Glühbirne
Komplett-PC-Aufrüster(in)
Würde ich so nicht sagen. Ich spreche jetzt mal für den Physik und Erdkunde LK. AKW´s haben wir, von der groben Funktionsweise her, schon in Klassen 9-10 besprochen. Elektromagnetische Wellen und Schwingungen sind in der 11ten ein ca. 24-stündiges Thema. Verbrennungsmotoren kamen afaik zwischendurch auch mal dran. Wobei die Funktion eines Verbrennungsmotors meiner Meinung nach schon fast zum Allgemeinwissen gehört, das jeder wenigstens in Grundzügen besitzen sollte.Bezüglich Wissen:
Gleichgeblieben ist es imho nicht, es wurden schon Änderungen vorgenommen. Aber in erster Linie eben in Form einer Verteilung. Früher hat man basale Mechanik intensiver gemacht, heute muss auch mal mehr Atomtheorie drankommen. Aber wie ein AKW und ne Mikrowelle funktionieren, versteht der durchschnitts-Abiturient deswegen immer noch nicht - wie ein Verbrennungsmotor funktioniert aber auch nicht mehr. Die Sozial/Gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und Erdkunde wurden auch von ihrer Konzentration auf alte Blockgrenzen gelöst. Aber das heißt nicht, dass die Absolventen wissen, wofür die großen EU-Grämien da sind. Da gilt z.T. immer noch das Prinzip "steht doch da" oder "hat XY gesagt". Dabei stimmt schon das nicht, wenn mans genau nimmt und weder Buchautor noch XY sind in der jeweiligen Sache vertrauenswürdig.
Von Dingen wie logischem Denken und Textverständniss will man gar nicht erst anfangen. Ich kann zwar nicht beurteilen, wie sich da das Niveau der Schulabgänger entwickelt hat, aber es ist imho ziemlich offensichtlich (Populisten, Wahlergebnisse,...) das akute Mangel bestehen bzw. das Niveau nicht ausreicht, um mit unserer heutigen Medienlandschaft angemessen kritisch umzugehen.
So ähnlich sehe ich das auch mit den angesprochenen EU-Grämien. Da finde ich es wichtiger, dass man im Erdkundeunterricht eher über wirtschaftliche Abläufe/Prozesse diskutiert und sich so Wissen aneignet, das man sich selber nur "schwer" aneignen könnte (auf der naturwissenschaftlichen Seite dann so was wie elektromagnetische Induktion).
Bei solchen Sachen wie EU-Grämien sollte man schon Eigeninitiative zeigen und sich selber informieren.
Die älteren Generationen, die so etwas natürlich nicht in der Schule hatten, wissen dort größtenteils ja auch Bescheid.
Das Problem ist halt nur dabei, dass das längst nicht alle so sehen. Ich kenne genug Leute, die sich ausschließlich mit ihrem Schul-Wissen durch die Welt mogeln und damit völlig zufrieden sind.

Hm, ist bei mir genau anders herum. Das die Inhalte seit der 8. Klasse einfacher werden würde ich so sicher nicht unterschreiben.Ich meine damit das sich die Schüler immer weniger um die Schule kümmern bzw. um ihre Zukunft. Sie sind einfach Faul geworden. Ich persönlich habe es auch gemerkt. Es wurde ab der 8 Klasse immer einfacher. So war es schon normal wirklich nichts zu tun sprich Hausaufgaben kurz in der Schule von jemanden abgeschrieben oder Vokabeln gar nicht erst gelernt. Ich habe die HA's zwar immer gemacht und Vokabeln musste ich nicht lernen weil diese mir einfach fielen aber bei den anderen Schülern war es schon Standard so.

Daher kann ich wahrscheinlich auch den Rest nicht ganz nachvollziehen. Die Motivation wird jedenfalls für mich (und auch die meisten anderen) gegen Ende immer größer. Jetzt wo das "Ende" schon in greifbare Nähe rückt, der Druck durch den Doppeljahrgang und die allgemeine Lage aber größer wird, steigt auch die Motivation seit Anfang der Oberstufe schon ziemlich an.
, aber das geht überall und besser ist es imho, wenn man es von vorneherein vermeidet.
). Den Rest kann man allerdings nur schwer mit konventionellen Schulen vergleichen, da dass "Unterrichts"konzept doch massiv abweicht.
Viele Fragen mich was es ist nur weil ich auf eine Informatiker Schule gehe. Es reicht sich ein 15 minütiges Video anzuschauen um zu verstehen was Sache ist aber nein lass mal die anderen machen. In FB z.B. ist jeder gegen ACTA aber wenn man mal fragt was es ist kommt nur "Internetspionage". Ende. Mehr können die Leute dazu nicht sagen..gif)
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