Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Sowas nennt man Meinung. ;)


Offene Spielwelten halt ich inzwischen generell für ein ziemlich fehlgeleitetes Designprinzip. Das betrifft aber natürlich alle Spiele dieser Art, nicht nur PB. Zu Zeiten eines Gothic 1 und 2 war das noch was absolut Neues und der damaligen Technik entsprechend auch was Großartiges, das viel Potenzial zeigte. Nur muss man inzwischen imo konstatieren, dass virtuelle offene Welten strukturelle Mängel haben, die sich auch durch neue Technik nicht beheben lassen.

Ein Hub-based RPG von PB mit Verbesserungen an den richtigen Stellen, das wäre mal was wirklich Feines, auch wenn es wahrscheinlich nie passieren wird... ;)

Offe Spielwelten sind das beste an einem RPG und sollten auf jeden Fall immer vorhanden sein auch das hat z.B. die Witcher oder The Elder Scrolls so fantastisch und groß gemacht ohne geht nicht.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Offe Spielwelten sind das beste an einem RPG und sollten auf jeden Fall immer vorhanden sein auch das hat z.B. die Witcher oder The Elder Scrolls so fantastisch und groß gemacht ohne geht nicht.
TES halte ich generell für mittelmäßige RPGs (seit Oblivion) und in Witcher 3 hat es eher geschadet als genutzt. TW2 war in vielerlei Hinsicht besser...
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Offe Spielwelten sind das beste an einem RPG und sollten auf jeden Fall immer vorhanden sein auch das hat z.B. die Witcher oder The Elder Scrolls so fantastisch und groß gemacht ohne geht nicht.

Eine offene Spielwelt ist zur Zeit schlicht Mode und geht nicht einher mit einem guten Spiel. Bei einem Openworld (RP)Game kommt oft der Spielfluss oder die Story zu kurz (meiner Meinung nach auch z.b. bei Skyrim, da mag zwar die Story stimmen aber den Spielfluss ist grässlich). Und ich kann mich nicht erinnern das TW1 und 2 Openworld waren - da gab es nur Spots.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Für mich stört das aber die Immersion wenn ich ein Witcher 2 Spiele mit Hochglanz Grafik und ich weit sehen kann, diese Orte aber nicht erreichen kann weil sie eigentlich nicht existieren. Daher gefällt mir eine Open World bei einem RPG prinzipiell besser und halte das auch für immersiver. Den ein RPG hat ja die Aufgabe dich in eine Fantasie Welt zu versetzen, und das funktioniert nicht wenn die Welt sich eingeschränkt anfühlt weil man nur an vorgegebenen Pfaden laufen kann. Das gilt aber auch nicht immer: Knights of the Old Republic fand ich damals immersiver als jedes Gothic oder andere Open World Spiel, weil die Grenzen sich nicht wie welche angefühlt haben. Man fliegt ja mit dem Raumschiff von Planet zu Planet und kann daher nahe an den Orten landen zu denen man gelangen muss, da braucht es nicht wie in Witcher 3 eine große Welt, durch die man dann durchreiten muss. Kommt also auch darauf an wie geschickt die Grenzen kaschiert werden. Auf die ganzen Alibi Aufgaben in Open World Spielen hab ich aber auch keine Lust. Wenn ich mir die ganzen nervigen Sammelaufgaben in Ubisoft Spielen ansehe. Es leidet die Glaubwürdigkeit einer Spielwelt von Assassins Creed, wenn an allen Orten Truhen "versteckt" sind über die eigentlich jeder Bewohner fünf mal am Tag drüberstolpern müsste. Ums deutlich zu sagen: Open World schafft dann keine gute Immersion, wenn es mit Gameplay Mechaniken ausgestattet wird, die die Welt unglaubwürdig machen.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Eine offene Spielwelt ist zur Zeit schlicht Mode und geht nicht einher mit einem guten Spiel. Bei einem Openworld (RP)Game kommt oft der Spielfluss oder die Story zu kurz (meiner Meinung nach auch z.b. bei Skyrim, da mag zwar die Story stimmen aber den Spielfluss ist grässlich). Und ich kann mich nicht erinnern das TW1 und 2 Openworld waren - da gab es nur Spots.

