Elektrolyt-Kondensatoren - Lebensdauer und Qualitätsbewertung

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Bitte sei mir nicht böse, aber auch Dir fehlt es quasi an allem um ein Netzteil korrekt bewerten zu können und Fachwissen ist dabei noch das kleinste Problem! Vielleicht solltest du das einfach mal akzeptieren und dann bei 0 Anfangen. Dann kommt vielleicht irgendwann mal etwas gescheites dabei raus.
Du magst Recht haben, aber welcher Reviewer hat schon von Beginn an Zugang zu einer Chroma? Ich teste jetzt knapp ein halbes Jahr und habe nun für den kommenden Monat einen Termin bekommen. Dürfte man nur Reviews anfertigen die deinen Kriterien entsprechen, würde es überhaupt keine Reviews geben, da jeder Netzteiltester mal klein angefangen hat.

Und was die Sache mit den Samples und Ebay angeht: So einen Bullshit habe ich selten gelesen, es soll auch Leute geben die sich für die Produkte interessieren die sie da testen...
 
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Und was die Sache mit den Samples und Ebay angeht: So einen Bullshit habe ich selten gelesen, es soll auch Leute geben die sich für die Produkte interessieren die sie da testen...

Klar gibt es auch solche, aber garantiert mehr von den anderen! Schau dir doch den Großteil der Forenreviews an was das für ein Schund ist. Da kann ich schon am Text erkennen, das es nur darum ging das Sample abzuzocken. Je nach Modell reden wir hier immerhin auch von nicht gerade geringen Preisen.

Das Problem ist übrigens bei den meisten Reviewern nicht das testen selbst, sondern die maßlose Selbstüberschätzung und der Verlust des Blicks, den der Käufer auf so eine Gerät hat.
Wie oben schon jemand geschrieben hatte, für den Kunden ist so ein Netzteil eine Black-Box, den interessiert Null wie es da drin zugeht.

>hat schon von Beginn an Zugang zu einer Chroma?

Kein Reviewer hat eigentlich Zugang zu einer Chroma, es sei denn er hat selber eine, oder er kann eine benutzen, die bei jemand steht der nicht aus dem Netzteil-Business stammt.
Das ist aber äußerst unwahrscheinlich. Dann muss die Chroma auch noch in der Nähe sein, denn dafür durch halb Deutschland zu reisen.... wer bezahlt das? Der Reviewer selbst?

habe nun für den kommenden Monat einen Termin bekommen.

Diesen Termin hast du vermutlich bei einem Netzteil-Hersteller. Der wird natürlich versuchen entsprechend Einfluss zu nehmen, ansonsten wäre es für ihn ja uninteressant.
Du kannst dich diesem Einfluss natürlich entziehen, wirst dann vermutlich aber auch nicht mehr dort testen dürfen... Da brauchen wir uns doch nix vormachen.

Aber wir kommen vom Thema ab. Was ich damit nur sagen wollte.

Bei all den Unzulänglichkeiten und Abhängigkeiten, die sich bei so einem Netzteil-Review ergeben, braucht man über "kleinkram" wie den Kondensatoren-Typ nicht einmal ansatzweise nachzudenken. Da reicht es auf die Garantiezeit des Netzteils zu gucken, der Rest interessiert den Kunden eh nicht und kann vom Reviwer auch überhaupt nicht geprüft werden.

Dazu müsste er sich ein Netzteil aus dem Handel kaufen und das auch noch in mehreren Chargen usw. usw. Macht doch keiner....

Mir würde es schon reichen, wenn die Ganzen Leute nicht so auf die Kacke hauen würden und meinen sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen oder wären über jeden Zweifel erhaben.
 
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Klar gibt es auch solche, aber garantiert mehr von den anderen! Schau dir doch den Großteil der Forenreviews an was das für ein Schund ist. Da kann ich schon am Text erkennen, das es nur darum ging das Sample abzuzocken. Je nach Modell reden wir hier immerhin auch von nicht gerade geringen Preisen.
So kann man es schon eher ausdrücken. Zwar verkaufe auch ich hin und wieder Samples, das aber eher zwangsläufig da ich als Student eben nicht über ein hohes Budget verfüge um monatlich zu Messebesuchen oder Chromatests zu reisen.

