News Entwickler kritisiert Valves Steam-Politik: "Die 30-Prozent-Steuer ist ein Relikt"

Steam hat es sich zur Aufgabe gemacht den Retailmarkt auszutrocknen, was sie in den USA auch geschafft haben. Haben viele hier offensichtlich vergessen, weil man sich die teure Alternativlosigkeit lieber schön redet und den Konsufronönt statt durch Konsumverzicht Grenzen zu ziehen.
Ob das tatsächlich so geplant war, den Retailmarkt trocken zu legen, kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Du vermutest es ja auch nur, weil es dir so besser in den Kram passt.
Valve hat eine Alternative zum Retailmarkt geboten und alle haben angebissen, weil ein digitaler Vertrieb Vorteile für beide Seiten brachte. Du kannst Valve nicht vorwerfen, dass sie ein gutes Angebot gemacht haben. Publisher und Kunden sind da FREIWILLIG drauf eingegangen. Valve hatte damals noch gar nicht die Macht, irgendjemanden zu zwingen.

Es geht nicht darum das Kind aus dem Brunnen zu holen was bereits reingefallen ist sondern darauf hinzuweisen, dass Steam nicht der Messias ist sondern die Ursache für viele Kritikpunkte die auch heute noch Bestand haben, siehe DRM, siehe online Zwang etc.. :schief:
Da hat wohl jemand vergessen wie das Kopieren von CDs und DVDs verhindert wurde. Das war auch kein Zuckerschlecken. Und optische Medien neigten auch mal gerne dazu, auch mit guter Behandlung nicht mehr lesbar zu sein. Das schweigst du gerne tot.

Wenn man also sagt steam ist so groß geworden, weil es so viele Vorteile bringt, dann lässt man in dieser Argumentation einfach mal die Fakten außen vor, dass das eben nicht so war, sondern steam hat an entscheidenden Stellen die Daumenschrauben so eng angezogen, dass man oftmals gar keine andere Wahl hatte als auf die teils starken Restriktionen einzugehen, wenn man etwas Bestimmtes konsumieren wollte.
Das ist eine Lüge! Wie weiter oben schon geschrieben hatte Valve anfangs gar nicht die Marktmacht, um jemanden zu zwingen. Tu doch nicht immer so als wenn Valve alles und jeden beeinflusst hätte, um so groß zu werden.
Sie sind so groß geworden, weil Publisher wie auch Entwickler selbst von der geringeren Abgabe von eben 30% profitieren wollten. Wir Kunden haben ja offensichtlich auch mehr Vorteile im Vergleich zu Retailfassungen gesehen, um mitzumachen. Valve hat auch deswegen keine ernst zu nehmende Konkurrenz, weil sich 20 Jahre lang keiner dafür interessiert hat mal eine echte Konkurrenz zu bieten. Selbst das Großmaul Sweeney hat klein bei gegeben und versucht es nur noch über Exklusivität.

Daher ist das hier kein wohlfühl Monopol sondern durchaus ein Monopol was durch Zwänge entstanden ist und um das man nun kaum noch herum kommt und genau das wurde von dem Entwickler zurecht kritisiert.
Nein, es ändert nichts daran, dass es gelogen ist, nur weil du es wieder hohlst.
 
Ist es doof, dass Steam fast schon ein Quasi-Monopol ist? Ja.

Will ich die Steam-Features trotzdem nicht missen? Auch ja. Steam bietet einfach so viel QoL, die es bei anderen Launchern nicht gibt. Allein schon Steam's Controller ist für mich eine essentielle Funktion, die ich bei anderen Launchern mitunter schmerzlich vermisse.
Was hat denn die Konsolen so groß gemacht, gerade damals im Kampf gegen den PC? Disc einlegen und zocken, das war es, dieser aufgeblähte Steam Apparat suggeriert etwas nutzen zu wollen was dem eigentlichen Kern des Spielens überhaupt nicht zuträglich ist. De facto braucht man nicht wirklich mehr als einen Launcher der das Spiel startet, damit ist ein Großteil des Bedarfes abgedeckt. Der Rest sind Zusätze die man über die Jahre meint brauchen zu müssen aber faktisch, um es auf den Kern runterzubrechen, dem Spielen, nicht braucht. Meine Meinung

