Eugene Kaspersky fordert den Internetpass

Ist Eugene noch ganz dicht?

Und ich Depp hab vor einer Woche noch mein KIS-Abo verlängert... Bei solchen Aussagen vom Entwickler sollte man sein Geld wirklich woanders investieren.
 
Das würde aber nur funktionieren, wenn man sich mit dem "Internetpass" nur über die Eingabe Biometrischer Daten (Fingerabdrucklesegerät z.B.) gekoppeln mit einer Karte, die man durch nen Lesegerät schieben muß, onlinine anmelden kann.
Alles andere wäre immernoch kein Beweis, dass sich mit dem INet-Pass XY auch Herr/Frau XY eingeloggt hat und nicht etwa deren Sohn/Tochter/Babysitter/Oma&Opa auf Besuch.

Ähnlich wie Autokennzeichen gilt: Wers verleiht, aber hinterher nicht weiß, wer es genutzt hat, kann ggf. trotzdem Ärger kriegen (zumindest im Wiederholungsfall).
(biometrische Daten würde da auch nichts ändern, schließlich lassen viele Leute ihren Rechner über längere Zeit laufen, ohne sich auszuloggen)
Aber auf alle Fälle ist eine Möglichkeit gegeben, eine Straftat im Internet direkt und ggf. weltweit ohne umständlichen Umweg über ISP, ggf. Telefonanbieter oder im Worst-Case Hotspotbetreiber einer Person und ihrem unmittelbaren Umfeld zuzuordnen.


(technische Fehler/Missbrauch außen vor, wobei ich es gerade von jemandem, der sein Geld mit eben diesem verdient, extrem peinlich finde, das nicht zu berücksichtigen)
 
Ähnlich wie Autokennzeichen gilt: Wers verleiht, aber hinterher nicht weiß, wer es genutzt hat, kann ggf. trotzdem Ärger kriegen (zumindest im Wiederholungsfall).
(biometrische Daten würde da auch nichts ändern, schließlich lassen viele Leute ihren Rechner über längere Zeit laufen, ohne sich auszuloggen)
Aber auf alle Fälle ist eine Möglichkeit gegeben, eine Straftat im Internet direkt und ggf. weltweit ohne umständlichen Umweg über ISP, ggf. Telefonanbieter oder im Worst-Case Hotspotbetreiber einer Person und ihrem unmittelbaren Umfeld zuzuordnen.


(technische Fehler/Missbrauch außen vor, wobei ich es gerade von jemandem, der sein Geld mit eben diesem verdient, extrem peinlich finde, das nicht zu berücksichtigen)

Wird das dann so wie bei dem Autokennzeichen das man sich einfach eins Klaut und schon kann man rasen :)

da müsste jeder auf der ganzen welt mitmachen ... das glaube ich nicht das das kommt ...
 
na das ist doch praktisch... Dann wird Software in Zukunft auch an diese IDs gebunden und dann gibt's keine Raubkopierer mehr oder wenn jemand eine solche nutzt, wird seine ID einfach direkt an die Ploizei übermittelt :D "schöne" neue Welt
 
Kaspersky sehe bereits erste Anzeichen für Cyberterrorismus
Bereits erste Anzeichen? War der gute Mann die letzten Jahre im "Kryo-Schlaf"? :D

OK, vermutlich definiert er "Cyberterrorismus" etwas anders als ich. Wie will er eigentlich einen derartigen Pass vor Fälschung/Mißbrauch schützen? Und warum ist die Spiele- (bzw Software)Industrie noch nicht auf diese "Idee" gekommen? Vielleicht weil es sich nicht so einfach umsetzen läßt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich nichts illegales im Netz anstelle, finde ich die Idee eigentlich ganz gut!
Wenn Nutzer ihre Anonymität verlieren, würde der einzelne wohl mehr aufpassen, welche Seiten er betritt, bzw. was er runterlädt.
 
alles was ich daheim und von daheim machen ist privat und ich möchte dabei anonym bleiben!
Man braucht wenigstens einen Ort wo man sich in ruhe gelassen fühlt!! Deutschland ist schon paranoid genung z.B das die Adresse auf dem Außweiß setehen muss videoüberwachung dies und jenes verbieten jetzt wollen sie auch noch uns daheim überwachen die spinnnen doch alle und was hat der Typ zu sagen??
 
Naja.... ich sehe den vorschlag von Eugene Kaspersky sehr skeptisch.

Die Internet Kriminellen werden sich die Hände reiben wenn das wirklich umgesetzt wird, dann kommen sie viel schneller an die gesuchten Daten des Users. Das mit dem Pass wird wohl nicht 100%ig klappen denn in der realen Welt klappt das ja auch nicht immer......
 
