Special Valves Steam Machine ... - Das denkt das PCGH-Team über den "GabeCube"!

Zumal man HL 3 dann auch so kaufen könnte.

Nein, das Ding ist ein Flop. Wäre ich für den GabeCube Entscheider bei Valve, hätte ich:

1. Das Teil nicht gerade gebracht, wenn die Speicherpreise wegen dem KI-Hype am explodieren sind und deswegen auch Lieferengpässe die Preise weiter nach oben treiben. Wie kann man sich zu so einem ungünstigen Zeitpunkt entscheiden? Es ist ja nicht so, dass Valve dringend auf die Einnahmen des FlopCubes angewiesen wäre...
2. Wenn Punkt 1 geklärt ist und schon so schwachbrüstige Hardware verbaut ist, das Teil günstig für 399,- oder 499,- € als "SteamIndieCube" o.ä. auf dem Markt positioniert.

Dann würde der FlopCube sicher besser ankommen und nicht zum Meme werden.

Sind wir mal realistisch, die Speicherkriese dürfte auch bloß max. 240€ extra kosten für RAM, SSD und VRAM.
Für 800€ wäre das immer noch überteuert weil es in dem Preisbereich letztes Jahr auch Pre Build PCs mit 9060XT 16 GB gab. Ja für 500€ wird es langsam interessant nur spart die 7600M unmöglich genug Geld um einen Preispunkt zu erreichen der gegenüber einer 9060 OEM Sinn macht.

Mit der GPU hat man sich einfach verzockt, die war höchstens 2023-2024 interessant bis RDNA ein massives Update in der Preisklasse gebracht hat
 
Mir geht es nicht darum, ob man Bazzite einfach installieren kann. Die Arbeit beginnt nach der Installation. Und das kennt man auch als Windows Nutzer. Ein neues Windows ist schnell aufgesetzt. Aber bis sich das System wieder so anfühlt wie das alte, das dauert.

Scheint mir eine willkürlich-subjektive Perspektive statt einem objektiven Argument zu sein. Die meisten User hier dürften Stunden bis Tage brauchen, bis eine Steam Machine so aussieht, wie sie wollen. In Extremfällen, die wollen, dass Windows, BSD oder MacOS auf ihrem PC läuft, vielleicht auch Monate bis Jahre. Aber darum geht es beim Gabecube ja nicht, sondern um ein System, dass as-is genutzt wird: Auspacken, anschließen, fertig. Bei einer besseren "Diesel Machine" in Eigenbau ist es halt Auspacken, zusammenstecken, Bazzite draufspielen, fertig. Zwei, für diese hiesige Klientel sehr einfache, Schritte extra, dafür 9060er-Leistung zum gleichen Preis.
 
In Extremfällen, die wollen, dass Windows, BSD oder MacOS auf ihrem PC läuft, vielleicht auch Monate bis Jahre. Aber darum geht es beim Gabecube ja nicht, sondern um ein System, dass as-is genutzt wird: Auspacken, anschließen, fertig. Bei einer besseren "Diesel Machine" in Eigenbau ist es halt Auspacken, zusammenstecken, Bazzite draufspielen, fertig. Zwei, für diese hiesige Klientel sehr einfache, Schritte extra, dafür 9060er-Leistung zum gleichen Preis.

Unter Bazzite würde nicht mal mehr mein Mumble Client vernünftig funktionieren. Als langjähriger Linux Nutzer kann ich damit nicht viel anfangen. Ein Linux-PC ist traditionell keine "Playstation", sondern eine Workstation. Ich hab dort ein ganz anderes Anforderungsprofil. Spiele sind optional. Ich habe auf meinem Linux-PC noch bis 2014 überhaupt nicht gespielt gehabt.

Ich brauche also so oder so zu meinem PC ein separates Gerät für diese Art von System. Und dann nehme ich eben lieber eine Steam Machinen oder eine Playstation oder beides. Mir selber noch einen Rechner mit Bazzite aufzusetzen, um 50 € zu sparen, dazu habe ich keine Lust.
 
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Zumal man HL 3 dann auch so kaufen könnte.

Nein, das Ding ist ein Flop. Wäre ich für den GabeCube Entscheider bei Valve, hätte ich:

1. Das Teil nicht gerade gebracht, wenn die Speicherpreise wegen dem KI-Hype am explodieren sind und deswegen auch Lieferengpässe die Preise weiter nach oben treiben. Wie kann man sich zu so einem ungünstigen Zeitpunkt entscheiden? Es ist ja nicht so, dass Valve dringend auf die Einnahmen des FlopCubes angewiesen wäre...
2. Wenn Punkt 1 geklärt ist und schon so schwachbrüstige Hardware verbaut ist, das Teil günstig für 399,- oder 499,- € als "SteamIndieCube" o.ä. auf dem Markt positioniert.

