Die "Angst" ist, dass Verbrenner irgendwann verboten sind, es aber keine praktikablen Lösungen für alle gibt. So sieht es nämlich zur Zeit aus. Es gibt nämlich noch keine " wirkliche Lösung" des Ladeproblems.
Zur Zeit läuft es mit meinem Benziner so: 600km fahren, tank leer, 5 Minuten tanken, 600km fahren,...
Ich will und werde keine 30 Minuten mit einem E-Auto warten oder sonstige Kunststücke ausführen. Für Eigenheimbesitzer mag es zur Zeit schon praktikabel sein (da sie zuhause laden können), aber selbst die sind dann der Ladeinfrastruktur ausgeliefert wenn es mal weiter weg gesehen soll. Und nein ÖPNV und Fahrrad ist keine gleichwertige Alternative, haben massive Nachteile und demenstprechend kommen diese nicht in Frage.
Absolut typische Panikmache von Menschen die Angst haben, dass man ihnen was wegnimmt!
1.) Die Lösung eines Ladeproblems sehe ich nachwievor noch nicht. Aktuell sind mehr als genug Säulen für die wenigen Nutzer vorhanden. Ich schaffe es gar, rund 90% meines Bedarfs kostenlos zu decken. Sei es am Supermarkt, sei es an öffentlich geförderten Säulen oder gar bei Energieanbieter, der dies zu Werbezwecken auch noch anbietet.
Ein Problem habe ich erst dann, wenn mal endlich viele Nutzer umsteigen, dann wird die Zahl der Säulen nicht ausreichen.
2.) Was du willst und was du wirst, das wird dir die Politik schon beibringen. Niemand wird dir deinen Verbrenner wegnehmen, aber gehe mal davon aus, dass der Verkauf von fossilen Brennstoffen irgendwann eingestellt wird und ich gehe davon aus, dass dies überaschend schnell gehen wird ab dem Jahr 2035. Das wird über den Preis gehen, irgendwann wird man im Bereich E-Fuel billiger sein als beim Sprit und das wird wahrscheinlich bei 3-3,50 EUR der Fall sein (ohne Inflation). Wenn es dir beliebt, kannst du natürlich gerne für 3,5l, also wahrscheinlich so für rund 25 EUR je 100km durch die Gegen nuckeln, ich wünsche dir viel Spaß beim bezahlen.
3.) Ladegeschwindigkeiten, auch dieses Thema ist schon oft angesprochen worden. Aktuell sicher immer noch ein Luxusgut, wer viel Ladegeschwindigkeit haben will, muss viel Geld für die Investition in die Hand nehmen. Problem der meisten, sie brauchen es doch gar nicht. Die meisten fahren zur Arbeit und zurück! 50km maximal am Tag, problemlos, sogar ohne Wallbox zu Hause ladbar. Die brauchen nichtmal einen großen Akku, dennoch kaufen alle (da zähle ich mich auch dazu) lieber den großen Akku und "verpesten" damit sinnloserweise die Umwelt. Statt meinen 74kwh Akku, hätte es auch die kleine ShortRange Variante getan.
Die, die es wirklich brauchen, sind ohnehin zu großen Teilen die, die jetzt schon Schlachtschiffe fahren und A6, 5er, E-Klasse fahren. Das alles in der Dieselvariante. Die können aber auch heute schon problemlos einen Modell S mit 100kwh kaufen und kommen 800km damit, nachladen mit 250kw inbegriffen!
Verbleibt eine ganz kleine Randgruppe, die sich solche Schiffe nicht leisten können, aber dennoch jeden Tag hunderte von Kilometern abspulen. Seltsamerweise scheint es diese ganz kleine Randgruppe in diesem und anderen Foren quasi nur zu geben. Ich meine der ADAC hat diese Gruppe, inkl. derer die sich auf 100k Autos einlassen könne, auf die wahnwitzige Zahl von unter 2% der Fahrzeugnutzer geschätzt! Damit reden wir in Deutschland von weniger als 1 Mio PKWs! 999.000 davon sind aber schon hier im Forum zu finden. Ich sag mal nur, seltsam!
P.S.
Ich bin schon "weit" weg gefahren und habe überhaupt kein Problem gehabt, es gab schon Vergleiche, wo Benziner, Elektro und Diesel quer durch Deutschland genuckelt sind und die zeitlichen Unterschiede, trotz nachladen oder nachtanken waren im Ziel eher dem Begriff Messtoleranzen zuzuordnen.