Euer Gedanke zum Kommunismus

Der Kommunismus ist klar die erstrebenswerteste Gesellschaftsform, scheitert aber daran, dass die menschliche Natur nicht darauf ausgelegt ist, und die kann man nun mal nicht ändern. Zum einen wollen alle gleich behandelt werden, zum anderen möchte jeder seine individuelle Freiheit genießen, und das kann der Kommunismus nicht garantieren bzw. spricht gegen seinen Grundgedanken.
 
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Wer sprach den von Christen?

Dein Wortgebrauch "Rotfaschisten" bezog sich doch auf Kommunisten, oder? Das schließt nun mal alle kommunistischen Strömungen mit ein. Und wenn nicht, hoffe ich, du bist nicht im Besitz einer Couch.
:ugly:

Kommunismus ? Wikipedia

wikipedia schrieb:
Die beherrschende Produktionsweise der europäisch-vorderasiatischen Antike war die Sklavenhaltergesellschaft, die meist religiös begründet wurde. Ausnahme war im Vorderen Orient nur das frühe, als loser Zwölfstämmebund organisierte Israel. Dessen Tora verlangt die regelmäßige Umverteilung des Bodenbesitzes zugunsten der Besitzlosen als Konsequenz des Glaubens an JHWH, den Sklavenbefreier (Lev 25). An dieses Recht erinnerten sozialkritische Propheten Israels bis hin zu Jesus von Nazaret (Lk 4,16 ff.), so dass die Jerusalemer Urgemeinde in Anknüpfung an jüdische Armenfürsorge eine Urchristliche Gütergemeinschaft für ihre Mitglieder praktizierte.
Diese Lebensweise wurde bereits in der zweiten Christengeneration, der durch die Mission auch sozial besser gestellte Bevölkerungsschichten angehörten, zu einem vergangenen Ideal stilisiert und seit der Konstantinischen Wende von den Großkirchen verdrängt.

Die Kirche als der Heilsbringer? In ihrerer Abkehr vom ursprünglichen christlich-sozialen Glauben innerhalb der frühchristlichen Kommunen wohl eher das Gegenteil.
Jaja, die Gier nach Macht und Reichtum. Die eigene Kirche hat Jesus verraten und stellt sich noch heute als die moralische Instanz in Reinstform dar. :wow:
Aber dazu gibt es ja noch einige Nachbarthreads, weswegen ich das hier nicht thematisieren will.

Warum sollte dein Ansinnen für mich etwas Gutes darstellen, was mir zum Seelenfrieden gereicht. Du weißt nix über meine Seele ... :devil:

@ jepe: Doch! Und nu?
@ 17+4: Was hat das mit dem Überwachungsstaat, Entmündigung, Ineffizienz, etc., speziell auf das soziale Gefüge gemünzt, zu tun?
Nüscht!:schief:
 
