neutraler Schlichter
Ja aber irgendwie ist das nicht gezielt genug, man weiß ja auch nicht ob dann derjenige nicht generell mit dem Mod eher deckungsgleich ist oder nicht. Eine neutralere Instanz oder ein fester Ansprechpartner wäre da hilfreicher.
Sicherlich ist eine unabhängige, neutrale Instanz immer besser. Aber woher nehmen?
Administration und der persönliche Lieblingsmod (oder mehrere - aber bitte nicht heimlich 10 anschreiben, in der Hoffnung, dass einer Ja sagt und man neunmal Nein ignorieren kann) stehen jetzt schon zur Verfügung. Unter den normalen Usern zufällig einen in diesem Fall neutralen und allgemein objektiven rauszupicken, wäre wohl sehr schwer. Und Personen, die sich allgemein als neutrale Schlichter in Threads hervortun, versuchen wir schnellstmöglich zu rekrutieren
Es ist also keineswegs Willkür von uns, gerade 3 und nicht weniger für "weniger schlimme" Beleidigungen oder mehr Punkte für "schlimmere" Beleidigungen zu verteilen - wir können da auch nicht drüber urteilen was schlimm ist und was weniger aus den von GxGamer bereits genannten Gründen.
Man sollte auch, ganz ungeachtet von technischen Möglichkeiten und Urteilsmöglichkeiten der Mods, mal eins klar stellen:
Es gibt kein "schlimmes" und "weniger schlimmes" Beleidigen. Verboten ist Beleidigen als solches und ich denke, jeder hier hat die nötige geistige Reife zu realisieren, wenn er potentiell beleidigende Ausdrücke verwendet und einen Regelverstoß riskiert.
Gerade habe ich gelesen, das hier jemand meinte das er Punkte bekommen hat und der andere nicht, was man ja nicht Gleichberechtigung nennen kann, aber es ist ebenso Unmöglich alle Threads von der Moderation kontrollieren zu lassen und so kommt es vor, dass einige für die gleichen Vergehen weniger Punkte oder gar keine bekommen, je nachdem ob ein Mod anwesend war oder ein anderer der weniger streng regelt.
Sollte ein User immer die Moderation bei solchen Fällen ansprechen und für die gleichen Vergehen bei anderen immer den Melde-Button tätigen?
Ich empfinde das jedenfalls als eher albern, aber wenn ich Punkte kassiere muss der andere, rein aus der theoretischen Gerechtigkeit, ja auch Punkte verdienen oder meine entfernt werden.
Wie will man das überhaupt lösen, in der realen Welt nennt man es nämlich Pech und muss es aussitzen
Unabhängig davon, was einem selbst wiederfahren ist: Der Meldebutton ist dazu da, um benutzt zu werden.
Ich persönlich bin zwar froh, wenn mein Postfach etwas entlastet wird - aber wenn ihr der Meinung seit "hier stimmt was nicht", dann meldet es.
Seit wann denn das?
Einem Mod wurde ja schon mal zu Testzwecken ein Strafpunkt verpasst.
Sicherlich schon, das Team kann nicht funktionieren, wenn es intern Spannungen gibt!
Der Testzweck liegt schon Jahre zurück und war ein vollkommen zusammenhangloser Test. Ich denke nicht, dass in dieser Diskussion der Ausführende bzw. das Testkaninchen irgendeine Rolle spielt...
Mods konnten noch nie andere Moderatoren verwarnen, das können nur Admins. Und ich kann euch mindestens ein Testkaninchen solcher Aktionen nennen: Mich.
Einmal, als wir die "sonstiges" Verwarnungen ausgebaut haben und es darum ging, wie die Texte beim User ankommen und einmal, als ich mich nach der letzten Softwareumstellung wunderte, warum mal eine Verwarnungsübersicht angezeigt wurde - und mal nicht. (Antwort: Bei allen Usern, wenn sie Verwarnungen haben und für Mods. Bei Mods für Mods nur, wenn sie Verwarnungen hatten - sonst nicht)
Übrigens scheinen Admins prinzipiell 4 Punkte zu geben
Ich fasse mal kurz zusammen:
Also die meisten hier sind mit der Arbeit der Mods anscheinend zufrieden, nur sollte es bei der Regelung für die Bepunktung von Beleidigungen wohl Änderungen geben, sehe ich das richtig?

