E-Auto: Ab 2035 kommt das Verbrenner-Aus in der EU - wohl mit Ausnahmen

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Die Umweltminister der aktuell 27 EU-Mitgliedsstaaten haben sich auf ein Aus für Neuzulassungen von PKW mit Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2035 verständigt.

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Mich wundert das sich alle immer auf den Verkehrssektor stürzen wenn der "nur" für 20% der Emissionen sorgen ... afaik kommen die meisten Emissionen aus der Industrie und Landwirtschaft ... warum wird da nicht auch mal angepackt? Und ich meine nicht diesen Emissionshandel, da kann man sich leicht freikaufen ...

Anbei: Nicht das das jemand falsch versteht: Ich bin vollkommen für das Verbot von Verbrennern ab 2035, das war schon immer so das man die Industrie zwingen musste damit Sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Die Frage ist halt auch: Diese E-Fuels, kann man die in normale Motoren einfüllen/nutzen oder muss das ein speziell angepasster Motor sein, weiß das einer?
 
Die Frage ist halt auch: Diese E-Fuels, kann man die in normale Motoren einfüllen/nutzen oder muss das ein speziell angepasster Motor sein, weiß das einer?
Im Moment nein. http://blog.fefe.de/?ts=9c45428e klick dich einfach mal durch die Links beim Fefe.
Am wichtigsten sind meiner Meinung nach:
1. https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/synthetische-kraftstoffe/
"Damit an deren Motoren keine Schäden auftreten, müssten die Eigenschaften von E-Fuels allerdings innerhalb der Normen für Diesel und Benzin liegen. Inzwischen gibt es für sie auch eine extra Norm: EN 15940. Motoren in Neufahrzeugen müssten grundsätzlich für synthetischen Sprit ausgelegt werden"

2. https://www.transportenvironment.or...it-weniger-umweltfreundlich-als-elektroautos/

Sollten die Informationen in den Links alle stimmen, dann sieht's auch weiterhin schlecht aus.
 
Mich wundert das sich alle immer auf den Verkehrssektor stürzen wenn der "nur" für 20% der Emissionen sorgen ... afaik kommen die meisten Emissionen aus der Industrie und Landwirtschaft ... warum wird da nicht auch mal angepackt? Und ich meine nicht diesen Emissionshandel, da kann man sich leicht freikaufen ...

Anbei: Nicht das das jemand falsch versteht: Ich bin vollkommen für das Verbot von Verbrennern ab 2035, das war schon immer so das man die Industrie zwingen musste damit Sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Die Frage ist halt auch: Diese E-Fuels, kann man die in normale Motoren einfüllen/nutzen oder muss das ein speziell angepasster Motor sein, weiß das einer?
Die Hersteller können oder wollen ja nicht mal heute die E10 garantieren bei etwas älteren Autos. Also was glaubst du :ugly:
 
Die Frage ist halt auch: Diese E-Fuels, kann man die in normale Motoren einfüllen/nutzen oder muss das ein speziell angepasster Motor sein, weiß das einer?
Da E-Fuels chemisch identisch mit fossilem Sprit ist kann man die direkt in den Motor kippen. Es fehlen nur die Verunreinigungen vom Rohöl.

E-Fuels machen für PKW aber keinen Sinn da sie auch auf lange Sicht noch viel zu teuer sein und auch die erneuerbaren Energien dafür noch eine ganze Weile fehlen werden.
 
:kotz:
Und all die Dinge die kp 98% des Weltweit ausgestoßenen Schadstoffs produzieren laufen weiter wie Gestern.
Aber dem Steuerzahler ne neue Karre aufs Auge drücken, fürs gute Politische gewissen, super. Kostet den Politiker ganz wenig außer ein paar mahnende Worte an den Pöbel und bringt sogar noch Steuer-Geld.. wow!
Wie viele Steuern werden dann wohl für Strom Anfallen auf >80%, wenn diese für üblichen Kraftstoff weniger werden? Aber natürlich nur zum laden fürs Auto, Föhn und Kühlschrank fahren weiterhin gering besteuert...