Kein Reviewer hat eigentlich Zugang zu einer Chroma, es sei denn er hat selber eine, oder er kann eine benutzen, die bei jemand steht der nicht aus dem Netzteil-Business stammt.
Das ist aber äußerst unwahrscheinlich. Dann muss die Chroma auch noch in der Nähe sein, denn dafür durch halb Deutschland zu reisen.... wer bezahlt das? Der Reviewer selbst?
Zum Großteil werde ich die Anfahrt selbst zahlen (Göttingen -> Hamburg -> Göttingen), wenn ich Glück habe sponsort die Redaktion für die ich schreibe noch ein wenig. Insgesamt wirds für mich also teuer ;) Und genau das ist das Problem wenn man mit solchen Reviews beginnt: Kein Reviewer verfügt am Anfang über solche Kontakte um sowas in die Wege zu leiten, daher eignen sich beispielsweise Forentests anfangs hervorragend um viel Feedback zu bekommen und auch um einige Dinge auszuprobieren. Ich lerne beispielsweise immer noch bei jedem Netzteiltest dazu, auch wenn ich nicht über ein hochwertiges Equipment verfüge.

Diesen Termin hast du vermutlich bei einem Netzteil-Hersteller. Der wird natürlich versuchen entsprechend Einfluss zu nehmen, ansonsten wäre es für ihn ja uninteressant.
Du kannst dich diesem Einfluss natürlich entziehen, wirst dann vermutlich aber auch nicht mehr dort testen dürfen... Da brauchen wir uns doch nix vormachen.
Es gibt Hersteller bei denen man nicht persönlich testen darf, sondern nur deren vorgegebenes Programm nutzen darf. Da schickt man seine Netzteile hin und die machen das dann für einen. Sowas würde für mich nie infrage kommen, das habe ich aber auch im Vorfeld mit dem Hersteller so kommuniziert. Die Chroma die ich nutzen werde wurde mir von allen Seiten grade für Anfänger empfohlen, da diese manuell ist und man persönlich testen darf. Und ich darf auch Netzteile von anderen Herstellern testen, aus dem Grund habe ich auch schon eine bunte Mischung an Testmustern zusammen gestellt.
 
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Zwar verkaufe auch ich hin und wieder Samples,

Oben hast du erst mal sofort Abwehrhaltung eingenommen und gesagt das das alles "bullshit" ist. Genau das meinte ich mit mal auf den Boden kommen.
Ich sehe viele User in den Foren, die offenbar meinen das alle anderen die mitlesen sau dumm sind und nicht schnallen was abgeht.

Ich selbst hab schon mal eine Grafikkarte über ebay von einem Reviewer abgekauft. Hab ich durch Zufall gemerkt, weil die Karte ein anders farbenes PCB hatte.

Gerade als Forenreviewer steckt man doch sofort in dem Zwang drin. Man ist eher Unbedeutend und hat kaum Reichweite, man braucht irgendwie Geld für sein "Hobby", und das bekommst man nur über den Verkauf von Samples. Eigentlich wird man eh nur dazu genutzt um "Marketing Reports" zu füllen. Gerade bei Netzteilen scheint mir das sogar extrem so zu sein. Eigentlich macht es nämlich überhaupt kein Sinn, ein Netzteil von einem Forenuser testen zu lassen. Das ist so ziemlich das letzte Produkt, das ein "normalo" aus einem Forum testen kann.

Ich will gar nicht wissen wie viele "Forenreviews/Posts" gerade bei Netzteilen von irgendeiner PR-Agentur oder einem Angestellten des Herstellers selbst stammen xD

Und genau weil das so ist, ließt man auch so unglaublich viel Müll und Marketing-Schrott in den Netzteil-Threads.

wenn ich Glück habe sponsort die Redaktion für die ich schreibe noch ein wenig. .... Insgesamt wirds für mich also teuer

Das heißt du bezahlst noch dafür? Wenn du für die Redaktion schreibst, dann lass die auch alle deine Unkosten erstatten und fertig, oder mach es erst gar nicht.
Sei doch nicht so dumm und schenk denen noch deine Arbeit. Die lachen sich doch über dich schlapp!

