Einsteiger in Sachen "WaKü"

AW: Einsteiger in Sachen "WaKü"

Dann hast du mich falsch verstanden, wie ich eben zeigen wollte kann man die Frage "wie transportiert Wasser Wärme" ganz verschieden und verschiedene Niveaus beantworten. Ein Gymnasiast hat ganz andere Ansprüche an die Antwort als ein Maurer, ist einfach so daher kam die Frage. Soll auch keine Anmassung sein, aber ein Gymnasiast oder ein Lehrling als Chemielaborant würde mehr aus einer etwas komplizierteren bzw. nicht sofort trivialen Antwort viel mehr lernen als so.

Oder bist du noch mit Blümchen, Bienchen und dem Storch am reden? Du passt deine Art wie du Informationen weitergibst auch dem Niveau des Empfängers an.
 
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Wenn ich der Fragensteller wäre würde ich in dem Falle, dass die Frage zu simpel beantwortet wurde, einfach noch einmal nachfragen oder wie in diesem Fall, mich selbst auf Basis des nun gegebenen Wissens weiterbilden.
Hier gehts schließlich nicht um Hohe Quantenphysik wozu man im Netz noch etwas länger nach suchen müsste.

Aber seis drum, dem Fragesteller ist geholfen und schluss! :)
 
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Ganz genau, ich will nicht andere ausquetschen, ich habe mehr davon wenn ich mit einer Grundlage mir selber was erarbeiten kann. Das was du, empty, als höherer Anspruch wertest, ist für MICH (nicht persönlich nehmen) nur die Faulheit selber sein Wissen zu erweitern.
 
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Auch wenn man die Details versteht und die thermodynamishen und strömungstechnischen Hintergründe recht gut kennt, ist eine Wakü im Prinzip ein sehr simples Kühlsystem. Dem Anwender einer Wakü, der nicht selbst Kühler baut und ständig am optimieren ist (und das dürfte die überwiegende Mehrheit sein), bringt es daher i. d. R. nicht so wahnsinnig viel, wenn man ihm die Details des Wärmeübergangs in Kühlern und Radiatoren oder beispielsweise die Bedeutung der Kühlmittelviskosität für den Lagerverschleiß der Pumpe darlegt ;).

Letztlich funktioniert eine Wasserkühlung genauso wie eine Luftkühlung, nur wird zwischen Wärmeaufnahmestelle und Wärmabgabestelle Wasser als Wärmetransportmedium zwischengeschaltet. Da Wasser eine sehr hohe Wärmekapazität besitzt, ist es ein guter Wärmeträger.
Der größte Vorteil einer Wakü ist der, dass man die Wärme nicht zwangsweise über dem Prozessorsockel an die Luft abgeben muss, wie bei einer Luftkühlung, sondern, dass man sie dort an die Luft überträgt wo es einem passt (z.B. außerhalb des PC-Gehäuses). Da man auch keine nennenswerte Flächenbeschränkung bei den Radiatoren hat, kann das zusätzlich leiser geschehen als bei einer Luftkühlung.

Noch ein gut gemeinter Hinweis an BMASTER: Gewöhne dir gleich von Anfang an die richtige Nomenklatur an ;). Dann hast du es auch einfacher, wenn du selbst mehr zum Thema erfahren willst.
Die "Metalldinger die man an den zu kühlenden Komponenten anmacht" nennen sich Kühler (bzw. Wasserkühler) und das Teil, das die Wärme wieder an die Luft abgibt nennt sich Radiator oder kurz "Radi" ;).
 
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...wie genau kühlt das Wasser die Komponenten?

Entschuldigung um die Frage qualitativ richtig zu beantworten braucht man schon etwas Verständnis.

Sagen wir so, ich weiss das Wasser Energie in Form von Wärme speichern kann. Bei konstanten Druck eine Gewisse Menge pro Mol Stoff. Aber warum genau ist nicht trivial. Ich kann es nicht so aus dem Stegreif begründen.

Da genau muss der Ansatz sein wieviel Genauigkeit ist für den Fragestellenden wichtig?

Ich wäre froh könnte man mir das Quantenmechanisch erklären und nicht so eine "quasi" (OC) Erklärung, ja die Streckschwingung der Wasserstoff-Atome absorbieren soviel, sondern eher was mit einer Wellengleichungen.

Darum habe ich gefragt auf welcher Stufe/Niveau eine Antwort haben will. Und ich bin nicht einverstanden, mit dem Faul sein zu lernen. Man muss sich selber immer neu fordern und etwas noch schwierigeres lernen, etwas das einem beim ersten Mal nicht logisch erscheint usw.
 
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Die Frage ist ganz einfach und durchaus trivial zu beantworten:

Das Wasser kühlt die Komponenten, da es eine niedrigere Temperatur als diese besitzt - gleiches Prinzip wie bei der Luftkühlung. Der Temperaturgradient ist die Triebkraft des Wärmeflusses.
Das ist die genaue Erklärung wie Wasser einer, relativ zum zu kühlenden Objekt, niedrigeren Temperatur dieses abkühlt. Das gilt natürlich auch für jedes andere Medium.