MfG
 
sicherlich ihres Alters wegen
Ich bin alt genug, keine Sorge =)
DRM war damals schon in vollem Gange und nicht aufzuhalten.
Valve hatte zu dem Zeitpunkt einfach die richtige Idee, den richtigen Pioniergeist.
De facto braucht man nicht wirklich mehr als einen Launcher der das Spiel startet
Und genau dafür gab es doch Ewigkeiten auch nur Steam als einzigen launcher :haha:
Wenn du es wirklich so minimalistisch haben willst, braucht ein Spiel nur eine exe-Datei, thats it.

Mit der stehst du aber ziemlich alleine da :ka:
Valve hat ein Angebot gemacht, welches dem Gros der publisher und auch der gamer massive Vorteile geboten hat.
Wie du es selber sagtest "Ein launcher für Alles", inkl. automatischen updates, anstatt für jedes Spiel die CD/DVD aus dem Regal zu holen und gucken ob es irgendwo im Netz einen neuen patch zum download gibt.
Von den vorteilhaften Vertriebswegen ganz zu schweigen, siehe oben.
 
Ich bin alt genug, keine Sorge =)
DRM war damals schon in vollem Gange und nicht aufzuhalten.
Valve hatte zu dem Zeitpunkt einfach die richtige Idee, den richtigen Pioniergeist.

Und genau dafür gab es doch Ewigkeiten auch nur Steam als einzigen launcher :haha:
Wenn du es wirklich so minimalistisch haben willst, braucht ein Spiel nur eine exe-Datei, thats it.


Mit der stehst du aber ziemlich alleine da :ka:
Valve hat ein Angebot gemacht, welches dem Gros der publisher und auch der gamer massive Vorteile geboten hat.
Wie du es selber sagtest "Ein launcher für Alles", inkl. automatischen updates, anstatt für jedes Spiel die CD/DVD aus dem Regal zu holen und gucken ob es irgendwo im Netz einen neuen patch zum download gibt.
Von den vorteilhaften Vertriebswegen ganz zu schweigen, siehe oben.
Nein, Valve hat mit Zwängen gearbeitet und hat das damals populärste Spiel an ihre Plattform gebunden sowie auch Counter Strike das wohl zweit populärste Spiel zu dieser Zeit. Und das Slter schützt vor vergessen nicht, denn tatsächlich stand das damals stark in der Kritik, entsprechende Artikel findet man heute noch. Die User haben sich einfach angefangen damit zu arrangieren aber mit Freiwilligkeit aufgrund eines guten Konzeptes hatte das gar nichts zu tun.

Und ob ich hier mit einer Meinung alleine stehe sagt erstmal gar nichts über deren Richtigkeit aus. Ich kann dir jetzt aus dem Stand genügend Beispiele aus dem Alltag nennen, wo Schwarmintelligenz nicht unbedingt zu einem richtigen und guten Weg geführt hat. Und zu guter Letzt hast du ja selbst gesagt, dass wir hier eine kleinste Minderheit sind, daher ist es wohl kaum aussagekräftig, wenn sich hier viele User tummeln die dem Konsum frönen und sich einfach mit solchen Mechanismen arrangiert haben und die im Nachhinein als gut deklarieren, bzw gar nicht anders kennen.

MfG
 
Was hat denn die Konsolen so groß gemacht, gerade damals im Kampf gegen den PC? Disc einlegen und zocken, das war es, dieser aufgeblähte Steam Apparat suggeriert etwas nutzen zu wollen was dem eigentlichen Kern des Spielens überhaupt nicht zuträglich ist.
Du vergleichst hier zwei völlig unterschiedliche dinge. Außerdem unterschlägst du den eigentlichen Grund dafür das Konsolen so beliebt geworden sind. Man braucht sich keine Gedanken mehr darüberzumachen, welche Hardware zusammen passt.