@ 17+4: Was hat das mit dem Überwachungsstaat, Entmündigung, Ineffizienz, etc., speziell auf das soziale Gefüge gemünzt, zu tun?
Sobald sich ein Staat anmaßt, in alle Lebensverhältnisse hineinregieren und kontrollieren zu wollen(genau das tut unser ach so tolles Sozialsystem, von Freiwilligkeit kann hier keine Rede sein), wenn es keine Eigenverantwortung sondern nur noch Bevormundung gibt, dann kann man nicht mehr von einer Gemeinschaft reden, wo die Leute sich (im Ernst bzw. Härtefall) gerne und freiwillig gegenseitig helfen, sondern nur noch von einem Zwangskorsett.
oder wie schrieb der Rechtsphilosoph Helmut Coing:
„Die Gemeinschaft beruht in ihrem Prototyp, der Familie, auf engem persönlichem Zusammenleben. Die Ordnung, die sich in ihr herstellt, ist persönlich. Die Gesinnungen, die sie beherrschen, sind gegenseitige Achtung, Zuneigung und Liebe. Diese, nicht gesetzliche Schranken, bewahren vor Ausnutzung von Überlegenheit, wie sie andererseits Ungleichheiten und Unterordnung willig ertragen, ja gar nicht als solche ins Bewusstsein treten lassen. Das Recht dagegen ist eine schematische Ordnung, abstrakt und unpersönlich. Sein oberstes Prinzip ist die kühle Tugend der Gerechtigkeit, über welche die Wärme der Liebe und Zuneigung weit hinweggeht; sein Hauptanliegen ist Sicherheit, aber dafür ist in der echten Gemeinschaft gar kein Raum. Schließlich: Das Recht zwingt, die Gemeinschaft ist freiwillig.“ ... „Ja, das Recht kann Gemeinschaft zerstören. Sein Vordringen ist ein Zeichen für den Verfall der Gemeinschaft. Da, wo das Recht in die Gemeinschaft eindringt, wo es die Befugnisse des einzelnen genau abzugrenzen und festzulegen beginnt, da wird die Gemeinschaft entweder zum Vertrag oder zu einem rechtlich beschränkten Machtverhältnis denaturiert.“
Interessant dazu auch: eigentümlich frei - Make love not law: Der Nationalstaat als Eigentumswohnung
 

Eine wirklich interessante Position.
:hail:

Aber die wirklich glanzvolle Meisterleistung einer falschen Verknüpfung hat dein Verstand dadurch erbracht, dass er in dem Zusammenhang das Wörtchen sozial und Staat scheinbar untrennbar vereint...

Allerdings ist deine Schilderung aber auf wirklich jeden Staat (egal welcher Ausrichtung) anzuwenden, und zwar noch dazu vollkommen unabhängig von der soziale Komponente. (http://de.wikipedia.org/wiki/Staat)

Wenn das also eine Staatskritik im Allgemeinen werden soll, kann ich dir nur empfehlen, dich einer anarchistischen Gemeinde anzuschließen... Schaffen wir doch einfach den Staat ab. Mal sehen, wie lange dein kleiner Familienverband innerhalb der großen Masse an Familienverbänden koexistenziell überlebt ...
:schief:
 
Aber die wirklich glanzvolle Meisterleistung einer falschen Verknüpfung hat dein Verstand dadurch erbracht, dass er in dem Zusammenhang das Wörtchen sozial und Staat scheinbar untrennbar vereint...
Wie schoneinmal: Lern lesen.
Denn wie ich schrieb, verwechselst du Sozial mit Bevormundung, Bemuterung und Verhätschelung und damit einhergehend ein Staat der Bürokraten und Überregulierung.
Die jahrelange Politik von Bevormundung statt Eigenverantwortung, scheint bei dir die fauligsten Früchte abzuwerfen.

Wenn das also eine Staatskritik im Allgemeinen werden soll, kann ich dir nur empfehlen, dich einer anarchistischen Gemeinde anzuschließen
Wenn schon Anarchistisch, dann bitte Anarcho-Kapitalistisch :crazy:
Ganz abgesehen davon, scheint es bei dir mir dem Wissen auch nicht weit her zu sein, dass du Liberale und Libertarismus als Anarchistisch bezeichnest, obwohl diese ja den Staat komplett ablehnen, wohingegen die ersteren genannten einen Minimalstaat wollen und Liberale dem Staat sogar noch mehr zugestehen.
 
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Die jahrelange Politik von Bevormundung statt Eigenverantwortung, scheint bei dir die fauligsten Früchte abzuwerfen.....

:schief:
Das "stimmt", nicht umsonst bin ich zugleich Angestellter, Unternehmer (nein, nicht mit HartzIV-Scheinselbstständigkeit), Investor sowie Gesellschafter und auch sonst ein selten fauler Strunk...
So viele Schubladen hat dein kleiner Schrank nicht?
Dass man sich an ein System anpasst, um für sich selbst und seine Familie (gut) zu sorgen, hat nix damit zu tun, dass man dieses System für unabänderlich toll hält. Man kann immer daran herumschrauben und es auch für andere optimieren, die sonst auf der Strecke bleiben. Natürlich nicht, wenn man nur an seinen eigenen Hintern denkt. Aber, das ist eben auch das einzige Grundübel am Sozialgedanken: es gibt auf beiden Seiten solche "...", die Sozialisierung ausnutzen und missbrauchen.


