Wer die 30% kritisiert müsste Nvidia eigentlich ans Kreuz nageln.
Die haben 75% Roh- bzw. 60% Gewinnmarge
Diese blinde pro Steam Einstellung der meisten User hier ist immer wieder überwältigend,
Ist die Einstellung wirklich blnd, sofern sie mit Argumenten hinterlegt ist? Wirklich blind scheinst nur du zu argumentieren.
Bitte nenne Dinge, wo andere Plattformen gegenüber Steam dem Kunden einen merkbaren Vorteil bieten.
Abseits von der DRM-Freiheit von GoG fällt mir nämlich nichts ein.
das fand ich schon damals sehr grenzwertig wie kritiklos der Half-Life und Counter-Strike Zwang hingenommen wurde und den heute in der Kritik stehenden Mechanismen wie online-zwänge und drm Tür und Tor damit geöffnet wurde. Da können sich alle Befürworter hier mal schön an die eigene Nase fassen!
Hatte damals auch meine Bedenken. Glücklicherweise verhält sich Valve als Privatunternehmen relativ atypisch vom Rest der Branche und hat diese Bedenken bisher nie bestätigt. Anstelle von Gewinnmaximierung, Lockins, Datamining, etc. war man bisher immer darauf aus, den Kunden mit Mehrwert zu binden. Bei Streamingservices sieht man gut, wie schlimm es hätte werden können. Ob das zu Lasten der Entwickler geht kann ich nicht beurteilen, aber angesichts der viel größeren Anzahl an Indie-Entwicklern und Games, gerade auf Steam, als auch der Rückkehr von Größen wie EA und Ubisoft würde ich sagen es ist auch hier zu beiderseitigem Vorteil.
Wenn man an die Anfänge denkt:
Die Kopierschutzalternativen zu Steam waren idR extrem invasiv oder telefonierten gleichermaßen nachhause und waren in der Anzahl der Aktivierungen beschränkt(StarForce, SecuROM,...). Vom lästigen "Disk im Laufwerk" ganz zu schweigen. Ich hab in der Vergangenheit bei legal erworbenen Spielen/DLCs Cracks verwenden müssen, weil ich das Aktivierungslimit erreicht habe, bzw. weil ich nicht permanent CD wechseln wollte.

Sicher bin ich auch nicht der einzige, der schon einmal mit kaputten/zerkratzten Disks zu kämpfen hatte. Und die Organisation bzw. Speicherbedarf spricht
@AKrandom ja an.
Alles Dinge, über die man sich in Steam keine Gedanken machen muss (bis Gaben das Zepter abgibt)
Bei Spielen wie CounterStrike hattest du eben auch den Mehrwert durch Serverbrowser, dedicated server tools, etc.
Steam hat es sich zur Aufgabe gemacht den Retailmarkt auszutrocknen, was sie in den USA auch geschafft haben.
Achso? Hast du dazu ein direktes Zitat oder ist das bloß deine persönliche Interpretation/Einbildung?
Glaubst du allen Ernstes, dass der Markt sich nur so entwickelt hat weil Valve Steam rausbrachte?

Napster hat den Stein ins Rollen gebracht, dann kam iTunes. Gaben war halt schlau genug die Zeichen der Zeit als Erster zu Erkennen, dass digitale Vertriebsplattformen die Zukunft sind.
Niemand hat den Retailmarkt gezwungen teurer, unpraktischer und unflexibler zu sein, bzw. steht es jedem Entwickler/Publisher nach wie vor frei auf Steam zu verzichten bzw. rein physische Medien anzubieten. Bzw. steht es jedem Kunden frei nur physische Medien zu kaufen. Valve hat schon immer 30% verlangt sogar mit DRM der auch nochmal kostet, und es war gut genug für die meisten Entwickler/Publisher um umzusteigen. Jetzt will man halt noch mehr...
Bei Musik sind Schallplatten wieder im Kommen und CDs gibt es bis heute (hab erst neulich 3 gekauft) in der Regel mit schönem Inlay. Bei Filmen waren BluRays nie weg (weil einfach bessere Qualität als Streams) und sprechen gerade Sammler an. In anderen Märkten scheinen physische Medien also zu überleben, warum also nicht auch auf dem PC?
Selbst wenn du Retail kaufst bekommst du heutzutage eh nur noch einen Online-Aktivierungscode und eine Disc mit vielleicht 10% vom eigentlichen Titel darauf und der Day-1 Patch lädt sowieso den Titel zu 90% neu. Na gut, ist auch schwer >100GB an grottig optimiertem Code auf eine Disk zu bekommen.
Außnahme ist, du kaufst eine Collectors-Edition und die sind meistens Abzocke pur (Fallout 76

