News Entwickler kritisiert Valves Steam-Politik: "Die 30-Prozent-Steuer ist ein Relikt"

Alle paar Monate wieder jemand der diese BS-Diskussion lostritt.
Was ist in den 30% enthalten: Vertrieb, Werbung, Kundenservice, Rechtliches, Marktexposition, DRM und andere Softwaretools. In anderen Branchen schleckst du dir da die Finger bei "nur" 30% ab. Gebt euch mal die Dropshipping-Gebühren bei Amazon zum Vergleich.

Könnte Valve weniger nehmen? Natürlich, aber warum sollten sie?
Anders als bei Handys und Konsolen hast du auf dem PC Alternativen und "freie Marktwirtschaft". Man verlangt keine Exklusivität und kann es sich grundsätzlich aufgrund der Verbreitung und Features leisten, mehr als die Konkurrenz zu verlangen.
Microsoft hat ein deutlich stärkeres Monopol und Windows fiel in den letzten 10 Jahren von 90 auf 70% Marktanteil wegen dem ganzen Mist, den sie abziehen.

Es steht jedem Entwickler frei auf Steam zu verzichten und exklusiv auf günstigeren Plattformen zu verkaufen, wird nur kaum einer machen. Bei entsprechendem Erfolg sind es auch nur mehr 25/20% auf Steam.
GoG nahm auch ewig 30% bis Valve diese Anpassung gemacht hat. Weiß irgendwer, wie das jetzt aussieht? Kann nichts dazu finden.
Früher (zu Hard-Copy-Zeiten) waren es mWn sogar um die 50% und da hatte man noch zusätzliche Kosten durch die Diskproduktion, etc. Da hätten die meisten Indie-Entwickler nie etwas veröffentlichen können. Die Indie-Szene kam ja erst dank Steam Greenlight wirklich auf.

Was auch immer gerne übersehen wird: Anders als bei anderen Plattformen kann ein Entwickler unbegrenzt viele Steam-Keys generieren und selbst verkaufen, solange er Steam nicht preislich unterbietet. Das sind dann 0% Anteil.
GoG mal davon ausgenommen. Die "Patchen" die alten Spiele ja, damit sie auf aktuellen Systemen laufen. Dann auch noch ohne DRM.
Dafür scheinen sie aber 50% zu nehmen (was mMn auch OK ist angesichts der erbrachten Leistung)
Weil das ja auch so gut funktioniert siehe Epic, wo gefühlt 9 von 10 PC Games Hardware Nutzern sich weigern, aus Prinzip, dort etwas zu kaufen. Steam hat ein quasi Monopol und genau das ist das Missliche daran, wenn man solche Gebühren verlangt, da man leider keine reelle Alternative hat.
Man kann immer Steam-Keys auf der eigenen Website verkaufen und zahlt 0% an Valve oder via Humblebundle und zahlt seine % halt dort.
Wer das Spiel unbedingt wollte und dem Entwickler unter die Arme greifen will wird direkt kaufen. Wer auf Steam kauft hatte das Spiel vielleicht überhaupt nicht auf dem Schirm und dann sind das halt 70% statt 0% Einnahmen.

Epic ist im Vergleich zu Valve schlicht nicht kundenorientiert. Gekaufte Exklusivtitel, geblockte Reviews, keine Foren, kein Mod-Workshop, kein Linux-Support,...
Wieso sollte ich etwas auf einer objektiv für mich deutlich schlechteren Plattform kaufen? Selbst wenn der Indie Titel auf Steam 35€ kostet und auf Epic nur 30€ kauf ich trotzdem auf Steam weil ich davon eben Mehrwert habe. So wie ich auch gerne mehr für hochwertigere Zutaten oder ein gutes Lokal ausgebe, dass mehr kann als TK-Ware in die Friteuse werfen.
Wegen Linux-Support meide ich seit Jahren auch GoG. Auf jahrelanges Versprechen um dann zurückzurudern bin ich allergisch. Einzige Ausnahme sind EA-Titel wie Saboteur wo ich bei Steam mit EA Origin/Play zwangsbeglückt werde.
Die Lösung ist stink einfach: die Gebühren auf den Preis draufschlagen.

