaus in den Post packen, wenn zur Ruhe/Sittlichkeit aufgerufen wird. Quasi eine Bannmarke, wo man es allgemein so laufen lässt, und nicht knallhart durchgreift, und NACH! dem Post und der Erinnerung dann knallhart durchgreift, einfach weil es aus dem Ruder läuft.
Diese Liste würde wenig Sinn machen. Verbiet man Wort A, B und C finden die User neue Wörter D, E und F um damit auf andere loszugehen. Und das geht dann immer so weiter. Zudem geht es primär ja gar nicht so sehr um das Wort sondern um desen Verwendung - wie man am anfang dieses Threads gesehen hatte kann man sogar Hartz IV in beleidigender Art und Weise einsetzten.

Ganz zu schweigen vom Spielraum bei "guter Führung" eben auch einen Nachlass zu geben. Ob ich statt 3 nur noch einen, oder gar statt einem Punkt gar keinen mehr gebe, oder statt 25 Punkten nur noch 20 oder statt 5 nur noch 4 ist halt schon ein Unterschied, zumal es eben im letzteren Fall auf eine Win-Win Situation raus läuft, was deeskalierend wirkt.

So etwas in der Art gibt es eh jetzt auch schon - Punkte laufen nach einiger Zeit ab.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind insgesamt über 30000 Zeichen - wäre es möglich, dass du deine Postings entweder drastisch kürzt oder zumindest deutlich strukturierst? Das sind ja abartig riesige Textblöcke.

MfG Jimini

Ich möchte mich da mal anschließen, da ich ehrlichgesagt nach zwei Abschnitten aufgehört habe zu lesen - das ist wirklich too much.

Das Thema ist halt nicht trivial zu lösen, da eine Interessenabwägung gleich in mehreren Richtungen erfolgen muss. User (informierte und weniger informierte), Mods (Arbeitsaufwand, praktisch umsetzbar), Admins (muss technisch umsetzbar sein) und dann müssen sich eben auch noch alle ausreichend representiert fühlen. Das ist nicht "mal kurz" zu machen, zumal ja eigentlich >90% wohl keine Probleme verursachen, die anderen 10% aber korrekturbedürftig sind. Zudem muss man ja auch immer die Gesamtheit sehen. Vor allem weiß ich/wir nicht, in die fern ihr eure Arbeit verrichtet, daher muss eingehender darauf eingegangen werden, wie man das machen könnte. Es stellt sich ja auch immer eine gewisse Betriebsblindheit ein, wenn man arbeitet. Manchmal fatal, aber völlig natürlich. Die auf zu zeigen ist allerdings schwierig, ich will euch ja auch nicht auf die Füße treten ;)

Eine Kurzfassung habe ich ja aber schon gepostet gehabt, auch wenn die NICHT das lesen des gesamten Textes ersetzt:
Kurz gefasst, dreh den Verwendungszweck von Karten und Punkten rum. (Gelbe) Karten werden ja anscheinend eh schon von den Usern als "sehr schlimm" enmpfunden, Punkte so lala. Wenn man die mögliche Punktzahl relativ hoch setzt. z.B. die von mir gesagten 100 Punkte, kann man auch besser differenzieren zwischen schwer, minder schwer, und lapalie, was dazu führt, das es weniger die "Aber das ist doch nicht soo schlimm und ich bekomme einen (GANZEN) Punkt dafür..." Aussagen gibt. Dafür kann man eben rigeroser auch kleine Vergehen bestrafen, eben mit wenig Punkten, weil man mehr Luft hat, also später echte harte Konsequenzen drohen. Das Bild einer Aggroleiste ist finde ich da echt gut, denn auch so kleine Sticheleien wie Fanboy, Holzkopf oder what ever würden so, wenn man das oft macht, recht schnell doch weh tun. Dieses "Aus heiterem Himmel"-Gefühl liese sich damit aber eben deutlich vermindern.

Ganz zu schweigen vom Spielraum bei "guter Führung" eben auch einen Nachlass zu geben. Ob ich statt 3 nur noch einen, oder gar statt einem Punkt gar keinen mehr gebe, oder statt 25 Punkten nur noch 20 oder statt 5 nur noch 4 ist halt schon ein Unterschied, zumal es eben im letzteren Fall auf eine Win-Win Situation raus läuft, was deeskalierend wirkt.

