News Durchgerechnet: Ab wann rechnet sich eine PV-Anlage?

ich sag ja, so lange der Vermieter das ungespitzt auf die Mieter umlegen kann, wird er nichts tun.

Und dass eine Modernisierung der Heizung zu einer Mietpreiserhöhung führt... nun ja. Auch nicht toll, aber irgendwo her muss das Geld kommen.

Der Vermieter wird sicher nicht aus gutem Willen sein eigenes Geld investieren um dem Mieter Geld zu sparen - ohne selbst etwas davon zu haben.

Hier eine Regelung zu finden, die alle Interessen zufriedenstellt ist nahezu so schwer wie die Quadratur des Kreises.
 
ich sag ja, so lange der Vermieter das ungespitzt auf die Mieter umlegen kann, wird er nichts tun.

Und dass eine Modernisierung der Heizung zu einer Mietpreiserhöhung führt... nun ja. Auch nicht toll, aber irgendwo her muss das Geld kommen.

Der Vermieter wird sicher nicht aus gutem Willen sein eigenes Geld investieren um dem Mieter Geld zu sparen - ohne selbst etwas davon zu haben.

Hier eine Regelung zu finden, die alle Interessen zufriedenstellt ist nahezu so schwer wie die Quadratur des Kreises.
Das hat wenig mit gutem Willen zu tun.

Durch das neue BGH Urteil https://www.hna.de/verbraucher/bgh-...osser-nachteil-fuer-alle-mieter-93748346.html kann der Vermieter die Modernisierung umlegen.

Gleichzeitig kann der Vermieter die PV-Anlage inkl. Wärmepumpe über 20 Jahre abschreiben und steuerlich geltend machen.
Inkl. der Abschreibung auf die Gesamtimmobilie hat der Vermieter dadurch einen sehr großen finanziellen Anreiz.
 
Sag ich doch. Er kann es umlegen. Und er wird es tun, denn er ist ja kein Samariter. Wäre das nicht so und wenn die Heizkosten weiterhin voll in der Verantwortung des Mieters bleiben, würde der Vermieter definitiv nichts tun.

Denn zum Fenster wird er sein Geld nicht rausschmeißen. Jeder braucht einen Grund damit er sein Geld investiert.
 
Wäre das nicht so und wenn die Heizkosten weiterhin voll in der Verantwortung des Mieters bleiben, würde der Vermieter definitiv nichts tun.
Naja, in normalen Zeiten könnte man natürlich sagen, dass niedrigere Nebenkosten Immobilien für Mieter attraktiver machen und auch ein Vermieter somit was davon hat. Wenn man natürlich jedes Loch für ein Vermögen vermieten kann, besteht da aber logischerweise wenig Bedarf.
 
Naja, in normalen Zeiten könnte man natürlich sagen, dass niedrigere Nebenkosten Immobilien für Mieter attraktiver machen und auch ein Vermieter somit was davon hat.
Das ist im Prinzip gleichbedeutend mit einer höheren Miete. Je attraktiver eine Wohnung, desto mehr Miete kann man verlangen. Kommt am Ende immer auf das gleiche hinaus.
 
Und was die Installation von Akkuspeichersystemen anbelangt, hat mal jemand zahlen oder Fakten was die Gebäudeversicherung dazu sagt und wie sich da Versicherungsbeiträge verhalten wegen Brandschutz o. Ä?
Sie sagt nichts dazu. Haus-Akkus haben keine statistisch relevante Auswirkung auf die Häufigkeit von Bränden.

Das Problem ist eher, dass WENN es brennt, das Löschen deutlich aufwendiger wird.

Ist bei einem lecken Öl- oder Gastank aber auch nicht unbedingt einfach.
 
Es gibt keine Vorschrift mit welchem "System" die Verbrauchserfassung zu erfolgen hat, dabei aber unterschiedliche Herangehensweisen wie es erfolgen kann. Warmwasserzähler, Wärmetransferzähler per Erfassung von vor und Rücklauftemperaturen, oder alte "Verdunster"... Alle jeweils mit Vor- und Nachteilen. So elektronische Erfassung von heizkostenverteilungen sind genau so Fehleranfällig bzw gehen auf gut deutsch nach dem Wind wie so alte Verdunster!

Wie willst du das als Mieter selbst nachhalten wieviel Energie du wirklich selbst verbraucht hast oder wieviel wegen schlechter Leitungsisolation an die Gebäudesubstanz verloren gingen?

