Special Eigene Steam Machine: PCGH baut einen deutlich schnelleren Gaming-PC zum ähnlichen Preis

Also so sehr man den Preis für die Steam Maschine kritisiert ich genauso,
aber dieser Vergleich ist bescheuert seitens der Redaktion und zum Fremdschämen. :lol:

Wenn dann nimmt man irgendwas annäherndes an das Volumen z.b. ein DAN Case oder ein Fractal Node :crazy:
 
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Ich bin über die Meinungen zur Größe des Gehäuses tatsächlich ebenso, wenn nicht noch mehr überrascht wie Jacky.
Gerade die geringe Größe ist doch der Grund warum das Teil nicht aufrüstbar ist, thermisch begrenzt und zu nichts, aber auch gar nichts passt.
Also in meinen Augen ist diese Bauform der größte Schwachpunkt des Steam Machine.
So ein kleines Teil willste doch in die hinterletzte Ecke quetschen, oder in ein Schrankfach mit Klappe davor und genau so eingebaut in irgendwelchen Ecken, hakt dann die Belüftung. Hier hätte ich ein HiFi-Baustein-Format als viel passender empfunden.
 
Die Welt: Die Steam Machine ist zu teuer.
PCGH: Halte mein Bier, ich baue etwas Besseres für noch mehr Geld.
Den entgegengesetzten Versuch fänd ich tatsächlich tendenziell spannender: Für welchen Preis kann man Steam Machine Leistung erreichen?
Aber wahrscheinlich ist das ja eh Überschrift des nächsten Artikels.
 
Ich hatte vorhin kurz verschiedene Größen kurz gegoogelt. Da waren es 10,8l für die Playstation welche ich bei meiner Aussage grundlegend noch dazu zählen würde.

Nichts desto trotz hatte es direkt zu Ankündigung der Playstation durchaus nen gewissen Aufschrei gegeben, dass die Playstation viel zu groß und viel zu klobig sei. So sehr dass einige Leute nur wegen des formfaktors von Sony zu Microsoft Wechseln wollten.... Es ist eine fließende Grenze. Aber irgendwo muss man nen Cut setzen und bei 20-40 Litern sprechen wir halt definitiv von einer anderen Produktkategorie....
Ich habe meine ausgemessen (Disk, 2022er Revision). Die liegt auf dem beigelegten Sockel und ist damit eben größer als bspw. in Vertikaler Ausrichtung ohne Sockel. Durch ihre Form braucht sie zudem relativ viel Platz in einem Rechteckigem Raum auch wenn da gegebenfalls durch überhänge und Wölbung nur Luft ist. In meinem Low Board ist trotzdem genug Platz, die haben Typischerweise 16-17cm Höhe, das ist erstaunlich oft der Standard, dazu meist über 35cm tiefe und über 45cm breite.

Der Aufschrei war meiner Meinung vor allem durch ihr spezielles Aussehen bestimmt. Ja auch die größe wurde ohne Zweifel kritisiert, schließlich war sie deutlich größer als die PS4 und auch größer als die PS3 Fat aber als neutraler Kasten wie es der Fractal Ridge (12,6-16,3l je nach Ausrichtung/Standfuß) ist wäre sicher weniger diskutiert worden.

So oder so hat das mMn aber kaum Auswirkungen gehabt, sie war groß aber nicht zu groß, optisch speziell aber nicht zu speziell.
MS hat trotz der kleinsten Konsole ever (abgesehen von Nintendo und späteren Slim Varianten der PS1/PS2) nicht mehr Konsolen verkauft, ganz im Gegenteil.