Die meisten sehr guten und großartigen RPGs sind hub basiert, d.h. keine open world im klassischen Sinne sondern in Levels unterteilt. Das trifft z.B. zu auf

- alle Infinity Engine Spiele (Baldurs Gate, Icewind Dale, Planescape Torment)
- Mass Effect Reihe
- Dragon Age Reihe
- Deus Ex Reihe
- Fallout 1/2
- Witcher 1/2
- Wasteland 1/2
- Pillars of Eternity
- Divinity OS (obwohl da die Hubs sehr groß sind)

Alle diese Spiele sind vom narrative Design her open world Spielen um Längen überlegen, zumindest strukturell (d.h. nicht, dass das Spiel automatisch besser ist, aber es erhöht die Chance signifikant). Das betrifft insbesondere die Bereiche choice&consequence, balancing und storytelling, die beide üblicherweise strukturell unter einer offenen Welt leiden. Eine offene Welt ist eigentlich nichts anderes als eine Fassade, wenn auch eine sehr hübsche. Sie bietet an sich keinen spielerischen Mehrwert, kostet aber unglaublich viel in der Erstellung und behindert einige Kernkonzepte guten Gameplays wie etwa gutes Balancing. Ich kenne kein open world Spiel, das ein gutes Balancing hat und eine konstant hohe/ähnliche Herausforderung bietet. Darüber hinaus ist open world strukturell mit viel Leerlauf verbunden, der an sich weniger spannend ist. Je größer die Welt dabei ist, desto geringer ist natürlicherweise auch die Qualität der jeweiligen Quests und die mögliche Interaktivität mit der Spielewelt. Open world bedeutet Masse statt Klasse und das Problem vergrößert sich mit der Größe der Spielwelt. Die "Dichte" der Welt nimmt strukturell ab bezüglich Interaktivität, Spieltiefe und Einzigartigkeit. Es wird fast gezwungenermaßen recycelt und wiederverwertet. Aufgrund der angeblichen Freiheit (die im Prinzip nur auf dem Papier besteht) leidet in der Regel auch die Spannung. Spannung, die üblicherweise über zeitlichen Druck erreicht wird, ist theoretisch überhaupt nicht mehr möglich. Wenn sie doch eingesetzt wird, ist sie meist völlig antiklimatisch und wiedersinnig. Und so weiter und so fort. Ich könnte einen ganzen Essay darüber schreiben, warum Open World in der Praxis der Spieleentwicklung ein ziemlich fehlgeleitetes Konzept ist... :D

Für mich stört das aber die Immersion wenn ich ein Witcher 2 Spiele mit Hochglanz Grafik und ich weit sehen kann, diese Orte aber nicht erreichen kann weil sie eigentlich nicht existieren.
Das Grundproblem wird doch dadurch nur verschoben. Du kannst den Ort in einer offenen Welt erreichen, ja, aber mit welcher Konsequenz? Du findest raus, dass es dort nichts wirklich Interessantes zu entdecken gibt, dass du mit niemanden wirklich reden kannst, dass du mit so gut wie gar nichts in irgendeiner sinnvollen Weise interagieren kannst. Je offener die Welt desto eher sind die einzelnen Elemente der Welt reine Setpieces (was nicht heißt, dass sie das auch in einem lineareren Spiel sein könnten). Mehr Immersion bedeutet das imo überhaupt nicht. Irgendwann bemerkt man einfach, dass auch in einem Witcher 3 fast alles nur hübsche Fassade ist. Und dass der allergrößte Teil der Welt nichts zum Gameplay beiträgt und eigentlich verschwendete Arbeit ist (vor allem, wenn man mal bedenkt, dass nur ein sehr, sehr kleiner Bruchteil der Spieler auch wirklich alles in der Welt je zu Gesicht bekommt...), die man besser in das tatsächliche Gameplay und interessanten Content hätte stecken können.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

@Scholdarr: Dann schreib doch noch ausführlicher! Ich find das ziemlich interessant, vor allem weil ich meine das Open World massives Potenzial besitzt, aber noch niemand hat es geschafft das wirklich zu nutzen. Wie gesagt finde ich die Aufgaben in den Open World Spielen, abgesehen von den Story basierten Quests, also Sammelaufgaben und anderes Spielzeit streckendes "Gedöns" eher langweilig. Eine Open World kann nur durch maximale Interaktivität der Spielwelt wirklich interessant sein. Also eine Spielwelt wo man wirklich so gut wie alles machen kann und in der der Spieler seine Geschichte praktisch durch sein eingreifen selbst "schreiben" kann. Aber von solch einer Wunschvorstellung sind wir noch Jahre und Jahrzehnte entfernt und ich fürchte das ich das nicht mehr erleben werde weil es technisch zu anspruchsvoll ist. Wenn alle Open World Spiele wie die Ubisoft Spiele werden verzichte ich auch lieber darauf und spiele wieder Bioshock, an das ich aufgrund deines Avatars wieder denken musste. Bioshock kaschiert auch hervorragend seine Levelgrenzen. In Rapture regt sich niemand auf über die Röhren in denen er herumläuft, weil ein Stadt unter dem Meer sich eben logischerweise in unserer Vorstellung nur so bauen lässt das es eher eng zugeht, und das Meer eine natürliche Grenze darstellt. Genau wie auch Columbia wo die Luft zwischen den Häusern die Grenze ist. Da kann die Story des Spiels natürlich viel flüssiger erzählt werden.