Die Erfassung ist zwar gesetzlich vorgeschrieben und muss gemäß der Heizkostenverordnung (HeizKV) erfolgen. Die Heizkostenverordnung sieht vor, dass ein Teil der Heizkosten (mindestens 50%, höchstens 70%) nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet werden muss, der Rest wird nach Wohnfläche verteilt. Und so kommt es dann eben zustande das man in der Realität schnell die Verbräuche anderer mit trägt ohne davon zu wissen. Die Verbrauchserfassung dient dann eher der Gewichtung nach Aufteilung des tatsächlichen Verbrauchs und das nach festgelegten Schlüsseln je nach Nutzung und Fläche.

Badezimmer haben beispielsweise nen anderen Schlüssel als Wohnzimmer oder Schlafräume... Wer im Mathematikunterricht öfter Kreide holen war für den Lehrer ist mit der Heizkostenabrechnug eben auch schnell überfordert!

Der Vermieter müsste genau genommen sogar dann Öl bzw Energie kaufen wenn diese preiswert ist, wobei das 1.) im Konjunktiv steht, und 2.) die beweislast beim Mieter liegt und man es sich mit dem Vermieter auch nicht verscherzen will.

Recht haben, und Recht bekommen sind 2 paar Schuhe. Und sofern man vor hat da wohnen zu bleiben, schluckt man es mit mürrischer Miene.
 
Kannst du das genauer erklären? Ich stehe gerade auf den Schlauch und kann nicht nachvollziehen, warum eine PV-Anlage unsozial sein soll.
-Strom selbst kostet kaum etwas, Netzentgelte, Steuern und Gebühren bestimmen den Preis.
Mit einer PV Anlage verlässt man das Netz ja nicht, man hat die gleiche Versorgungssicherheit 365/24 wie jeder andere auch, man zahlt aber anteilig weniger dafür. Diese Kosten werden auf den gesamten Verbrauch umgelegt, andere zahlen also die Ersparnis des PV Betreibers, obwohl für ihn die gleiche Netzkapazität, Anschlussleistung und Reserveerzeugerleistung vorgehalten werden muss wie vor seinem PV-Anlagenbetrieb.
-Wenn niemand seinen Strom braucht, müssen wir ihn trotzdem per steuerfinanzierter EEG Umlage, zu einem Preis über dem Markt, abnehmen.
-Durch weniger Volllaststunden sinkt die Effizienz der dennoch benötigten Großkraftwerke, wir zahlen auch das mit.

Es hat einen Grund warum unsere Energiewendepolitik uns Spitzenstrompreise beschert hat, es ist schlicht eine Umverteilung mit staatlich garantierter Rendite für die einen und Zwangskostensteigerungen für die anderen.
War halt schlau das irgendwie für links zu erklären, so schlucken es die welche es bezahlen müssen und die welche daran verdienen dürfen auch noch verkünden, dass sie etwas Gutes tun, was erstere auch noch glauben.

Ich hoffe das löst den Schlauchverschluß.
 
So eine verquere Denke.

Die EEG Umlage zahlt man für die garantierten Einspeisevergütungen die für Verträge vor 10 Jahren noch garantiert wurden.

Wenn man die Stromerzeugung umstellen will, muss man Anreize schaffen. Sonst wird sich nichts ändern. Das ist nicht asozial, das ist in höchstem Maße sozial.

Ohne die Bereitschaft vieler Privatleute und kleiner Firmen in Solar und Windkraft zu investieren, wären wir heute immer noch voll von Putin und der OPEC abhängig.
 
...
(Leider sind Kombis zu Gunsten der unseligen SUVs total unter die Räder gekommen).
Deine Meinungen widersprechen sich ein bisschen.

Man nehme einen Kombi, packe 300 l Batterievolumen in den Unterboden und bekommt - voila einen SUV.
Gerade bei Kleinwagen sind E-Autos als SUV sinnvoll realisierbar.

Ist aber auch vollkommen egal, nur weil mal Eine die Parole ausgegeben hat, dass ein 15 cm höheres Auto mit leichterem Einstieg für viele Menschen unselig sein soll ist es das nicht. Die meisten sind bei gleicher Raumgröße sogar kürzer als Kombis und nehmen damit weniger Fläche weg. Sie stehen auf den gleichen Plattformen und haben häufig gar nichts mit Geländewagen zu tun.
 