20-40l ist eine andere Kategorie, da stimme ich dir zu. Da muss man gegebenfalls Platz schaffen und in ein typischen Medienschrank passt das nicht garantiert rein. Aber einerseits muss man das nicht kaufen eben weil es viele Varianten unter 20l gibt (auch als Fertig Rechner wie der HP Omen mit 9060XT 16GB für 1.000€) und selbst da sehe ich Spielraum.
Ich selbst nutze ein Fractal North bei meinem Desktop, das ist ein 45l Gehäuse und damit nochmal höher angesiedelt aber ich wüsste nicht was dagen spricht das im Wohnzimmer zu haben. Klar das steht dann eher neben dem Low Board wo der ein oder andere vielleicht schon ein Schrank zu stehen hat aber rein optisch ist das im Wohnzimmer sicherlich kein Fremdkörper wenn man die passenden Farbe wählt.
Du bist da auf einer rationalen Ebene unterwegs, verstehe ich. Ich kenne viele, die den PC den Rücken zugekehrt haben und jetzt eine Konsole im Wohnzimmer stehen haben und ehrlicherweise bin ich froh darüber, weil ich einer der Person war, der u.a. immer mal troubleshooten durfte. Es scheitert hier schon ganz alleine daran, das richtige fertige Produkt zu wählen. Erst letztens hat ein Bekannter eine totale Gurke als Notebook gekauft - völlig überteuert für das Gebotene. Er hätte mich vorher fragen können - also kein Mitleid. Für solche Leute sind Steam Machines, Switches, XBOX, PS unter anderem gedacht.
Ja und nein. Für mich ist die Steam Machine einfach keine Konsole sondern „nur“ ein PC.
Das mag in vielerlei hinsicht praktischer sein als ein 08/15 Microsoft PC aber es ist trotzdem keine Konsole.

Das mag in X Jahre anders sein falls Anti Cheat geklärt wird und Entwickler stark in die Optimierung investieren aber in den nächsten Jahren wird das nicht passieren. Klar wir werden Steam Machine Settings sehen aber das ist auch nicht mehr als eine Voreinstellungen die dir der Nvidia und AMD Treiber schon lange bieten.

Die Steam Machine wird schon Käufer finden aber ich bezweifle das man in die Nähe des Steam Deck kommen wird.

Die Steam Machine ist ein einziger Kompromiss, für einige sicherlich ein sehr guter Kompromiss aber weder werden großflächig Konsolenspieler noch PC Spieler wechseln, Neukunden sehe ich erst recht nicht scharenweise zur Steam Machine greifen.
 
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Den entgegengesetzten Versuch fänd ich tatsächlich tendenziell spannender: Für welchen Preis kann man Steam Machine Leistung erreichen?
Aber wahrscheinlich ist das ja eh Überschrift des nächsten Artikels.
Was unnötig ist, das Problem ist die Welt bewegt sich weiter sowas schwaches wird schlicht nicht mehr produziert. Abgesehen von iGPUs hat AMD seit 2023 nicht schlechteres im Programm. Die 7600S und 7600M sind schlicht Laptop GPUs mit einen kleineren Takt und Power-Target die ansonsten aber den gleich groß beschnittenen Navi 33 benutzen wie die Steam Machine.

Du kannst mit der immer noch schnelleren Desktop RX 7600 für 250€ und einen 8400F für 100€ natürlich noch sparen (wobei man auch einfach aufs AM4 zurückgreifen kann) aber wozu?
Das war ein netter einstiegs PC in 2023, in 2026 macht das kein Sinn und eine RX9050 ist nicht geplant.

Wichtig ist das man sich ein PC kauft von den man auch eine weile was hat. (Wer billig kauft kauft 2-mal). Das gesparte Geld für eine RX 7600 rentiert sich aber einfach nicht da hier zwangsweise ein früherer Wechsel kommen wird.
 
ein ca 8x grösserer klotz als konkurentes produkt darstellen ist schon witzig.... NICHT.
ich bin kein fan von steam-maschine aber was PCGH da auf die beine stellt und sagt
'hier, wir sind besser'.
verzeihung, das ist lächerlich, alein schon weil das ding ein riesen klotz ist.
könnt ihr das nicht besser oder gab es da keine besseren gesponserten teile?
schuldigung aber, PCGH wird immer mieser........
 
ein ca 8x grösserer klotz als konkurentes produkt darstellen ist schon witzig.... NICHT.
ich bin kein fan von steam-maschine aber was PCGH da auf die beine stellt und sagt
'hier, wir sind besser'.
verzeihung, das ist lächerlich, alein schon weil das ding ein riesen klotz ist.
könnt ihr das nicht besser oder gab es da keine besseren gesponserten teile?
schuldigung aber, PCGH wird immer mieser........
Hauptzweck einer Steam Machine ist Gaming.
Wenn der größte Aufreger über die Alternativen deren Größe ist, dann haben die alternativen Vorschläge anscheinend viel richtig gemacht.
Ansonsten gibt es auch noch Devices, die kleiner sind als eine Steam Machine, auf denen man auch Gaming betreiben könnte mit mehr Abstrichen gegenüber der Steam Machine.
Aber hey, diese Alternativen wären immerhin noch kleiner.
 
ein ca 8x grösserer klotz als konkurentes produkt darstellen ist schon witzig.... NICHT.
ich bin kein fan von steam-maschine aber was PCGH da auf die beine stellt und sagt
'hier, wir sind besser'.
verzeihung, das ist lächerlich, alein schon weil das ding ein riesen klotz ist.
könnt ihr das nicht besser oder gab es da keine besseren gesponserten teile?
schuldigung aber, PCGH wird immer mieser........