Entweder die Artikel werden gelesen, dann verdient die Redaktion auch Geld damit, oder sie werden nicht gelesen, dann kannst du dir den ganzen Aufwand gleich sparen.
So einfach ist es doch am Ende.
 
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Oben hast du erst mal sofort Abwehrhaltung eingenommen und gesagt das das alles "bullshit" ist. Genau das meinte ich mit mal auf den Boden kommen.
Es ist aber eben ein Unterschied ob man Produkte testet um damit Geld durch den Verkauf der Samples zu machen, oder ob man Produkte testet weil einem die Produkte interessieren. Würde es mir nur um das Geld gehen, würde ich wohl kaum fast ausschließlich Low-Cost Produkte testen, oder? ;) Wie gesagt, ich bin privat finanziell nicht so gut aufgestellt, als das ich mir alles leisten könnte und nicht weil ich mir etwas dazuverdienen möchte.

Das heißt du bezahlst noch dafür? Wenn du für die Redaktion schreibst, dann lass die auch alle deine Unkosten erstatten und fertig, oder mach es erst gar nicht.
Sei doch nicht so dumm und schenk denen noch deine Arbeit. Die lachen sich doch über dich schlapp!
Ich schreibe ja nicht für Redaktionen wie CB, hwluxx oder PCGH die sich sowas leisten können, ich schreibe auf einer kleineren Seite. Wie schon gesagt, für mich ist das ein Hobby, ich mache das gerne und nicht weil ich zwangsläufig damit Geld verdienen möchte. Würde ich sonst solche Reviews schreiben?
http://extreme.pcgameshardware.de/a...netzteil-fuer-38-euro-kann-das-gut-gehen.html
http://extreme.pcgameshardware.de/a...-1-wie-viel-cpu-bekommt-man-fuer-30-euro.html
http://extreme.pcgameshardware.de/a...test-teil-1-die-kuehlzwerge-im-vergleich.html
http://extreme.pcgameshardware.de/a...test-teil-2-die-turmkuehler-im-vergleich.html
http://extreme.pcgameshardware.de/a...illig-vier-netzteile-bis-45-euro-im-test.html
http://extreme.pcgameshardware.de/a...itgliedern-im-test-teil-1-quiet-p7-1000w.html
http://extreme.pcgameshardware.de/a...nmitgliedern-im-test-teil-2-axp-750-watt.html

Oder würde ich mein Privateigentum sonst von jemand anderem zerpflücken lassen?
http://extreme.pcgameshardware.de/a...339537-review-bequiet-pure-power-l8-400w.html

Ganz bestimmt nicht. Es mag sein das es genug andere Leute gibt die Sachen aus Habgier testen, aber man sollte nicht jeden Reviewer über einen Kamm scheren ;)
 
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ich meinte dich auch nicht persönlich mit dem Verkaufen usw, sondern es war allgemein gesagt.

ich schreibe auf einer kleineren Seite.

Wenn du für eine kleinere Seite schreibst lasst dir deine Unkosten trotzdem vom Seitenbetreiber erstatten. Der profitiert doch davon, nicht du!
Ich red hier nicht vom Arbeit bezahlen sondern von Unkosten!

Aber mal back2topic

Die Diskussion über Kondensatoren, die ich auch massenhaft in deinen Artikeln jetzt gerade gesehen habe ist total überflüssig.

Vor allem auch bei billig Netzteilen die Qualität der Kondensatoren anzukreiden. Woher soll der günstige Preis beim Netzteil denn sonst kommen, wenn nicht von billigeren Komponenten? Und man kann nicht mal sagen, ob diese billigeren Komponenten denn auch wirklich so schlecht sind, das das Netzteil zum Beispiel nicht die Garantiezeit überlebt.

