Guten Morgen,
nun ist der neue Fallout-Teil ja schon einige Monate auf dem Markt und viele haben sich sicher die Frage gestellt: Was ist denn jetzt eigentlich besser? Fallout 3 oder Fallout: New Vegas? Endzeit-Feeling oder eher Mojawe-Wüste?
Natürlich kommt es auf die persönliche Einschätzung an, aber ich denke, es könnte ganz interessant werden, wenn wir hier ein paar persönliche Impressionen sammeln.
Ich fange mal an:
Leider habe ich schon als ich den Trailer von Fallout: New Vegas gesehen habe, bemerkt, dass irgendetwas ganz Bestimmtes fehlt. Irgendetwas, was Fallout 3 hatte, aber NV nicht. Später ist es mir dann endlich eingefallen, ganz einfach eigentlich: Diese ruinengefüllten Regionen; diese "Angst", hinter jeder Ecke von einem Mutanten überrascht werden zu können; diese stille und beängstigende Landschaft; diese kalte Atmosphäre nach einem bitteren Atomkrieg... Kurz und knapp: Fallout 3 hatte ein mehr als hervorragendes Feeling, das vielleicht auch durch den brillianten Trailer und Vorspann nochmals hervorgehoben wurde. Ich glaube aber, dass es einfach daran liegt, was viele zugleich kritisieren: Orte, in denen nichts ist - nichts, außer Ruinen, zerbombte Häuser etc. Dazu kommt die fesselnde Suche nach seinem Vater: Fallout 3 hat einfach diesen besonderen roten Faden, den ich bei seinem Nachfolger nicht richtig erkenne. Der Soundtrack, und das sei am Rande erwähnt, ist in beiden Teilen einfach grandios!
Aber die Atmosphäre ist für mich in Fallout 3 um Weites besser gewesen, als in NV. Allein schon aus Vault 101 herausgekommen zu sein und bei gänsehauterregender Musik auf dieses zerbombte Ödland zu blicken: mehr als nur grandios!
Mein größeres Gefallen an Fallout 3 liegt wie schon erwähnt einfach an der fesselnden Atmosphäre und Umgebung. Mich hat diese Dunkelheit viel mehr fasziniert als das helle Sonnenlicht in einer Wüstenlandschaft.
Die Gegner mögen zwar in Fallout:NV etwas "überholt" worden sein, und es mag auch einige neue Waffen und Änderungen geben, aber ohne NV zu kennen, würde ich diese nicht vermissen.
Die große Neuheit mit den neuen Fraktionen mag vielleicht auch nur daher gekommen sein, dass man eines der großen Kapitel - den Kampf um den Staudamm - irgendwie attraktiv machen wollte und das Spiel grundlegend ein bisschen erneuern wollte. Würde man Fallout 3 mit der Umgebung von NV spielen, würde New Vegas sich wahrscheinlich kaum verkaufen: Diese "Fraktionen" spielen also DIE Rolle.
Mich fesselt es aber wirklich mehr, meinen Vater zu suchen, als zu erfahren, warum ich in einem Grab gelegen habe und wer mich umgebracht hat. Zumal ich mir das in NV ziemlich schnell denken kann.
Kurz zusammengefasst: Fallout: New Vegas ist ein richtig gutes Rollenspiel, mich persönlich hat es aber lange nicht so gefesselt, wie es die Ruinen vom "großen" Washington D.C. getan haben. Die Story scheint mir auch etwas mürbe und mir fehlen die leeren Ortschaften.
Sollte ich beides in Sachen Rollenspiel benoten, würde ich Fallout 3 eine 1- geben und seinem Nachfolger eine 2.
Viele Grüße,
Focus10
nun ist der neue Fallout-Teil ja schon einige Monate auf dem Markt und viele haben sich sicher die Frage gestellt: Was ist denn jetzt eigentlich besser? Fallout 3 oder Fallout: New Vegas? Endzeit-Feeling oder eher Mojawe-Wüste?
Natürlich kommt es auf die persönliche Einschätzung an, aber ich denke, es könnte ganz interessant werden, wenn wir hier ein paar persönliche Impressionen sammeln.
Ich fange mal an:
Leider habe ich schon als ich den Trailer von Fallout: New Vegas gesehen habe, bemerkt, dass irgendetwas ganz Bestimmtes fehlt. Irgendetwas, was Fallout 3 hatte, aber NV nicht. Später ist es mir dann endlich eingefallen, ganz einfach eigentlich: Diese ruinengefüllten Regionen; diese "Angst", hinter jeder Ecke von einem Mutanten überrascht werden zu können; diese stille und beängstigende Landschaft; diese kalte Atmosphäre nach einem bitteren Atomkrieg... Kurz und knapp: Fallout 3 hatte ein mehr als hervorragendes Feeling, das vielleicht auch durch den brillianten Trailer und Vorspann nochmals hervorgehoben wurde. Ich glaube aber, dass es einfach daran liegt, was viele zugleich kritisieren: Orte, in denen nichts ist - nichts, außer Ruinen, zerbombte Häuser etc. Dazu kommt die fesselnde Suche nach seinem Vater: Fallout 3 hat einfach diesen besonderen roten Faden, den ich bei seinem Nachfolger nicht richtig erkenne. Der Soundtrack, und das sei am Rande erwähnt, ist in beiden Teilen einfach grandios!
Aber die Atmosphäre ist für mich in Fallout 3 um Weites besser gewesen, als in NV. Allein schon aus Vault 101 herausgekommen zu sein und bei gänsehauterregender Musik auf dieses zerbombte Ödland zu blicken: mehr als nur grandios!
Mein größeres Gefallen an Fallout 3 liegt wie schon erwähnt einfach an der fesselnden Atmosphäre und Umgebung. Mich hat diese Dunkelheit viel mehr fasziniert als das helle Sonnenlicht in einer Wüstenlandschaft.
Die Gegner mögen zwar in Fallout:NV etwas "überholt" worden sein, und es mag auch einige neue Waffen und Änderungen geben, aber ohne NV zu kennen, würde ich diese nicht vermissen.
Die große Neuheit mit den neuen Fraktionen mag vielleicht auch nur daher gekommen sein, dass man eines der großen Kapitel - den Kampf um den Staudamm - irgendwie attraktiv machen wollte und das Spiel grundlegend ein bisschen erneuern wollte. Würde man Fallout 3 mit der Umgebung von NV spielen, würde New Vegas sich wahrscheinlich kaum verkaufen: Diese "Fraktionen" spielen also DIE Rolle.
Mich fesselt es aber wirklich mehr, meinen Vater zu suchen, als zu erfahren, warum ich in einem Grab gelegen habe und wer mich umgebracht hat. Zumal ich mir das in NV ziemlich schnell denken kann.
Kurz zusammengefasst: Fallout: New Vegas ist ein richtig gutes Rollenspiel, mich persönlich hat es aber lange nicht so gefesselt, wie es die Ruinen vom "großen" Washington D.C. getan haben. Die Story scheint mir auch etwas mürbe und mir fehlen die leeren Ortschaften.
Sollte ich beides in Sachen Rollenspiel benoten, würde ich Fallout 3 eine 1- geben und seinem Nachfolger eine 2.
Viele Grüße,
Focus10
