Das Tamron, was ich auch selbst nutze, ist zwar lichtstärker. Als offenblendentauglich würde ich es allerdings nicht bezeichnen wollen, da es zu den Rändern hin ist bei Offenblende brennweitenübergreifend ein ziemlicher Weichzeichner ist. Einmal abblenden verbessert die Situation merklich. Richtig gut wird das Tamron aber erst bei f/5.6. Wenn Sigma nicht so ein gravierendes Problem mit der Serienstreuung hätte, dann hätte ich mich seinerzeit auch für das optisch bessere 17-50 2.8 EX OS HSM entschieden. Aber die Gefahr, dass man hier eine Linse mit Fehljustierung / daneben liegenden AF bekommen würde, war mir zum Kaufzeitpunkt des Tamrons einfach zu hoch. Zudem war das Sigma damals auch deutlich teurer. Bei ~350€ mittlerweile bin ich aber wieder am überlegen. Jemand, der von einem 18-55er IS (I/II) oder dem neuen IS STM auf das Tamron umsteigt, könnte, was die Bildschärfe angeht, enttäuscht sein. Hier sind die bildstabilisierten Kitlinsen brennweiten- und blendenübergreifend schon verdammt gut, nicht vergleichbar mit den 18-55er ohne Stabi. Die sind ziemlicher Crap. Und da die 100D sowohl mit dem 18-55er IS STM als auch mit dem 18-55er ohne Stabi angeboten wird, würde mich schon mal interessieren, welche von beiden Kitlinsen der TO besitzt...