Die ganzen Einnahmen für Umwelt verstöße etc..Das wird Spaßig:D eine DER Haupteinnahmen für Werkstätten, ÖL!!
Ich bin gespannt...Es muss was Passieren, Aber gleich die teuerste Variante für alle??

Ich meine.. ich bin noch nie so "unklug:schief:" gewesen einen Neuwagen zu kaufen.... Aber Elektronisches Fahren nimmt Auto fahren den letzen verbliebenen Charakter für mich. Ich muss drin sitzen Vibrationen Spüren. Kraft hören.
Bei den Meisten neuen Karren hat man ja sowiso kein Gefühl mehr fürs Auto, z.B. wo am Auto jetzt genau was passiert, der Punkt wann was genau wo am Limit ist. Das überfahren von kleinsten unebenheiten wie Fahrbahn makierung nicht nur mit Fenster auf zu hören, sondern auch am Lenkrad und im Ars**h zu spüren....
Vibrationen und Beweguneg des Motors und Reifen beim Beschleunigen zu spüren... schade

Und NEIN, Ich bin 100% kein Auto-Narr! Mich interessieren sogar Autos von anderen und allgemein Super-Sport-Schlunzen und deren Technik Null!! Weder im Sport noch in der Realität

ICH persöhnlich denke definitiv, weniger CO², Methan usw sind lange überfällig, Wir richten sicherlich auch die Umwelt hin, aber nur für uns und alle jetzt lebenden Wesen. Wenn der Mensch sich denn endlich mal selbst ausgemerzt hat und dieser Planet sich endlich erholen kann, den Tieren und Pflanzen zu liebe, braucht die Erde so ein paar Millionen Jahre und schon gibt es ein Nagelneues Ökosystem- hoffentlich Ohne sowas wie Menschen.

Menschen sind Parasiten und da kann der Mensch selbst weder was für, noch was gegen tun.
Nur eine Dezimierung und verharren auf ein Gesundes maß, durch natürliche Feinde könnte unsere Spezies retten.

Aber DAS oben im Titel beschriebene rettet NICHTS außer das Gewissen und die Brieftaschen der Entscheidungsträger. Es wird im Weltweiten Gesamtumsatz wohl auch wenig bringen.
Wir müssen auch noch viel Dafür tun Das wir die ganzen Rasierer-mit Rädern auch Laden Könnten.
---Kofferraum auf 2 Eimer Strom rein, und weitergehts!!!---- wird wohl nicht funktionieren.
Mal sehen wer noch genug Lithium etc im Garten häuschen hat damit wir den Ganzen zusätzlichen Sondermüll überhaupt bauen können.
Abropos Sondermüll müssten wir nich langsam mal ne Lösung besorgen für den Verbundstoff-Müll aus Windrädern??
Eine Lösung die nicht heißt wir machen das in Beton. Weil dann schieben wir den Sondermüll ja nur unseren Kindern und Enkeln zu.
 
Auch witzig, gerade in einer Doku gesehen:

Die Fahrrad-Nation China stellt auf 700 Millionen Autos um,
die Auto-Nation Deutschland muss zur Fahrrad-Nation werden.

Wegen Klima? Wegen verstopften Städten und Strassen?
Oder weil in absehbarer Zukunft Deutschland so arm sein wird,
wie China vor 50 Jahren?

Eine schlüssige Antwort lieferte die Doku leider nicht.
 
Auch witzig, gerade in einer Doku gesehen:

Die Fahrrad-Nation China stellt auf 700 Millionen Autos um,
die Auto-Nation Deutschland muss zur Fahrrad-Nation werden.
Es müssen auf jeden Fall weniger Autos werden. Die meiste Zeit stehen die Kisten eh nur rum und verbrauchen massiv Platz. Aber das wird leider wahrscheinlich an der Bequemlichkeit der Menschen scheitern.
 