Dann würde der FlopCube sicher besser ankommen und nicht zum Meme werden.
Die Entscheidung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vor über einem 1-2 Jahren gefallen man ist teilweise vertragliche Verpflichtungen eingegangen mit z. B. AMD... Mit hoher Wahrscheinlichkeit war zum Zeitpunkt als sich das volle Ausmaß der Krise abgezeichnet hatte ein zurückziehen nicht mehr möglich.....
In meinen Augen ist der Kasten voellig Nutzlos wenn man schon einen recht guten Rechner besitzt. Warum soll man dann gute 1k Euro dafuer ausgeben wenn man seinen Eigenen Rechner dafuer Aufruesten kann ?
Wenn man den so unbedingt auf Steam OS steht kann man sich das ja als dual Boot neben Windows oder was auch immer installieren .

Alleine sie Specs von dem Ding wuerden mich davon abhalten es zu Kaufen.
Ich sehe Potential in dem Gerät als Zweitgerät fürs Wohnzimmer für alle die Leute die den TV und PC in seperaten Räumen haben....

Gibt ja genügend Leute die ne Konsole neben dem PC ihr eigen nennen. Hier tauscht man dann die Konsole mit ggf ihren exclusives für ein Gerät wofür man seine Steam-Bibliothek weiterverwenden kann....

Ich muss ehrlich sagen.... Obwohl ich Interesse an den Sony spielen habe würde ich mir lieber 2 Steammachines kaufen als mich nochmal in diesem Käfig sperren zu lassen.... Mit den Ankündigungen der letzten Tage schwinden auch nach und nach sämtliche Argumente die überhaupt noch für die Anschaffung eines geschlossenen Systems von Sony oder Microsoft sprechen würden. Wie beispielsweise die Möglichkeit Discs zu kaufen, verleihen und weiterverkaufen.....

Pulse-Eight USB - CEC Adapter hatte ich mahl benutzt wo ich einen PC am Fernseher hatte wenn ich nicht gespielt hatte z.b. Kodi benutzt hatte.​

Ist als Ergänzung gedacht die HDMI CEC vermissen.
Was ich da spannend fände wie man das ganze dann zum laufen bringt Softwareseitig.... Bin da für meinen htpc echt am überlegen....
Mir geht es nicht darum, ob man Bazzite einfach installieren kann. Die Arbeit beginnt nach der Installation. Und das kennt man auch als Windows Nutzer. Ein neues Windows ist schnell aufgesetzt. Aber bis sich das System wieder so anfühlt wie das alte, das dauert.

Sobald ein System ein anderes Modell als die typischen Linux-Distros fährt, wird es für mich automatisch unattraktiv. Nicht, weil es grundsätzlich schlecht wäre, sondern weil ich weiß, dass ich dann sehr viel Zeit damit verbringe, mein gewohntes Arbeitsumfeld wieder nachzubauen. Genau diese Sorte Aufwand will ich vermeiden.

Ehrlich gesagt: Es ist in meinen Fall nicht sinnvoll möglich, meine Linux-Workstation unter einem System wie Bazzite zu betreiben. Wenn ich auf ein Immutable-Linux wechseln wollte, würde ich zu etwas wie NixOS greifen. Ich nutze meinen PC halt nicht primär zum Spielen. Ich nutze ihn sogar nur sehr selten zum Spielen. Das macht eine Steam Machine für mich wahrscheinlich attraktiver als für andere.
Dir ist schon klar das Steam OS auch immutable ist? Bazzite ist wohl das OS schlecht hin was Steam OS am nächsten kommt.... Auch verstehe ich den Sinn nicht auf Steam OS zu setzen. Ein OS das zu 100% in erster Linie für gaming ausgelegt ist, wenn gaming eher weniger relevant ist.... Da würde ich definitiv Mint oder cachy os bevorzugen je nach dem ob rolling Release oder nicht ....
Sind wir mal realistisch, die Speicherkriese dürfte auch bloß max. 240€ extra kosten für RAM, SSD und VRAM.
Für 800€ wäre das immer noch überteuert weil es in dem Preisbereich letztes Jahr auch Pre Build PCs mit 9060XT 16 GB gab. Ja für 500€ wird es langsam interessant nur spart die 7600M unmöglich genug Geld um einen Preispunkt zu erreichen der gegenüber einer 9060 OEM Sinn macht.

Mit der GPU hat man sich einfach verzockt, die war höchstens 2023-2024 interessant bis RDNA ein massives Update in der Preisklasse gebracht hat
Microns Reingewinn ist quartalsmäßig um 600% gestiegen...... Das sind definitiv mehr als 240€ ....
Wir haben aktuell nur den Vorteil daß die Geräte die heute noch bezahlbar sind meistens in den letzten Jahren bereits produziert wurden, daher ist einem, wenn man einzig den Konsumermarkt betrachtet das volle Ausmaß nicht bewusst....
Unter Bazzite würde nicht mal mehr mein Mumble Client vernünftig funktionieren. Als langjähriger Linux Nutzer kann ich damit nicht viel anfangen. Ein Linux-PC ist traditionell keine "Playstation", sondern eine Workstation. Ich hab dort ein ganz anderes Anforderungsprofil. Spiele sind optional. Ich habe auf meinem Linux-PC noch bis 2014 überhaupt nicht gespielt gehabt.