)
Ist Valve auch daran Schuld oder doch eher die Gier der Publisher/Entwickler.
Ich zweifel stark an, dass die meißten Kunden von GoG ihre Spiele Installer downloaden und archivieren.
Da zähle ich wohl nicht zu den meißten. Wofür hat man schließlich >100TB für Sicheheitskopien zuhause
Entsprechende Beispiele hatte ich bereits genannt.
Deine "Beweise" waren sinngemäß "Valve/Steam ist ein böser Monopolist!1!elf!!". Anders als die von dir verunglimpften "blinden pro-Steam User" die genau genannt haben, was sie an anderen Plattformen stört.
Und wenn dann hier User kommen und behaupten, Entwickler können ja selber sollche Plattform entwickeln bzw das Spiel auf anderen vertreiben, dann stimmt das eben nicht, denn die anderen Plattformen werden ja gemieden wie der Teufel das Weihwasser und so ist es eben nicht möglich an Steam vorbeizukommen als Entwickler, wenn man vor hat finanziell erfolgreich zu sein. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.
WARUM werden andere Plattformen gemieden? Das ist der Knackpunkt.
Keine kommt nur ansatzweise an Steam heran was Features und Komfort angeht. Auch der Kundenservice ist in der Regel sehr gut (wobei mich Ubisoft da neulich auch positiv überrascht hat, EA wiederum kann selbst durch KI Nutzung nur besser werden...)
Und kein Entwickler ist dazu gezwungen überhaupt eine digitale Vertriebsplattform zu verwenden. Nur ist das eben auch mit Aufwand verbunden (der durch die 30% mitunter abgegolten wird).
Wenn es sich zudem mehr rechnet, auf Steam anzubieten, dann weil ich dank Steam Verkäufe habe, die ich sonst gar nicht generiert hätte. 70% von 100.000€ sind halt erheblich besser als 100% von 10.000€.
Und wie in diesem Thread schon mehrfach erwähnt: Du kannst dein Spiel über Steam anbieten und trotzdem für 0% Gebühr selbst vertreiben. Selbst das machen die wenigsten Entwickler weil der Vertrieb durch verschiedene Steuersätze, Währungen, Gesetzesbestimmungen (Retouren, etc.),... alles andere als ein Zuckerschlecken ist.
Nein, Valve hat mit Zwängen gearbeitet und hat das damals populärste Spiel an ihre Plattform gebunden sowie auch Counter Strike das wohl zweit populärste Spiel zu dieser Zeit.
Aha, und das hat alle Spieler, Entwickler und Publisher dazu gezwungen, Steam zu verwenden?
Was deine zitierten Prozesse angeht hättest du die vorher einmal lesen sollen:
1.) Lässt sich auf "Sinnerfassend lesen ist schwer" runterbrechen
You should use Steam Keys to sell your game on other stores in a similar way to how you sell your game on Steam. It is important that you don’t give Steam customers a worse deal than Steam Key purchasers.
partner.steamgames.com
Von anderen Plattformen ist nie die Rede
2.) Betraf nicht nur Valve sondern mehrere Publisher. Das Geoblocking hat zwar primär preisgestalterische Gründe. Jemand im Baltikum kann sich keine skandinavischen Preise leisten. Und im Zweifel wird dann halt der höhere Preis angenommen. In dem Fall geht das Urteil also zu Lasten baltischer Kunden. Bei anderen Medien stellt sich das Problem erst gar nicht, da du pro Land eine eigene Lizenz brauchst (siehe Streaming)

Dann hast du aber auch noch rechtliche Ursachen. Ich hab mir meine Wolfenstein Spiele erst gekauft, als ich in DK gelebt habe, weil AT mit DE zusammengewürfelt wird und wir dank euch die selben lieben Zensurgeschichten haben.