Evolutionstheorie vs. Kreationismus

  • Ersteller Ersteller Thomas5010
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Du brauchst eben keinen.
Natürlich gibt es in der Wissenschaft Lücken, keine Frage, aber deswegen muss msn ja keinen Schöpfer ins Spiel bringen, denn dann müsste man auch den Schöpfer wissenschaftlich erklären und da hakt es dann.Wior werden eh nie alles erklären können, da eben einige Dinge nur 1x auftratzen, wie der Urknall, die Entstehung der Erede oder aus REntstehen des Lebens au9f der Erde.
Dass es Evolution gibt, ist besonders an Bakterien zu sehen, die eine Resistenz zu Antibiotika entwickelt haben. Das geht nur, wenn sie sich verändern und das geht nicht, wenn man die Meinung vertritt, wenn ein Schöpfer alles erschaffen hat und alles unveränderlich ist.
Charles Darwin ist ja los gefahren, um zu belegen, dass die Kirche recht hat. Was er aber entdeckte, passte nicht zu der Unveränderlichkeit der Welt, die man damals postulierte.
Klar, aber nach aktuellem Wissenstand spricht ja auch nichts dagegen, das Gott den Urknall ausgelöst und ein bisschen an den Statistiken gespielt hat, damit sich auf dem ein oder anderen Planeten Leben entwickelt hat oder noch wird.
Vielleicht aber auch nicht. :ka:
Sie es doch mal als wissenschaftliche Theorie, die noch keiner beweisen konnte:
Es lief alles nach naturwissenschaftlichen Bahnen ab, um die Menschheit zu testen, ob sie trotzdem an Gott glauben? :D
 
Das Gott sich an dem Leid ergötzt, hast du geschrieben. Aus meiner Sicht ergötzt sich Gott nicht an dem Leid.
Auch bei Erdbeben?
Wo wir wieder bei der Erde sind. Wieso sollte Gott eine Erde mit Erdbeben und Vulkanen erschaffen. Ohne geht doch auch.
Klar, aber nach aktuellem Wissenstand spricht ja auch nichts dagegen, das Gott den Urknall ausgelöst und ein bisschen an den Statistiken gespielt hat, damit sich auf dem ein oder anderen Planeten Leben entwickelt hat oder noch wird.
Vielleicht aber auch nicht. :ka:
Sie es doch mal als wissenschaftliche Theorie, die noch keiner beweisen konnte:
Es lief alles nach naturwissenschaftlichen Bahnen ab, um die Menschheit zu testen, ob sie trotzdem an Gott glauben? :D
Aber dann hätte niemand den Menschen erschaffen und das passt ja den Religionen nicht. ;)
 
Aber dann hätte niemand den Menschen erschaffen und das passt ja den Religionen nicht. ;)
Ach, das kommt auf die Auslegung an. ich hatte mal einen Religionslehrer der auch evangelischer Pastor war, der hat auch gesagt, nehmt die Bibel/Koran nicht wörtlich, ist einfach ein tolles Geschichtsbuch und seht es einfach als Regeln für ein gutes Zusammenleben der Menschheit. (Etwas vereinfacht formuliert.)
 
Das Gott alles und die Natur selber ist. Albert Einstein hat auch an so einen Gott geglaubt.
An diese Art von Gott glauben viele Wissenschaftler, meist nach Schlüsselerlebnissen.
Grenzen sich aber genau deswegen von den üblichen Weltreligionen inhaltlich ab.

Der intelektuelle Sprung von einem Gott aus irgendweiner Schrift zu einem allumfassenden Gott in dem wir quasi selber leben ist ein Gewaltiger.

Die meisten Gäubigen drehen das mangels Tellerrandsichtung um mit: Gott ist in ihnen.
Das ist philosphisch vollkommen OK aber wie gewohnt egozentrische Betrachtungsweise.

"Ich muss doch was besondere sein, weil ich alle (menschliche erstellten) Regeln befolge.
ICH muss doch ins Paradies oder sonstwohin in der Sonne nach dem Ableben kommen."
 