Ich brauche also so oder so zu meinem PC ein separates Gerät für diese Art von System. Und dann nehme ich eben lieber eine Steam Machinen oder eine Playstation oder beides. Mir selber noch einen Rechner mit Bazzite aufzusetzen, um 50 € zu sparen, dazu habe ich keine Lust.
Das komplette Marketing von valve zielt aber darauf an eine Playstation mit Steam Bibliothek zu sein.... Lediglich preislich und bei der Offenheit des Systems bleibt man der PC Plattform treu....
 
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Microns Reingewinn ist quartalsmäßig um 600% gestiegen...... Das sind definitiv mehr als 240€ ....
Wir haben aktuell nur den Vorteil daß die Geräte die heute noch bezahlbar sind meistens in den letzten Jahren bereits produziert wurden, daher ist einem, wenn man einzig den Konsumermarkt betrachtet das volle Ausmaß nicht bewusst....
Erinnert mich an die Mathe Stunde mit Trump der der Meinung ist das Medikamente die von 600$ auf 10$ fallen 600% günstiger sind.

600% mehr gewinn heißt ja nicht das etwas 600% teurer wird. Wenn ich was für 50$ produziere und für 60$ verkaufe mache ich 10$ Gewinn. 600% mehr Gewinn sind 70$ und damit ein Verkaufspreise von 120$.

Das die RAM Riegel seit ein halben Jahr bei den Firmen im Regal liegen glaube ich nicht und selbst wenn, ganz eindeutig wurden die Preise ungeachtet des Einkaufpreises erhöht.

Ach ja wie ignorieren dabei auch ganz einfach das der Money Maker HBM ist und das Valve ja einfach selbst in den nächsten Laden gehen könnte um RAM und SSDs zu kaufen wenn die da tatsächlich so viel günstiger sind, da landet man deutlich unter 200€ aufpreis im Vergleich zu letzten Jahr.
 
Die Entscheidung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vor über einem 1-2 Jahren gefallen man ist teilweise vertragliche Verpflichtungen eingegangen mit z. B. AMD... Mit hoher Wahrscheinlichkeit war zum Zeitpunkt als sich das volle Ausmaß der Krise abgezeichnet hatte ein zurückziehen nicht mehr möglich.....

Valve hätte mit der Veröffentlichung noch warten können und dann sicher mit AMD den Vertrag noch etwas justieren können, wenn es denn so war.

Gibt ja genügend Leute die ne Konsole neben dem PC ihr eigen nennen. Hier tauscht man dann die Konsole mit ggf ihren exclusives für ein Gerät wofür man seine Steam-Bibliothek weiterverwenden kann....

Von meiner Steam-Bibliothek würde da so gut wie gar kein Spiel drauf laufen oder nur mit Augenkrebs-Optik in max. 30 FPS.
 
Das komplette Marketing von valve zielt aber darauf an eine Playstation mit Steam Bibliothek zu sein.... Lediglich preislich und bei der Offenheit des Systems bleibt man der PC Plattform treu....
Das ist auch ganz realistisch und zeigt wie weit Valve bereits gekommen ist. Was dem Deck und der Steam Machine aber noch fehlt ist die Integration von Medien-Streaming Diensten wie Netflix, Apple TV oder Spotify. Die Offenheit des Systems macht es schwieriger bei der Integration von Lizenzprogrammen. Die PS5 ist sehr restriktiv. Medienstreaming und Gaming sind strickt getrennt. Netflix, Amazon, Apple und Co. haben wenig Interesse daran, dass ihre Angebote über Livestreams geteilt werden. Hier müsste Valve viel Überzeugungsarbeit leisten oder sich etwas einfallen lassen.

SteamOS fehlt aber gleichzeitig das einfache Teilen des Bildschirms und Live-Streaming nach YouTube und Twitch. Es gibt keinen integrierten Zugriff auf Discord und generell keine direkt zugänglichen Apps neben den Spielen. Valve verlässt sich bei diesen Leerstellen zu sehr auf den Desktop Modus und die Offenheit des Systems. Das schreckt am Ende die Anbieter von Streamingdiensten ab ohne die breite Masse der Endnutzer wirklich abzuholen. Konsolen können das einfach besser.

Vermutlich wird es am Ende darauf hinauslaufen, dass die Steam Machine zusätzlich zur PlayStation unter dem Fernseher landet. Valve hat gut daran getan, die Machine mit minimalen Abmessungen zu bauen.
 
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