Es müssen auf jeden Fall weniger Autos werden. Die meiste Zeit stehen die Kisten eh nur rum und verbrauchen massiv Platz. Aber das wird leider wahrscheinlich an der Bequemlichkeit der Menschen scheitern.
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(Individuelle) Mobilität muss gesamtheitlich neu entworfen/erfunden/gestaltet werden.

Aber in jeden (1 Personen-)2-Tonnen-40.000-Euro-Stahl-Kübel-bis-zu-4-Euro-Grillplatte
scheint wie das Waffane- oder Abtreibungsgesetz in den USA.

Ein weites Thema, das es hier zu verteiefen nicht reicht.
 
Es müssen auf jeden Fall weniger Autos werden.

Gemäß dem Sozialstaatsprinzip sollte jeder Zugang zu einem Auto haben, der eines braucht.

Aber bei Berechtigungsscheinen schreien wieder die meisten auf.

Aber das wird leider wahrscheinlich an der Bequemlichkeit der Menschen scheitern.

Unsere Welt ist nunmal so entworfen, dass man in recht großen Teilen ein Auto benötigt.

(Individuelle) Mobilität muss gesamtheitlich neu entworfen/erfunden/gestaltet werden.

Große Worte, denen nie Taten folgen.

Ja es ist leicht, davon zu schwafeln wirklich wollen tut das aber kaum einer. Im realexistierenden Sozialismus hat man die neuen Städte so gedacht, aber wenn man sowas fordert (geschweige denn wirklich bauen will), dann heißt es gleich wieder "sozialistische Misswirtschaft".

Ist in Ordnung, dann sollte der Staat aber auch dafür sorgen, dass alle, die ein Auto brauchen auch eines bekommen können.
 
Ich meine.. ich bin noch nie so "unklug:schief:" gewesen einen Neuwagen zu kaufen.... Aber Elektronisches Fahren nimmt Auto fahren den letzen verbliebenen Charakter für mich. Ich muss drin sitzen Vibrationen Spüren. Kraft hören.
Bei den Meisten neuen Karren hat man ja sowiso kein Gefühl mehr fürs Auto, z.B. wo am Auto jetzt genau was passiert, der Punkt wann was genau wo am Limit ist. Das überfahren von kleinsten unebenheiten wie Fahrbahn makierung nicht nur mit Fenster auf zu hören, sondern auch am Lenkrad und im Ars**h zu spüren....
Vibrationen und Beweguneg des Motors und Reifen beim Beschleunigen zu spüren... schade
Siehste und ich liebe die Ruhe im Auto. Hin und wieder muss ich mit einem Verbrenner fahren. Ich nenne den mittlerweile Rumpelverbrenner. Er ist unharmonisch, laut und es passiert nix, wenn man auf´s Strom äh Gaspedal drückt.
Ich bin halt auch ein Techniknerd. Ich mag den leisen und futuristischen Sound des E-Motors (wenn man ihn mal hört). Ich mag es an der Ampel Verbrenner stehen zu lassen und beim "Bremsen" 60% der Beschleunigungsenergie wieder zurückzubekommen.
Und ganz nebenbei mag ich den umwelttechnischen Aspekt. Der Umstieg von Rohstoffverbrauch zu -gebrauch.
Sicherlich ist das alles noch ausbaufähig und mit dem Rad bin ich logischerweise deutlich umweltfreundlicher unterwegs, aber bei mir auf dem Land geht das Rad eben nicht immer und da mag ich mein E-Auto.
Und auch, wenn viele, die mit der Materie noch nicht vertraut sind, nicht glauben wollen. Ich mach damit auch Langstrecke (1300km, 1700km etc.) Dauert alles nen Ticken länger, aber es ist ok. 1-2 Stunden mehr empfinde ich eher als undramatisch. Dafür ist man deutlich entspannter.