Auch bei Erdbeben?
Wo wir wieder bei der Erde sind. Wieso sollte Gott eine Erde mit Erdbeben und Vulkanen erschaffen. Ohne geht doch auch.
Dafür bietet die Bibel auch ein Konzept.

Die Erde war ursprünglich perfekt. Durch den Sündenfall hat der Mensch sich von Gott losgesagt. Ohne Gott leben zu wollen bedeutet auch die schönen Vorteile der Natur aufzugeben, die Gott erschaffen hat. Das hatten Adam und Eva nicht bedacht.

Die Natur wurde disfunktional und schadet von nun an den Menschen (Bakterien und Viren, Katastrophen, feindliche Tierwelt).

Ursprünglich war alles anders.
 
Das Gott sich an dem Leid ergötzt, hast du geschrieben. Aus meiner Sicht ergötzt sich Gott nicht an dem Leid.

Er sucht vielmehr eine Lösung.

Im christlichen Kontext hat Gott sich selbst auf die Erde geschickt, um für die Sünden der Menschen zu sterben, damit er diese Menschen nicht sterben lassen muss.

Beispiel: Du fährst mit einem Auto und bist nicht angeschnallt. Die Polizei hält dich deswegen an. Der Polizist möchte eine Bußgeld an Ort und Stelle, sonst kommst du ins Gefängnis. Du bist verzweifelt. Just, in diesem Moment zückt der Beifahrer sein Portemonnaie und bezahlt die Strafe für dich.

Der Polizist ist Gott, der absolute Gerechtigkeit fordert. Jesus ist derjenige der für deine Schuld zahlt. So kann Gott 100% gerecht bleiben (was wir ja alle von Gott einfordern), und gleichzeitig ist der Mensch von der Strafe befreit.

Ein geniales Konzept.
Also, mal abgesehen davon, dass ich in in meinem Leben nie in Konflikt mit der Polizei geriet.

Glaubst (wortwörtlich) Du tatsächlich daran, dass ein Gott nach einer Verkehrwidrigkeit nach deutschem Gesetzbuch sich für dich bemüht, einen, der per Zufall einen 20 € Schein entbehrlich mit sich trägt, diesen auch noch für einen Dumpfdoofie-Nichtanschnaller zu spenden lassen?
Wäre es nicht einfacher gewesen, wenn der gleiche Gott den Impuls zu Anfang gegeben hätte: schnall dich an du Idiot, du hast eine latente 1.2% Chance eines schweren Verkehrsunfalles.

Die Genialität hinter diesem Handeln sehe ich nicht - lediglich ein zeitlicher Mehraufwand von Gott, der ja augenscheinlich sonst nix zu tun hat, weil ihm die Hungernden in Afrika oder die Verstümmelten in der Ukraine ja nicht ganz so wichtig erscheinen.
 
Dafür bietet die Bibel auch ein Konzept.
Die Erde war ursprünglich perfekt. Durch den Sündenfall hat der Mensch sich von Gott losgesagt. Ohne Gott leben zu wollen bedeutet auch die schönen Vorteile der Natur aufzugeben, die Gott erschaffen hat. Das hatten Adam und Eva nicht bedacht.
Erst schreibst Du DER Mensch und danach Adam und Eva? Was denn nun?
Und das würde ja bedeutet, das Gott alle Menschen dafür bestraft, was zwei Menschen irgendwann mal angerichtet haben. Das muss ja ein super Typ sein.
 
Beispiel: Du fährst mit einem Auto und bist nicht angeschnallt. Die Polizei hält dich deswegen an. Der Polizist möchte eine Bußgeld an Ort und Stelle, sonst kommst du ins Gefängnis. Die Forderung ist berechtigt. Du bist verzweifelt. Just, in diesem Moment zückt der Beifahrer sein Portemonnaie und bezahlt die Strafe für dich.

Der Polizist ist Gott, der absolute Gerechtigkeit fordert. Jesus ist derjenige der für deine Schuld zahlt. So kann Gott 100% gerecht bleiben (was wir ja alle von Gott einfordern), und gleichzeitig ist der Mensch von der Strafe befreit.