Das Grundproblem wird doch dadurch nur verschoben. Du kannst den Ort in einer offenen Welt erreichen, ja, aber mit welcher Konsequenz? Du findest raus, dass es dort nichts wirklich Interessantes zu entdecken gibt, dass du mit niemanden wirklich reden kannst, dass du mit so gut wie gar nichts in irgendeiner sinnvollen Weise interagieren kannst. Je offener die Welt desto eher sind die einzelnen Elemente der Welt reine Setpieces (was nicht heißt, dass sie das auch in einem lineareren Spiel sein könnten). Mehr Immersion bedeutet das imo überhaupt nicht. Irgendwann bemerkt man einfach, dass auch in einem Witcher 3 fast alles nur hübsche Fassade ist. Und dass der allergrößte Teil der Welt nichts zum Gameplay beiträgt und eigentlich verschwendete Arbeit ist (vor allem, wenn man mal bedenkt, dass nur ein sehr, sehr kleiner Bruchteil der Spieler auch wirklich alles in der Welt je zu Gesicht bekommt...), die man besser in das tatsächliche Gameplay und interessanten Content hätte stecken können.

Das Argument ist gut und richtig, hab ich ja im Prinzip ja oben in diesem Kommentar auch geschrieben. Ein Open World Spiel, so wie ich es mir idealerweise vorstelle, hat an dem Ort dann eben wirklich interessanten Content, oder ich kann mir diesen durch das Gameplay, das mir viele viele Möglichkeiten lässt, selbst schaffen...
 
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AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

@Scholdarr: Dann schreib doch noch ausführlicher! Ich find das ziemlich interessant, vor allem weil ich meine das Open World massives Potenzial besitzt, aber noch niemand hat es geschafft das wirklich zu nutzen. Wie gesagt finde ich die Aufgaben in den Open World Spielen, abgesehen von den Story basierten Quests, also Sammelaufgaben und anderes Spielzeit streckendes "Gedöns" eher langweilig. Eine Open World kann nur durch maximale Interaktivität der Spielwelt wirklich interessant sein. Also eine Spielwelt wo man wirklich so gut wie alles machen kann und in der der Spieler seine Geschichte praktisch durch sein eingreifen selbst "schreiben" kann.
Das ist ja gerade das Problem. Ich nenne das hier mal "Feature Creep". Nehmen wir z.B. mal wieder die Witcher Spiele. Akt 1 von TW2 besteht aus genau einem Dorf, Flotsam. Das Dorf wirkt lebendig, "homogen" und ist voll mit interessantem Content. Akt 1 (im übertragenen Sinne) von TW3 besteht aus ganz Velen mit dutzenden von Dörfern. Keines davon erreicht die "Dichte" von Flotsam. Keines davon ist so lebendig und so voll mit interessantem Content. Und da besteht das Problem. Spieleentwickler haben schon teilweise größte Probleme damit kleinere Levels mit interessantem Content zu füllen. Da muss man sich nur mal Dragon Age Inquisition anschauen, das von generischem, langweiligem Content und unglaubwürdigem Level und Architecture Design geplagt ist. Wie kommen wir also auf die Idee, dass das besser wird, wenn wir die Spielwelten noch größer machen? Das führt strukturell nur dazu, dass Spiele teurer werden und die Zeit, die für das Erstellen der Welt veranschlagt wird, nicht gleichzeitig in Content und interaktive Inhalte gesteckt werden können. Das ist ein Teufelskreis und das Grundproblem der offenen Spielwelt. Je größer sie wird, desto geringer wird ihre spielerische Dichte. Das lässt sich mit einem engen Zeithorizont und einem begrenzten Budget wie in der Spielebranche üblich gar nicht vermeiden. Es ist ein strukturelles Problem. Umgekehrt nimmt die spielerische Dichte und die Qualität des Content (wie etwa des Narrative Designs) zu je fokussierter die Spielwelt ist, schlicht weil man Zeit und Geld hat, sich darauf zu konzentrieren und weil man das engere Leveldesign zum Vorteil nutzen kann, sowohl beim Gameplay als auch beim Narrative Design.