Das ist ja der Witz an dem System. Ihr müsst eigentlich gar nicht Forum technisch ändern, außer halt die Bedeutung dem an zu passen, was die Leute sich eigentlich eh schon drunter vor stellen, und die Punktezahl fürs Maximum an zu passen, sowie die Strapunkte entsprechend zu skalieren. Die Mods hätten damit am Ende auch mehr Spielraum, eben ihre Entscheidungen sowie mehr Gerechtigkeit her zu stellen (alle bekommen Punkte für Vergehen, jetzt ganz im Extremfall, wenn Sie sich nicht am Riehmen reisen nach einer! ersten Ermahnung)
Wir haben hier halt auf allen Seiten mit Menschen zu tun und Menschen sind zumeist irrational. Das sollte immer bedacht werden :daumen:

Ich stelle hier auch nicht die Anforderung an Allgemeingültigkeit, oder Vollkommenheit, weshalb ich manche Punkte auch wage ausformuliert habe, da hier eben ein großer Handlungsspielraum besteht, und ihr aus eurer Arbeit heraus besser entscheiden könnt, ob es jetzt besser ist A->B->C zu gehen, oder B->A->C am Ende doch zielführender ist. Ich wollte nur bennenen, das es beide Wege gibt.

PS: Ich hab mich btw. versucht kurz zu fassen in der Analyse und Vorstellung eventueller Alternativen/Optionen. :ugly: Ich glaub da kommt einfach der Naturwissenschaftler durch :redface:

PPS: sind doch nur 9 DIN A4 Seiten bzw. 5247 Wörter bzw. 32244 Zeichen. Das ist doch grad mal ein etwas umfangreicherer Abstract :P :lol:
 
Den Text der gelben Karte hatte ich schon früher hier im Thread eingefügt. Ist aber offensichtlich in der Masse untergegangen. :ugly:

So sieht zum Vergleich der Text einer Verwarnungen (roten Karte) aus:

Hallo User,

Sie haben im Forum Die Hardware-Community für PC-Spieler - PC GAMES HARDWARE EXTREME eine Verwarnung erhalten.

Grund: Beleidigung/Unterstellung (nur als Beispiel)
--------------
*
Individueller Bereich für den Mod
*
--------------

Original-Beitrag:
-Link zum Beitrag-

Für diese Verwarnung gibt es 3 Verwarnpunkt(e). Bis die Verwarnung verfällt, könnte der Zugang zum Forum bzw. die verfügbaren Funktionen eingeschränkt sein. Verwarnungen für schwerwiegende Regelverstöße verfallen nie.

Mit freundlichen Grüßen

Die Hardware-Community für PC-Spieler - PC GAMES HARDWARE EXTREME
http://extreme.pcgameshardware.de/
Einzig der fett markierte Teil ist anders. Man erkennt also starke Ähnlichkeiten im Wortlaut. Es wäre daher angebracht den Wortlaut an die wesentlich geringeren Folgen anzupassen. :)
 
Zur gelben Karte:

Also ich denke weniger förmlich wäre schon mal gut, und anstatt "Warnung" würde ich es als das bezeichnen was es ist, eine "Gelbe Karte". Dabei assoziiert man das mMn mit einem Schiedsrichter beim Fußball, der eine gelbe Karte verteilt, also zunächst mal nichts dramatisches.


Hallo Cook2211,

du hast hier im PCGHX-Forum eine gelbe Karte erhalten.


Grund: Beleidigung/Unterstellung (nur als Beispiel)


Beim letzten Teil ähnlich.


Gelbe Karten dienen als Warnung und zur Erinnerung an unsere Forenregeln (mit Link), die du bitte verstehen und einhalten sollst.

Bei Rückfragen stehen wir gerne per PN zu Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation des PCGHX-Forums

----------

Den Text der gelben Karte hatte ich schon früher hier im Thread eingefügt. Ist aber offensichtlich in der Masse untergegangen. :ugly:

Stimmt. :gruebel:
Ich verliere so langsam den Überblick :D
 
Zuletzt bearbeitet:
du hast im hier im PCGHX-Forum eine gelbe Karte erhalten.
Wenn ich den Teil schon lese, kommt das einem sehr überfallartig vor. Ich würde gerne auch so wenig wie möglich die Worte "gelbe Karte" und "Warnung" verwenden.

Der Anfang muss schon etwas persönlicher gestaltet sein:

"Hallo Username,

wir möchten dich an unsere Forenregeln [Optimal mit Link dorthin] im Forum PC Games Hardware Extreme erinnern:

Grund: "Beleidigung /Unterstellung"

- Persönlicher Teil des Mods -

Original-Beitrag:
-Link zum Beitrag-

Die Erinnerung kann von dir jederzeit in Form einer gelben Karte in deinem Profil eingesehen werden. Beachte bitte in Zukunft den Hinweis auf die Forenregeln . Bei Rückfragen stehen wir dir gerne per PN zu Verfügung. Möchtest du weitere Moderatoren kontaktieren und mit ihnen über die Erinnerung diskutieren, nutze bitte das dafür vorgesehene nicht-öffentliche Unterforum [Link].