Das ist etwas so als ob man sich darüber beschwert das in einem billig Auto keine echten Ledersitze drin sind und die Wertigkeit im Innenraum nicht der einer Luxuskarre entspricht.

Es macht vielleicht noch Sinn, bei einem günstigen Netzteil gute Kondensatoren lobend zu erwähnen, weil das außergewöhnlich ist.
 
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Das stimmt schon, nur kam die Grundsatzdiskussion mit den Kondensatoren auch erst vor ein paar Tagen auf, vorher war das ganz normal günstige Caps zu flamen und ab Teapo aufwärts (Achtung, Ironie und altertümliche Denkweise!) zu loben. Bei mir hat in der Hinsicht ein Umdenken stattgefunden.

Was ich aber noch nicht verstehe ist, dass Kondensatoren jetzt völlig egal sind. Es hat schon seinen Grund warum ich in einem P6 aufgeplatzte Asia´X Kondensatoren und intakte Teapos finde (Das ist nur ein Beispiel!). Die Qualität macht eben doch etwas aus und weniger die Marke. Hinschauen sollte man daher schon noch, nur eben nicht automatisch drauf los schreiben wenn man mal eine CapXon-Armada vorfindet.
 
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Kondensatoren sind auch nicht völlig egal, sie sind eben nur ein paar kleine Bauteile in einem Netzteil und müssen daher nicht so heftig angekreidet werden.
 
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Ich glaube das hat mit der Größe nichts zu tun :ugly: Wenn ein kleines Bauteil im Netzteil kaputt geht, dann ist das ganze Netzteil kaputt oder grillt wegen hoher Restwelligkeit die restlichen Komponenten im PC. Caps sind vielleicht klein, aber nicht unwichtig.
 
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Kondensatoren aus Sicht der Entwickler:
Jede Plattform der großen OEM wird als optimale Referenz für die angepeilte Leistungs- und Preisklasse entwickelt. Dabei werden exakt die Güteklassen und speziellen Varianten der Kondensatoren verbaut (HighRipple, Low Impedance, UltrLow ESR usw.), die am zweckmäßiigsten sind und in der Gesamtheit der Komponenten auch die angestrebte MTBF locker erreichen. Das Fabrikat selbst spielt eine eher untergeordnete Rolle. Je nach Preisklasse wird erst einmal verbaut, was zweckmäßig und haltbar genug ist.

Kondensatoren aus Sicht des Marketings:
Wenn viele Anbieter eine gemeinsame Basis eines großen OEM nutzen, will man sich doch gern vom Rest abheben. Da die Reviewer / Kunden sich gern von Nippons und Firmennamen beindrucken lassen, schafft man sich damit einen vermeintlichen "Vorteil". Die Zweckmäßigkeit und der Nutzen stehen erst einmal hinten an. Immer schön oberflächlich bleiben, Haupsache Image schinden und Honigtöpfe für die einfacheren Reviewer aufstellen

Kondensatoren aus Sicht der BWLer:
Der BWLer bekommt jetzt ob der Idee des Marketings feuchte Augen und spitzt den Stift. Rücksprache mit Hersteller und den eigenen Leuten: Cost-Down, Cost-Down, Cost-Down...
Variante 1: Nippons, aber geringere Güteklassen und sch..ß auf deren Werte und die Zweckmäßigkeit
Variante 2: Nippons, aber man spart an einer anderen Ecke um das Geld wieder reinzuholen

Kondensatoren aus Sicht der (meisten) Reviewer:
Fällt entweder darauf rein, was das Marketing so rumplärrt und lobt die Mischung des Grauens in den Himmel, oder ganz selten, er durchschaut die Rosstäuscher-Tricks, dann versteht es der Durchschnittsleser aber nicht mehr. Denn der Leser will mundfertig nur ein Urteil: Geil, so lala oder nö besser nicht.