Alles gut, wenn du das für dich so nicht siehst, aber ich wollte dir mal eine andere Sichtweise näher bringen. ;-)

BTW Ich führe über das Thema nur eine Diskussion, wenn ich das Gefühl habe, das mein Gegenüber wenigstens grundlegendes Wissen mitbringt. Ich habe in der Vergangenheit zu viele Diskussionen mit Verblendeten geführt. Ich mag nicht mehr. :D
 
Ab 2035 keine Verbrenner mehr bei Neuzulassungen ist viel zu spät. Das sind 13 Jahre ab jetzt die wir nicht haben! Eher sollte sowas schon 2025 passieren, die Hersteller der Fahrzeuge bieten alles mögliche an. Vom kleinen City Flitzer bis zum Van gibt es bereits Elektrisch, sogar LKWs soll es bald geben. Warum also nicht früher damit angefangen? Ach ja stimmt, habe die Lobbyisten vergessen.

Selbst für Unternehmen ist es auch nicht mehr so schwer auf E- Fahrzeuge umzusteigen, sehe immer mehr Busse und Firmenwagen (mit Firmenlogo) auf den Straßen als E-Auto.

Die genannten CO2 Zertifikate sind ein Witz. Es basiert auf ungefähre Werte die ausgestoßen bzw. von Bäumen eingesaugt werden. Keiner kontrolliert ob die Bäume nicht nur gepflanzt werden, sondern auch ob die auch lange genug stehen bleiben um einen Unterschied zu machen. Der Unterschied ist dann mehr auf dem Papier als in der Realität. Bei mir die Luft verpesten und die Gesundheit schaden, aber an anderen Ende der Welt Bäume pflanzen….
 
Auch witzig, gerade in einer Doku gesehen:

Die Fahrrad-Nation China stellt auf 700 Millionen Autos um,
die Auto-Nation Deutschland muss zur Fahrrad-Nation werden.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit in Peking mit dem Auto ist geringer als zu Fuß, da wäre ein Fahrrad sinvoller.
Volker Pispers hat schon in den 90er Jahren Satiere darüber gemacht, dass VW und die deutsche Industrie so lange nicht Ruhen werden, bis jeder Chinese einen VW fährt - auch wenn es nur jeden zweiten Tag sein wird!
Und genau da sind wir jetzt! Schon traurig, wenn Satire realität wird!
 
Diese Regierung, ich könnt nur noch kotzen, aber immer schön die Diäten erhöhen und den einfachen Bürger weiter aushungern lassen.
Bald kriegen wir noch eine Klospülungssteuer, einmal kacken am Tag wird ja reichen.
 
Auch witzig, gerade in einer Doku gesehen:

Die Fahrrad-Nation China stellt auf 700 Millionen Autos um,
die Auto-Nation Deutschland muss zur Fahrrad-Nation werden.

Wegen Klima? Wegen verstopften Städten und Strassen?
Oder weil in absehbarer Zukunft Deutschland so arm sein wird,
wie China vor 50 Jahren?

Eine schlüssige Antwort lieferte die Doku leider nicht.
solche "Dokus" sind halt dazu da um zu provozieren.
Fakt ist: im innerstädtischen Bereich ist das Fahrrad-wenn die Radwege gut ausgebaut sind - oftmals überlegen.
Deshalb sollte die Stadt der Zukunft etwas die Straßen Rückbauen (oder unterirdisch führen sofern möglich) und mehr Radwege einführen.
Das hat aber weniger mit Armut zu tun, als mit Umweltschutz, Lärmschutz, gesundheitlichen Vorteilen...
Dass in vielen Städten in China schon heute ständig Stau und Smogalarm herrscht ist ja das Ergebnis aus falscher Verkehrsplanung.
Für Pendler braucht es mehr Park snd Ride, bessere Öffis. Für die Stadtvewohner, dass das Fahrradfahren ungestört möglich ist.
Ab 2035 keine Verbrenner mehr bei Neuzulassungen ist viel zu spät. Das sind 13 Jahre ab jetzt die wir nicht haben! Eher sollte sowas schon 2025 passieren, die Hersteller der Fahrzeuge bieten alles mögliche an. Vom kleinen City Flitzer bis zum Van gibt es bereits Elektrisch, sogar LKWs soll es bald geben. Warum also nicht früher damit angefangen? Ach ja stimmt, habe die Lobbyisten vergessen.