....Wenn schon Anarchistisch, dann bitte Anarcho-Kapitalistisch :crazy:
Ganz abgesehen davon, scheint es bei dir mir dem Wissen auch nicht weit her zu sein, dass du Liberale und Libertarismus als Anarchistisch bezeichnest, obwohl diese ja den Staat komplett ablehnen, wohingegen die ersteren genannten einen Minimalstaat wollen und Liberale dem Staat sogar noch mehr zugestehen.

Ach, auf einmal wird Wert auf Differnzierung gelegt? :what:

Warum sollte ich mir diese Mühe machen, wenn im Gegenzug alle Linken als rot angstrichene Faschisten dargestellt, soziale Ideen und Konzepte mit Bevormundung und Überwachung gleichgestellt sowie jedwede sozialistische oder von der kapitalistischen Norm abweichende Idee als DDR-Spinnerei und Unrechtsansinnen diffamiert werden kann?
 
Im Rahmen deiner Staatsindoktrination solltest du eigentlich mit den Texten von Marx, Engels & Co vertraut gemacht worden sein und dir sollte somit bekannt sein, dass der Sozialismus die offizielle Vorstufe zum Kommunismus ist und dir sollte auch die Merkmale bekannt sein, die im gesamten Ostblock bestenfalls für einen vollentwickelten Sozialismus und an keiner Stelle für einen Kommunismus gerreicht hätten. Man mag sich darüber streiten, ob das "sozialistisch" in diversen Staatsnamen angemessen war, wenn man den hohen Grad an autokraten Elementen bedenkt ("demokratisch" in unserem Sinne war definitiv falsch), aber es war in jedem Fall zutreffender, als "kommunistisch".
Sicher. Jedoch Sprechen wir nebeneinander Vorbei und ich machte mich nicht Verständlich. Die Ländern NANNTEN sich SOZIALISTEN jedoch die Regierenden Diktatorielen Parteien waren Kommunisten und Versuchten die Kommunistische Doktrine durch zu Setzen, Doktrine was weit entfernt von der Realität ist, eine Nicht nachvolzibare UTOPIE (oder nenne es meinetwegen SciFi).
Die Soziale Infrastruktur war da sogar vom Perfekten Sozialismus weit entfert. Geschweige vom Komunismus. Den Marx & Engels seine theorien wurden hier FEHLERHAFTER WEISE Angewendet und auf der Stalinistische Diktaur Umgeleitet.
 
Eine Ideologie des Kollektivismus hat keinerlei Vorzüge gegenüber einem (bewährten) System des Individualismus, in seinen verschiedenen Auslegungen.

"Effizienz".
Aber eigentlich auch egal, schließlich haben wir nur den Vergleich zu einem scheiternden System des Individualismus.
(Anmerkung in diesem Zusammenhang: Sinn machen diese Begriffe in diesem Zusammenhang übringes nur, wenn man sie ausschließlich über die gesetzten Ziele definiert, die entweder ego- oder pluralistisch sind. Nicht bei Anwendung der wesentlich gebräuchlicheren Definition über den Lebenswandel)

Um dazu Milton Friedman zu zitieren: "Niemand gibt das Geld anderer Leute so sorgsam aus wie das eigene. Niemand geht mit den Ressourcen anderer so sorgsam um wie mit den eigenen.


Schön beobachtet.

Wer also Effektivität und Effizienz möchte, wer sorgsame Verwendung gewährleisten will, der muss dies mittels Privateigentum tun."

Einigermaßen schlau geschlussfolgert.