Dabei vergleicht er das Internet im den weltweiten Flugnetz. Die Nutzung eines Flugzeugs sei auch nicht anonym und das Internet sei genauso verwundbar wie eine Verkehrsmaschine.

Genau, Skymarshals gab es bereits vor 9/11 als erweiterte Sicherheitsmaßnahme zu den bis dahin schon starken Vorkehrungen. Und was hat es genutzt? Also wieder mal ne Schei...-Idee, die mit der "Angst" vorm Terrorismus weiter den Freiraum der Bürger einschneiden soll.
Wenn er so viel ANgst hat, dann solll er doch sein T-Onlineanschluß kündigen und in die Wüste ziehen.



Ähnlich wie Autokennzeichen gilt: Wers verleiht, aber hinterher nicht weiß, wer es genutzt hat, kann ggf. trotzdem Ärger kriegen (zumindest im Wiederholungsfall).

Verleihen ist eine Sache aber bei unwissentlicher Nutzung ist das ganze schon nicht mehr eindeutig und damit ist eine Strafverfolgung erheblich erschwert.

(biometrische Daten würde da auch nichts ändern, schließlich lassen viele Leute ihren Rechner über längere Zeit laufen, ohne sich auszuloggen)

Na ähnlich wie beim Auto müsste man dann ja wohl auch angehalten sein abzuschließen und den Schlüssel mitzunehmen, wenn man nicht haftbar sein möchte.


Aber auf alle Fälle ist eine Möglichkeit gegeben, eine Straftat im Internet direkt und ggf. weltweit ohne umständlichen Umweg über ISP, ggf. Telefonanbieter oder im Worst-Case Hotspotbetreiber einer Person und ihrem unmittelbaren Umfeld zuzuordnen.

Stimmt, der Täter könnte schneller ermittelt werden. Aber bei der derzeitigen Rechtslage bzgl Strafverfolgung sind schon die nächsten Hürden im Weg und es gibt ja einige Länder die nicht ausliefern. Zumal nach welchem Gerichtsstand soll eine im Internet begangene Straftat behandelt werden? Ich möchte nicht nach US-Recht abgestraft werden. Schon garnicht bei Schadensersatzansprüchen.
 
Da gabs doch anfang des Jahres ne Meldung das US Geheimdienste schon ne Hintertür für Kaspersky Firewall eingekauft hatten.
Scheint wohl doch nicht so absurd gewesen zusein...
 
Dabei vergleicht er das Internet im den weltweiten Flugnetz. Die Nutzung eines Flugzeugs sei auch nicht anonym und das Internet sei genauso verwundbar wie eine Verkehrsmaschine.

Ja genau, man kann das Internet entführen und in ein Gebäude fliegen.:lol:

mfg
 
Verleihen ist eine Sache aber bei unwissentlicher Nutzung ist das ganze schon nicht mehr eindeutig und damit ist eine Strafverfolgung erheblich erschwert.

Ähnlich wie bei z.B. Kreditkarten: "unwissentliche Nutzung" sollte man eigentlich vermeiden können...
(technische Schwachstellen: s.o.)

Stimmt, der Täter könnte schneller ermittelt werden. Aber bei der derzeitigen Rechtslage bzgl Strafverfolgung sind schon die nächsten Hürden im Weg und es gibt ja einige Länder die nicht ausliefern. Zumal nach welchem Gerichtsstand soll eine im Internet begangene Straftat behandelt werden? Ich möchte nicht nach US-Recht abgestraft werden. Schon garnicht bei Schadensersatzansprüchen.

Das Problem hat man jetzt auch schon.
Aber mit einer eindeutigen ID wäre zumindest überhaupt mal eine Ermittlung möglich. Bislang sieht es ja so aus, dass der brasilianische Proxy sämtliche IP-Logs gelöscht hat, ehe man auf diplomatischen Wege einen Zugriff erreichen könnte.
 
Zu diesem Thema fallen mir einige bedeutende Zitate ein

eins von Benjamin Franklin( unterzeichnete und konzipierte die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika mit)
Wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, verliert am Ende beides.
dies nur als Beispiel, viele Probleme wurden bereits sehr früh erkannt (einige Jahrhunderte bzw. sogar Jahrtausende früher) und niedergeschrieben, doch in unserer Zeit sind diese so bedeutende Schriftwerke in Vergessenheit geraten.
Einige mögen glauben, dass die Antike primitiv sei und hat selber sich mit seiner eigenen Welt nie genauer befasst und analysiert.

Dies sollte mal so ein kleiner Denkanstoß sein, ich könnte das zwar, um einiges weiter ausführen, aber das wäre zu viel, ich möchte euch nichts zumuten:D
Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass Sicherheit was Schlechtes ist, nein im Gegenteil, sie muss bewahrt werden, aber man sollte sich schon im Klaren sein, welchen Preis man dafür zahlen möchte, und was einem wichtiger ist.
 
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