Selbst für Unternehmen ist es auch nicht mehr so schwer auf E- Fahrzeuge umzusteigen, sehe immer mehr Busse und Firmenwagen (mit Firmenlogo) auf den Straßen als E-Auto.

Die genannten CO2 Zertifikate sind ein Witz. Es basiert auf ungefähre Werte die ausgestoßen bzw. von Bäumen eingesaugt werden. Keiner kontrolliert ob die Bäume nicht nur gepflanzt werden, sondern auch ob die auch lange genug stehen bleiben um einen Unterschied zu machen. Der Unterschied ist dann mehr auf dem Papier als in der Realität. Bei mir die Luft verpesten und die Gesundheit schaden, aber an anderen Ende der Welt Bäume pflanzen….
Also ich kaufe Autos gebraucht, weil mir der Wertverlust zu groß ist beim Neukauf.
Und jetzt zeig mir, wo es aktuell gebrauchte elektrische Nachfolger für meine Autos (E-Klasse Kombi, Superb Kombi, Ford Kombi) gibt
Ab 2035 keine Verbrenner mehr bei Neuzulassungen ist viel zu spät. Das sind 13 Jahre ab jetzt die wir nicht haben! Eher sollte sowas schon 2025 passieren, die Hersteller der Fahrzeuge bieten alles mögliche an. Vom kleinen City Flitzer bis zum Van gibt es bereits Elektrisch, sogar LKWs soll es bald geben. Warum also nicht früher damit angefangen? Ach ja stimmt, habe die Lobbyisten vergessen.

Selbst für Unternehmen ist es auch nicht mehr so schwer auf E- Fahrzeuge umzusteigen, sehe immer mehr Busse und Firmenwagen (mit Firmenlogo) auf den Straßen als E-Auto.

Die genannten CO2 Zertifikate sind ein Witz. Es basiert auf ungefähre Werte die ausgestoßen bzw. von Bäumen eingesaugt werden. Keiner kontrolliert ob die Bäume nicht nur gepflanzt werden, sondern auch ob die auch lange genug stehen bleiben um einen Unterschied zu machen. Der Unterschied ist dann mehr auf dem Papier als in der Realität. Bei mir die Luft verpesten und die Gesundheit schaden, aber an anderen Ende der Welt Bäume pflanzen….
Also ich kaufe Autos gebraucht, weil mir der Wertverlust zu groß ist beim Neukauf.
Und jetzt zeige man mir, wo es aktuell gebrauchte elektrische Nachfolger für meine Autos (E-Klasse Kombi, Superb Kombi, Ford Kombi) gibt. Denn sobald es die gibt, scglage ich zu. PV Anlage am Dach habe ich seit 10 Jahren
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich wundert das sich alle immer auf den Verkehrssektor stürzen wenn der "nur" für 20% der Emissionen sorgen ... afaik kommen die meisten Emissionen aus der Industrie und Landwirtschaft ... warum wird da nicht auch mal angepackt? Und ich meine nicht diesen Emissionshandel, da kann man sich leicht freikaufen ...
Mal ne Frage: Hast du schon mal in der Landwirtschaft gearbeitet? Schau dir mal die großen Traktoren, Mähdrescher, Häcksler usw. an und wie viel Leistung die brauchen. Da kannst du einen Batterieeinsatz derzeit vollkommen vergessen. Außerdem sind die Dinger noch schwer, jetzt schon ohne Batterie. Da hat man nicht mehr viel Spielraum bevor der Boden komplett kaputt verdichtet wird. Nein, ganz erhlich: Lieber sofort den Straßenverkehr umstellen. Für die Abstand meiste Zeit reicht doch ein E Auto mit 400-600 km Reichweite. Am Tag fährt man selten so viel. Meistens kommt man doch mit 40 km am Tag aus. Einen Mähdrescher der muss im Ernteeinsatz wenn drauf ankommt 15 Stunden laufen und dann nach kurzer Verschnaufpause während des Taus wieder so lang. Da bleibt einfach keine Zeit zum Laden. Genau wie beim Häcksler oder Traktor. In einigen Regionen wird da im Schichtbetrieb gearbeitet mit den Schleppern. Die fahren ununterbrochen und halten nur zum Tanken und für Reparatur und Wartung. Da kommt es auf jede Minute an und Leistung, sofort verfügbar, ist das wichtigste. Das einzige wo man was machen könnte (woran auch schon geforscht wird) sind kleine Roboter die bspw. Unkraut hacken und das die ganze Zeit und mit Batterie und Solar laufen. Für mich ist es total überflüssig dass sich jeder einen SUV mit 400 PS kauft und dann den Branchen die diese Leistung wirklich brauchen Verzicht predigen wollen. :stupid: :ugly:
 