Die Steammachine wurde auch als "billige" Einsteigerlösung, für Leute, die bisher keinen PC hatten, gesehen. Wenn man diesen Punkt angreift, dann ist die Lösung der PCGH Redaktion wesentlich besser, da leicht aufrüstbar.

Am Ende zeigt sich da der Vorteil beim Selbstbau: jeder kann wert darauf legen, was ihm wichtig ist. Wenn das Volumen keine so große Rolle spielt, da dass Ding einfach nur auf dem, Schreibtisch oder neben dem Fernsehers stehen muß, dann ist das gut. Andere mögen es kleiner oder auch größer. Ich persönlich hätte da lieber mehr RAM reingestopft und zur Not eine Zen 3 CPU verwendet.
 
Was unnötig ist, das Problem ist die Welt bewegt sich weiter sowas schwaches wird schlicht nicht mehr produziert. Abgesehen von iGPUs hat AMD seit 2023 nicht schlechteres im Programm. Die 7600S und 7600M sind schlicht Laptop GPUs mit einen kleineren Takt und Power-Target die ansonsten aber den gleich groß beschnittenen Navi 33 benutzen wie die Steam Machine.

Du kannst mit der immer noch schnelleren Desktop RX 7600 für 250€ und einen 8400F für 100€ natürlich noch sparen (wobei man auch einfach aufs AM4 zurückgreifen kann) aber wozu?
Das war ein netter einstiegs PC in 2023, in 2026 macht das kein Sinn und eine RX9050 ist nicht geplant.

Wichtig ist das man sich ein PC kauft von den man auch eine weile was hat. (Wer billig kauft kauft 2-mal). Das gesparte Geld für eine RX 7600 rentiert sich aber einfach nicht da hier zwangsweise ein früherer Wechsel kommen wird.
Also auf Intel Basis sehe ich schon noch die Option unter dem Steam Machine Preis in einem wirklich schicken Gehäuse immer noch mehr Leistung zu bekommen
Screenshot_20260702-080617~2.jpg
Screenshot_20260702-080622~2.jpg
 
Also auf Intel Basis sehe ich schon noch die Option unter dem Steam Machine Preis in einem wirklich schicken Gehäuse immer noch mehr Leistung zu bekommen
Anhang anzeigen 1526523Anhang anzeigen 1526524
Also klar ist es möglich. Statt des i5 geht ja auch ein 5600 oder 5700 (die liegen ebenfalls in den Preis und Leistungs-bereich).

Die Frage ist eher will man eine B580?
Die 4GB extra VRAM und mehr Leistung gegenüber der gleich teuren RX7600 sind nice und der CPU Overhead sollte ja auch Geschichte sein, als minimal Build daher durchaus interessant.

Aber ich denke trotzdem die 130€ für eine 9060XT mit mehr Leistung, besseren Features (FSR4) und allgemein besseren Treibern ist den Aufpreis wert und sollte eher für Neukunden als Minimum gesehen werden.
Macht den Build halt rund 15% teurer für ~30% mehr FPS bleibt aber unter der Steam Machine und noch unter 1.000€ was als Statement wichtig ist.

Mal nebenbei
Theoretisch könnte man auch Richtung RX 9070 gehen, da liegt ein guter Sweet Spot.
Besonderes wenn das Ziel ist 4k mit FSR Quality zu erreichen hat man hier viel Leistung ohne ins CPU Limit zu kommen. Von deinen Build ausgehend +300€ für die 9070 und +90€ für 2 TB SSD und wir sind immer noch 100€ unter der SteamMachine mit großem Speicher.
Klar AM4 und Sockel 1700 sind Dead End also vielleicht nicht das was ich kaufen würde aber die Steam Machine rüstet man ja auch nicht auf.
 
Sind halt mal eben 50% Aufpreis.