Dann kostet die Ultimate Version von Far Cry eben 100€ im Ubishop, 112€ bei EPIC und 130€ bei Steam. Wer den Steamservice haben will, der soll halt eben zahlen.
Ist (zumindest soweit es Valve betrifft) möglich. (@WorseThanMini0n) Die schreiben nur den Mindestpreis bei Steam-Keys (also Direktverkauf, Humble-Bundle et al.) vor. Wenn du auf Epic, GoG und Co. billiger verkaufen willst hält dich niemand bei Valve davon ab.
 
Genau, der nennt sich quasi Monopol.
Alleine MS macht im Jahr den zwanzigfachen Umsatz von Steam. Steam ist in seiner Nische (klassisches PC-Gaming) ziemlich alternativlos. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die übrige börsennotierte Gamingindustrie das Segment über kurz oder lang gerne loswerden würde. Ist nur mein persönlicher Eindruck. Aber von daher wundert es mich nicht, wenn Valve in unserem Segment derart dominant ist. Auf welcher Plattform kann ich am PC spielen und trotzdem den Komfort einer Konsole genießen?
 
Das ist doch schon wieder eine raffinierte Werbung für Valorant. Ne quatsch nur Spaß. Steam ist sein Geld immer wert gewesen, meiner Erfahrung nach. Es gibt doch nichts ätzenderes als verschiedene Launcher nutzen zu müssen und ein Steam Account ist ja schon sowas wie eine Anlage die mit jedem weiteren Spiel im Wert steigt. Ich fürchte, dass das eh hauptsächlich KIs entscheiden??! Also ich hab lange schon nicht mehr das Gefühl, dass da irgendwelche Menschen ansprechbar sind.
 
Selbst wenn Valve weniger verlangt hätte das wohl keinen Einfluss auf die Preise die wir zahlen. Soll doch jeder Publisher oder Entwickler ihre Games selber verkaufen und als ISO mit Aktivierungscode zum Download anbieten. Sollte ein Code dann offensichtlich oft aktiviert werden wird der halt gesperrt und fertig. Dafür kein DRM Gedöns.
 
Auch für Indie-Entwickler kann so eine Staffelung des Release interessant werden, bei der man Steam erst später bedient, nachdem man die ersten Hürden genommen hat.


dafür ist auf Epic aber sehr wenig los. Wenn es doch so lukrativ sein soll.
 
Weil das ja auch so gut funktioniert siehe Epic, wo gefühlt 9 von 10 PC Games Hardware Nutzern sich weigern, aus Prinzip, dort etwas zu kaufen.
Wenn es keinen Vorteil hat, kann man das natürlich auch "Prinzip" nennen.

Warum sollte man das denn tun?
Preislich hat der fast schon legendäre Store dem Kunden durch die geringeren Gebühren AFAIK ja nix gebracht.
 
Weil das ja auch so gut funktioniert siehe Epic, wo gefühlt 9 von 10 PC Games Hardware Nutzern sich weigern, aus Prinzip, dort etwas zu kaufen. Steam hat ein quasi Monopol und genau das ist das Missliche daran, wenn man solche Gebühren verlangt, da man leider keine reelle Alternative hat.
Das Argument wirkt ziemlich hilflos. Natürlich sind so viele dagegen. Was bringt der EGS denn dem Kunden? Nichts.
Selbst der versprochene geringere Preis ist, wenn überhaupt vorhanden, so nah am Steam Preis, dass es den mangelnden Service halt einfach nicht ausgleicht. Es ist ebenso, wie ich und auch andere immer wieder gesagt haben.
Es bringt nichts, nur die Entwickler zu unterstützen und zu entlasten, wenn du nur einen kleinen Kundenstamm hast.
Die Strategie von Epic geht halt nicht auf.
Epic hätte doch zu einer reellen Alternative werden können. Das will EPIC aber scheinbar nicht, weil sie dann zugeben müssten, dass man den Laden nicht mehr mit 12% finanzieren könnte. Features kosten halt Geld.


