News Menschen auf dem Mars: Neue Entdeckung macht Strich durch die Rechnung

PCGH-Redaktion

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Eine neue Entdeckung könnte die Reise der Menschen zum Mars deutlich erschweren. Wissenschaftler rechnen mit akuten Nierenproblemen, wenn man keine Lösung für diese findet.

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In Schwerelosigkeit baut sich der ganze Körper um, dazu gehören neben Muskelschwund (trotz Training) auch eine deutliche Abnahme der Knochendichte. Auch Ödeme sind oft bei längeren Aufenthalten im All ein Problem. Ohne einen Scherkraftgenerator oder deutliche besseren (schnelleren) Antrieben ist das also kaum möglich.
 
Die spezielle Nieren-Problematik ist ja schon seit den ersten Langzeitmissionen der UdSSR bekannt.
Fast 3/4 aller Raumfahrer, die länger als ein 1/2 Jahr in der Schwerelosigkeit zubringen, haben dieses oder aber auch andere Zipperlein.
Es gibt schon einen guten Grund, warum ich der Meinung bin, das Raumschiffe a la "Starship" nie über den Erdorbit hinaus kommen werden. :D

Der Artikel ist meiner Meinung nach unscharf, denn der Zusammenhang zw. Nierensteinen und Schwerelosigkeit ist durchaus teilweise erforscht.
In der Schwerelosigkeit bilden sich um Kleinstpartikel in der Niere einfach schneller und häufiger solche Nierensteine und vom biologischen Grundkonzept her ist die Niere auf Gravitation zur vollen Funktion angewiesen.
Alles kein Staatsgeheimnis.

Es bedarf bei solchen Langzeitmissionen großer Zentrifugen, welche der Mannschaft zumindest 0,5 g simulieren, diese sich aber im interplanetaren Raum auch überwiegend in strahlengeschützen Habitaten aufhalten müssen.
Da kann man z. B. dadurch erreichen, dass das jeweilige Habitat durch einen umlaufenden Wassertank > 2 m "umwickelt" ist. Blei und ähnliche Materialien gehen natürlich auch, aber schleppe erst mal paar Tonnen von dem Zeugs in den Orbit. Wasser ist da am einfachsten zu handeln.

Es läuft eben auf das hinaus, dass eine potentielle Marsmission ein riesiges Raumschiffkonstrukt sein wird und alleine die Lebenserhaltungssysteme die Masse der ISS (400 to) locker übertreffen wird.
Die NASA schätzt aktuell ungefähr 2.500-3.000 to an Masse, die initial in Richtung Mars bewegt werden müssten - für 8 Mann...
 
Es läuft eben auf das hinaus, dass eine potentielle Marsmission ein riesiges Raumschiffkonstrukt sein wird und alleine die Lebenserhaltungssysteme die Masse der ISS (400 to) locker übertreffen wird.
Die NASA schätzt aktuell ungefähr 2.500-3.000 to an Masse, die initial in Richtung Mars bewegt werden müssten - für 8 Mann...
Dann glaube ich nicht wirklich daran dass das mal umgesetzt wird.;)
 
Dann glaube ich nicht wirklich daran dass das mal umgesetzt wird.;)
Es wird länger dauern, als manch einer glaubt.
Es wird nicht umsonst aktuell nach Wasser auf dem Mond gesucht und die NASA will nicht umsonst eine "Gateway" Station im Mondorbit erreichten.
Die up to 3.000 to Material kostet ein Vermögen, von der Erde alleine in den Orbit zu schicken.
Deutlich günstiger (wenn auch immer noch ein Milliardengrab) ist es, die notwendigen Ressourcen auf dem Mond zu gewinnen, da für den Transport dieser Materialien von der Mondoberfläche in einen Orbit nur ein Bruchteil der benötigten Raketenenergie anfällt.
Egal, welche Rakete derzeit auf der Erde existiert.
Allen gemein ist, das sie Unmengen an Treibstoff haben, um andere Unmengen an Treibstoff zu beschleunigen und nur ein Bruchteil des Treibstoffes wird dann am Schluss eine noch viel kleinere Nutzlast in den Orbit bringen.

Die Schwerkraft des Mondes beträgt ca. 1.6 m/s², somit nur 1/6, also benötigt man etwas milchmädchenhaft auch nur 1/6 des Treibstoffes.
Es liegt also nahe, die Raumschiffproduktion für bemannte interplanetare Flüge langfristig auf den Mond zu verlegen.
Es liegt ebenso nahe, das dies noch Jahrzehnte dauern wird.
In 2030 wir kein Mensch in Richtung Mars unterwegs sein...
 