Wäre das denn möglich? Das man evtl. sich mal an nen runden Tisch setzt und da was ausarbeitet? Ich wäre sofort dabei!
Physisch wird das schwierig (ist schon schwer genug, sich mit
Teilen der Moderation zu treffen), aber darüber reden können wir ganz sicher.
Wobei ich persönlich nicht glaube, dass es viel über die Bepunktung zu besprechen gibt - wie oben schon dargelegt:
Es geht darum, dass jemand beleidigt wird. Nicht um das Wie.
Was man besprechen könnte ist die Frage, was für wen überhaupt eine Beleidigung ist. Ich kenne das Problem auch aus dem RL:
Leute mit unterschiedlichem Background pflegen unterschiedlich aggressive Sprachstile. Was für den einen aus ""behütetem"" Umfeld schon eine knallharte Ehrverletzung ist, verwendet der andere als lockeren Umgangsslang bis Kosenamen. (der eine verwendet "na du Hurensohn" als freundliche Grußformel, der andere will einen dafür aufschlitzen

)
Für das Forum gilt zwingend der kleinste gemeinsame Nenner. Jeder kennt (hoffentlich) den höflichen Sprachgebrauch und ist des Hochdeutschen zumindest prinzipiell mächtig. Wer trotzdem ""Ghetto""-Slang einfließen lässt, ist selbst dafür verantwortlich, dies nur gegenüber Personen zu machen, die das Wort in diesem Kontext nicht als Schimpfwort auffassen, obwohl es alles andere als eine angemessen, sachliche Bezeichnung ist.
Hier könnte man das gegenseitige Verständnis ausbauen, damit Leute aus weniger ruppigem Umfeld ein Gefühl dafür entwickeln, wann etwas nicht beleidigend gemeint war und umgekehrt abgestumpfte Personen wieder dafür sensibilisiert werden, was sie da eigentlich sagen. Beleidigt ist man dann natürlich immer noch (und Verwarnungen fallen genauso an), aber es macht einen Unterschied, ob man annimmt, der Gegenüber wolle einen fertig machen oder ob man annimmt, der Gegenüber wäre nur unfähig, seine Sprache zu kontrollieren. Und umgekehrt denken vielleicht 1-2 Personen 1-2 Minuten vorher (nämlich vor drücken auf "antworten" statt nach Empfang einer Verwarnung) daran, dass sie hier mit Menschen in 500 km Entfernung und nicht mit dem Kumpel von neben an reden.
- Es gab eine Zeit, da bin ich regelmäßig mit dem Moderator ruyven_macaran in Threads aneinander gerauscht. Keine Ahnung warum, aber er hat mich echt aggressiv gemacht. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ihm gegenüber auch öffentlich beleidigend wurde, was mir sehr leid tut. Er hätte mich verwarnen und vollkommen zurecht sperren können, aber er hat das mit stoischer Ruhe hingenommen. Dafür zolle ich ihm den allergrößten Respekt.
Keine Verwarnungen, keine Punkte.
...
- Am 10.12.2011 bekam ich eine Verwarnung ohne Punkte wegen Verstosses gegen die Marktplatz Regeln. Ein User suchte zwei wassergekühlte GTX580, ich hatte zwei und fragte mit einem Foto, ob er Interesse hätte. Hatte er nicht. Allerdings hatte ich bei dem Foto die Regeln nicht beachtet, was natürlich mein Fehler war. Anstatt mir einfach einen Hinweis zu geben, damit ich Gelegenheit bekam das zu ändern, wurde direkt verwarnt.