Mich wundert das sich alle immer auf den Verkehrssektor stürzen wenn der "nur" für 20% der Emissionen sorgen ... afaik kommen die meisten Emissionen aus der Industrie und Landwirtschaft ... warum wird da nicht auch mal angepackt? Und ich meine nicht diesen Emissionshandel, da kann man sich leicht freikaufen ...

Anbei: Nicht das das jemand falsch versteht: Ich bin vollkommen für das Verbot von Verbrennern ab 2035, das war schon immer so das man die Industrie zwingen musste damit Sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Die Frage ist halt auch: Diese E-Fuels, kann man die in normale Motoren einfüllen/nutzen oder muss das ein speziell angepasster Motor sein, weiß das einer?
Natürlich kann man die auch in die heutigen Verbrenner füllen. Was noch verbessert werden müsste, sind die Emissionen. Es geht ja nicht nur um CO². Aber dann gibt es nichts dagegen einzuwenden.
Die Hersteller können oder wollen ja nicht mal heute die E10 garantieren bei etwas älteren Autos. Also was glaubst du :ugly:
Das ist nicht richtig. Bei Audi (nur als Beispiel, da ich halt immer Audi Fahrer war) gab es ein offizielles Schreiben, das quasi alle E10 vertragen, mit Ausnahme einer Handvoll von Modellen (erste Generation FSI, 1.6 und 2.0 glaube ich)
Da E-Fuels chemisch identisch mit fossilem Sprit ist kann man die direkt in den Motor kippen. Es fehlen nur die Verunreinigungen vom Rohöl.

E-Fuels machen für PKW aber keinen Sinn da sie auch auf lange Sicht noch viel zu teuer sein und auch die erneuerbaren Energien dafür noch eine ganze Weile fehlen werden.
Die ersten Anlagen gehen bald in Produktion, an Standorten mit überschüssiger erneuerbarer Energie. Wenn also ein Unternehmen, eine Anlage bauen will, inkl. der dazu benötigten PV Felder vor Ort, warum nicht. Das sind Standorte, an denen die erneuerbare Energie vor Ort nicht genutzt werden kann.

Wenn dann damit in 10 Jahren, die altbestände der Autos, wie auch Luftfahrt und Seefahrt betrieben werden können. Bitte sehr gerne. Denn es ist nicht möglich 1,4 Milliarden Autos auf der Welt in 10 Jahren zu elektrifizieren.

Es müssen auf jeden Fall weniger Autos werden. Die meiste Zeit stehen die Kisten eh nur rum und verbrauchen massiv Platz. Aber das wird leider wahrscheinlich an der Bequemlichkeit der Menschen scheitern.
Es müssten ja gar nicht weniger Autos werden, die meisten Autos werden auch nicht zum Spaß gefahren. Es gibt mehr als nur Innenstädte.

Weite Bereiche unseres Berufslebens machen auch schon Autos unabdingbar. Dann viele Leben auf dem Land, oder zumindest außerstädtisch.

