E-Auto: VW schickt den ID-Bulli auf Reisen - technische Daten bekannt

Fahrzeuge diesen Typs haben durch ihre Bauweise einen vergleichsweise hohen Luftwiderstand. Das Gewicht selbst sollte keine so große Rolle spielen, wir sind bei (E-)SUVs bereits ähnliches gewohnt.

Ich sehe bei so einem Fahrzeugkonzept weniger Probleme, als der Großteil hier. Was ist hier die Zielgruppe? Als Van sehe ich hier vor allem Familien mit vielen Kindern, als Transporter z.B. Handwerker, die lokal unterwegs sind.
In beiden Fällen sehe ich den täglichen Kilometerbedarf nicht höher als 200 km an, das wird auch im Winter funktionieren. Handwerker auf dem Land werden ggf. noch die meisten Kilometer zu fahren haben. Laden können auch beide nachts zuhause/auf dem Hof.
Urlaub sollte auch machbar sein. Nach ADAC-Empfehlung sollten Kinder auf Reisen ohnehin spätestens alle 90 Minuten eine Pause machen um sich zu bewegen. Das ist ideal um mal eben 15 Minuten zu laden.

Den Camper sehe ich noch kritisch. Der ist ja nicht so wahnsinnig groß, da ist man schon zu zweit gut bedient. Aber vielleicht passiert bei den Akkus ja noch genug, bis der auf den Markt soll.

Nur weil es Menschen gibt, die mit diesem Fahrzeugtyp 1000 km am Stück fahren wollen, heißt das nicht, dass das alle tun. Die, die permanent auf eine hohe Reichweite angewiesen sind, müssen das Ding ja nicht kaufen. In vielen Familien wird es aber seinen Zweck erfüllen (Geldbeutel vorausgesetzt).
 
Die fahren also jetzt los, um am 09. März in Spanien zu sein. Unter Einbeziehung aller Ladestopps wird es jetzt auch allerhöchste Zeit! ☝️.

Das dachte ich auch gerade: Marketing-Fail vom feinsten, diese Vorankündigung :D .


WARUM baut man dann GENAU DA eine Elektrokiste wo man den Nachteil Reichweite besonders gut zur Schau stellen kann?! Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, genau das Fahrzeugmodell zu elektrifizieren, das von allen Modellen den größten Nachteil davon hat, weil eben genau das was den VW Bus ausmacht dadurch vernichtet wird?

Wahrscheinlich haben sie ein großes, schweineteures Auto im Sortiment gesucht, bei dessen Nachfolger zusätzlicher Platz und Kosten für einen Akku nicht zu negativ auffallen.
Vergessen haben sie dabei, wie oft diese Schrankwände mit 150-180 über die Autobahn geprügelt werden.


Mich würde deine Begründung dafür interessieren.
Ich sehe keinen Widerspruch zwischen hohem Fahrzeuggewicht und rein elektrischer Antriebsweise.

Eigentlich eignet sich eine Batterieantrieb gerade bei ohnehin schweren Fahrzeugen, denn da lohnt sich Rekuperation besonders.


Dann Versuch doch mal einen E-LKW mit 1200km Reichweite zu bauen der dann auch noch Nutzlast hat...

Genau...geht nicht mit Akkutechnologie von jetzt oder bis 2030

Baut überhaupt erstmal einen LKW, der in den vier Stunden zwischen zwei Lenkpausen bei Tempo 80 1200 km weit kommt :ugly: .

Die Akkukapazität wäre dagegen schon heute kein großes Problem mehr: Ich hatte hier kürzlich mal 3 Tonnen Akku für einen 40 Tonner überschlagen, der 400 km Realreichweite erreichen soll. Für 1200 km wären es dann halt 9 t, jeweils abzüglich 0,5-1 t, die der restliche Antrieb gegenüber dem Verbrenner leichter wird. Ersteres waren weniger als 10% Nutzlastverlust, was meist gar keine Einschränkung ist. Auch 30% Verlust für die lange Reichweite sind weniger, als es zunächst den Anschein hat: Mit zwei Fahrern auf dem Bock wird fast gar nichts gefahren und diese wenigen Ausnahmen sind dann oft teure, leicht verderbliche Lebensmittel. Fein säuberlich eingepackt, so dass die Fracht eine geringe Dichte hat und die Nutzlast mangels Platz nicht einmal annähernd ausreizen kann.