Jetzt fehlen eigentlich nur noch jemand, der die eigentliche Arbeit erledigen kann:

1. Faire Aufteilung der Ressourcen unter allen Beteiligten.
Denn solange wir das Öl unserer Kinder zu Lasten des CO2-Regenerationsbudgets der dritten Welt verbrauchen, solange kann man wunderbar beobachten, wie fremde Ressourcen in unglaublichem Umfange verschwendet werden.
2. Kontrolle über eigene Ressourcen. Eine generationengerechte Verteilung nützt in einem egoistischen Konkurrenzsystem nur, wenn künftige Generationen diese auch verteidigen können.
3. Faire Verteilung von Macht. Solange Reichtum jemandem zusätzliche Möglichkeiten gibt, ehemals fremde Dinge unter seine Kontrolle zu bringen und dadurch noch reicher zu werden (repeat until end of mankind), solange wird sich der unter 1. mühsam erreichte Zustand auch für die jetzige Generation in 0,nix auflösen.
4. Mache jedem einzelnen den Wert von Kooperation bewusst. Schaffe eine Infrastruktur, in der sie für jedem in gewünschtem Umfange realisiert werden kann. Denn in 99,999% der Fälle der sparsamste Weg zum Umgang mit Ressourcen (egal wem sie gehören), aber in den seltensten Fällen wird sie auch praktiziert - sei es aus Unwissenheit, Misstrauen oder Problemen der Praktikabilität, wenn jeder individuell unter 6,5 Milliarden Menschen den einen finden soll, der bereits die Antwort auf das anstehenden Problem kennt.
 
Habe mir mal die Mühe gemacht, fast alles im Thread zu lesen. Sind wirklich sehr konträre Meinungen, von Argumenten und Diskussion kann man leider nur teilweise sprechen. Vielen Dank vor allem an ruyven_macaran, der wirklich mit sehr sachlichen Argumenten viele Aspekte sehr gut erläutert hat. Mir ist anhand der Meinungen und einiger Blicke in die Profile aufgefallen, dass viele von denen, die sich hier geäußert haben, wahrscheinlich die originalen Werke von Marx und Engels zum Kommunismus (Materialismus und Kapitalismus) gar nicht gelesen haben und durch ihr Alter sicher auch keine wirklich bewusste praktische Erfahrung mit dem (versuchten) Sozialismus haben. Deshalb sollte man in der Diskussion schon zwischen einem gesellschaftlichen "Fehlversuch" und der Idee des Kommunismus unterscheiden. Nach meinem Wissen über den Kommunismus, dessen Erwerb zugegebenermaßen schon einige Jahre zurückliegt, ist es nicht das Ziel des Kommunismus, alles "gleichzumachen" und keine Individualität zuzulassen. Vielmehr geht es darum, die Leistungen der Menschen gerecht entsprechend ihren Möglichkeiten zu honorieren. Gerade angesichts der Tatsache, dass die Menschen sehr unterschiedlich sind, worauf sie auf Grund der genetischen Anlagen nur zum Teil einen Einfluss haben. Wenn mich also jemand fragt, ob ich lieber in einer Gesellschaft lebe, in der die Menschen miteinander zum Vorteil aller (die mitwirken !) und damit auch zum eigenen schaffen, ist meine Antwort ja. Und das ist in meinen Augen die Theorie des Kommunismus. Das System, welches wir jetzt haben und das im Prinzip auf der Erlangung des persönlichen Vorteils in Konkurrenz zu anderen Menschen beruht ist zumindest (auch) nicht in der Lage die Probleme der menschlichen Gesellschaft zu lösen. Wie wir gerade in letzter Zeit häufiger gesehen haben, ist es eher die Grundlage dafür, permanent neue Probleme zu schaffen. Ein Wirtschaftssystem, welches zunehmend darauf beruht, sich mittels seines immer mehr beherrschenden Kredit-Systems Geld für noch nicht geschaffene (Mehr)Werte aus der Zukunft zu leihen, ist eigentlich zum Scheitern verurteilt. Die Krisen sind der beste Beweis dafür.