Was ich damit sagen will:
WENN man weiß, in welcher Baugruppe es WORAUF ankommt, dann ist die Wahl nach Spezifikation und Güteklasse schon wichtig - aber eben auch nicht alles. Es ist ein Teil eines Reviews, nicht mehr - aber eben auch nicht weniger. Die Marke ist dann fast schon überflüssig, denn WENN der Hersteller zweckmäige Teile verbaut hat, dann schließt sich Crap automatisch aus. Nur erkennen muss man es.

Aber - und jetzt wird es doch lustig - man muss auch die Zweckmäßigkeit schon hinterfragen. Wenn man z.B. in eines der langsameren Schaltnetzteile für eine 12V-Schiene mit 25A nur einen 4700er einbaut, dann mag die Restwelligkeit geradeso hinkommen. Allerdings ist dieser Elko auch recht langsam. Es geht, aber es ist nicht zweckmäßig. Besser wäre, bis 40A zwei 3300er parallel zu verbauen. Niedrigere Impedanz, schnellere Aufladung und besseres Rippelverhalten / Haltbarkeit. Zwei parallelgeschaltete Teapo versägen jeden einzelnen 4700er Rubicon mit Vergnügen, wenn der Typ stimmt. Und nun kommen wir zu den Lasten. Aktuelle Grafikkarten erzeugen Lastwechsel jenseits der 100 KHz. Wenn 2 oder 3 Spitzen zu häufig aufeinander folgen, sind die langsameren Elkos in so manchem der langsameren Schaltnetzteile noch nicht mal aufgeladen.

Und (selbst getestet): man nehme ein Netzteil mit und ohne Kabelmanagement (KM) des gleichen Herstellers und einer identischen Basis. Dazu eine fiese R9 290X mit einem möglichst preiswerten Boardpartner-Design. In den Fällen, wo das NT ohne KM schon wegen der Spitzen sporadisch abschaltet, läuft das Dingens mit KM lustig weiter. Auch wenn die Solids auf der KM-Platine ja eigentlich da sind, um Wechselwirkungen zwischen Output-Platine und Haupttrafo zu eleminieren - sie erledigen auch noch, wenn auch unbeabsichtigt, eine Glättung der Lastwechselspitzen (Spikes).

@Gobbel:
Dumm nur, dass man so etwas zwar bei einigen wenigen Anbietern begriffen hat, der übliche Reviewer aber nichts davon ahnt. Und selbst wenn: erkläre es mal dem unbedarften Leser eines Reviews. Da hast Du völlig Recht, denn die meisten wollen es gar nicht wissen, weil ihnen schon die Elektrotechnik Klasse 8 nicht ins Hirn wollte. Hier wären wir wieder beim Otto-Normalkonsumenten angelagt. Der will lediglich wissen: ja oder nein. :D

Man braucht auch keine Chroma, um die gröbsten konstruktiven Fehler eines Netzteils zu erkennen. Nur muss man Platinen lesen und verstehen können. Womit man bei der Qualifikation angelangt wäre. Ich teste aus vielerlei Gründen keine Netzteile mehr. Die Aufenthalte bei mehreren großen OEM und Besuche von Safety-Labs, sowie der Entwicklungsabteilungen zeigen es immer wieder: es ist ein dreckiges Business, bei dem der Umlabeler/Anbieter fast immer genau das bekommt, was er dem OEM bereit ist zu zahlen. Und ich habe gemerkt, dass selbst mein fachliches Wissen für ein wirklich objektives Review doch recht schmalbandig ist und dass diese vielen Details am Ende eh keinen interessieren. CPUs, Grafikkarten und Gedöns machen einfach mehr Spaß, so ehrlich muss ich dann doch mal sein :D
 
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Ok also halten wir fest: Caps kann man durchaus noch benennen, auch die Serien welche verbaut wurden. Für Laien sind das nur ein paar Zeichen die zusätzlich überflogen werden, echte Nerds können sich dann ihren Teil denken. Mit der Beurteilung der Caps werde ich aber in Zukunft aber vorsichtig sein.
 