An der Stelle wäre es ggf. angebracht, mal die Unterschiede zwischen den Forenbereichen und Regelumsetzungen zu erklären - die aufgrund der wechselnden Aktivitäten von Moderatoren vielleicht subjektiv erscheinen, aber es nicht sind:
- Prinzipiell sind natürlich alle Regelüberschreitungen verwarnungsbedürftig. Aber je nach Regel gibt es Unterschiede in der Trennschärfe.
Ob jemand beleidigt oder nicht, ist eben abhängig von der Situation und vom Gegenüber (siehe oben). Ontopic vs. Offtopic ist sogar so komplex, dass man nur die Frage stellen muss und schon ist der Thread garantiert Offtopic, weil man genau darüber diskutiert

. Die Frage "Regelgerechtes Bild ja/nein" dagegen jeder zielsicher beantworten.
Da wir in aller Regel* "für den angeklagten" Entscheiden, gibt es also je nach Art des Verstoßes manchmal gar keine und manchmal eine sehr breite Grauzone, in der wir allenfalls per Kommentar oder PM aktiv werden (wenn nicht schon ein anderer User z.B. darauf hinweist, dass der Diskussionsstil etwas aggressiv ist), aber noch nicht verwarnen.
- Auch je nach User gibt es Unterschiede (auch wenn das erstmal arg nach Willkür klingt) - und das ist die Ausnahme von "i.d.R.":
Wenn jemand in den letzten sechs Wochen vier mal wegen dem gleichen Vergehen verwarnt wurde, dann nehmen wir bei einem fünften Fall nicht mehr zu seinen Gunsten an, dass es ein Versehen sein könnte. Dieser User wurde mehrfach dazu angehalten, sorgfältigst auf sein Verhalten zu achten und einen großen Sicherheitsabstand zu den Regelgrenzen zu lassen, deren Einhaltung ihm offenbar so schwer fällt. Das mag in Einzelfällen auch der Hintergrund sein, wenn hier jemand einen Prangerthread wegen plötzlich überstrengen Mods erstellt: Wir haben ihn mehrfach von Hand ermahnt, dann haben wir ihm mehrere Warnungen (gelbe Karten) ohne Konsequenzen erteilt, aus denen er aber auch keine Konsequenzen gezogen hat, und jetzt, wo die Geduld am Ende ist, stellt er überrascht fest, das der Tiger nicht knurrt, sondern auch beist...
- Und bei mehreren User spielt natürlich auch der zweite eine Rolle:
Zwei relativ aktuelle Beispiele betreffen z.B. sexistische, öffentliche Diskussionen. Nun ist Sex hier nicht als solcher explizit verboten und das ganze wurde eher locker gehandhabt. In diesem Fall nahm es aber Ausmaße an, bei denen sich andere Personen aktiv bei der Administration(!) gemeldet haben, weil sie sich in ihrer Geschlechterrolle angegriffen und beleidigt gefühlt haben. Und das, ehrlich gesagt und mit Blick auf die gemeldeten Beiträge, auch vollkommen zu Recht - obwohl diese Beiträge in ihrem Kontext vermutlich weiterhin satirisch gemeint waren. Entsprechend wurde die Moderation aktiv.
Der zweite Fall war betraf inhaltlich vergleichbare Beiträge, die diesmal nicht gemeldet wurden - aber in einer Diskussion mit einer sich ausdrücklich als minderjährig zu erkennengegebenen(!) Person standen. Da kann die Moderation dann auch nicht mehr zugunsten des Täters annehmen, er hätte sich in erwachsener Gegenwart gefühlt und deswegen das Verbot jugendgefährender Inhalte "locker" ausgelegt.