Klar kann man das machen. Erst recht die 9070 ergibt nen wirklich flotten Build. Aber ich wollte halt wirklich den Gedanken "SM ist zu teuer" durchspielen und nicht "SM leistet zu wenig".
Als einzelnes Teil gesehen schon, für Aufrüster ist die B580 daher wahrscheinlich die beste Wahl unter 300€ aber als Gesamtsystem das zudem möglichst lange ohne Aufrüstung auskommen soll wäre mir eine schnellere AMD Karte schlicht lieber. Die Intel Karten haben mir zu oft irgendwelche ausreißer und für ein 4k Fernseher grundsätzlich etwas zu wenig Leistung. (und was der Bauer nicht kennt frisst er nicht spielt auch eine Rolle)

Mein ursprünglicher Punkt war ja daher das man günstiger gehen könnte es aber vermutlich nicht sollte.
Ob man jetzt eine B580, RX7600 oder RTX 5050 nutzt ist eigentlich egal, die Unterschiede bei der Leitung sind zwar klar vorhanden aber die Steam Machine schlagen sie alle und kosten auch alle in etwa 250€. Für eine möglichst günstigen Gaming PC spielt es also eigentlich keine Rolle.

Das mit der 9070 ist mir eben nur aufgefallen, meist dreht sich alles um die 9060XT aber wenn man bei DDR4 Builds bleibt ist halt echt viel Luft zur Steam Machine um sogar nochmal ein Nagel mehr in den Sarg zu schlagen xD
 
Die Steammachine wurde auch als "billige" Einsteigerlösung, für Leute, die bisher keinen PC hatten, gesehen. Wenn man diesen Punkt angreift, dann ist die Lösung der PCGH Redaktion wesentlich besser, da leicht aufrüstbar.
Da liegt der Hund begraben.

Die Leute brauchen nicht einfach nur eine Einsteigerlösung, sondern vor allem eine Fix&Fertig-Lösung welche ohne zusätzlichen Aufwand funktioniert - Mit Controller.

Das die SM OOB vom DAU in Betrieb genommen werden kann sticht alles andere aus. Preis und Leistung oder Aufrüstbarkeit sind kein Trumpf, wenn der Normalo mangels Wissen/Fähigkeit keinen Zugang dazu hat.

Wenn es so einfach wäre einen günstigen HTPC fürs Zocken anzuschaffen, dann hätte der PC im Wohnzimmer schon vor langer Zeit eine deutlich höhere Verbreitung gefunden.

Konsolen verkaufen sich, weil sie einfach und komfortabel sind.

Eine SM ist auch einfach und komfortabel.
Ein HTPC ist kompliziert und mühsam und damit einfach keine Alternative zur SM, abseits der Gruppe an Menschen, welche üblicherweise schon einen Eigenbau-PC hat.
 
Da liegt der Hund begraben.

Die Leute brauchen nicht einfach nur eine Einsteigerlösung, sondern vor allem eine Fix&Fertig-Lösung welche ohne zusätzlichen Aufwand funktioniert - Mit Controller.

Das die SM OOB vom DAU in Betrieb genommen werden kann sticht alles andere aus. Preis und Leistung oder Aufrüstbarkeit sind kein Trumpf, wenn der Normalo mangels Wissen/Fähigkeit keinen Zugang dazu hat.

Wenn es so einfach wäre einen günstigen HTPC fürs Zocken anzuschaffen, dann hätte der PC im Wohnzimmer schon vor langer Zeit eine deutlich höhere Verbreitung gefunden.

Konsolen verkaufen sich, weil sie einfach und komfortabel sind.

Eine SM ist auch einfach und komfortabel.
Ein HTPC ist kompliziert und mühsam und damit einfach keine Alternative zur SM, abseits der Gruppe an Menschen, welche üblicherweise schon einen Eigenbau-PC hat.
Einfach Fortnite runterladen und zocken
 
Du hast "PC bauen" und "OS installieren" vergessen.
Das sind für den Normalo nahezu unüberwindbare Hürden, weswegen den ReadyToPlay-Systemen immer der Vorzug gegeben wird.
Und du hast vergessen das man zahlreiche der beliebtesten Games nicht auf der Steam Machine zocken kann und die daher ganz sicherlich nicht in Konkurrenz zu einer Konsole steht.
 
Und du hast vergessen das man zahlreiche der beliebtesten Games nicht auf der Steam Machine zocken kann und die daher ganz sicherlich nicht in Konkurrenz zu einer Konsole steht.
Dein Argument ist ein zweischneidiges Schwert, gibt es doch mehr als genug PC-exklusive Spiele, die man mit klassischen Konsolen nicht spielen kann.

