Vorweg:
Ich muss bei deinen Empfehlungen noch recherchieren ob ich dazu deutsche Ausgaben finde, aber falls es die nicht gibt:
Sind in den englischen Büchern viele fachspezifische Begriffe? So weit kann ich mein Englisch nicht belasten und ich will ehrlich gesagt nicht die ganze Zeit den Übersetzer bemühen.
Die Frage ist eigenermaßen schwierig für mich zu beantworten.
Auf Arbeit bewege ich mich ausschließlich in der englischen Sprache, einfach weil ich nonstop mit Briten, Amis, Franzosen, Spanier, Russen, Inder, Chinesen und Japaner und v. a. Nationen international zusammenarbeite und englisch hier quasi die Wissenschaftsprache in der Quantenphysik ist.
Insofern bin ich es "gewohnt".
Die Bücher zu den Natives an der Westküste der USA/Kanada sind eigenermaßen fluffig und in relativ einfacher Sprache geschrieben, während der Biographieautor über Mohammed auch für mich einige Wörter benutzte, die ich nachschlagen musste.
Da sind ja alles ältere Bücher, die ich mir im Laufe der Zeit kaufte.
Ich weiss natürlich nicht, ob es mittlerweile Bessere zum Thema gibt, sollte ja eher zur Orientierung dienen, dass es eben Schöpfungsgeschichten über die der bekannten Weltreligioinen hinaus gibt, die spannend und für meinen Teil erstaunlich "realitisch" sind.
Was will ich damit zum Ausdruck bringen?
Für die Menschheit in Summe zweifellos eher unbedeutende Völker haben Legenden vor mehrern 1.000 Jahren gebildet, die ungleich besser mit dem heutigen wissenschaftlichen Weltbild korrespondieren und dennoch eine unfassbare Fülle an Spiritualität bieten.
Insbesondere die "Traumzeit" Legenden der Aboriginees sind derart komplex, dass sie evtl. zu komplex für die Meisten Menschen sind, die oftmals einfachere Lösungen und Antworten suchen.
Zum Zitat…
Ich denke jeder reife und gesittete Mensch kann deine Meinung so akzeptieren.
Es wird auch Leute geben die der Meinung sind, dass sie die Lehren ergänzen und nicht widersprechen sollen, wie in einer Partnerschaft. Es wird andere geben die sagen, dass es nicht der gleiche Gott ist.
Aber unterm Strich:
Wozu soll man sich stressen?
Wir könnten alle Feiertage einführen und kämen das ganze Jahr über vor Festen fast um. Hätten Spaß und würden uns alle kennenlernen und der einzige der sauer wäre, wäre der Arbeitgeber
Es ist nur meine Meinung.
Jeder hat das zweifellose Recht, eine andere Meinung zu verteten, sofern er seine eigene Meinung nicht mit Gewalt in jeglicher Form Anderen aufzwingen will.
Da du die Biographie des Propheten Muhammed gelesen hast, weißt du bestimmt, dass das die Ansicht des Islams ist: Es gibt nur eine Gottheit, die im arabischen Allah genannt wird, und alle Propheten wie Abraham, Moses und Jesus haben den Menschen die Einheit Gottes verkündet.
Manche islamischen Gelehrten gehen auch davon aus, dass selbst Buddha ein Prophet von Allah war, da in seinen Schriften monotheistische Ansätze zu finden sind.
Ja, weiss ich.
Es ist leider der Absolutismus, der mich daran stört, dass Allah quasi über alles steht.
Für mich als Atheist ist dies sogar das Hauptargument, dass der Islam nicht "meine" Religion werden kann.
Was wäre denn, wenn in Wirklichkeit der exemplarische Buddha tatsächlich die EINE Manifestation des Weltenschöpfers auf Erden wäre und Allah lediglich ein soziologisches Experiment von Buddha?