Dann kostet die Ultimate Version von Far Cry eben 100€ im Ubishop, 112€ bei EPIC und 130€ bei Steam. Wer den Steamservice haben will, der soll halt eben zahlen.
Ich würde sagen, dass es genau umgekehrt sein muss. Wer sein Spiel auf feature armen Plattformen veröffentlichen will, muss das für den Kunden dort über den Preis attraktiver machen. Der Preis auf Steam war schon immer inklusive der 30%. Warum sollten sie auf Steam jetzt teurer gemacht werden, nur weil eine einzige Person (Sweeney) plötzlich meint es wäre zu viel?
 
Diese blinde pro Steam Einstellung der meisten User hier ist immer wieder überwältigend, das fand ich schon damals sehr grenzwertig wie kritiklos der Half-Life und Counter-Strike Zwang hingenommen wurde und den heute in der Kritik stehenden Mechanismen wie online-zwänge und drm Tür und Tor damit geöffnet wurde. Da können sich alle Befürworter hier mal schön an die eigene Nase fassen!

MfG
 
Diese blinde pro Steam Einstellung
Das hat nichts mit blind zu tun. Die Gründe pro Steam sind mehr als nachvollziehbar. Niemand behauptet, dass Steam perfekt wäre, es bietet dem Kunden einfach am meisten.

Selbst als ich noch wirklich ein AMD Fanboy war, der vieles schöngeredet hat, hatte ich lange Zeit Intel und Nvidia im Rechner, weil ich einsehen musste, dass AMD einfach nicht konkurrenzfähig war. Und das ist der EGS eben auch nicht.
 
Dann kostet die Ultimate Version von Far Cry eben 100€ im Ubishop, 112€ bei EPIC und 130€ bei Steam. Wer den Steamservice haben will, der soll halt eben zahlen.
Ist der Steam-Service dem Publisher nichts wert?
Kundenstamm/"Werbung"/Reichweite, Download-/Updateinfrastruktur?

Wenn die Preisdifferenz groß genug ist, könnte sich das ändern, ja.
Und doch, um bei dem einen Spiel alle Jubeljahre einen Fünfer zu sparen, installiere ich keine zweite Vertriebsplattform.

WoT ist seit die mit diesem beknacktem WG game center ankamen bei mir auch verschwunden.

[edit:]
Im Gegensatz zu @DaStash, der sonst ja immer schrieb, dass das nicht weh tut, sehe ich keinen Vorteil in einer Vertriebsplattform-Sammlung, die alle paar Tage aktualisiert werden muss, teuren SSD-Platz belegt und nichts besser macht als eine alleine.

und den heute in der Kritik stehenden Mechanismen wie online-zwänge
Was kommt danach, braucht der benötge Rechner Strom? :rollen:
Es gibt halt "Probleme", die in der echten Welt keine eher selten welche sind.
Da können sich alle Befürworter hier mal schön an die eigene Nase fassen!
*gähn*

Es mögen sich alle melden, die das endlsoe CD/DVD wechseln vermissen.
Mein letzter herkömmlicher Kauf, mit Box, war BF4(?) und selbst da hätte mir der key gereicht. Und das screibe ich, der bis vor 2-3 Jahren durchschnittlich 1,6 mbit hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie kritiklos der Half-Life und Counter-Strike Zwang hingenommen wurde
Soll heißen: Wer Steam benutzte wurde gezwungen Half-Life(²) und Counterstrike(: Source) zu zocken? :ugly:

@topic:
Steam ist meiner Ansicht nach auch der beste "launcher" bzw. die beste Plattform.
Während GoG, EA, Ubisoft und Andere inzwischen mit neuen (beta-)Versionen ihrer launcher versuchen irgendwas besser zu machen, wird es aber einfach nur anders, niemals besser.
Die neuste Ubi-Software ist bspw. wirklich ein Graus und bietet mMn. weniger Funktionsumfang und weniger leichte Bedienbarkeit als die Alte :stupid:

Bei Steam gibt es seit Jahren eine behutsame Entwicklung, die meistens nie eine riesige Veränderung erzwingt, sondern das Bestehende möglichst verbessert und erweitert.