De facto braucht man nicht wirklich mehr als einen Launcher der das Spiel startet, damit ist ein Großteil des Bedarfes abgedeckt. Der Rest sind Zusätze die man über die Jahre meint brauchen zu müssen aber faktisch, um es auf den Kern runterzubrechen, dem Spielen, nicht braucht. Meine Meinung
Das ist deine Meinung. Ist ja auch Ok. Es gibt aber auch Menschen, die eben anderer Meinung sind. Und das sind eben keine blinden lemmige die treudoof ihrem Spieleflüsterer Gabe nachlaufen. Das sind Menschen, die sich selbst eine Meinung bilden können und danach ihre freie Entscheidung treffen. Und dank EPIC haben sie die ja ;)
 
Bin nach wie vor der Meinung, (aus Sicht eines Kunden) dass die 30% bei Steam für das Gesamtpaket gerechtfertigt sind.

Steam hat es doch überhaupt erst ermöglicht, dass auch kleine Entwickler ihre Produkte international sinnvoll verkaufen können.

seh ich auch so, vorallem ist da doch Palworld das beste Beispiel für. Der Entwickler brauchte nur "entwickeln" und den Rest alles übernimmt Steam und das Spiel wurde ein Millionenseller.
 
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Die User haben sich einfach angefangen damit zu arrangieren
Oder die Mehrheit hat die Vorteile erkannt und für sich genutzt.

Kritik, entsprechende Artikel
findet man doch zu allen, quasi revolutionären Erfindungen.
Genau so wie Leute, die einfach alles Ablehnen.

Ich kann auch gar nicht so ganz genau erfassen, worin deine Kritik eigentlich mündet.
mit solchen Mechanismen
Was für Mechanismen denn bitte?

DRM, also "Kopierschutzmaßnahmen"?
Habe ich auch schon vor Steam gesehen, siehe oben.
 
Wieso beschwert man sich darüber das Steam so teuer ist, man braucht es ja nur zu meiden und fertig.
Aber man möchte ja auch nicht auf die Reichweite von Steam nicht verzichten!
Entscheidet euch für Reichweite oder günstige Gebühren, So funktioniert nun mal Marktwirtschaft.
Ist so wie eine große Wohnung mit 100qm entweder im Osten mieten oder für das selbe Geld und Größe in München mieten......zweiteres wird wohl nicht passieren außer es passieren ganz Magische dinge....
 
Nein, Valve hat mit Zwängen gearbeitet und hat das damals populärste Spiel an ihre Plattform gebunden sowie auch Counter Strike das wohl zweit populärste Spiel zu dieser Zeit.
Und? Machen heute alle anderen doch genau so. Und damals hatte man als Kunde tatsächlich noch die Wahl, das zu boykottieren. Was einige ja auch gemacht haben. Außerdem ist es Blödsinn das HL und CS die populärsten Spiele waren. Es gab damals noch eine Menge andere Franchise, die äußerst beliebt waren.

Du redest dir und allen anderen einfach nur ein das da ein zwang war. Aber damals war das genau so ein Zwang wie es heute ein Zwang ist, die 100€ Super Extendet Edition mit 3 Tagen Early Access und 5 super exklusiven Items (die eigentlich keiner braucht) irgendeines Spiels zu kaufen.

Ich war mit damals über 20 auch alt genug um die für und wider eines digital Vertriebes abwägen zu können. Ich war anfangs auch mega skeptisch. Ich habe alles in allem aber mehr Vorteile im digitalen Vertrieb gesehen als mit optischen Medien zu hantieren und habe Steam deswegen mit Käufen dort unterstützt.