Übrigens: Einen sicher nicht unerheblichen Teil der Entwicklung des Menschen zu dem, was er als bewusst denkendes gesellschaftliches (!) Wesen geworden ist, hat er auch dem Mit- und nicht nur Gegeneinander zu verdanken.
 
... wuesste ich gerne, ob Du konsequenterweise auch dafuer waerst, solchen Transferleistungsbeziehern, die sich einem solchen Geben und Nehmen-Sozialstaat verweigern, die Gewaehr der Leistung zu verweigern?

Auch wenn mich deine Fragestellung (schon durch die Suggestion dass es inkonsequent wäre der Tendenz nicht zuzustimmen) in eine Richtung zu drücken versucht, ist meine Meinung dennoch:

Nein!
Erstens widerspräche das meiner humanistischen Vorstellung.
Zweitens widerspräche das unserem Grundgesetz.
Drittens verweigern sich Transferbezieher zumeist nicht komplett dem Sozialstaat, sondern lediglich der willkürlichen und verfehlten Arbeitsverteilungs"politik"

Wenn der Arbeitsmarkt (<- begrifflicher Nonsens), für über 10 Millionen Menschen die an Transferleistungen gebunden sind, keine Arbeit liefert, mit der ein den gesellschaftlichen Umständen angepasstes Leben möglich ist, kann ich nicht die Menschen dafür bestrafen. Das ist doch Schwachsinn.
Die gesellschaftlichen Umstände sind es, die ich dieser Situation anpassen muss ... Änderungsbedürftig: Minimallöhne bei Maximalarbeitszeit (was Zweit- oder Drittjobs effektiv verhindert), Ein-Euro-Jobs mit dem gleichen negativen Effekt, Leiharbeit (moderne Sklavenhaltung), kein ges. Mindestlohn (und deshalb wiederum mehr staatl.Transferleistungen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bla bla.

Genau deshalb funktioniert "Kommunismus" nicht und sind alle auf ihn gerichteten Experimente mit mal mehr, mal weniger (meistens mehr) Kollateralschaden gescheitert - man kann nicht humanistisch* motiviert geben und dafuer fordern, aber eben auch dann noch weiter geben, wenn der Forderung (zur Teilhabe am gebenden Gemeinwesen - das gaenzlich unhumanistisch keine Wahlmoeglichkeit hat, sondern eben zahlen muss) nicht nachgekommen wird. Alle schwurbeligen Begruendungen werden daran nichts aendern: weil wir kein Volk von gluecklichen Aktzeichnern sein koennen, dass sich selbst verwirklicht. Irgendwer muss die Kotze im Bahnhofsklo wegwischen, irgendwer muss morgens um drei den Schnee von der Autobahn schieben und irgendwer muss eben den Spielplatz sauber machen, auf dem das Kind des Vaters spielt, der das Geld erarbeitet, von dem der bezahlt wird, der den Spielplatz reinigt. Irgendwann muss man sich deshalb entscheiden: entweder die Forderung zur Teilhabe mit Zwang durchsetzen (Nordkorea) oder pleite (DDR).

Das es nicht (mehr) in dem Mass (qualifizierte und hochbezahlte) Arbeit gibt wie Menschen, mag stimmen (obwohl es durchaus Vakanzen gibt, fuer die sich aber keine Arbeitskraefte finden). Aber daraus nun zu folgern, man muesse die wenige vorhandene Arbeit nun auch noch moeglichst verteuern um so sukzessive weitere Arbeitslose zu produzieren, die in die Transfersicherungsnetze fallen, die von den dummerweise sukzessive weniger werdenden Steuer- und Abgabenzahlern finanziert werden, ist so offensichtlich abwegig, dass Du es vermutlich durchaus erkennst, aber eben nicht wahrhaben willst (ein Blick nach Griechenland koennte immerhin helfen). Genau so funktioniert linke Rhetorik aber - man hangelt sich von einer Maximalforderung zur naechsten. Nicht obwohl, sondern gerade weil sie unerfuellbar sind und man so auf absehbare Zeit einen Vorrat an Standardparolen hat ohne fuerchten zu muessen, ihnen je Taten folgen lassen zu muessen.