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation des PC Games Hardware Extreme Forums
http://extreme.pcgameshardware.de/"
 
Diese Liste würde wenig Sinn machen. Verbiet man Wort A, B und C finden die User neue Wörter D, E und F um damit auf andere loszugehen. Und das geht dann immer so weiter. Zudem geht es primär ja gar nicht so sehr um das Wort sondern um desen Verwendung - wie man am anfang dieses Threads gesehen hatte kann man sogar Hartz IV in beleidigender Art und Weise einsetzten.
Man kann aber Äquivalenzklassen bilden:

Holzkopf, Fanboy(?) usw. z.B. 1 Punkt
Depp, Vollpfosten usw. z.B. 2 Punkte
Arschloch, *** usw. z.B. 4 Punkte
Bastard, Hu..sohn, usw z.B. 10 Punkte + Gelbe Karte (bei 3 gelben Karten Sperre z.B.)

Das kann man auch relativ raffineirt über eine Startpost machen, den alle editieren.

1: Holzkopf, Fanboy, ...
2: Depp, Vollpfosten, ...

usw usw.

Wenn man was hat, macht mans auf, nimmt strg+F und tippt den Begriff ein, von mir aus kann man sogar noch mit nem Link den versehen, zu dem bepunkteten Beitrag. Dann sieht man gleich, wars weniger, gleich oder sogar schlimmer, und entsprechend verteilt man dann die Punkte.

Das ist kurz, wenig Aufwand, schnell, übersichtlich und ihr habt sogar sofort was an der Hand, was ihr nem neuen Mod in die Hand drücken könnt zum einarbeiten. So haste auch den gleichen Begriff mehrfach drin in den unterschiedlichen Abstufungen. z.B. Drecksack und du elendiger Drecksack, einmal 1 Punkt das andere mal mit 3 Punkten oder so. Auf jeden Fall sehr hilfreich meiner Meinung nach.

Und wie gesagt, das könnt ihr auch rein intern für euch haben, ohne das jemand davon weiß. Dennoch wird nach außen hin ein einheitlicheres Moderationsverhalten erreicht. ;)

So etwas in der Art gibt es eh jetzt auch schon - Punkte laufen nach einiger Zeit ab.
Es ist aber ein sehr großer psychologischer Unterschied, ob ich etwas bekomme, und der andere nicht, oder ob wir beide etwas bekommen, nur unterschiedlich viel. Ob das schnell wieder abläuft oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Das hat was von dem einen kleinen Kind nen Lolli geben, und dem anderen nicht. Dabei ist es auch scheis egal, ob das andere vorher schon ein Eis hatte oder nicht. Das eine Kind wird sich ungerecht behandelt fühlen und das gezedere anfangen. User sind da oft nicht anders. Lustiger weise, wenn man es nüchtern betrachtet :D

@ Formulierung der Ver-/Warnung:
Allgemein halte ich die Wortwahl mit "Sie" eh für sehr problematisch in diesem Forum, wenn man die Altersstruktur und die allgemeine Kommunikationskultur berücksichtigt. Allein das "Sie" kann für sehr viele bereits als Angriff gewertet werden, bzw. verstörend wirken auf jüngere User, die keine Erfahrung haben mit einer derartigen Formulierung. Die Formulierung ist zwar absolut richtig und eigentlich auch zweckdienlich, in diesem speziellen Fall allerdings nicht. Insbesondere bei einer Er-/Mahnung nicht, da hier bereits eine verbale Barriere/Abschottung aufgebaut wird.

Diese kann man bei einer gelben Karte gerne verwenden, zumal diese dann auch noch um so trefflicher wirkt, da selbst der jüngste und verblendeste User wohl merken wird, dass sich die Art und Weise der Ansprache drastisch verändert hat.

Kleines Beispiel:
Ob ich in einem Geschäftsbrief "Mit freundlichen Grüßen" oder "Hochachtungsvoll" schreibe ist auf den ersten Blick irrelevant, die damit bezweckte Intention ist aber klar ersichtlich und jeder, der öfters Briefe bekommt wird sich denken "Huch, was ist denn hier los?", auch wenn er die genaue Bedeutung nicht kennt.
 
@Pokerclock

Dein letzter Absatz gefällt mir sehr gut.

Bei der Einleitung bin ich mir noch nicht so sicher. Klar, meine Version war etwas sehr direkt. Deine Version kann aber uU missverständlich sein, so dass der User es möglicherweise gar nicht realisiert, dass er eine Gelbe bekommen hat. Vielleicht findet sich noch eine Formulierung "dazwischen", also ohne die Erwähnung Karte/Warnung, aber doch so ausgedrückt, dass der User sich bewusst wird, dass er etwas falsch gemacht hat.