Die Fragestellung die du dir stellst ist eine andere. Sie lautet eher: "Wie effektiv kühlt Wasser die Komponenten und worauf basiert das?"
Das ist in der Tat nicht mehr so trivial - war aber hier auch nicht die Frage.
Was hilft dir da im übrigen eine quantenmechanische Erklärung. Außer Unanschaulichkeit und Unschärfe (im wahrsten Sinne des Wortes) bringt dich diese Erklärung kein Stück weiter ;). Eine Erklärung über Wellengleichungen ist im Endeffekt auch nichts anderes als eine Energiebetrachtung die wiederum nichts anders abbildet als die Wechselwirkung aller beteiligten Teilchen (als Welle quantifizierter Energie betrachtet) in ihrer jeweiligen Konfiguration. Wie man es beschreibt ist letztendlich nicht ausschlaggebend, sondern wie es ist. Die Erkenntnis zählt letztlich - nicht der Aufwand der Beschreibung!
Auch die Quantenmechanik basiert letzten Endes auf dem was der Kosmos an Naturkonstanten vorgibt. Man kann sich da zu allem die Frage des "Warum" stellen, aber letztendlich führt das nur all zu schnell in philosophische Abgründe, als der eigentlichen Fragestellung naturwissenschaftlich auf den Grund zu gehen.
Eine anschauliche und letztlich ja auch richtige Erklärung für die hohe Wärmekapazität von Wasser sind die großen Freiheitsgrade der Molekülkonfiguration von Wasser ja durchaus. Ob man sich das jetzt als hin und her schwingende Orbitale vorstellt oder ganz plastisch im Kugelmodell mit beweglichen Verbindungen oder anhand theoretischer energetischer Betrachtungen oder auch anhand von überaus unanschaulichen Wechselwirkungen der Wellengleichungen ist letztendlich nicht wichtig.
Wichtig ist zu erkennen, dass Wasser eine überaus geeignete Flüssigkeit ist, um Wärme zu transportieren. Das Problem das sich im Falle der Wasserkühlung stellt ist lediglich, wie man die Wärme am besten ans Wasser überträgt und wie man sie am besten wieder abführt.
 
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Hi,
ich bin auch mal wieder da!

Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Zum Glück bin ich in Chemie ganz gut und konnte eure Antworten nachvollziehen.

Ich werde mir wohl eine Wasserkühlung für CPU und GPU zulegen.

Dazu wüsste ich gerne welche Komponenten man am besten verwenden sollte. Gekühlt wird eine GTX 460 AMP! und ein i5-750.

Grüße,
Kevin
 
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für deine CPU findest du hier passende Kühler:

Aquatuning - Der Wasserkühlung Vollsortimenter - Intel Sockel 1156 Empfehlenswert ist der Aquacomputer cuplex kryos (nutze ich selbst auf AM3), den Heatkiller von Aquacomputer und EK Supreme. Letzerer hat nicht ganz so hohe Durchflusswerte, jedoch ne recht ansehnliche Kühlleistung! Sind alle in nem ähnlichen Preisverhältnis...

Zur Grafik kann ich nicht so viel sagen, da ich selbst noch nicht viel Erfahrung mit GPU-kühlern gemacht habe....

Naja ansonsten das übliche... Pumpen (Laing oder Eheim z.B.), Radiatoren (Phobya G-Changer 240 sehr zu empfehlen!!! hat ne Ordentliche Kühlfläche und bringt mein System gut zum frieren :schief:), Schläuche (wähle die Wandstärke lieber etwas größer...), Ausgleichsbehälter (150er reichen, bekommst auch welche direkt als Pumpenaufsatz, Verschraubungen, Korrosionsschutz, Destilliertes Wasser...
 
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Nun ja zumal würde ich mir mal eine Zeichnung machen wie man die Schläuche und die dazugehörigen Komponenten verlegen möchte.
Dann sollte man sich Gedanken machen wieviele Komponenten gekühlt werden sollen und dementsprechend den Radiator auswählen z.B. Single, Dual oder Triple = 120, 240 oder 360mm.
Tipp: Bei Testseiten nachschauen welcher in dem Bereich gut ist
Tipp 2: Die Pumpe sollte nicht zu schwach sein.
Die Schlauchdicke spielt auch eine wichtige Rolle meistens wird da zu den 16/10 Anschlüssen gegriffen, wegen dem hohen Durchfluss und der Biegbarkeit.
Dann würde ich zu den Anschlüssen greifen mit Überwurfmutter wegen der Sicherheit.
Die Normalen Tüllen sind da etwas gefährlicher aber billiger.
Bei der Schlauchauswahl drauf achten welche Vorteile einige Schläuche haben (z.B. Biegbarkeit).
Ich hatte bis vor 6 Monaten selber wenig Ahnung habe mich in den Foren eingelesen und mit einigen Leuten Diskutiert wie man was am besten machen kann und was man dafür benötigt.
 
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Und was für Leute waren dass, die behauptet haben, die Pumpe könne zu schwach sein oder gar dass die Schlauchdicke eine wichtige Rolle spielt :huh:
 
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@Ruyven, eine H50 Pumpe kann durchaus zu schwach sein für ein System, oder wenn der Radi im Keller steht und der PC auf dem Dachboden.
 
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Die Erkenntnis braucht Zeit! Der Pirat muss sich erst noch die Hörner abstoßen ;).

Mit nur einem halben Jahr Wakü-Erfahrung hab ich damals auch noch vieles geglaubt, was sich später als grober Unfug herausstellte - so ging es uns doch im Endeffekt fast allen - oder? ;).
 
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Also vor Leckagen muss man keine große Angst haben und wenn was ausläust ist es in dem Moment ganz gering höchstens tropft es und man achtet halt am anfang beim befüllen ob alles dicht ist und schaut am ersten Tag ab und zu nach.
Wenn die Kühlung einmal dicht ist dann ist sie dicht;)
 
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