Mirrorless Kamera für's Streaming

wiffl

PC-Selbstbauer(in)
Moin,

ich selber habe mich nie mit Streaming wirklich beschäftigt und bin gerade damit beauftragt ein komplett neues Setup für bis zu 2500€ zusammen zu kratzen für ein Projekt innerhalb meiner Universität. Ich kenne mich grob mit Kameras aus, bin aber nicht im Bilde was da die letzten 5-8j auf dem Markt passiert ist.

Hauptsächlich soll eine große Fläche abgefilmt werden, allerdings wäre es sehr praktisch wenn man auch im Portrait vernünftige Bilder kriegen könnte. Aufgrund der großen Fläche, hatte ich jetzt Webcams bis 300€ erstmal ausgeschlossen und wollte direkt bei den Mirrorless Kameras schauen.

Sind da Sony, Canon und Lumix immer noch the way to go? Ich hatte auf jeden Fall gedacht dass man einen Body kauft auf dem wir unsere Objektive auch aufsetzen können. Haben Zugriff auf Canon und Sony Objektive ohne Ende. Mein letzter Stand war dass einige Spiegelreflex und auch Mirrorless-Kameras extrem heiß werden wenn man sie als "Webcam" nutzt - vielleicht kennt hier jemand bewehrte Modelle die das aushalten? Im Netz finde ich leider nur gesponserte Listen die halt.. nur Werbung sind.

Und insgesamt glaube ich wäre eine Festbrennweite mit Autofokus das beste, oder? Wäre wichtig dass das Setup bei Nahaufnahmen nicht durchgängig scharf stellt oder zoomt.

Da wir den Sound direkt abgreifen muss ich mir über ein Mikro oder den Sound der Kamera keine Gedanken machen :)
Ich wollte bei Streamern mit guter Qualität in den Bios gucken welches Setup die nutzen, aber es scheint als würde das niemand mehr da rein schreiben? Vor ein paar Jahren stand das bei jedem :/
 
Ich selbst nutze meine Vollformat Lumix S5 zusammen mit nem Elgato "Cam-Link".
Funktioniert eigentlich ohne probleme.

Einzig der USB kommt mit Laden nicht ganz hinterher, das heisst ich muss nach 3-4h den Akku wechseln.

Und ja sie wird zwar Warm
Aber Überhitzung war nie das problem.

Mit anderen cams habe ich keine Erfahrung, da ich von anfang an meine Lumix nahm, die ich sonst zum Filmen und Fotografieren nutze.
 
@wiffl
sorry, wieso auch immer ich deinen Beitrag jetzt erst sehe.
Generell unterscheidet man die Hitzeentwicklung bei Systemkameras im Videomodus dadurch, dass sie bei internen Aufnahmen (auf die Speicherkarte) ordentlich Wärme entwickeln, sendet man aber die Aufnahme über HDMI an ein externes Gerät (z.B. mit Capture Karte am PC), dann hält sich die Wärmeentwicklung im humanen Bereich.
Dann kommt es drauf an, wie man die Kamera mit Strom versorgt, bei meiner Fuji X-H1 versorge ich sie über den dazu passenden Batteriegriff und streame dann damit. Andere Kameras brauchen eine Dummy-Batterie, die man dann ans Netz anschließen kann oder aber haben einen eigenständigen Stromanschluss (da sollte man sich zuvor gut informieren). Über Akkus alleine würde ich nicht streamen, da zu limitierte Laufzeit.
Bekannte deutsche Streamer wie Milschbaum z.B. nutzen eine uralte Sony A5100, was scheinbar auch gut funktioniert. Aufpassen sollte man, dass die Kamera Clean HDMI Output unterstützt, ansonsten hat man die ganzen Einstellungs-Informationen mit auf dem Stream und man muss z.B. in OBS dann rein croppen, bis die Informationen nicht mehr vorhanden sind.

Was wären jetzt für Equipment passend:

Und Anleitungen dazu findest du ja genug über Youtube.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwende meine Canon 90D (ist aber eine Spiegelreflex, keine Mirrorless) fürs Streaming, via Elgato CamLink. Objektiv je nach Anwendung, daheim im Studio mit Greenscreen derzeit das EF-S 17-55mm f2.8 IS USM (auf 17mm). Versorgt wird sie über einen Akku-Dummy.

Hatte noch nie Hitzeprobleme.
 
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