Eigentlich hatte es Valve sogar schwer damals. "Schnelle" DSL Anschlüsse waren noch eine Seltenheit und waren keine 1 MBit/s schnell. Die meisten mussten sich noch mit ISDN (64 Kbit/s) oder sogar analog (56Kbit/s) begnügen.
Da hat ein 1MB großer Download noch fast eine Stunde gedauert. So ungefähr jedenfalls.
 
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Wieso beschwert man sich darüber das Steam so teuer ist, man braucht es ja nur zu meiden und fertig.
Aber man möchte ja auch nicht auf die Reichweite von Steam nicht verzichten!
Entscheidet euch für Reichweite oder günstige Gebühren, So funktioniert nun mal Marktwirtschaft.
Ist so wie eine große Wohnung mit 100qm entweder im Osten mieten oder für das selbe Geld und Größe in München mieten......zweiteres wird wohl nicht passieren außer es passieren ganz Magische dinge....
Nein, es geht nicht ums möchten sondern dass man aus finanziellen Gründen nicht darauf verzichten "kann", da quasi Monopol und damit quasi keinen Weg daran vorbeiführt, wenn man finanziell erfolgreich sein will oder aber muss. Genau das ist der Kern der Kritik, dass das ausgenutzt wird und nicht ohne Grund wurde genau deswegen ein Verfahren gegen steam eingeleitet. Ich verstehe diese unreflektierte Lobdudelei auf diesen Anbieter nicht, das hat mit der Realität und den Fakten überhaupt nichts zu tun.


Oder das hier.

MfG
 
Das ist Ketzerei, wie kann er nur das heilge Valve und Steam kritisieren?! :ugly:

MfG

Weil das ja auch so gut funktioniert siehe Epic, wo gefühlt 9 von 10 PC Games Hardware Nutzern sich weigern, aus Prinzip, dort etwas zu kaufen. Steam hat ein quasi Monopol und genau das ist das Missliche daran, wenn man solche Gebühren verlangt, da man leider keine reelle Alternative hat.

MfG
Wow, nach all den Jahren Steam vs Epic Diskussion, hast du es immer noch nicht verstanden. Respekt das ist echt ne Leistung. So viel Ignoranz ist beachtlich.
Gerade weil die Fakten gegen deine leidigen sich immer wiederholenden Aussagen sprechen.

Deiner Logik nach hat Steam seit jeher ein Monopol und sie nutzen es nicht aus, musst du denen mal sagen... Da geht dem Gaben ordentlich Geld flöten und dann noch nicht mal an der Börse, was für Noobs. :schief:
 
Ich verstehe diese unreflektierte Lobdudelei auf diesen Anbieter nicht
Wo siehst du sowas hier?

Du versuchst dagegen nur irgendwie alles schwarz zu sehen, und manche Leute hier haben versucht dir auch weiße Aspekte zu veranschaulichen.
Im Großen und Ganzen befinden wir uns aber, wie immer, in einer Grauzone.

Und auch deine zwei links ändern nichts daran; welches große Unternehmen wurde denn jemals nicht wegen irgendwas angeklagt und verurteilt?
Wenn du so moralisch bist, dann solltest du auch von jeglicher Konsole und Intel und NVidia und AMD abstand nehmen und kein smartphone oder Fritzbox mehr verwenden und dich einfach aus diesem Geschäft zurück ziehen.
 
@DaStash
In den USA wurde dieselbe Klage 2021 abgewiesen. Warum wohl? Außerdem ist eine Anklage allein noch kein Beweis für eine Schuld. Wäre ja noch schöner.

Was das Geoblocking angeht, hat niemand behauptet das Valve eine weiße Weste hat. Das Geoblocking wurde teilweise auch auf Druck von Entwicklern und Publishern eingeführt.

Noch mal, deine Argumente sind ein verzweifelter Versuch deine Abneigung gegen Valve und Steam zu rechtfertigen. Deine Argumente sind größtenteils aber nur Spekulation, Wunschdenken, eigene Meinung oder völlig übertrieben.
 
