Das war im Prinzip schon seit Jahren klar. Auch unter halbwegs optimistischen Annahmen (Strahlenbelastung bis zu einer erhöhten Krebswahrscheinlichkeit von 10%) kann der Mensch nur ca. 3 Jahre an der Marsoberfläche aushalten. Eine permanente Kolonie würde also daraus bestehen, dass man mindestens 95% seiner Zeit gut geschützt in einer unterirdischen Basis hausen muß, man will ja die 3 Jahre optimal nutzen. Nebenbei verbringt man seiner Zeit in einer roten Felswüste, die einem wohl nach 2 Monaten zu Hals heraushängt. Im Prinzip so, wie bei Corona: es mag cool sein, auf einem Kreuzfahrtschiff zu sein, wenn man da allerdings 3 Monate eingesperrt ist, dann sieht die Sache anders aus.
Einige vertreten die Annahme, dass man statt Militärpiloten lieber Gamer hinschicken sollte, die kein Problem damit haben sich 1 Jahr am Stück mit Videospielen zu beschäftigen. Die Gruppe sollte auch nur aus Männern bestehen, da sich gemischte Gruppen und besonders reine Frauengruppen recht schnell zerkrachen, was die größte Gefahr bei einer Marsmission ist.
Das Strahlenproblem ist lösbar. Man packt einfach den Wasservorrat um die Schlafkabine herum, womit der größte Teil der Strahlung abgehalten wird. Da das ganze sowieso im Weltall zusammengebaut wird, empfiehlt sich eine Kugel, wobei die Mannschaft die meiste Zeit im Zentrum verbringt.
Auch nicht auf mikrobiologischer Ebene.
Da gibt es halt ebnen Zweifel. Aber dafür muß man mindestens 11km in den Mars bohren, erst da gibt es flüssiges Wasser und dann wird man wohl nicht beim ersten mal fündig und muß es wiederholen. Dafür braucht man eben eine bemannte Marsmission, wenn die KI noch nicht so weit ist.
Beziehst du einen Schöpfer mit ein, dann ergeben sich viele neue Sichtweisen.
Der Punkt ist, dass du für jede Frage, die du mit deinem Schöpfer erschlägt ein paar neue aufmachst. Woher kommt der Schöpfer? Wer hat den geschaffen? Wie hat der sich entwickelt? Evolution? Hat jemand den Schöpfer geschöpft? Was war vor dem Schöpfer da? Warum kümmert sich der allmächtige Schöpfer nicht um seine Schöpfung? Warum ist seine Schöpfung beweisbar fehlerhaft, wenn der Schöpfer doch perfekt ist? Warum hat sich uns der Schöpfer vor tausenden von Jahren recht häufig offenbart und ist heute relativ still (wenn man von psychisch kranken absieht).
usw.
Theologie gehört in die Kirche, nicht in die Wissenschaft.
Die Evolutionstheorie ja auch nicht. Im Kern geht es darum, dass sich Leben artübergreifend entwickelt hat. Nur hat das nie jemand beobachtet. Noch konnte im Labor derartiges erreicht werden. Das ist ein Problem. Es gibt auch keine Funde von einer Zwischenform, etwa vom Übergang eines Affen zu einem Menschen.
Man kann im Labor quasi alles beobachten, inkl vertikalem Gentransfer. Alles ist permanent in Entwicklung. Was die Evolutionstheorie noch zur Perfektion fehlt ist der Anfang. Wie hat sich das Leben auf unbelebter Materie entwickelt? Wenn das geklärt ist, dann kann man das "Theorie" streichen.
Der Kreationismus kommt mir als IT´ler entgegen. Der äußert detaillierte Code der DNA untergebracht auf einer Helix mit bestmöglicher Effizienz, bestätigt mich, dass es einen Programmierer gegeben haben muss. Information entsteht nicht aus dem nichts. Schon gar nicht derart komplexe. Die Kernfrage lautet: Woher kommt Information?
Es gibt Dinge, die sich selbst organisieren. Das kann man sogar live anstehen. Corona ist so ein Beispiel. Das hat sich permanent selbstständig entwickelt, ohne dass da jemand nachgeholfen hat. Wenn du Evolution live sehen willst, dann kannst du das sogar mit Antibiotika selbst machen. Am Anfang hilft es und irgendwann macht einem eine Mutation einen Strich durch die Rechnung, vollkommen ohne Schöpfer.
Jetzt wirst du langsam salzig.
Schon mal was von Mao Tse Tung gehört?
Atheist. Für seinen gottlosen Kommunismus starben 80 Mio Tote...
Wobei der Atheismus überwiegend nicht der Grund war. Von daher ist das so zu behandeln, wie ein religiöser Mensch etwas schlechtes macht, das unabhängig vom Glauben ist. Sich in die Luft sprengen hat etwas mit Religion zu tun. Der "Sprung nach vorn" mit einem mangelnden Verständnis von Wirtschaft.