Ein geniales Konzept.
OK, also Evolution ist für dich unrealistisch, aber das passt dann? :ugly:

Ich bin ehrlich, so richtig ernst nehmen kann ich das alles rund um Schöpfung/Schöpfer/wasauchimmer weiterhin nicht ^^
 
Erst schreibst Du DER Mensch und danach Adam und Eva? Was denn nun?
Und das würde ja bedeutet, das Gott alle Menschen dafür bestraft, was zwei Menschen irgendwann mal angerichtet haben. Das muss ja ein super Typ sein.
Na ja, es ist das Thema Erbsünde und die versuchte Erklärung, warum wir nicht im Paradies sind.
Ähnlich nachtragend ist nur noch meine Schwiegermutter...
 
Die Erde war ursprünglich perfekt. Durch den Sündenfall hat der Mensch sich von Gott losgesagt. Ohne Gott leben zu wollen bedeutet auch die schönen Vorteile der Natur aufzugeben, die Gott erschaffen hat. Das hatten Adam und Eva nicht bedacht.
Ernsthaft? Daran glaubst du wirklich? Weil zwei Leute, die selbst nicht real sibnd, müssen jetzt alle andere für immer leiden?
 
Na ja, es ist das Thema Erbsünde und die versuchte Erklärung, warum wir nicht im Paradies sind.
Ähnlich nachtragend ist nur noch meine Schwiegermutter...
Das ist MIR klar. Aber erzähl das mal jemandem der die Bibel wörtlich auslegt. Wieso sollte ein "netter" christlicher Gott, erst die ganze Menschheit bestrafen und ein paar Jahre später Jesus vorbeischicken, der für alle unsere Sünden stirbt?

Tante Edith sagt:
Btw. tut Gott das laut Bibel (laut Koran auch?) ja sogar mindestens? zweimal. Einmal beim Sündenfall und einmal bei der Flut.
 
War/Ist der Coronavirus denn kein gutes Beispiel für die Evolution? Das konnten wir alle live erleben. Der Virus hat sich angepasst/verändert.
Auch ist das jährlich am Grippevirus zu beobachten.
Genau diese evolutionäre Veränderung ist doch unabhängig von der Größe und Komplexität des Organismus.
 
Das ist MIR klar. Aber erzähl das mal jemandem der die Bibel wörtlich auslegt. Wieso sollte ein "netter" christlicher Gott, erst die ganze Menschheit bestrafen und ein paar Jahre später Jesus vorbeischicken, der für alle unsere Sünden stirbt?
Für mich schon fast logisch. Es geht immer nur um Bestrafung. Deswegen gibt es auch die Hölle. Nur Bestrafung.
Gott erschafft den Teufel, kann ihn aber nicht kontrollieren?
Und wie war das noch mal mit der unbefleckten Empfängnis?
Aber ich will auch nicht alles auf eine Religion abwälzen.
Aber wieso muss die Frau Schuld sein? Weil Männer das geschrieben haben?
Wieso gibt es keinen weiblichen Apostel?
 
Das Konzept, dass jemand anderes für alle Sünden gestorben ist, halte ich auch für unerklärlich seltsam.

Hört sich für ein Freifahrtschein an, sündigen zu dürfen, weil Jesus ist ja schon für meine Sünden gestorben.

Aber hier stoßen wieder verschiedene Glaubenskonzepte aneinander.
Wir glauben, dass Gott 99 Namen hat, die seine Attribute sind, wie es im Qur'an an vielen Stellen erwähnt wird.

Jede Sura fängt mit "Im Namen, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen" an, sodass zwar geglaubt wird, dass seine Barmherzigkeit größer ist, jedoch hat er auch unter den Namen den Attribut, der Gerechte, worunter fällt, dass Menschen auch Verantwortung übernehmen werden für ihre Taten.
Ein Adolf Hitler wird zbsp niemals die vollkommen gerechte Strafe für seine Taten erhalten können auf dieser Welt, denn wie will man 6 Millionen Morde entgelten?