Davon abgesehen erlaubt die Rahmenbauweise von LKW sehr leicht die Umsetzung standardisierter Wechselakkus und entsprechende Systeme wurden auch schon gezeigt. Solange du für deinen 1200-km-Truck also keinen Fahrer mit 16-Stunden-Blase und -Lenkzeitfreigabe entwickelst, ist so eine Kapazität komplett überflüssig. Dritte Option, die bereits auf mehreren Versuchsstrecken im regulären Einsatz ist, sind Oberleitungen die nicht nur das Fahren mit Netzstrom, sondern auch das Nachladen während der Fahrt erlauben.


Ich sehe bei so einem Fahrzeugkonzept weniger Probleme, als der Großteil hier. Was ist hier die Zielgruppe? Als Van sehe ich hier vor allem Familien mit vielen Kindern, als Transporter z.B. Handwerker, die lokal unterwegs sind.
In beiden Fällen sehe ich den täglichen Kilometerbedarf nicht höher als 200 km an, das wird auch im Winter funktionieren. Handwerker auf dem Land werden ggf. noch die meisten Kilometer zu fahren haben. Laden können auch beide nachts zuhause/auf dem Hof.
Urlaub sollte auch machbar sein. Nach ADAC-Empfehlung sollten Kinder auf Reisen ohnehin spätestens alle 90 Minuten eine Pause machen um sich zu bewegen. Das ist ideal um mal eben 15 Minuten zu laden.

Als Transporter kommt die Kiste NICHT. Nur als Multivan-Nachfolger. Den kauft man aber nicht, um mit 2-3 Kindern Ausflüge bis 200 km zu machen, das geht mit viel kleineren Autos. Selbst Urlaub innerhalb Deutschlands ist, wenn die Familie nicht 6 Köpfe oder mehr hat, mit einem Touran drin. Wer Bus kauft, will meist zusätzlich noch Boot/Caravan ziehen und/oder hat für Camping, Sport,... umfangreiches Zusatzgepäck, dass er bis ans Mittelmeer karren will. Da macht man dann entweder nicht alle 90 Minuten Pause oder nicht jeweils 15 Minuten, sondern eher nur 5. Und losgefahren wird, um überhaupt an einem Tag durchzukommen, so früh, dass die Blagen erst einmal 2-3-4 Stunden pennen. 4 Stunden, in denen dann oft auch versucht wird, den Schnitt deutlich über den im weiteren Verlauf der Reise erlaubten 120-130 km/h zu halten.

Wenn das Ding im WLTP nur 300-500 km schafft, dann hält der kleine Akku @150 vermutlich nicht einmal 60 Minuten durch und der große ist nach 90 schon im absoluten Reservebereich. Muss also nicht 5 oder gar 15, sondern eher 45 Minuten an die Ladesäule, ehe er das gleiche Kunststück nochmal vollbringt. Das entspricht einer Verlängerung der Reisedauer um 50%.
 
Als Transporter kommt die Kiste NICHT.
Artikel schrieb:
Zum Marktstart in diesem Jahr soll es nur die Bus-Version und die günstigere Transporter-Variante geben.
Hast du einen anderen Artikel gelesen oder zusätzliche Informationsquellen, die du nicht nennst?
Zum Rest braucht man eigentlich nichts kommentieren. Das Ding wird den T7 nicht ersetzen, weil er kleiner sein wird. Nach meinen letzten Informationen kommt der T7 auf gut 5 Meter Länge, der Sharan auf 4,8 Meter und die Serie des ID.Buzz auf 4,7 Meter, der Touran zum Vergleich auf 4,5 Meter.
Mit der Einstellung, seine Fahrweise vom Verbrenner übernehmen zu wollen, wird man wohl aktuell mit keinem Elektro-Auto glücklich.
 