Man muss sich zuweilen das Ökosystem halt gut aussuchen. Wenn ich unbedingt Zelda:TotK spielen will, dann hilft mir weder die SM, noch die PS oder XBOX weiter. Die Konsolen sind aber dennoch eine Konkurrenz zur Switch, auch wenn nicht Parität bei der Spieleauswahl besteht.
 
Dein Argument ist ein zweischneidiges Schwert, gibt es doch mehr als genug PC-exklusive Spiele, die man mit klassischen Konsolen nicht spielen kann.

Man muss sich zuweilen das Ökosystem halt gut aussuchen. Wenn ich unbedingt Zelda:TotK spielen will, dann hilft mir weder die SM, noch die PS oder XBOX weiter. Die Konsolen sind aber dennoch eine Konkurrenz zur Switch, auch wenn nicht Parität bei der Spieleauswahl besteht.
Es gibt viele tolle Klassiker das stimmt.
Spielen meist aber keine große rolle mehr und die Größte Kompatibilität hat Windows wie es vorinstalliert auf zahlreichen Systemen kommt. Oder redest du jetzt von CS 2 und DotA das du am Controller zocken willst?

Ich würde mal dreist behaupten das es nicht für Steam spricht wenn die hälfte der meist gespielten Games (laut Steam DB) nicht mit Steam OS laufen und das bei Steam Fremden Games eher schlechter aussieht.

Die Behauptung das alles super simpel sein muss kam ja nicht von mir, wenn das gewollt ist entweder eine echte Konsole oder ein echten Windows PC (gerne auch als Prebuild oder Laptop).
 
Du hast "PC bauen" und "OS installieren" vergessen.
Das sind für den Normalo nahezu unüberwindbare Hürden, weswegen den ReadyToPlay-Systemen immer der Vorzug gegeben wird.

Wir reden hier nicht von geistig schwer behinderten. Ein OS zu installieren bekommen die meisten schon hin, ist ja heute nur ein USB Stick oder es gibt jemanden, der sich damit auskennt.

Du gehst aber am eigentlichen Punkt komplett vorbei. Ob du das bewußt gemacht hast oder nicht, kann ich nicht sagen.

Der eigentliche Punkt ist der Preis. Viele haben die Steammachine als billige Lösung gesehen, mit der sich alle Spiele zocken lassen, das war das wichtige. Das ist aber nicht geschehen. Valve hat es nicht subventioniert oder rechtzeig große Mengen RAM eingekauft, den sie dann günstig unters Volk bringen würden. Die Steammachine hat eine 499$ gekostet, wie viele gehofft haben, nichtmal 699$, was viele für zu teuer hielten, sondern über 1000$.

Damit ist sie für die Gruppe, die einfach mal ein paar PC Spiele zocken will, ohne viel auszugeben, komplett uninteressant. Man kann sich gleich einen Fertig PC kaufen oder sich selbst etwas zusammen stellen (lassen).

Preis und Leistung oder Aufrüstbarkeit sind kein Trumpf, wenn der Normalo mangels Wissen/Fähigkeit keinen Zugang dazu hat.

Du hast seine sehr, sehr schlechte Meinung, über die Normalos. Die einzige, aus meiner Verwandschaft, die in deine Kategorie passt, ist meine 92 jährige Oma, die hatte noch nie einen PC.

Wenn es so einfach wäre einen günstigen HTPC fürs Zocken anzuschaffen, dann hätte der PC im Wohnzimmer schon vor langer Zeit eine deutlich höhere Verbreitung gefunden.

Na, wieviele voll spieletaugliche PCs gab es denn schon für wesentlich unter 500€?

Konsolen verkaufen sich, weil sie einfach und komfortabel sind.

Konsolen verkaufen sich über die Exklusivspiele und den Preis. Wenn man die Wahl, zwischen einer 500€ teuren Konsole oder einem 1500€ teuren Gaming PC besteht, dann ist für viele die Sache klar. Das hätte die Steammachine ändern können, wenn es sie für maximal 700€ gegeben hätte. Für über 1000€ kann man sich aber auch etwas wesentlich besseres zusammenstellen (wie hier gezeigt) oder auch fertig kaufen.

Die Zeiten, in denen man in die Konsolen einfach ein Modul gesteckt und angeschaltet hat, während man am PC erstmal mit Kommandozeile installieren und konfigurieren mußte, sind lange vorbei. Um ehrlich zu sein. war es um ein vielfaches mühseliger, meine PS3 einzurichten, als meinen Win 11 Gaming PC, rein von der Software.
 
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