Open world klingt durchaus verlockend. Was sich die Leute darunter vorstellen, ist aber nun mal nicht das, was wir bekommen. Und das ist auch nicht die Schuld der Entwickler. Das ist wie gesagt ein strukturelles Problem, dass Masse Klasse ersetzt in einem gewissen Umfang.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Ja ich denke das du richtig liegst. Gothic 1 und 2 fand ich als Open World Spiele wahrscheinlich deshalb so gut, weil sie eben kleine Welten hatten die dicht gefüllt waren. In Gothic 3 ging es los. Ich hab mich damals auf das Game gefreut, weil es statt einer großen Stadt gleich gefühlte 20 Ansiedlungen gab, die ich mir genau wie in den Vorgängern prall gefüllt mit Quests und dadurch Atmosphäre vorstellte. Doch im Endeffekt wurde ich mehr oder weniger enttäuscht, weil es gefühlt die selbe Menge Content war gestreckt auf eine riesige Fläche. Danach hab ich mal gelesen wie die Gamedesigner damals das Spiel geplant haben und es letztlich auch funktioniert hat: Der Spieler bewegt sich von Dorf zu Dorf und soll den Ort den er vorfindet "abgrasen". Genau so haben die sich ausgedrückt, "abgrasen". Und genau so war es dann auch. Ich bin von Dorf zu Dorf, hab alle Quests dort "abgegrast" und bin zum nächsten Ort weitergezogen. Es war nun nicht mehr so wie in Gothic 1 und 2 das sich Quests durch verschiedenene Orte gezogen haben. In diesen hat man manche Quests in der Stadt angefangen und wurde von denen durch die Welt und mehrere Orte geleitet. Das hätte ich mir für G3 auch gewünscht, das man bspw. in der Wüste eine Quest annimmt, die dich dann gut geführt bis nach Nordmar bringt und wieder zurück, das also alles miteinander verwoben wird. Stattdessen hatte man keinen Grund mehr einen "abgegrasten" Ort wieder anzusteuern weil dort absolut NICHTS mehr zu tun war.

EDIT: Dragon Age: Inquistion, ja. Das ist das absloute Negativ Beispiel wie man ein Open World RPG NICHT machen sollte. Die großen Levels, so schön sie auch aussehen, sind für mich der Inbegriff von Langeweile. Das ist ein Spiel, wohl nur für Marketing Argumente gemacht. Hauptsache man kann groß "Riesige Open World" draufschreiben, aber der Spieler hat nichts davon. Die Sammelquests sind sowas von langweilig, keine einzige davon hab ich fertiggemacht, das Spiel hab ich seit langem nicht mehr angerührt. In Gothic 2 hab ich mich gefreut als ich das Minental betreten habe und mich sofort ans Entdecken gemacht, in DA: I hab ich nur geseufzt: "Nicht schon wieder so ein riesiges Level!!" Da wollte ich nur so schnell es geht zum nächsten Punkt um die Story voranzutreiben, und bin wieder auf den nächsten Riss gestoßen oder irgendwas anderes langweiliges, das mich nur vom Spaß haben abgehalten hat. Ein furchtbar langweiliges Spiel. Die ganze Kohle wäre in einem echten Origins Nachfolger besser angelegt gewesen!
 
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AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Sehr geil, ich freu mich drauf was rauskommt dabei.
Wird für mich wahrscheinlich ein Pflichtkauf.
Nom nom nom :devil:
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Die meisten sehr guten und großartigen RPGs sind hub basiert, d.h. keine open world im klassischen Sinne sondern in Levels unterteilt. Das trifft z.B. zu auf

- alle Infinity Engine Spiele (Baldurs Gate, Icewind Dale, Planescape Torment)
- Mass Effect Reihe
- Dragon Age Reihe
- Deus Ex Reihe
- Fallout 1/2
- Witcher 1/2
- Wasteland 1/2
- Pillars of Eternity
- Divinity OS (obwohl da die Hubs sehr groß sind)