Diese blinde pro Steam Einstellung der meisten User hier ist immer wieder überwältigend, das fand ich schon damals sehr grenzwertig wie kritiklos der Half-Life und Counter-Strike Zwang hingenommen wurde und den heute in der Kritik stehenden Mechanismen wie online-zwänge und drm Tür und Tor damit geöffnet wurde. Da können sich alle Befürworter hier mal schön an die eigene Nase fassen!

MfG
Blind ist bei diesem Thema nur einer, den kannst du gerne mal im Spiegel anschauen


ps. Ich war anfangs auch gegen Steam, zu HL2 Zeiten war ich gezwungenermaßen mit 56k Modem unterwegs, das war beschissen...
Aber Steam hat das gemacht, was der Epic Store komplett meidet, sich über die Zeit zu verbessern.
Und wir PC Spieler sollten sehr sehr froh sein, dass GabeN kein hirnloser geldgeiler Penner ist, wie die anderen CEOs und sein Unternehmen an die Börse gebracht hat bzw. bringt.
Ich fürchte mich vor dem Tag, wenn GabeN das Unternehmen nicht mehr leitet oder nicht mehr unter uns weilt.
Hoffentlich hat er bis dahin alles vertraglich geregelt. Sonst sieht es sehr düster aus.
 
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Was hat denn die Konsolen so groß gemacht, gerade damals im Kampf gegen den PC? Disc einlegen und zocken, das war es, dieser aufgeblähte Steam Apparat suggeriert etwas nutzen zu wollen was dem eigentlichen Kern des Spielens überhaupt nicht zuträglich ist. De facto braucht man nicht wirklich mehr als einen Launcher der das Spiel startet, damit ist ein Großteil des Bedarfes abgedeckt. Der Rest sind Zusätze die man über die Jahre meint brauchen zu müssen aber faktisch, um es auf den Kern runterzubrechen, dem Spielen, nicht braucht. Meine Meinung

MfG
Ich verstehe nicht ganz, was du mir sagen willst. Steam bietet eine sehr gute Spiele-Bibliothek und dank dem Steam Input sind diverse Spiele ohne Probleme mit Controller spielbar. Das sorgt dafür, dass du auf dem PC nicht nur denselben Comfort hast wie auf Konsolen, sondern auch die üblichen Stärken des PC. Das bietet nun einmal kein anderer Launcher. Steam bietet allein damit schon die beste user experience auf dem PC. Dazu kommen die diversen weiteren Features, die Steam bietet.

Wie @chill_eule schon schrieb: Das ist kein schwarz/weiß-Sachverhalt. Ich find's auch nicht toll, dass Steam eine so marktbeherrschende Stellung hat. Allerdings bietet Steam auch einen unvergleichbaren Service für den Kunden.
 
Wer die 30% kritisiert müsste Nvidia eigentlich ans Kreuz nageln.

Die haben 75% Roh- bzw. 60% Gewinnmarge :ugly:

Diese blinde pro Steam Einstellung der meisten User hier ist immer wieder überwältigend,
Ist die Einstellung wirklich blnd, sofern sie mit Argumenten hinterlegt ist? Wirklich blind scheinst nur du zu argumentieren.
Bitte nenne Dinge, wo andere Plattformen gegenüber Steam dem Kunden einen merkbaren Vorteil bieten.
Abseits von der DRM-Freiheit von GoG fällt mir nämlich nichts ein.
das fand ich schon damals sehr grenzwertig wie kritiklos der Half-Life und Counter-Strike Zwang hingenommen wurde und den heute in der Kritik stehenden Mechanismen wie online-zwänge und drm Tür und Tor damit geöffnet wurde. Da können sich alle Befürworter hier mal schön an die eigene Nase fassen!
Hatte damals auch meine Bedenken. Glücklicherweise verhält sich Valve als Privatunternehmen relativ atypisch vom Rest der Branche und hat diese Bedenken bisher nie bestätigt. Anstelle von Gewinnmaximierung, Lockins, Datamining, etc. war man bisher immer darauf aus, den Kunden mit Mehrwert zu binden. Bei Streamingservices sieht man gut, wie schlimm es hätte werden können. Ob das zu Lasten der Entwickler geht kann ich nicht beurteilen, aber angesichts der viel größeren Anzahl an Indie-Entwicklern und Games, gerade auf Steam, als auch der Rückkehr von Größen wie EA und Ubisoft würde ich sagen es ist auch hier zu beiderseitigem Vorteil.