Deine Meinungen widersprechen sich ein bisschen.
Wer einen Kombi will, sucht nicht unbedingt einen SUV. Es gibt viele, die keine so große Kiste wollen, die Energietechnisch einfach nur non-sense ist (egal welcher Antrieb).

Das Argument mit dem Einstieg beim SUV ist... naja. Irgendeinen Grund muss man sich ja einreden. Ich hab für die Motivation warum man sich einen SUV kauft eine ganz andere Theorie. Am wichtigsten ist wohl das Gefühl oberhalb aller anderen Fahrer zu thronen (was aber angesichts der Masse an SUV heutzutage auch schon fast die Ausnahme ist...)

Ich persönlich stehe sowieso eher auf kleine oder möglichst windschnittige Fahrzeuge. Also auch kein Kombi.
 
So eine verquere Denke.

Die EEG Umlage zahlt man für die garantierten Einspeisevergütungen die für Verträge vor 10 Jahren noch garantiert wurden.

Wenn man die Stromerzeugung umstellen will, muss man Anreize schaffen. Sonst wird sich nichts ändern. Das ist nicht asozial, das ist in höchstem Maße sozial.

Ohne die Bereitschaft vieler Privatleute und kleiner Firmen in Solar und Windkraft zu investieren, wären wir heute immer noch voll von Putin und der OPEC abhängig.
Ich habe die Gesetze nicht gemacht, genau so läuft es ob du willst oder nicht.
Klar muss man Anreize schaffen wenn man will das unwirtschaftlicher Murks passiert, sonst würde es tatsächlich keiner machen und nein, die EEG Umlage ist zwar abgeschafft, bezahlen tun wir sie aber trotzdem, nur jetzt aus einem Fond.
Die Strommarkt ist kein Markt, den Eingriff bezahlen wir und unabhängig macht volatiler Strom kein bisschen.
Aber ich weiß, einfach nüchtern die realen Zahlen und die gelten Gesetze betrachten geht nicht so einfach wenn man etwas glaubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm das ist auch der Grund warum wir nix machen . Es lohnt sich ja erst wenn es defekt ist. Der Part mit dem Holz ist defekt bei der Heizung von meinen Eltern bzw aktuell nur noch von meiner Mutter . Nur mit Öl wird aktuell noch geheizt.
Die Heizung ist aktuell nun 25 Jahre alt. Förderung ist zwar möglich aber selbst wenn es bis zu 40 %(weiß nicht ob man das noch bekommt) sein mag ,selbst dann müsste alles umgebaut werden . Das ist sehr aufwendig und teuer . Zudem darf ja der Keller eigentlich nicht feucht sein . Naja wenn die immer wieder kommt obwohl man es mal richtig getrocknet hat ,kann man da nix machen .

Ob dann die Heizung auch sparsamer beim Stromverbrauch ist wenn man ne aktuelle nimmt weis ich auch nicht .
Eine echte Lösung gibt es nicht,auch wenn was von Pellits die Rede war . Naja ne richtige Lösung wird bei einem Ausfall schon noch kommen weil es dann sehr schnell eine Entscheidung gefallen werden muss .

Ersatzteile gibt es nicht ,nur eine gleiche gebrauchte Heizung gab es noch wo aber ob die schon weg ist weiß ich nicht .

So wirklich Strom sparen kann man nur bei bestimmten Geräte ,nicht aber bei PC Hardware . Außer man lässt es aus aber dann war ein Kauf Blödsinn gewesen .
 
Wieviel zahlt man bei euch für pro kwp PV am Dach? hab hier in der Diskussion schon verschiedenste Werte mit rausgelesen, ohne Berücksichtigung von Speicher am besten.

Habe selbst vor 3 Jahren eine PV mit 32kWp Ost-West mit 30kW Wechselrichter überwiegend in Eigenleistung installiert.
Lediglich der Schaltschrankumbau und Inbetriebnahme wurde von einer Firma erledigt.

Hat mir mit Förderung ca. 20k€ gekostet also ~625€ pro kwp.
Bei den heutigen Preisen würde ich mit vergleichbarer Anlage ohne Förderung auch bei 15-20k€ liegen.

Angebote die man hier in der Umgebung von Firmen sieht liegen meist bei 800-1000€/kwp.

Zur Info meine Anlage befindet sich in Österreich.
 