Alle diese Spiele sind vom narrative Design her open world Spielen um Längen überlegen, zumindest strukturell (d.h. nicht, dass das Spiel automatisch besser ist, aber es erhöht die Chance signifikant). Das betrifft insbesondere die Bereiche choice&consequence, balancing und storytelling, die beide üblicherweise strukturell unter einer offenen Welt leiden. Eine offene Welt ist eigentlich nichts anderes als eine Fassade, wenn auch eine sehr hübsche. Sie bietet an sich keinen spielerischen Mehrwert, kostet aber unglaublich viel in der Erstellung und behindert einige Kernkonzepte guten Gameplays wie etwa gutes Balancing. Ich kenne kein open world Spiel, das ein gutes Balancing hat und eine konstant hohe/ähnliche Herausforderung bietet. Darüber hinaus ist open world strukturell mit viel Leerlauf verbunden, der an sich weniger spannend ist. Je größer die Welt dabei ist, desto geringer ist natürlicherweise auch die Qualität der jeweiligen Quests und die mögliche Interaktivität mit der Spielewelt. Open world bedeutet Masse statt Klasse und das Problem vergrößert sich mit der Größe der Spielwelt. Die "Dichte" der Welt nimmt strukturell ab bezüglich Interaktivität, Spieltiefe und Einzigartigkeit. Es wird fast gezwungenermaßen recycelt und wiederverwertet. Aufgrund der angeblichen Freiheit (die im Prinzip nur auf dem Papier besteht) leidet in der Regel auch die Spannung. Spannung, die üblicherweise über zeitlichen Druck erreicht wird, ist theoretisch überhaupt nicht mehr möglich. Wenn sie doch eingesetzt wird, ist sie meist völlig antiklimatisch und wiedersinnig. Und so weiter und so fort. Ich könnte einen ganzen Essay darüber schreiben, warum Open World in der Praxis der Spieleentwicklung ein ziemlich fehlgeleitetes Konzept ist... :D


Das Grundproblem wird doch dadurch nur verschoben. Du kannst den Ort in einer offenen Welt erreichen, ja, aber mit welcher Konsequenz? Du findest raus, dass es dort nichts wirklich Interessantes zu entdecken gibt, dass du mit niemanden wirklich reden kannst, dass du mit so gut wie gar nichts in irgendeiner sinnvollen Weise interagieren kannst. Je offener die Welt desto eher sind die einzelnen Elemente der Welt reine Setpieces (was nicht heißt, dass sie das auch in einem lineareren Spiel sein könnten). Mehr Immersion bedeutet das imo überhaupt nicht. Irgendwann bemerkt man einfach, dass auch in einem Witcher 3 fast alles nur hübsche Fassade ist. Und dass der allergrößte Teil der Welt nichts zum Gameplay beiträgt und eigentlich verschwendete Arbeit ist (vor allem, wenn man mal bedenkt, dass nur ein sehr, sehr kleiner Bruchteil der Spieler auch wirklich alles in der Welt je zu Gesicht bekommt...), die man besser in das tatsächliche Gameplay und interessanten Content hätte stecken können.

Bitte wie TW3: "Das Grundproblem wird doch dadurch nur verschoben. Du kannst den Ort in einer offenen Welt erreichen, ja, aber mit welcher Konsequenz? Du findest raus, dass es dort nichts wirklich Interessantes zu entdecken gibt, dass du mit niemanden wirklich reden kannst, dass du mit so gut wie gar nichts in irgendeiner sinnvollen Weise interagieren kannst. Je offener die Welt desto eher sind die einzelnen Elemente der Welt reine Setpieces (was nicht heißt, dass sie das auch in einem lineareren Spiel sein könnten). Mehr Immersion bedeutet das imo überhaupt nicht. Irgendwann bemerkt man einfach, dass auch in einem Witcher 3 fast alles nur hübsche Fassade ist."

nicht wirklich oder :what: ich denke das liegt eher an deinen persönlichen Vorlieben deswegen findest du es fad weil du dich nicht darauf einlassen kannst das ist aber voll und ganz nur deine persönliche Meinung das kannst du nicht auf alle Gamer schließen oder als Referenz festlegen.
Ich persönlich fühle mich in der Welt von open World Spielen wie TW3, Skyrim, Gothic etc zuhaus und spiel diese Spiele auch nur deswegen ich kann auch mit deiner Liste nicht viel anfangen weil ich diese Spiele eher mittelmäßig finde bis auf Witcher 1/2, Devinity OS da passt es und Fallout was ab dem dritten Teil auch richtig gut wurde ;)
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Wenn eine weitestgehend offene Spielwelt auch glaubwürdig und detailreich dargestellt wird, dann gerne.:schief:

Man muss sich ja vom Spielfluss her nicht immer wie in einem Film fühlen, gute Story ist nur die halbe Miete.;)
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Wenn eine weitestgehend offene Spielwelt auch glaubwürdig und detailreich dargestellt wird, dann gerne.:schief:

Man muss sich ja vom Spielfluss her nicht immer wie in einem Film fühlen, gute Story ist nur die halbe Miete.;)
so sehe ich das auch bei TW3 hat man aber sehr gut alles miteinander kombiniert offene Spielwelt, Filmreife Story mit weitverzweigten Quest und gut gefüllte Landschaften.