Vergessen haben sie dabei, wie oft diese Schrankwände mit 150-180 über die Autobahn geprügelt werden.
Stimmt wohl... das war ziemlich entspanntes Fahren: Son kleiner 1,9er TDI 8-Sitzer beladen bis ans Dach kannste einfachn Backstein aufs Gaspedal legen dann reiht man sich so bei konstanten 160 Klamotten ein :ugly:

... Erstaunlicherweise ist selbst DANN der Verbrauch noch nicht extrem. Wenn man das mittm Elektro macht geht er wahrscheinlich aus bevir man das nächste Bundesland erreicht hat (ok, als Saarländer schafft mans noch in die Pfalz :haha: ).
 
Hast du einen anderen Artikel gelesen oder zusätzliche Informationsquellen, die du nicht nennst?
Zum Rest braucht man eigentlich nichts kommentieren. Das Ding wird den T7 nicht ersetzen, weil er kleiner sein wird. Nach meinen letzten Informationen kommt der T7 auf gut 5 Meter Länge, der Sharan auf 4,8 Meter und die Serie des ID.Buzz auf 4,7 Meter, der Touran zum Vergleich auf 4,5 Meter.
Mit der Einstellung, seine Fahrweise vom Verbrenner übernehmen zu wollen, wird man wohl aktuell mit keinem Elektro-Auto glücklich.

Okay, da war ich vielleicht nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Bei VW selbst wird die Transporter-Variante nie erwähnt und ich hatte seit der Studie, die nicht viel mehr als ein Promo-Begleitfahrzeug für andere ID... war, nie wieder was vom Cargo gehört. Auch in aller bisheriger Berichterstattung, die mir begegnet ist, hieß es immer, dass der Buzz Nachfolger des Caravelle/Multivan/California werden soll und der T7 nur als Transporter kommt (wenn auch mit Teilen der Ausstattung die bislang den als PKW verkauften Versionen vorbehalten war).

Aber tatsächlich gibt es jetzt bei Volkwagen-Nutzfahrzeuge sowohl den Buzz Cargo als auch den "neuen Multivan" (neben den 6.1 Caravelle/Multivan/California). Die Größen überlappen sich aber: Den T7 gibt es bislang nur mit 5,1 m Länge, die Langversion des Buzz soll bei 5,0 liegen. Die 4,7-m-Ausführung zum Start ist kleiner, aber genauso lang wie ein T4. Da baut VW dann also direkte Konkurrenten, die sich nur im Antrieb unterscheiden.
 
Das heist also ich kann ein Eauto nicht benutzen wie einen Verbrenner?

Warum nicht ?

Warum mit 100 hinter einen Bus herfahren wenn das Emobil doch 500PS hat ?!
Warum den nicht in 3 sec auf 100 immer wieder weil es geil ist - Weil der Akku überhitzt ?!

Habe 6 Monate einen Model3P gehabt.

Verbrauch bei 240km/h um die 60KW....beim 76KW Akku.
Läuft auch 260 das Ding...aber eben nicht lange.
Geht auch echt los das Ding....aber 2000kg sind eben 2000kg

Durchschnitt Verbrauch durch viel schnell Autobahn 33-38kw
Bei 130 immer noch über 20kW

Werksangabe 16,2 ....ja ne is klar..

Somit fahre ich wieder einen großen Diesel....der schaft dann eine Woche zur Arbeit und zurück ohne Tanken mit Vollgas ohne zwischenladen für die Rückfahrt und bleint trotzdem einstellig im Verbrauch egal ob Warm oder Kalt.

Ein Eauto probiere ist nicht mehr in meinen Leben !
Die Technik können die behalten!
 
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