Ende des DDR-Rams? Intel stellt Hybrid Memory Cube vor

Ähm.... Die CPU ist das Problem (jetzt mal von eventuellen OS Beschränkungen abgesehen). Die arbeiten nämlich nur mit 40 Bit intern. Der Rest wird aufgefüllt mit dem höchstwertigen Bit. Damit hat man dann zwei Speicherfenster, die wenn ich mich recht erinnere, für OS und Anwendungen getrennt verwendet werden.

Die 40 Bit sind aber gar kein Problem, so lange man keine sehr großen Shared Memory Systema aufbauen will.

Man kann damit ja 2^40 Adressen adressieren. Das sind dann genau 1TB, an RAM, die man Adressieren kann.

Btw. das ist wohl die vermeintliche OS-Beschränkung, die du meinst. Mehr können die CPUs halt nicht adressieren. Zumindest kann ich mich jetzt gerade nicht daran erinnern, dass sich bei den aktuellen CPUs im Server und Consumerbereich etwas an den 40Bit intern geändert hätte. Nur wenige chips wie Itanium etc. arbeiten mit den vollen 64Bit intern.

Btw. nur rein aus Spaß an der Freude, mit 64Bit kann man 16.777.216 TB = 16384 PetaB = 16 ExaB an Arbeitsspeicher Adressieren kann.:daumen:
 
Äh, Jungs, haut mich wenn ich falsch liege, aber redet ihr jetzt gerade über die Speichergröße? Der Artikel beschreibt doch eindeutig Transferraten und nicht Speichergrößen...
 
Im Grunde also "in die Höhe gebauter RAM", wie 'n Hochhaus mit mehreren Etagen DRAM? Und da kommen die erst jetzt drauf?! :ugly:

(Jaja, ich sehe die Probleme die man beim Ansprechen hätte, daher wohl der Ansatz mit den Logic Layern ...)
 
Naja, so trvial ist das nicht, da steckt schon so einiges mehr dahinter ;)

Ganz neu ist die Präsentation auf der IDF auch nicht. Eigentlich nur für die Öffentlichkeit noch mal aufgekocht.

Den Logik-Layer brauchst du auch, diesen hätte man aber auch anstelle des RAM-Controllers direkt in die CPU packen können. DAS wäre dann wirklich gut. Klar ein RAM-Update wäre nicht mehr möglich, aber hey, sehs als neuen super schnellen Cache an, der sehr groß ist, und pack doch noch nen RAM-Controller dazu, der dann aber z.B. Flash anspricht oder andere Speichertechnologien.
 
Was heißt das jetzt ? Wann kommt das auf den Markt? Wie sind die Produktionskosten ? Wie wird solcher RAM in den PC integriert werden ? Mit neuen Mainbaords ? Externe Lösungen ? :huh::huh::huh:
 
Das wird vielleicht Teil des Computers 2.0 der Zukunft. Der wahrscheinlich deutlich anders aussieht, als jetzige PC's und um das 10-fache mehr Leistung haben wird. Ich kann mir das ganz gut vorstellen. Die CPU's, die am Limit der Verfeinerung hergestellt werden, werden sicher auch ein Teil dessen sein.

Könnten vielleicht Leistungsmonster werden, die später das gesamte Leben der Menschen beherrschen. Ob verkehr, Statistiken, Profile jeden Bürgers, automatische Prozesse..
 
Morgen kommt das sicherlich nicht auf den Markt :lol:

Aber soooo lange wird es hoffentlich nicht dauern. Die Server-Betreiber von großen Datenbanken, wie Google, etc. und eben der gesamte HPC-Bereich schreien förmlich nach so etwas. Was am Ende aber den Ausschlag geben wird, ist der Preis, wobei man die Kosteneinsparung durch geringeren Stromverbrauch mit einkalkulieren sollte, und genau deswegen hat die Technik eine Chance.

Was mir allerdings noch Kopfschmerzen bereitet ist RAMBUS. Mr. Patenttroll könnte sich da eventuell noch auf den Plan gerufen fühlen, wegen irgendwelchen Patenten, die Sie halten. Wenn das passiert, könnte das ganze Ding eventuell noch floppen, weil RAMBUS mal wieder nicht den Hals voll bekommt... :schief:
 
Das etwas neues kommt gerne! Aber was bringen im Desktop bereich mehr als 8 bzw 16GB ram zu haben?

Für Server mag es vielleicht sehr sinnvoll sein, aber wer brauch es für einen normalen Rechner? Der Ram ist im PC im normal Fall nicht der Flaschenhals und wird es wohl die nächsten Jahre nicht werden.

Der Geschwindigkeitsschub von DDR1 auf DDR3 ist für den normalen Anwender bei +-0.
 
Wenn du das sagst *hust* APUs *hust* :schief:

Selbst ein Normalanwender merkt den Unterschied zwischen DDR(1) und DDR3. Zudem sollte man bei dieser Technik nicht auf die Größe achten. Das wurde hier nur diskutiert, weil hier jemand meinte, 64 Bit würden eng werden ;)

Die Dinger sind definitiv nicht für richtig richtig große RAMs ausgelegt, sondern für mittelgroße RAM-Module, die aber halt verdammt viel Bandbreite bieten, und eben auch bei randomAccess oder halt unvorteilhaften Zugriffsmustern wie dem Spaltenweisen Zugriff auf Matrizen nicht so stark einbrechen, wie normaler DDR-RAM dies tut. Klar, man kann später mal einfach mehr Lagen verwenden, und so den Speicher vergrößern, aber das werden dann halt schon schöne Türmchen, und die Ansteuerlogik wird halt auch wieder unvorteilhafter. Also so wie Sie beschrieben haben 8/16 Lagen werden sich wohl erst mal ne ganze Weile halten.

Man kann die Dinger ja auch mit anderen Speichertechnolgien kombinieren, wie Flash etc. Wenn man da 1-4 GB von diesem schnellen RAM hat, der extreme Bandbreiten bietet, kann man einfach ne SSD oder was vergleichbares noch dazu hängen, am Besten direkt aufs Board, womit man dann Daten austauscht, die eben nicht rein passen. Sozusagen ein Gecachter RAM ;)
 
Ist an den Dingern eigentlich auch inhaltlich was neu, oder nur das Packaging?
Stacked/TSV Chips hat man ja nun schon einige gesehen und SMB ist auch nicht ganz taufrisch. Alles zur Einsparung von Strom auf kleinem Raum zu konzentrieren, ist nett, aber für mich jetzt noch nicht wirklich eine neue Technologie. Und auch nur dann eine sinnvolle, wenn es billig geht - denn wir haben auch schon heute tonnenweise sehr kompakte (z.T. sparsame) Technologie zur Verfügung, die für Notebooks entwickelt wurde. Aber im Desktop- und Serverbereich werden weiterhin die alten full-size Standards verwendet, weil sie bei gleicher Performance billiger sind.
 
Naja, es scheint so zu sein, man muss die Dinger ja auch irgendwie gescheit ansprechen, die haben dazu aber keine Folien veröffentlicht, soweit ich das gesehen habe.
 
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