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Und (selbst getestet): man nehme ein Netzteil mit und ohne Kabelmanagement (KM) des gleichen Herstellers und einer identischen Basis. Dazu eine fiese R9 290X mit einem möglichst preiswerten Boardpartner-Design. In den Fällen, wo das NT ohne KM schon wegen der Spitzen sporadisch abschaltet, läuft das Dingens mit KM lustig weiter. Auch wenn die Solids auf der KM-Platine ja eigentlich da sind, um Wechselwirkungen zwischen Output-Platine und Haupttrafo zu eleminieren - sie erledigen auch noch, wenn auch unbeabsichtigt, eine Glättung der Lastwechselspitzen (Spikes).

Sehr interessant ... :daumen:

Ich glaube schon des öfteren mal gelesen zu haben, das sich KM zwecks den Übergangswiederständen schlechter auswirken soll, als bei Netzteilen ohne KM
 
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Ich glaube schon des öfteren mal gelesen zu haben, das sich KM zwecks den Übergangswiederständen schlechter auswirken soll, als bei Netzteilen ohne KM
Alles Voodoo. Ist wie mit den tollen Goldkabeln beim HiFi.

Ich habe mit einer HiRes-Infrarotkamera die PCI-Express-Anschlüsse über 30 Minuten lang bei zwei 8-Pin-Kabeln an einer gestressten R9 295X2 überwacht - nichts. Wären die Widerstände wirklich ein existentes Problem, hatte sich bei den dort fließenden Strömen pro Stecker locker größere Temperaturunterschiede ergeben. Das ist alles nur Geblubber. Klar, alte korrodierte Stecker und Buchsen, die jahrelang ungenutzt bleiben, können schon mal Patina ansetzen. Aber wer ein neues Netzteil anschließt und verkabelt, hat damit überhaupt keine Probleme.
 
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Ich glaube schon des öfteren mal gelesen zu haben, das sich KM zwecks den Übergangswiederständen schlechter auswirken soll, als bei Netzteilen ohne KM

Ich habe bei Ecova mal die Wirkungsgrade von be quiet E9 Modellen Verglichen.
Bei 20% Auslastung ist das jeweilige KM-Netzteil um 0,2% bis 0,3% ineffizienter, bei 50% und 100% Last sind die Unterschiede quasi null, das E9-680W ist sogar ein mal 0,33% effizienter als das E9-700W (bei 100% Last).

Im Mittel ist die Effizienz mit und ohne abnehmbare Kabel sehr ähnlich, die Abweichung der Mittelwerte liegt bei unter 0,1%. Natürlich sind Statistik und leicht unterschiedliche Lasten auch noch einzurechnen.
Aber selbst 0,1% (falls die überhaupt der Realität entsprechen) wären bei 50% Auslastung des 600W Modells rund 0,3W Verlustleistung, quasi nichts.
 
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So schauts aus.

Da hat man Messungenauigkeiten + Bauelementetoleranzen und natürlich, da gehe ich jede Wette drauf ein, gibt es die gleichen Abweichungen sogar zwischen mehreren Exemplaren der gleichen Baureihe. Voodoo, wie immer :)
 
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Das Problem ist eher das da zuviele Firmen auch mit dem Rotstift rumrennen und sich denke "ey wir müsen kosten sparen, wenn wir dort schon fertigen dann brauchen wir keine Techniker die kosten nur Geld"

und schwupps hat keiner Ahnung was man da eigentlich bestellt :ugly:
 
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Das Problem, was viele Herrschaften noch nicht gecheckt haben ist:

a) Chinesen haben keine Ehre
b) sie würden für Geld sogar ihre Mutter verkaufen.

Sprich:
Du MUSST davon ausgehen, dass sie dich über den Tisch ziehen werden!
Entsprechend musst du die Verträge auch entsprechend verhandeln (die aber auch nicht unbedingt interessieren), vorallen musst aber jemanden dort hinstellen, der vor ort überprüft, ob das, was die Fabrik da abliefert auch dem entspricht, was du möchtest...
 
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