- Auch zwischen unterschiedlichen Unterforen gibt es Abweichungen in der Nachsichtigkeit:
Ganz oben steht der Marktplatz. Der soll eigentlich eine kleine Kleinanzeigenecke für ein paar Handel unter freundlichen Usern sein. De facto ist er ein Monstrum, dass locker 20-30% des Moderationsaufwandes ausmacht und in dem in z.T. fast (und manchmal ganz...) gewerblichem Umfange gehandelt (und z.T. betrogen) wird. So eine komplexe Dynamik kann nur mit sehr harter Regulierung funktionieren und die Tolleranzspanne ist null (und vermutlich tut es auch keinem Moderator leid, wenn jemand, für den Regeln nur Richtlinien sind, deswegen die Lust am Marktplatz verliert). Ähnlich hart moderiert werden die News-Kommentare. Diese sind das Aushängeschild des und der primäre Zugang zum Forum. Da gibt es eben kein "unter Freunden, die das schon verstehen", aber um so mehr Trolle und Spamkiddies, denen jeglicher Nährboden entzogen gehört. Es sind auch Threads, die mit einer sehr, sehr klaren Themenumschreibung starten (nämlich der News) und mit dieser auch die nächsten 24-48 h noch Personen anziehen. Da gibt es keine Diskussion, die sich zu anderen Themen hin entwickelt. Und zu guter letzt ist auch dieser Bereich extrem umfangreich und dynamisch. Die leidvolle Moderationserfahrung zeigt: Wenn man da nicht nach 5 Posts draufhaut und für Ordnung sorgt, dann hat man 15 Minuten später 50 Posts da stehen, die für die Tonne sind.
Das genaue Gegenteil ist dann z.B. der Extremkühlbereich, in dem vielleicht 10 Posts am Tag erscheinen, sich viele Nutzer sogar aus dem RL kennen und sowieso jeder fanatisch am Thema interessiert ist. Wenn da mal jemand ein paar Späße (in Posts, die zusätzlich OT-Inhalt bieten

) einstreut, weiß ich, dass der Thread auch ohne moderatives Eingreifen am nächsten Tag noch beim Thema ist und sich keine Blutfehden angebahnt haben.
- Zu guter letzt muss man zwischen Stil und Inhalt trennen.
Insbesondere im WPW ist das wichtig, aber z.B. auch in AMD vs. Nvidia Threads. Einige Beiträge sind provokativ und aggressiv - aber nicht wegen den Worten, die sie verwenden, sondern wegen ihrem Inhalt. Bei solchen Posts sind wir extrem vorsichtig. Sie stören zwar den Diskussionsfluss massiv und sind oftmals Anlass für mehr Ärger, als ein Troll mit Tourette Syndrom. Aber der Abstand zwischen einer moderativen Maßnahme gegen trollige Inhalte und inhaltlicher Zensur ist extrem gering. Erst recht, wenn man auch noch selbst an der Diskussion beteiligt ist und gar auf der Gegenseite steht. (das WPW hat deswegen z.B., trotz vergleichsweise weniger Verwarnungen, eine der höchsten Absprechquoten aller Foren. Wenn mir jemand etwas in einer Diskussion an den Kopf wirft, dass ich z.B. als rassistischen Schund empfinde, dann geht es eben nicht um meine ggf. subjektiv verfälschte Einschätzung, sondern ich frage erstmal Kollegen. Natürlich beschweren sich die Betroffenen trotzdem immer mal wieder über Willkür, aber solange sie dabei keine weitere Zustimmung von regeltreuen Usern erhalten, bezeichne ich das System mal als funktionierend

)
Dürfen User nicht mal mehr @Topic diskutieren? Greift die Moderation jetzt schon ein, noch bevor Konflikte von den Usern selber gelöst werden können? Ein wenig Eigenverantwortung und Mündigkeit müsst ihr den Usern schon zugestehen.
Ein guter Moderator greift moderierend (und eben nicht strafend!) ein, sobald ein Konflikt zu eskalieren droht.
Ich weiß wir hatten viele Diskussionen, wo auch irgendwann mal gelöscht wurde aber gleich Verwarnungen oder Punkte zu verteilen halte ich da für absolut überzogen.
Strenggenommen ist es eher umgekehrt: Das Level, ab dem Verwarnungen gerechtfertigt ist, wird normalerweise lang vor dem Punkt erreicht, an dem es gerechtfertigt ist, in die Ausdrucksweise des Users einzugreifen und zu löschen. Das gilt insbesondere in einer laufenden Diskussion, die dann oftmals die Löschung oder Editierung weiterer Posts von Usern erfordert, die sich überhaupt nichts haben zu Schulden kommen lassen.