Nicht falsch verstehen, wenn meiner Frau es nicht zu unsicher wäre, würde ich die 35km zur Arbeit, auch wieder 2mal die Woche mit dem Fahrrad fahren (und zwar kein Cheat E Bike). Aber dieses Anti Auto gefasel ist so nervig und die meisten schaffen es nicht, über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Siehste und ich liebe die Ruhe im Auto. Hin und wieder muss ich mit einem Verbrenner fahren. Ich nenne den mittlerweile Rumpelverbrenner. Er ist unharmonisch, laut und es passiert nix, wenn man auf´s Strom äh Gaspedal drückt.
Ich bin halt auch ein Techniknerd. Ich mag den leisen und futuristischen Sound des E-Motors (wenn man ihn mal hört). Ich mag es an der Ampel Verbrenner stehen zu lassen und beim "Bremsen" 60% der Beschleunigungsenergie wieder zurückzubekommen.
Und ganz nebenbei mag ich den umwelttechnischen Aspekt. Der Umstieg von Rohstoffverbrauch zu -gebrauch.
Sicherlich ist das alles noch ausbaufähig und mit dem Rad bin ich logischerweise deutlich umweltfreundlicher unterwegs, aber bei mir auf dem Land geht das Rad eben nicht immer und da mag ich mein E-Auto.
Und auch, wenn viele, die mit der Materie noch nicht vertraut sind, nicht glauben wollen. Ich mach damit auch Langstrecke (1300km, 1700km etc.) Dauert alles nen Ticken länger, aber es ist ok. 1-2 Stunden mehr empfinde ich eher als undramatisch. Dafür ist man deutlich entspannter.

Alles gut, wenn du das für dich so nicht siehst, aber ich wollte dir mal eine andere Sichtweise näher bringen. ;-)

BTW Ich führe über das Thema nur eine Diskussion, wenn ich das Gefühl habe, das mein Gegenüber wenigstens grundlegendes Wissen mitbringt. Ich habe in der Vergangenheit zu viele Diskussionen mit Verblendeten geführt. Ich mag nicht mehr. :D
Ich kann beide Seiten gut verstehen. Wir fahren zwei ältere Autos.

Einen Cruiser und einen kleinen wilden schnellen. Der Cruiser wird einem E Auto wahrscheinlich schnellst möglich weichen. Sobald das Angebot interessanter wird. Aber der aus dem kleinen wilden, muss man mich raus kratzen.

Ampelsprints waren das letzte mal vor 2000 In ;). Aber dennoch, wenn ich mal sauber schalte, kommen wir auch auf knapp unter 4s auf 100km/h. Dabei fängt der eigentliche Spaß erst oberhalb von 170 an.

Bevor jetzt irgendeine uninformierte Grütze kommt. Im Alltag fahren wir den Cruiser bei 5,8-6,3 Liter auf 100km. Für eine Limousine mit ICE ähnlichem Reisen bei 250, absolut top. Den kleinen wilden im Alltag mit 6,8 bis 7,8 Liter. Je nach Deppen auf den Straßen (wenn andere nicht vorausschauend fahren können).



Sobald man "nicht" in einer Großstadt wohnt, hat das eher nichts mit Bequemlichkeit, sondern Notwendigkeit zu tun.^^

MfG
Genau so ist es, aber das interessiert doch andere nicht. Ist ja abseits meines Tellers.

@Allgemeinheit:
Ich bin absolut dafür, Einsparungen zu erzielen. Aber mit den ganzen Verboten ist das so eine Sache.

Wer bestimmt, was wann wie und wo verboten wird. Der Staat macht auch nichts das gut für uns ist. Es geht immer nur um die Bereicherung der eigenen Person.

Das ist etwas, das man ständig überall beobachten kann. Im Verkehr, im Job, im Privatleben, überall.

Kurzes Beispiel von Unsinn!
Bitcoin Mining stößt mehr CO² aus als Hamburg ;)
 
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