*Anmerkung: wie "humanistisch" kann es sein, etwas zu fordern, was gegen die Natur des Menschen ist?
 
Man kann statt mit Strafen auch mit locken arbeiten. Genau das dürfte mattinator meinen, wenn er schreibt
Vielmehr geht es darum, die Leistungen der Menschen gerecht entsprechend ihren Möglichkeiten zu honorieren.


Solange wir eine Gesellschaft haben, in der man verhungert, wenn die einzige Einkommensquelle tag-tägliches Spielplatzreinigen auch bei übelstem Wetter ist, solange werden die Leute a) auf Sozialleistungen angewiesen sein und b) einige Jobs nicht machen wollen. Würde es für Spielplatzmüllsammeln einen Lohn geben, der pro Aufwand, pro Entbehrung, etc. mit dem von Leuten vergleichbar ist, die den ganzen Tag in einem gemütlichen Büro ein paar Tasten drücken, dann hätte man auch keine Probleme, Leute für diesen Job zu finden.
Aber im Kapitalismus wird nicht nach Aufwand entlohnt, sondern es wird das minimal möglich gezahlt - in dem Fall definiert durch die Macht (Gegeneinander, nicht Miteinander), die der Arbeitnehmer ausüben kann. (In der Praxis definiert durch die Seltenheit seiner Qualifikation. Dass Qualifikationen ausreichend selten sind, stellt das System im Gegenzug auch gleich sicher, in dem es zum Erlangen einer Qualifikation eine Invesition vorraussetzt. Wer nichts hat, kann also auch nichts werden. Wer einmal ganz unten ist, der bleibt da.)
 
@ jepe:

:schief:
Dafür, dass du es wieder nicht verstanden hast, war dein "Blabla" aber recht vorschnell.
Bleiben wir einfach beim Arbeits"markt", vielleicht wird es dann...
Es gibt durchaus genug Arbeit. Die will durchaus erledigt werden und viel "Humankapital" würden das auch gern übernehmen. Allerdings wird die Arbeit nur entweder gar nicht erst angeboten und dafür lieber falsch verteilt (s. nächster Abschnitt), oder aber zu falschen Konditionen (im Vorpost benannt) angeboten. Die zu diesen falschen Konditionen angebotene Arbeit wird jedoch zu dem Preis (Lohn) nicht nachgefragt. Wie das mit dem Angebot und der Nachfrage funktioniert, muss ich dir ja wohl aber nicht erklären...

Da sich also (berechtigt) niemand mehr findet, der für Hungerlöhne, oder unter sklavischen Bedingungen arbeitet, erwartet man heutzutage, dass die verbliebenen Arbeitnehmer die weiterhin anfallende Arbeit ihrer aufgrund von Personaleinsparungen zur Gewinnmaximierung weggefallenen Kollegen mit erledigen, indem sie bis zum Umfallen Überstunden schieben, Wochenenden ohne Lohnausgleich schrubben, auf Urlaubstage verzichten, sich bei Krankheit nicht zum Arzt trauen und dafür mit im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten immer weniger Lohn nach hause gehen.

Das funktioniert aber auch nicht auf ewig --- sehr gut erkennbar an den deutlich vermehrt auftretenden psychologischen Ausfallerscheinungen...
Gegenzusteuern wäre in dem Zusammenhang mit den im Vorpost benannten Maßnahmen möglich. Was das wieder mit DDR und Nordkorea zu tun hat, bleibt das Geheimnis deiner persönlichen Fantasie, denn sowohl das eine als auch das andere Beispiel geht in deiner Darstellung komplett an der Realität vorbei.