Ich weiß nicht ob ich das richtig mitbekomme aber Moderatoren sind doch immer für bestimmte Bereiche zuständig. Wie wäre es wenn man in bestimmten Zyklen die MOD-Teams immer anderen Bereichen zuordnet? So wird vermieden das ein und die selben MOD´s ein Bereich regulieren und so evtl. persönliche Unstimmigkeiten vermieden werden?
Es gibt keine fest verteilten Zuständigkeiten - nur persönliche Präferenzen. Wir sind nun einmal Freiwillige und erledigen einen Großteil der Moderationsarbeit in Threads, die uns Interessieren. Zusätzlich ließt man dann i.d.R. noch alle anderen Threads im entsprechenden Unterforum. (und einige sehr fleißige opfern sich für den Marktplatz

)
Diese Interessen und Präferenzen lassen sich aber nicht rotieren - und es ist einem freiwilligen, ehrenamtlichen Moderator ohne z.B. W/P/W-Interessen auch kaum zuzumuten, die Tonnen an Text im WPW zu verfolgen. (und ohne privates Informieren in diversen Bereichen ist er ggf. auch nicht einmal in der Lage, das Geschriebene richtig einzustufen)
Vollkommen klar und richtig. Für uns stellt sich halt die Frage, ob es wirklich nötig ist, diese Regeln immer und überall strikt und streng zu ahnden, anstatt einfach mal kurz per PN über die Sache zu reden. (Grobe Beleidigungen etc. mal außen vor gelassen).
Denn wie du schon sagst, zählt auch ihr Mods zur Community.
In aller Regel greift an dieser Stelle das (Ver)Warnprinzip als solches:
Es gibt zuerst eine Warnung ohne weitere Konsequenzen, dann gibt es eine Verwarnung, die sich auf das Punktekonto auswirkt und frühestens beim dritten (größeren) Verstoß sind Konsequenzen in Form von (vorerst kurzen) Sperren zu befürchten - wir hatten aber auch durchaus schon Leute, die 10 Einträge ohne Sperre akkumuliert haben. All diese Vorgänge werden von PNs begleitet und geben Personen, die nur mal versehentlich eine Grenze überschreiten, eigentlich mehr als genug Gelegenheit, ihr Verhalten zu überdenken, bevor es in irgend einer Weise "strikt und streng" wird.
Noch eine PN-Stufe vorzuschalten halte ich persönlich für unnötig - und es währe auf alle Fälle aufwendig. Denn während formelle Warnungen automatisch mit dem Post verknüpft, gespeichert und in die Übersicht des jeweiligen Users eingetragen werden, müssen wir das bei Ermahnungen via PN/Threadpost alles manuell machen, um Wiederholungstäter zu erkennen.
(Wer sich noch an das alte PCGH-Forum erinnern kann, dass mit dem PCG-Forum verknüpft war, weiß, was das bezüglich Spammern, Trollen, etc. bedeutet: Eine Katastrophe, die irgendwann nicht mehr zu moderrieren war. Denn dort beschränkten sich die Mod-Werkzeuge auf eine interne Diskussionsecke, in der verzweifelt versucht wurde, den Überblick über problematische User zu behalten, und auf die Möglichkeit für permanennte Sperren, die man natürlich nicht beim ersten Vergehen verhängen wollte. Trotz deutlich weniger aktiver User und deutlich mehr Mods herrschte in ganzen Bereichen des Forums faktisch Anarchie)
Auch positiv überrascht bin ich, dass von Seiten der User größtenteils sachlich und ohne persönliche Angriffe argumentiert wird.
Das hatten wir "Drahtzieher" uns so in dieser Form erhofft

[/B]
Wir Mods hatten auch andere Befürchtungen, als wir den Threadtitel sahen
(Scheinbar haben wir Glück und die echten Problemkinder sind entweder gerade alle anderswo beschäftigt, oder haben ihre ewigen ""Drohungen"", das Forum für immer zu verlassen, endlich wahr gemacht.)