Diese blinde pro Steam Einstellung der meisten User
Ich kann dagegen nicht den, oft blinden, Hass Steam gegenüber von vielen usern verstehen :ka:

PS: 30% strebt eigentlich jeder Händler an =)
 
Zuletzt bearbeitet:
*gähn*

Es mögen sich alle melden, die das endlsoe CD/DVD wechseln vermissen.
Kann ich nur zustimmen. Ist halt ein nachvollziehbarer Fortschritt von Technologie den Steam und Alternativen hingelegt haben. Klar gefällt mir auch nicht alles an dem gesamten System aber die Alternative wäre meine 400+ Steam Games als Boxed Variante irgendwo lagern zu müssen...geschweige denn das ganze Management. "Mal eben" ein Spiel aus längst vergangenen Tagen rauskramen und installieren wird zu einer nervigen Arbeit auf die keiner Lust hat es sei denn es erfindet jemand ein "Google" für meinen CD/DVD Schrank. Lächerliche Argumente wie diese kann man ignorieren sofern keine halbwegs brauchbare Alternative vorgeschlagen wird. DRM Free Alternativen wie GoG sind auch kein wirklich brauchbares System in Realität. Ich zweifel stark an, dass die meißten Kunden von GoG ihre Spiele Installer downloaden und archivieren. Das einzige was man dadurch sparen würde ist Platz für Schränke in der Wohnung/im Haus etc aber dafür blecht man für Hardware in Form von Speicherplatz für Technologien die genauso wie CD/DVD auch irgendwann ausdienen und dementsprechend ausgetauscht werden müssen. NVME Speicher erreicht stets neue Höhen und wer weiß wie lange Sata SSDs noch dienlich sein werden. Alles hat so seine vor und Nachteile und dennoch fühlen sich die meißten Kunden mit der Steamlösung am wohlsten. 400+ Gameinstaller archivieren und dann auch noch Speicherplatz für die installierten Spiele haben, will ich mir nicht leisten wollen. Kostet mich Hardware, kostet mich Strom und bildet im schlimmsten Fall eine weitere Quelle die ausfallen kann und ersetzt werden muss und dann beginnt der Download Spaß der ganzen Installer erneut es sei denn ich investiere in eine vergleichsweise teurere redundante Lösung von vorn herein die jedoch auch vom Problem des möglichen Defekts behaftet ist. Unterm Strich bleibt Steam seltsamerweise für mich als Kunden immer noch am attraktivsten und somit für Entwickler auch wenn sie mein Geld haben wollen.
 
*gähn*

Es mögen sich alle melden, die das endlsoe CD/DVD wechseln vermissen.
Ok, wenn es so überlegen ist, warum denn der Zwang? ^^

Steam hat es sich zur Aufgabe gemacht den Retailmarkt auszutrocknen, was sie in den USA auch geschafft haben. Haben viele hier offensichtlich vergessen, weil man sich die teure Alternativlosigkeit lieber schön redet und den Konsufronönt statt durch Konsumverzicht Grenzen zu ziehen. Siehe CoD MW2 dedicated Server Boykott... Sind halt doch alles nur Konsumzombies... ^^

MfG
 
Den Retailmarkt trocknen auch alle Anderen aus, und das weltweit :schief:

Du kannst natürlich versuchen die Uhr 20 Jahre zurück zu drehen...
Es geht nicht darum das Kind aus dem Brunnen zu holen was bereits reingefallen ist sondern darauf hinzuweisen, dass Steam nicht der Messias ist sondern die Ursache für viele Kritikpunkte die auch heute noch Bestand haben, siehe DRM, siehe online Zwang etc.. :schief:

Wenn man also sagt steam ist so groß geworden, weil es so viele Vorteile bringt, dann lässt man in dieser Argumentation einfach mal die Fakten außen vor, dass das eben nicht so war, sondern steam hat an entscheidenden Stellen die Daumenschrauben so eng angezogen, dass man oftmals gar keine andere Wahl hatte als auf die teils starken Restriktionen einzugehen, wenn man etwas Bestimmtes konsumieren wollte. Entsprechende Beispiele hatte ich bereits genannt. Daher ist das hier kein wohlfühl Monopol sondern durchaus ein Monopol was durch Zwänge entstanden ist und um das man nun kaum noch herum kommt und genau das wurde von dem Entwickler zurecht kritisiert.