Aber ich weiß, einfach nüchtern die realen Zahlen und die gelten Gesetze betrachten geht nicht so einfach wenn man etwas glaubt.
Es war ja mal deutlich anders. Als man mit der EEG begann, da gab es aus ein paar Enthusiastenanlagen kein PV und Windkraft war auch eher so eine Exotenenergiegewinnung. Daraus wurden über die Jahrzehnte dann über 60 % Deckung des Strombedarfs in diesem Land durch EE - mit seinen Folgen bei Merit-Order und den Kosten für alle am Netz durch die EEG. Das wird jetzt Stück für Stück korrigiert. Wenn du das nur als True or False betrachtest, dann ist mir das persönlich viel zu einseitig.
 
Wieviel zahlt man bei euch für pro kwp PV am Dach? hab hier in der Diskussion schon verschiedenste Werte mit rausgelesen, ohne Berücksichtigung von Speicher am besten.

Habe selbst vor 3 Jahren eine PV mit 32kWp Ost-West mit 30kW Wechselrichter überwiegend in Eigenleistung installiert.
Lediglich der Schaltschrankumbau und Inbetriebnahme wurde von einer Firma erledigt.

Hat mir mit Förderung ca. 20k€ gekostet also ~625€ pro kwp.
Bei den heutigen Preisen würde ich mit vergleichbarer Anlage ohne Förderung auch bei 15-20k€ liegen.

Angebote die man hier in der Umgebung von Firmen sieht liegen meist bei 800-1000€/kwp.

Zur Info meine Anlage befindet sich in Österreich.
Kommt drauf an wie du rechnest. Es kommt auch auf die gedammte größe an, weil du ja immer fixkosten hast. Mit speicher geht das gerne auch mit 2000€/kWp, ohne natürlich weniger. Die 2000 sind dann aber die tatsächliche Obergrenze, wo sich die Anlage tatsächlich noch lohnt.

Ich hatte im März ein Angebot von einem grossen Anbieter mit E am Anfang, der wollte mir allen ernstes für 4,5kwp mit 10kw speicher 27 000€ berechnen. Am besten fährt man mit einem kleinen lokalen Installateur.
 
Kommt drauf an wie du rechnest. Mit speicher geht das gerne auch mit 2000€/kWp, ohne natürlich weniger.

Ich hatte im März ein Angebot von einem grossen Anbieter mit E am Anfang, der wollte mir allen ernstes für 4,5kwp mit 10kw speicher 27 000€ berechnen. Am besten fährt man mit einem kleinen lokalen Installateur.
Lässt den Speicher ne Woche laden, und wäscht die klamotten am Wochenende... Geht doch ^^
 
Lässt den Speicher ne Woche laden, und wäscht die klamotten am Wochenende... Geht doch ^^
Naja mit den 10 kw komme ich jetzt gerade noch so über die Nacht. An einem guten Tag komme ich mit meinen 8,5kwp auf 20-30kw. Das reicht dann auch zum speicher laden mehr als aus. Im Winter reicht es dann aber evtl. für 50% de Tagesbedarfs.
 
Es war ja mal deutlich anders. Als man mit der EEG begann, da gab es aus ein paar Enthusiastenanlagen kein PV und Windkraft war auch eher so eine Exotenenergiegewinnung. Daraus wurden über die Jahrzehnte dann über 60 % Deckung des Strombedarfs in diesem Land durch EE - mit seinen Folgen bei Merit-Order und den Kosten für alle am Netz durch die EEG. Das wird jetzt Stück für Stück korrigiert. Wenn du das nur als True or False betrachtest, dann ist mir das persönlich viel zu einseitig.
Ich sehe da noch keine Korrektur. Der Gewinn der Anlagenbetreiber auf eine insgesamt marktwirtschaftlich unterlegene Technologie wird von den Verbrauchern über massive Preisverteuerung gezahlt.
Was ist daran einseitig?
Ganz im Gegenteil, es wird immer schlimmer, denn Anfangs konnte der Strom der "Exoten" noch zu einem viel größeren Anteil genutzt werden, jetzt entsteht eine Menge teurer Müllstrom, den du in den 60% aber einfach mal mitrechnest.
 
Naja mit den 10 kw komme ich jetzt gerade noch so über die Nacht. An einem guten Tag komme ich mit meinen 8,5kwp auf 20-30kw. Das reicht dann auch zum speicher laden mehr als aus. Im Winter reicht es dann aber evtl. für 50% de Tagesbedarfs.
Ist nicht böse gemeint, aber damit es verständlich bleibt, achte bitte auf die verwendeten Einheiten. Ansonsten ergibt Dein Post leider keinen Sinn.
 
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