Wenn man an die Anfänge denkt:
Die Kopierschutzalternativen zu Steam waren idR extrem invasiv oder telefonierten gleichermaßen nachhause und waren in der Anzahl der Aktivierungen beschränkt(StarForce, SecuROM,...). Vom lästigen "Disk im Laufwerk" ganz zu schweigen. Ich hab in der Vergangenheit bei legal erworbenen Spielen/DLCs Cracks verwenden müssen, weil ich das Aktivierungslimit erreicht habe, bzw. weil ich nicht permanent CD wechseln wollte. :stupid:
Sicher bin ich auch nicht der einzige, der schon einmal mit kaputten/zerkratzten Disks zu kämpfen hatte. Und die Organisation bzw. Speicherbedarf spricht @AKrandom ja an.
Alles Dinge, über die man sich in Steam keine Gedanken machen muss (bis Gaben das Zepter abgibt)

Bei Spielen wie CounterStrike hattest du eben auch den Mehrwert durch Serverbrowser, dedicated server tools, etc.

Steam hat es sich zur Aufgabe gemacht den Retailmarkt auszutrocknen, was sie in den USA auch geschafft haben.
Achso? Hast du dazu ein direktes Zitat oder ist das bloß deine persönliche Interpretation/Einbildung?
Glaubst du allen Ernstes, dass der Markt sich nur so entwickelt hat weil Valve Steam rausbrachte? :what:
Napster hat den Stein ins Rollen gebracht, dann kam iTunes. Gaben war halt schlau genug die Zeichen der Zeit als Erster zu Erkennen, dass digitale Vertriebsplattformen die Zukunft sind.

Niemand hat den Retailmarkt gezwungen teurer, unpraktischer und unflexibler zu sein, bzw. steht es jedem Entwickler/Publisher nach wie vor frei auf Steam zu verzichten bzw. rein physische Medien anzubieten. Bzw. steht es jedem Kunden frei nur physische Medien zu kaufen. Valve hat schon immer 30% verlangt sogar mit DRM der auch nochmal kostet, und es war gut genug für die meisten Entwickler/Publisher um umzusteigen. Jetzt will man halt noch mehr...

Bei Musik sind Schallplatten wieder im Kommen und CDs gibt es bis heute (hab erst neulich 3 gekauft) in der Regel mit schönem Inlay. Bei Filmen waren BluRays nie weg (weil einfach bessere Qualität als Streams) und sprechen gerade Sammler an. In anderen Märkten scheinen physische Medien also zu überleben, warum also nicht auch auf dem PC?
Selbst wenn du Retail kaufst bekommst du heutzutage eh nur noch einen Online-Aktivierungscode und eine Disc mit vielleicht 10% vom eigentlichen Titel darauf und der Day-1 Patch lädt sowieso den Titel zu 90% neu. Na gut, ist auch schwer >100GB an grottig optimiertem Code auf eine Disk zu bekommen.
Außnahme ist, du kaufst eine Collectors-Edition und die sind meistens Abzocke pur (Fallout 76 :ugly:)
Ist Valve auch daran Schuld oder doch eher die Gier der Publisher/Entwickler.