Und wenn dann hier User kommen und behaupten, Entwickler können ja selber sollche Plattform entwickeln bzw das Spiel auf anderen vertreiben, dann stimmt das eben nicht, denn die anderen Plattformen werden ja gemieden wie der Teufel das Weihwasser und so ist es eben nicht möglich an Steam vorbeizukommen als Entwickler, wenn man vor hat finanziell erfolgreich zu sein. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

MfG
 
viele Kritikpunkte die auch heute noch Bestand haben
Und über die sich auch nur hier, in unserer kleinen, heimeligen Blase noch zum Teil aufgeregt wird.
Ja, Valve hat damals tatsächlich ihre Plattform den Leuten "aufgezwungen", mit sage und schreibe 2(!) hauseigenen Spielen.
Alle anderen tausenden Spiele konnte man (nein musste man) damals noch ganz normal im Handel kaufen, weil diese nur in den Regalen standen und nicht bei Steam erhältlich waren.

Erst 1 Jahr später wurden auch ganz wenige games von Dritten auf Steam angeboten.
Noch einmal 3 Jahre später kam dann erst steamworks, was Entwicklern und publishern einige Vorteile bot, und Valve natürlich einen ordentlichen boost beschert hat.

Und könnte es evtl. auch sein, dass schon damals doch eine große Mehrheit der Käufer den service, den Steam geboten hat, als vorteilhaft erachtet hat und es schlicht einfach "Angebot und Nachfrage" war, welches den Erfolg von Steam ermöglicht hat?
Irgendwie meint man manchmal, dass die Historie hier völlig verzerrt dargestellt wird.
Steam kam, sagte: "Nur noch über meine Leiche" und siegte?
Ganz sicher nicht.
Dieser Prozess hat sich über etliche Jahre hingezogen.
Währendessen wurden natürlich Maßnahmen ergriffen um seine Spiele vor "raubkopiererei" zu schützen, und das hätten die publisher auch unabhängig von Steam weiter verfolgt. Womöglich mit noch schlimmeren Konsequenzen, als heutzutage, wo quasi alles nur ein bequemer Abwasch ist, anstatt, dass jeder Entwickler sein eigenes "DRM-Süppchen" kocht.

PS: HL² hab ich mir erst ein paar Jahre später gekauft und auch vorher gab es schon "DRM-Maßnahmen":
"Bitte legen sie die Original-CD ein"

Wie kannst du es wagen? ^^

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Zuletzt bearbeitet:
Das ist nicht richtig, auch im Handel wurden sehr viele Spiele verkauft wo im Kleingedruckten steam als Pflicht kommuniziert wurde, defacto ist man auch mit retail irgendwann nicht mehr an Steam vorbeigekommen, weswegen ich ja auch auf diese DRM Maßnahmen hingewiesen hatte.

Und noch einmal, es geht mir hier gar nicht darum das Kind was bereits in dem Brunnen gefallen ist wieder herauszuholen aber wenn hier argumentiert wird, dass Steam dieses Monopol ergebnisorientiert, moralisch und inhaltlich souverän erarbeitet hat, so muss ich da mit ganz groß erhobenen Zeigefinger auf die Historie hinweisen, die viele, sicherlich ihres Alters wegen, nicht kennen oder aber oftmals ausblenden. Daher ist die Kritik des Entwicklers absolut und zu 100% gerechtfertigt.

Steam ist nicht der Messias sondern die Ursache vieler aktueller Probleme und ein quasi Monopol was de facto verhindert dass man alternative Plattformen finanziell erfolgreich nutzen kann.

MfG
 
Ist es doof, dass Steam fast schon ein Quasi-Monopol ist? Ja.

Will ich die Steam-Features trotzdem nicht missen? Auch ja. Steam bietet einfach so viel QoL, die es bei anderen Launchern nicht gibt. Allein schon Steam's Controller ist für mich eine essentielle Funktion, die ich bei anderen Launchern mitunter schmerzlich vermisse.
 
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