Das möchte ich jetzt mal als Beispiel heranziehen.
Person A sagt: Du bist ein Kindskopf
Person B empfindet das als Beleidigung und verteilt Verwarnungen/Punkte(auch nach Beratung mit anderen MOD´s
Person A findet das nicht ok, da er den Begriff nicht beleidigend gemeint hat
Person B entgegenet, sehen die anderen MOD´s auch so
Person B könnte jetzt sicherlich auch "andere" finden die den eigenen STandpunkt vertreten, wird dann aber, momentan, nichts an der Situation ändern können
usw.
So ähnlich habe ich das bei der letzten Verwarnung empfunden. Hier gab es unterschiedliche Auffassungen aber die des MOD´s wahr wohl "richtiger". Da bekommt man unweigerlich das Gefühl am kürzeren Hebel zu sitzen und das ist frustrierend. Bei solchen Meinungsunterschieden und wenn der betreffende User Klärungsbereit ist, sollte man einfach mal solch eine Verwarnung zurückziehen.
Da müssen dann beide Parteien aufeinander zukommen, dass würde dann auch langfristig zur Entspannung der Lage führen.
Dass das für dich frustierend ist, ist nachvollziehbar - aber leider ist es auch "working as intended":
Ja, wir Mods sitzen am längeren Hebel. Müssen wir auch, um unsere Arbeit machen zu können.
Und, auf die Gefahr hin, unhöflich zu sein - aber es ist dein Beispiel:
Mit "richtiger" hat das ganze nichts zu tun und der von dir angeführte Standpunkt spricht ganz sicher auch nicht gegen eine Verwarnung.
Es lag ein beleidigender Ausdruck vor - und ich nehme jetzt mal auch an, dass dir das bewusst war. Denn ansonsten müsste ich meinerseits die beleidigende Unterstellung machen, du wärst nicht in der Lage zu erkennen, dass "Kindskopf" kein sachlich angemessener Ausdruck für eine Person ist.
Das du es nicht beleidigend gemeint hast, mag sein - hat aber überhaupt nichts mit der Sachlage zu tun, da geht es wenn dann um den Eindruck beim (nicht-)Beleidigten. Entsprechend zeugt auch der von dir vorgebrachte Einwand wenig von Einsicht und Klärungsbereitschaft, sondern nur von einem Rechtfertigungsbedürfnis. Es geht dir weiterhin nur um dich und um deine Verwarnung, nicht um die Gefühle deines Gegenübers. Die Parteien in diesem Fall sind nicht du und die Moderation, sondern du und die restliche Community, deren Forenfrieden durch den Regelverstoß gestört wurde.
Aber, um auf den vorletzten Satz einzugehen:
Selbst wenn ein User Einsicht und Klärungsbereitschaft zeigt, ist das kein Anlass, eine Verwarnung zurückzunehmen. Das erteilen einer Verwarnung ist die Feststellung von Tatsachen. Das jemand hinterher seine Taten bereuht, ist kein besonders belohnenswerter Akt, sondern das ist das ureigenste Ziel der ganzen Aktion. Idealerweise nimmt er sich das Ganze zu Herzen und begeht so einen Fehler nicht noch einmal. Dann kann ihm der eine Eintrag auch egal sein.
Der einzige denkbare Rücknahmegrund ist die Festellung, dass die Vergabe nie gerechtfertigt war. Und dann werden (und wurden - die Fälle sind selten, aber existent) Verwarnungen auch zurückgenommen.
Ich für meinen Teil habe das belegt, was ich belegen konnte.
Ich kann meine Verwarnungen auch nicht per Links belegen, trotzdem sind sie aber da d.h. man sollte mir da einfach mal glauben.
Wie will man beispielsweise gelöschte Aussagen aus Threads in die Beweisführung mit einbringen? Das ist nicht möglich, also muss man das zunächst mal glauben.
