Mich wundert das sich alle immer auf den Verkehrssektor stürzen wenn der "nur" für 20% der Emissionen sorgen ... afaik kommen die meisten Emissionen aus der Industrie und Landwirtschaft ... warum wird da nicht auch mal angepackt? Und ich meine nicht diesen Emissionshandel, da kann man sich leicht freikaufen ...
Anbei: Nicht das das jemand falsch versteht: Ich bin vollkommen für das Verbot von Verbrennern ab 2035, das war schon immer so das man die Industrie zwingen musste damit Sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.
Die Frage ist halt auch: Diese E-Fuels, kann man die in normale Motoren einfüllen/nutzen oder muss das ein speziell angepasster Motor sein, weiß das einer?
Natürlich kann man die auch in die heutigen Verbrenner füllen. Was noch verbessert werden müsste, sind die Emissionen. Es geht ja nicht nur um CO². Aber dann gibt es nichts dagegen einzuwenden.
Die Hersteller können oder wollen ja nicht mal heute die E10 garantieren bei etwas älteren Autos. Also was glaubst du
Das ist nicht richtig. Bei Audi (nur als Beispiel, da ich halt immer Audi Fahrer war) gab es ein offizielles Schreiben, das quasi alle E10 vertragen, mit Ausnahme einer Handvoll von Modellen (erste Generation FSI, 1.6 und 2.0 glaube ich)
Da E-Fuels chemisch identisch mit fossilem Sprit ist kann man die direkt in den Motor kippen. Es fehlen nur die Verunreinigungen vom Rohöl.
E-Fuels machen für PKW aber keinen Sinn da sie auch auf lange Sicht noch viel zu teuer sein und auch die erneuerbaren Energien dafür noch eine ganze Weile fehlen werden.
Die ersten Anlagen gehen bald in Produktion, an Standorten mit überschüssiger erneuerbarer Energie. Wenn also ein Unternehmen, eine Anlage bauen will, inkl. der dazu benötigten PV Felder vor Ort, warum nicht. Das sind Standorte, an denen die erneuerbare Energie vor Ort nicht genutzt werden kann.
Wenn dann damit in 10 Jahren, die altbestände der Autos, wie auch Luftfahrt und Seefahrt betrieben werden können. Bitte sehr gerne. Denn es ist nicht möglich 1,4 Milliarden Autos auf der Welt in 10 Jahren zu elektrifizieren.
Es müssen auf jeden Fall weniger Autos werden. Die meiste Zeit stehen die Kisten eh nur rum und verbrauchen massiv Platz. Aber das wird leider wahrscheinlich an der Bequemlichkeit der Menschen scheitern.
Es müssten ja gar nicht weniger Autos werden, die meisten Autos werden auch nicht zum Spaß gefahren. Es gibt mehr als nur Innenstädte.
Weite Bereiche unseres Berufslebens machen auch schon Autos unabdingbar. Dann viele Leben auf dem Land, oder zumindest außerstädtisch.
Nicht falsch verstehen, wenn meiner Frau es nicht zu unsicher wäre, würde ich die 35km zur Arbeit, auch wieder 2mal die Woche mit dem Fahrrad fahren (und zwar kein Cheat E Bike). Aber dieses Anti Auto gefasel ist so nervig und die meisten schaffen es nicht, über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Siehste und ich liebe die Ruhe im Auto. Hin und wieder muss ich mit einem Verbrenner fahren. Ich nenne den mittlerweile Rumpelverbrenner. Er ist unharmonisch, laut und es passiert nix, wenn man auf´s Strom äh Gaspedal drückt.
Ich bin halt auch ein Techniknerd. Ich mag den leisen und futuristischen Sound des E-Motors (wenn man ihn mal hört). Ich mag es an der Ampel Verbrenner stehen zu lassen und beim "Bremsen" 60% der Beschleunigungsenergie wieder zurückzubekommen.
Und ganz nebenbei mag ich den umwelttechnischen Aspekt. Der Umstieg von Rohstoffverbrauch zu -gebrauch.
Sicherlich ist das alles noch ausbaufähig und mit dem Rad bin ich logischerweise deutlich umweltfreundlicher unterwegs, aber bei mir auf dem Land geht das Rad eben nicht immer und da mag ich mein E-Auto.
Und auch, wenn viele, die mit der Materie noch nicht vertraut sind, nicht glauben wollen. Ich mach damit auch Langstrecke (1300km, 1700km etc.) Dauert alles nen Ticken länger, aber es ist ok. 1-2 Stunden mehr empfinde ich eher als undramatisch. Dafür ist man deutlich entspannter.
Alles gut, wenn du das für dich so nicht siehst, aber ich wollte dir mal eine andere Sichtweise näher bringen.
BTW Ich führe über das Thema nur eine Diskussion, wenn ich das Gefühl habe, das mein Gegenüber wenigstens grundlegendes Wissen mitbringt. Ich habe in der Vergangenheit zu viele Diskussionen mit Verblendeten geführt. Ich mag nicht mehr.
Ich kann beide Seiten gut verstehen. Wir fahren zwei ältere Autos.
Einen Cruiser und einen kleinen wilden schnellen. Der Cruiser wird einem E Auto wahrscheinlich schnellst möglich weichen. Sobald das Angebot interessanter wird. Aber der aus dem kleinen wilden, muss man mich raus kratzen.
Ampelsprints waren das letzte mal vor 2000 In

. Aber dennoch, wenn ich mal sauber schalte, kommen wir auch auf knapp unter 4s auf 100km/h. Dabei fängt der eigentliche Spaß erst oberhalb von 170 an.
Bevor jetzt irgendeine uninformierte Grütze kommt. Im Alltag fahren wir den Cruiser bei 5,8-6,3 Liter auf 100km. Für eine Limousine mit ICE ähnlichem Reisen bei 250, absolut top. Den kleinen wilden im Alltag mit 6,8 bis 7,8 Liter. Je nach Deppen auf den Straßen (wenn andere nicht vorausschauend fahren können).
Sobald man "nicht" in einer Großstadt wohnt, hat das eher nichts mit Bequemlichkeit, sondern Notwendigkeit zu tun.^^
MfG
Genau so ist es, aber das interessiert doch andere nicht. Ist ja abseits meines Tellers.
@Allgemeinheit:
Ich bin absolut dafür, Einsparungen zu erzielen. Aber mit den ganzen Verboten ist das so eine Sache.
Wer bestimmt, was wann wie und wo verboten wird. Der Staat macht auch nichts das gut für uns ist. Es geht immer nur um die Bereicherung der eigenen Person.
Das ist etwas, das man ständig überall beobachten kann. Im Verkehr, im Job, im Privatleben, überall.
Kurzes Beispiel von Unsinn!
Bitcoin Mining stößt mehr CO² aus als Hamburg