Ich freu mich auch auf das neue PB Spiel wenn ich auch skeptisch aber auch neugierig bin wie sie Scifi mit Altertümlichen Fantasy verbinden wollen.

Welche Engine wohl eingesetzt wird :)
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Da ich Gothic 1 + 2 nie gespielt habe, hat PB für mich nie gute Spiele produziert.
G3 und die Risen Reihe, boar bleib mir blos weg damit.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Da ich Gothic 1 + 2 nie gespielt habe, hat PB für mich nie gute Spiele produziert.
G3 und die Risen Reihe, boar bleib mir blos weg damit.

Wie LOL ist das denn hast die Spiel nie gespielt aber kritisierst sie ........
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Wie LOL ist das denn hast die Spiel nie gespielt aber kritisierst sie ........

Hast du meinen Beitrag gelesen?

Ich habe bisher Gothic 3, und Risen 1-3 gespielt, und von daher hat PB (für mich) nie gute Spiele gemacht.
Gothic 1+2 beurteile ich natürlich nicht, da ich sie nicht gespielt habe.
Ich kann ja nur das ankreiden was ich kenne.

Von daher werde ich auch nicht behaupten "War zwar alles schlecht was ich von denen gespielt habe, aber da G1+2 gut gewesen sein sollen, find ich den Entwickler klasse".
Würde ja keinen Sinn machen.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Man muss sich ja vom Spielfluss her nicht immer wie in einem Film fühlen, gute Story ist nur die halbe Miete.;)

Für mich ist die Story eigentlich mit das wichtigste. Ich spiele durchaus gerne "interaktive Filme". Offene Spielwelt oder Freiheit brauch ich nicht. Ich lasse deswegen in Rollenspielen auch meist Nebenquests weg.

Nur wenn man,wie in Morrowind, aufgefordert wird: Mach doch jetzt mal ein paar Nebenquests und dann komm wieder, mach ich diese.
Ansonsten hab ich immer das Gefühl die Nebenquests passen nicht zum Spiel:
Man stelle sich vor: Es ist gerade eine riesige Katastrophe am laufen, die die "Spiel" Welt in Atem hält, aber nein, der, der alles aufhalten könnte, kümmert sich da kein bisschen darum, sondern pflückt lieber für den Bauern 10 Äpfel. Aber kein Problem: Die Katastrophe entwickelt sich eh nicht weiter, das zerstört die Immersion.

Aber ja ich weiß, dass für viele die Story eher nebensächlich ist.
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

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Ich habe bisher Gothic 3, und Risen 1-3 gespielt, und von daher hat PB (für mich) nie gute Spiele gemacht.
Gothic 1+2 beurteile ich natürlich nicht, da ich sie nicht gespielt habe.
Ich kann ja nur das ankreiden was ich kenne.

Von daher werde ich auch nicht behaupten "War zwar alles schlecht was ich von denen gespielt habe, aber da G1+2 gut gewesen sein sollen, find ich den Entwickler klasse".
Würde ja keinen Sinn machen.
alles Subjektiv wie immer der Eine mag es der Andere nicht
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

hofentlich mit schönen kämpfen.. am besten noch schön blutig und gut animirt :)
und das in sciene fiction/ fanatsy... das wäre geil...

ich sag nur einnal mer: umso brutaler umso besser...

story ist absolut zweitrangig wen das gameplay ned pasd
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Witzig, ich hab mir schon vor längerem mal gedacht das die Piranhas ein RPG machen sollten das eine Mischung aus Sci-Fi und Fantasy ist, und jetzt machen sie genau das :)
 
AW: Elex soll um 14:00 Uhr enthüllt werden: Piranha Bytes neues Spiel?

Macht doch einfach ein ganz normales Gothic 5 :(
Oder ein G1 / G2 Remake

Der Zug ist abgefahren, den Witcher zu toppen wäre gnadenlos schwer. Und Witcher 3 ist das Gothic das es (leider) nie gegeben hat. Ein neues Setting muss her, da haben sie schon recht.
 
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