Ich zweifel stark an, dass die meißten Kunden von GoG ihre Spiele Installer downloaden und archivieren.
Da zähle ich wohl nicht zu den meißten. Wofür hat man schließlich >100TB für Sicheheitskopien zuhause :devil:

Entsprechende Beispiele hatte ich bereits genannt.
Deine "Beweise" waren sinngemäß "Valve/Steam ist ein böser Monopolist!1!elf!!". Anders als die von dir verunglimpften "blinden pro-Steam User" die genau genannt haben, was sie an anderen Plattformen stört.
Und wenn dann hier User kommen und behaupten, Entwickler können ja selber sollche Plattform entwickeln bzw das Spiel auf anderen vertreiben, dann stimmt das eben nicht, denn die anderen Plattformen werden ja gemieden wie der Teufel das Weihwasser und so ist es eben nicht möglich an Steam vorbeizukommen als Entwickler, wenn man vor hat finanziell erfolgreich zu sein. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.
WARUM werden andere Plattformen gemieden? Das ist der Knackpunkt.
Keine kommt nur ansatzweise an Steam heran was Features und Komfort angeht. Auch der Kundenservice ist in der Regel sehr gut (wobei mich Ubisoft da neulich auch positiv überrascht hat, EA wiederum kann selbst durch KI Nutzung nur besser werden...)
Und kein Entwickler ist dazu gezwungen überhaupt eine digitale Vertriebsplattform zu verwenden. Nur ist das eben auch mit Aufwand verbunden (der durch die 30% mitunter abgegolten wird).
Wenn es sich zudem mehr rechnet, auf Steam anzubieten, dann weil ich dank Steam Verkäufe habe, die ich sonst gar nicht generiert hätte. 70% von 100.000€ sind halt erheblich besser als 100% von 10.000€.

Und wie in diesem Thread schon mehrfach erwähnt: Du kannst dein Spiel über Steam anbieten und trotzdem für 0% Gebühr selbst vertreiben. Selbst das machen die wenigsten Entwickler weil der Vertrieb durch verschiedene Steuersätze, Währungen, Gesetzesbestimmungen (Retouren, etc.),... alles andere als ein Zuckerschlecken ist.

Nein, Valve hat mit Zwängen gearbeitet und hat das damals populärste Spiel an ihre Plattform gebunden sowie auch Counter Strike das wohl zweit populärste Spiel zu dieser Zeit.
Aha, und das hat alle Spieler, Entwickler und Publisher dazu gezwungen, Steam zu verwenden? :lol:


Was deine zitierten Prozesse angeht hättest du die vorher einmal lesen sollen:
1.) Lässt sich auf "Sinnerfassend lesen ist schwer" runterbrechen
You should use Steam Keys to sell your game on other stores in a similar way to how you sell your game on Steam. It is important that you don’t give Steam customers a worse deal than Steam Key purchasers.
Von anderen Plattformen ist nie die Rede
2.) Betraf nicht nur Valve sondern mehrere Publisher. Das Geoblocking hat zwar primär preisgestalterische Gründe. Jemand im Baltikum kann sich keine skandinavischen Preise leisten. Und im Zweifel wird dann halt der höhere Preis angenommen. In dem Fall geht das Urteil also zu Lasten baltischer Kunden. Bei anderen Medien stellt sich das Problem erst gar nicht, da du pro Land eine eigene Lizenz brauchst (siehe Streaming) :ugly:
Dann hast du aber auch noch rechtliche Ursachen. Ich hab mir meine Wolfenstein Spiele erst gekauft, als ich in DK gelebt habe, weil AT mit DE zusammengewürfelt wird und wir dank euch die selben lieben Zensurgeschichten haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steam hat es sich zur Aufgabe gemacht den Retailmarkt auszutrocknen, was sie in den USA auch geschafft haben. Haben viele hier offensichtlich vergessen
Warum sollte mich mich dieser interessieren? Spiele, sogar mittelalte (Commandos 2 als älteres mir einfallendes Beispiel) funktionieren, fertig.
Ich lebe jetzt und nicht in 50 Jahren. Spiele sind für mich keine Wertanlage.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass in den letzten 20 Jahren nicht irgendwer mal auf die idee gekommen wäre, dass dieses Internet nicht nur für pr0n zu gebrauchen sein könnte.