Mods die hier im Thread etwas über die Interna zwischen den Mods berichten, können da auch keine Links zu liefern. Trotzdem glauben wir User diese Aussagen zunächst mal.
Und es geht sich hier auch nicht um lückenlose Beweisführungen, sondern um einen Austausch zwischen Mods und Usern bezüglich auftretender Kommunikations-Probleme.
Wenn jeder anfängt hier nach unmöglich zu liefernden Links zu fragen, dann macht dieser Austausch keinen Sinn!
Natürlich sind Einzelfall-"Beweise" hier fehl am Platze - denn selbst wenn irgendwas unglaubwürdig erscheint, spielt das für diesen Thread keine Rolle. Hier geht es um die allgemeine Moderation und nicht um Einzelfälle, die dienen nur zur Veranschaulichung und Verständlichmachung. Dafür könnten sie sogar vollkommen fiktiv sein, solange sie realistisch sind.
An dieser Stelle aber das ausdrückliche Angebot an alle, die eine moderative Aktion ihnen gegenüber als Beispiel einbringen wollen:
Wir Mods haben Zugriff auf alle erteilten Verwarnungen und Warnungen einschließlich der damit assozierten Posts, selbst wenn diese ausgeblendet oder editiert wurden.
Wenn es jemand ausdrücklich wünscht (und der Inhalt nicht auch in hiesigem Kontext bedenklich erscheint), kann ich sie auf Anfrage zitieren bzw. ich kann die Texte per PM zur Verfügung stellen.
Es macht schließlich nicht viel Sinn, über ein Beispiel zu reden, dass nur der Betroffene selbst wirklich kennt. Dessen Einschätzung ist zwangsläufig subjektiv und maximal wird seine Einsicht nachträglich gesteigert - aber allgemein gültige Verbesserungen an Regeln bzw. Regelumsetzung können wir nur erreichen, wenn Dritte etwas beitragen können.
Aber dann haben wir weiterhin das Problem, dass wir alle manche Begriffe sehr unterschiedlich auffassen. Ich muss mich zB der Meinung anschließen, dass "Troll" noch ein recht netter Begriff ist, jemanden zu betiteln, der ja nun nur nervt und für den es mMn keinen netteren Begriff gibt, nur schlimmere ...
"Troll" ist eine der schlimmsten, potentiell zutreffenden Bezeichnungen, die es in einem Forum gibt.
"Troll" unterstellt nicht nur massive Störungen, sondern auch eine böswillige Absicht dahinter und ggf. systematisches Vorgehen. Es gibt ganz sicher nettere Bezeichnungen als "Du-der-zu-seiner-eigenen-Erheiterung-alles-unternimmt-um-dutzenden-Menschen-den-Tag-zu-versauen-und-funktionierende-Kommunikation-unmöglich-zu-machen". Früher hat man z.B. einfach "Nervensäge" gesagt.
Aber ganz allgemein: Wieso überhaupt jemanden betiteln? Ein einzelner User ist selten Thema des Threads, also rede doch einfach über Hardware und ignoriere ihn. Für einen echten Troll ist es das Schlimmste, was ihm passieren kann: Ignoriert werden.
Trotzdem könnten wir ja mal eine grobe Richtlinie aufstellen, von mir aus auch nur hier, mit Begriffen, die wir bitte nicht auf andere User beziehen?
Alle, die diesen User nicht mit hoher Sicherheit objektiv richtig beschreiben und die an dieser Stelle für die Diskussion über das eigentliche Threadthema extentiell sind.
Ich denke 48h sollte man zumindest der arbeitenden Gesellschaft schon mal geben um sich zu melden, bevor hier solche Aussprüche getätigt werden - sorry aber das geht jetzt für meinen Geschmack echt ein wenig zu weit.
Und nicht vergessen: Vor dem Melden muss derjenige auch noch lesen. Ich hab keine Ahnung, wie das Verhältnis zwischen beiden sich bei mir gerade verteilt - aber angefangen habe ich mit diesem Thread jedenfalls vor knapp drei Stunden.