Da springt das Konzept der jenseitigen Bestrafung/Belohnung auf einer höheren Skala an.

Die Welt ist in unserer Religion dagegen ein Platz des testens, da jeder Mensch einen freien Willen hat, sodass keiner nach dem Tod behaupten kann, dass er gezwungen wurde für sein Handeln.

Als objektiv moralische Instanz gilt der Schöpfer, der mit seinem Wissen unsere äußere Welt (Handlungen, Taten, Umstände) als auch die innere Welt (Gefühle, Gedanken, Absichten) umfasst. Von den 99 Namen lautet auch einer "Der Allwissende" und "Der Richter".

Bezüglich dessen, ob der Schöpfer ein Teil der Schöpfung ist, ist unserer Lesart nach äußerst kritisch und bedenklich, denn Schöpfung ist stets in Abhängigkeit und unterliegt den physikalischen Gesetzen, was nie und nimmer auf den Schöpfer zutrifft.

Als Schöpfer ist er allmächtig, unabhängig und erhaben (alles Namen im Qur'an). Ferner gibt es einen Vers im Qur'an der lautet

"Nichts ist Ihm gleich" (Sura 42, Vers 11)

Die Übersetzung ist leider etwas ungenau, da im Arabischen es sinngemäß vielmehr lautet:

"Und keine Sache/Ding steht in einem Gleichnis mit ihm".

Hieraus ergibt sich ein sehr eindeutiges Konzept, dass jegliche Philosophie oder Sinnieren über die Beschaffenheit Gottes vergebens ist. Wir sind begrenzt als Schöpfung in unseren Möglichkeiten und daher bewegen sich alle unsere Gedanken stets in dieser Wahrnehmungsgrenze.

Wir beschreiben Allah zbsp. auch nur so, wie Er sich selber im Qur'an beschreibt.

Aber alllein, wenn Er beschreibt, dass Allah gleichzeitig die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sieht, und dass er als Erschaffer der Zeit nicht von dieser abhängig ist, ist und bleibt es einfach nur schwer zu begreifen, auch wenn wir die Wörter verstehen.

Aber die absolute Bedeutung dieser Konzepte bleiben uns aufgrund menschlicher Grenzen verborgen.

Oder, dass er ewig ist. Es gab kein Anfang für ihn. Bei mir hört ehrlich gesagt, dass Hirn dann auf mitzukommen. So etwas liegt an der Grenze unserer menschlichen Sprache in der Möglichkeit etwas so unvorstellbar Mächtiges zu beschreiben.

Aber genau diese Unmächtigkeit zu unserem Schöpfer ist ein zentraler Punkt im Verhältnis zu Allah. Aus dieser Ohnmacht und menschlichen Schwäche, beschreiben wir Allah als der Größte, und vollziehen täglich mehrmals Niederwerfung in voller Ergebung, um zu verdeutlichen, wie schwach und abhängig wir von ihm sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ich wieder ein Problem mit dem Fastenbrechen beim Ramadan habe.
Wieso erst, wenn die Sonne untergegangen ist? Und was macht der gläubige Muslim, wenn er an den Polen lebt und dort gerade die Sonne nicht untergeht?
 
Aber wieso muss die Frau Schuld sein? Weil Männer das geschrieben haben?
Wieso gibt es keinen weiblichen Apostel?
Ist ein sehr guter Punkt aus der menschlichen Evolutionsgeschichte.
Soweit eingelesen, war höchstwahrscheinlich die Rollenverteilung (wer ist der Boss) bis in die Jungssteinzeit mind. paritätisch, wenn nicht gar überwiegend matriarchisch.
Ausgerechnet die Sesshaftigkeit und die Entwicklung von Besitzgedanken drehen diese Rollenverteilung bis ins z. T. völlig Grotesken um (Afghanistan/Saudi-Arabien).
Insofern ist dies ein weiteres Indiz, dass die Grundgedanken dieser Schriften nicht viel älter als 10 -14 Tausend Jahre alt sein können, um mal Jerusalem als "Stadt" (heute Dorf) vor 10k JKahren in Betracht zu ziehen.
 
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