weil man sich die teure Alternativlosigkeit lieber schön redet
Spiele hatten in de späten 90ern auch mal ~90 DM gekostet, 1/4 Jahrhundert später sind es 60 €?
Zum Hungertuch hat das ja nicht gerade geführt.
Wenn man also sagt steam ist so groß geworden, weil es so viele Vorteile bringt,
Die Ursache ist mir doch egal, das Ergebnis funktioniert aber.
Hätte sich ein anderer Anbieter mal angestrengt, wär der mglw. der Standard.
Und wenn dann hier User kommen und behaupten, Entwickler können ja selber sollche Plattform entwickeln bzw das Spiel auf anderen vertreiben, dann stimmt das eben nicht, denn die anderen Plattformen werden ja gemieden wie der Teufel das Weihwasser
Dann nenne mal drei Gründe, warum man sich die 753. Vertriebsplattform aufhalsen sollte für nicht mal einen gesparten Pfennig als Vorteil?
Ich kaufe auch nicht bei einem unbekannten Onlineshop, wenn es da genau so viel kostet wie in jedem etablierten, wenn da eh schon ein Account vorhanden ist.

Steam ist nicht der Messias sondern die Ursache vieler aktueller Probleme
Spiel jederzeit herunterladen oder kaufen und zeitnah loslegen zu können ist echt schrecklich.
Was sind denn die zahlreichen und schlimmen Probleme?

und ein quasi Monopol was de facto verhindert dass man alternative Plattformen finanziell erfolgreich nutzen kann.
Wie viel kosten große nicht-Steam-Spiele an anderer Stelle?
30-40 €?
Nicht? Warum sollte mich dann der finanzielle Erfolg anderer interessieren?
 
Steam hat es sich zur Aufgabe gemacht den Retailmarkt auszutrocknen, was sie in den USA auch geschafft haben.
Es hindert keiner die Publisher weiterhin ein Presswerk zu beauftragen und ihrem Namen gerecht zu werden, die Software selber zu vertreiben. Die beschränken sich aber lieber auf Vermarktung und Strategieplanung; das lästige Endkundengeschäft mit Serverhosting, Kundendienst, Erstattungen etc. lagert man da gerne aus.
Es geht nicht darum das Kind aus dem Brunnen zu holen was bereits reingefallen ist sondern darauf hinzuweisen, dass Steam nicht der Messias ist sondern die Ursache für viele Kritikpunkte die auch heute noch Bestand haben, siehe DRM, siehe online Zwang etc
Die Sinnhaftigkeit von DRM im allgemeinen wird niemand der Software vertreibt in Frage stellen und die Entwicklung zeigt dort seit Ende der 90er hin. Microsoft begann dort schon mit Onlineaktivierungen von Officepaketen(Office 97 in einigen Ländern war der Anfang) und seit Windows XP sollte auch jeder den Zwang zur Online-Aktivierung selber kennen.
Die Frage ist immer, wie invasiv und aufwändig für den Nutzer ist das Ganze: Steam war da schon wirklich bequem, weil es einer einmaligen Internetverbindung bedurfte, danach konnte man auch im Offlinemodus bleiben. Kein Vergleich zu Kopierschutzmaßnahmen wie z.B. Starforce, deren unsignierter LBA-Treiber in Windows Vista, wo nicht mehr, wie bei XP "always-admin-alle-Tore-auf" angesagt war, den Nutzer nach der Installation(vor allem auf x64 Systemen)mit einem Bluescreen begrüßte.
Steam ist dort lediglich mit der Zeit gegangen und hat eine für den Nutzer brauchbare Lösung gefunden, bevor solche Späße wie Starforce allzu wild wurden. Hierzulande hatte allerdings noch nicht jeder Breitband-Internet am Spielerechner, was der einzige Nachteil mit der anfänglichen Aktivierung war.
 
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