Ja, und das mit dem Humanismus ist schon eine fatale Sache, da hast du irgendwie Recht. Es wäre natürlich nur zu schön, wenn wir alle ohne die tagtäglichen Zwänge unseren Trieben vollkommen haltlos nachgehen könnten. Ja, es wäre vermutlich das reinste Paradies auf Erden. Wieder ein Punkt, wo du scheinbar den Bezug zur Realität verloren hast, denn ich habe nicht vor, dir die Sch... die du auf dem Hof einfach hast fallen lassen, hinterherzuräumen. Wahrscheinlich würde ich dir eher, vom Gestank belästigt, mit der Keule die Platte massieren...
:wow: :devil:
 
Die Kirche als der Heilsbringer? In ihrerer Abkehr vom ursprünglichen christlich-sozialen Glauben innerhalb der frühchristlichen Kommunen wohl eher das Gegenteil.
Interessant was du in meinen Text alles reininterpretierst. Was auch immer du dir da zu Gemuete gezogen hast, ich nehm auch ne Spritze voll.

Warum sollte dein Ansinnen für mich etwas Gutes darstellen, was mir zum Seelenfrieden gereicht. Du weißt nix über meine Seele ...

Weil mein Ansinnen jedem Menschen zum Seelenfrieden gereicht. Im Vergleich mit mir war Jesus selbst der Antichrist und ein egomanischer Arsch erster Guete. Es heisst auch nicht umsonst:

"An A3000 Wesen,
kann mein Seelenheil genesen."

Ich plappere wirr? Hier gehts um Kommunismus, da ist wirres Plappern doch normal. ;)
 
Interessant was du in meinen Text alles reininterpretierst. ....
Ich interpretiere nix rein. Ich assoziiere. Deine Aussage steht noch immer da: Kommunisten=Rotfaschisten.
Meine Aussage dazu: Frühchristliche Kommunen mit sozialem Leitbild sind via Definition ebenso dem Kommunismus zugehörig. Ergo dein Statement: Christen=Rotfaschisten

Ich plappere wirr? Hier gehts um Kommunismus, da ist wirres Plappern doch normal.
Die Forenregeln kennste aber auch? Wer bloß wirr plappern will, muss evtl. Konsequenzen erwarten. Also überlegs dir noch mal.
;)
 
Ich interpretiere nix rein. Ich assoziiere. Deine Aussage steht noch immer da: Kommunisten=Rotfaschisten.
Meine Aussage dazu: Frühchristliche Kommunen mit sozialem Leitbild sind via Definition ebenso dem Kommunismus zugehörig. Ergo dein Statement: Christen=Rotfaschisten
Kommunisten brauchen Nahrung - Nazis brauchen Nahrung. Kommunist=Nazi?

Die Forenregeln kennste aber auch? Wer bloß wirr plappern will, muss evtl. Konsequenzen erwarten. Also überlegs dir noch mal.
Na ja, wenns danach ginge, wäre zumindest dieser Thread hier von einer erstaunlichen Leere, die selbst ein Vakuum vor Neid erblassen ließe. ;)
 
Ja, der Kommunismus ist schon was tolles, weil man damit nicht nur biologisch (wie es zur Zeit praktiziert wird), sondern auch gleich wirtschaftlich die Evolution ausschalten kann.

Meine restlichen Aussagen spare ich mir dieses mal.
Muß mir ja nicht auch noch in mein zweites Knie schießen. :D

@Shi
Sorry, wenn ich das so sage, aber in deinen Aussagen lese ich nur Neid (ich will dich damit nicht beleidigen).
Vielleicht ist das auch das Problem bei der ganzen Sache, weil manche einfach nicht einsehen wollen, dass man Leistung bringen muß, wenn man etwas haben will.
 
Ja, der Kommunismus ist schon was tolles, weil man damit nicht nur biologisch (wie es zur Zeit praktiziert wird), sondern auch gleich wirtschaftlich die Evolution ausschalten kann.

Habe ich da etwas verpasst, wo wird denn jetzt der Kommunismus schon praktiziert ?:D
Andererseits willst Du doch wohl das, was die freie (soziale ?) Marktwirtschaft praktiziert, nicht wirklich als Evolution bezeichnen ?:schief:
 
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