Für mich ist der Mars-Hype sehr realitätsfremd. Das Ding ist zu klein = Muskelschwund incoming, es hat kein Magnetfeld = der Sonnenwind zerklatscht dir die Moleküle, die Krebsrate steigt ins Unermessliche und Mutationen treten ein, und damit meine ich nicht solche Mutationen wie in Total Recall mit Arnold Schwarzenegger, wo Mars-Frauen ein dritter Busen wächst. Vielmehr bösartige Tumore und Dergleichen.
Weiterhin ist der Mars schlicht zu kalt. Es gibt kaum/keine Atmosphäre, die man auch mit Terraforming - welches zunächst mal 50000 Jahre dauern würde - nicht halten könnte. Auf dem Mars existiert lediglich verunreinigtes Wasser (Prost) und sonst einfach NICHTS aus dem unendlich großen Pool an Grundvoraussetzungen, den wir Erdlinge zum überleben brauchen. Der Aufwand, den Menschen betreiben müssten, um Materialien, Maschinen etc. auf den Mars zu schaffen, um dort irgendwie überleben zu können, würde das Bruttoinlandsprodukt jedes einzelnen Landes der Welt um das Vielfache übersteigen, außerdem würde wohl nicht einmal der Treibstoff ausreichen. Allein der Flug dorthin ist sehr problembehaftet - verbringe mal 6 Monate unter klaustrophobischen Bedingungen mit ausdünstenden Kohlenstoffeinheiten in solch einem Raumschiff. Sobald dann auch nur ein einziges kleines Sandkörnchen mit 20000 km/h in deinem Raumschiff einschlägt, ist alles vorbei. Neuere Erkenntnise zeigen, dass Frauen die besseren Raumfahrer wären, weil sie kleiner und leichter sind und weniger Ressourcen verbrauchen, der Frauenanteil wäre bei einer Marsmision wohl höher. Das Gezicke an Bord des Raumschiffs will ich mir nicht vorstellen müssen, außer man setzt alle unter Drogen. Mit einer total prallen Besatzung dann eine Marskolonie aufbauen, ja schönen Gruß... Das Problem mit den Nieren ist nur noch ein weiterer Sargnagel, ist nichts neues mehr. In einigen hundert Millionen Jahren wird der Mars zumindest Temperaturmäßig interessanter, wenn die Sonne heißer geworden ist. Ansonsten sehe ich schwarz für rot.
 
So lange es positive/nützliche Mutationen sind spricht doch nichts dagegen. Wir müssen es nur formbar bekommen.

Wie ist es denn mit Typen die schon regelmäßig Nierensteine haben, bekommen die einen Freiflug? :schief: Nicht, dass ich da wen speziellen im Sinn hätte (mich), ich frag für einen Freund.
 
Mein Vorschlag wäre, erstmal den Mond anzusteuern und als Testplatz zu nutzen. Dort hat man auch das Strahlungsproblem. Zusätzlich treten dort auch die anderen Probleme auf, die man bei der Reise zum Mars hat. Da der Mond innerhalb von zwei bis drei Tagen erreichbar ist, ist es bei Problemen einfacher zurück zur Erde zukommen. Findet man die Lösungen für die Probleme, kann man dann den Mars als nächstes Ziel wählen. Es besteht ja auch das Interesse beim Helium-3, was man auf den Mond findet. Das ließe sich zum Beispiel als Brennstoff beim Schiff nutzen.

Das Problem mit der Konstruktion des Marsschifts lässt sich auch mithilfe Mondes lösen. Baust im Orbit des Mondes eine Werf für das Ding. Schickst von der Erde die Rohstoffe grundverarbeitet zum Mond, die weiteren Schritte können dann vor Ort erledigt werden. Außerdem lässt es sich im Mondorbit relativ gefahrlos bauen, da der Orbit noch frei von Müll ist. Auch die Nutzung eines Weltraumaufzug zum Transport der Teile ist möglich, da es kaum Müll gibt. Nur das Problem mit den Asteroiden wäre noch vorhanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unser Körper sind eben nur für das Leben hier auf der Erde geschaffen.
Da draussen ist es total lebensfeindlich.
Wenn Gott es will und die Zeit kommt, dann ist alles möglich. Für jedes Problem gibt es eine Lösung so Gott will.

Ich sage nicht das die Menschen jetzt zum Mars fliegen werden sondern wenn Gott es will gibt es einfach keine Grenzen. Also wundern wir uns nicht wenn die Zeit kommen sollte, gibt es eben eine Lösung für alles.
 
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