AW: [Wahl September 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl
Es gab in der Geschichte ganze 4 Versuche den Rätekommunismus (auch links Libertarianismus oder Kommunitarismus genannt) umzusetzen und alle 4 sind auf ihre ganz eigene Art gescheitert.
Während die Pariser Kommune und die Bayrische Räterepublik über Meinungsverschiedenheiten und dadurch entstehendes Blutvergiessen in den eigenen Reihen zu Grunde ging, endete der 3. Versuch eines demokratischen Kommunismus (Allendes Chile) damit, dass Menschen enteignet wurden, die Wirtschaft zu Grunde ging und die Fleissigen ausgebeutet wurden, um die "Armen" zu ernähren. Das ganze wäre damals zu einem zweiten Kuba geworden, hätten nicht Pinochet und die Militärjunta eingegriffen.
Dann gab es noch das syndikalistische Spanien, was ähnliche Ziele hatte und ebenfalls blutig scheiterte.
Wie würde es in deiner Räterepublik ablaufen? Dürfte ich als Kapitalist mein Eigentum behalten, Gewinnorientiert wirtschaften und hätte das alleinige Eigentumsrecht an den Produktionsmitteln? Oder würde es bei dir typisch kommunistisch laufen? E. g. ich würde um mein Eigentum beraubt (insofern nützt mir die Demokratie dann auch nichts, wenn sie nur dazu dient andere darüber abstimmen zu lassen, wie sie mit meinem Eigentum verfahren) und hätte (logischerweise, da die Mehrheit im Land dann ja aus Kommunisten besteht und diese handeln können, wie sie wollen) ein kaum effektives Wahlrecht?
Das ist das Hauptproblem, was ich mit dem Kommunismus habe. Sie misachten die einfachen Weisheiten des Lebens:
"Eigentumsrecht ist und war schon immer unverwindbar mit Zivilisation verbunden."
"Die Reichen sind diejenigen, die das Geld machen. Deswegen sollte man sie gut behandeln, damit sie mehr Geld machen."
"Wenn du Menschen dafür bezahlst nicht zu arbeiten und sie besteuerst wenn sie arbeiten, brauchst du dich nicht über Arbeitslosigkeit zu wundern."
"Der Ruf nach materieller Gleichheit kann nur von einem totallitären Regime erhört werden."
und mein Favorit:
"Jene, die Freiheit aufgeben, um eine vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“