Ich denke da mal drüber nach.
 
Wobei man auch noch klären sollte, ob "Gelbe Karte" unter berücksichtigung der Assoziationen und der "Roten Karte" nun eben schlimmer, oder weniger schlimm sein sollte als Punkte.

Für mich, aus den oben ausführlich dargelegten Gründen sollte auch eine "Gelbe Karte" bereits eine deutliche Ver-/Warnung sein, quasi der letzte Schuss vor den Bug. Das entspricht denke ich einfach mehr dem was die Leute sich darunter vorstellen. Egal was wir wollen, viele werden die Regeln ja eh nie so genau lesen, um das wirklich 100% zu verstehen, und verlassen sich eher auf ihr Gefühl. (leider...)

Das meinte ich ja, die formale Bedeutung mehr dem anpassen, was sich die Leute drunter vorstellen, und auch dem, wie es allgemein daher kommt. Ich finde auch jetzt Punkte weniger schlimm als ne Karte, egal wies wirklich gemeint sein sollte.

Btw. Gibts in den Regeln eigentlich irgendwo ne Auflistung, für was es eine "Gelbe Karte" gibt? Ich glaube nicht oder? Da ist nur von Punkten die Rede. Daher auch das Gefühl, dass die Karten was EXTRA sind, also praktisch als besondere "Dreingabe" zur normalen Bestrafung. :ugly:
 
Auf jeden Fall sehr hilfreich meiner Meinung nach.
Mag in deinen Augen so sein, aber - wie XE85 ja bereits erwähnte - hatten wir zu Beginn des Threads ja bereits die Diskussion, dass eine Kategorisierung der Begriffe nicht möglich ist, da diese erst im Kontext zur mehr oder weniger schlimmen Beleidigung werden.

Beispiel:

Ein Haufen elenender Idioten...

[Quote.....]
Du elender Idiot....

In meinen Augen zwar beides eine klare Beleidigung, zweitere aber klar addressiert und daher nochmal eine Ecke schlimmer als die Adressierung an Dritte (wenn du schon so feine Abstufungen wählst, sollte es hier theoretisch doch mehr Punkte geben, oder?) - von deinem System nicht erfasst.
 
Doch klar ist das schlimmer und damit sollte es mehr Punkte geben.

Daher würde das Wort ja auch unter zwei unterschiedlichen Bepunktungen, im optimalfall inkl Link für eine genaue Art der Verwendung, auftauchen.

Dadurch, das es aber NICHT öffentlich ist, könnt ihr euch daran halten, oder auch nicht. Ihr könnt dann auch problemlos davon in der Bepunktung abweichen, und das dann eintragen, oder eben auch lassen. Ihr müsst ja auch nicht zwingend nachschauen. Man bekommt ja auch sehr schnell ein Gefühl dafür, wieviel was Wert ist. Man hat halt nur für sich selbst eine Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Entscheidung (wenn man denn möchte) und eine Vorlage für neue Mods.

Die User müssen ja, wie gesagt, nicht wissen, das es so etwas gibt, dennoch wird man als Gruppe (Mods) eher zu vergleichbaren Entscheidungen (inkl. Spielraum) kommen, wenn man eine derartige Auflistung hat. Das ist nichts, was man einmal festlegt, und dann bleibt das so, und das muss vollumfänglich sein, sondern etwas dynamisches, was wächst.

Klar soweit?

EDIT:
Also nochmals, als Leitfaden verstehen, NICHT als in Stein gemeißelt.
 
Ein solches Bewertungssystem für Beleidigungen wird es aus bereits diskutierten Gründen nicht geben.

Anstelle sich Gedanken darüber zu machen wie man Beleidigungen gewichtet, katalogisiert und womöglich noch Interessierten die Anregungen liefert wie sie noch übler beschimpfen können sollte man sich einfach bemühen, niemanden zu beleidigen.

Es steht weder uns noch sonst jemandem zu, über die Schwere einer Beleidigung zu urteilen oder sie gar in ein System einzuordnen (wie anmaßend und pervers ist das eigentlich?), dafür ist alles was dahinter steckt (wer was wie meint, wer es wie auffasst, wer welche Vorstellungen von was hat, was allgemein wie gesehen wird usw.) schlichtweg viel zu komplex.

Wie soll den so etwas erfassen wenn jemand sich durch "kleiner Blödmann" kaum angegriffen fühlt, ein anderer User aber vielleicht tatsächlich kleinwüchsig ist und diese Beleidigung als höchst schmerzhaft empfindet? (Nur ein Beispiel von Millionen möglichen).

Für mich ist eine Beleidigung immer schlicht eine Beleidigung, ob jemand mich Aloch, Idiot, (SLI-?)Noob oder Kurzbeinäffchen nennt.
 
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