News Durchgerechnet: Ab wann rechnet sich eine PV-Anlage?

Da wir aktuell ein Haus bauen, kann ich sagen: PV Anlagen sind bereits fester Bestandteil und werden gefördert. Nur leider das absolute Minimum, ohne Speicher und nur einer Mindestzahl an Kollektoren damit man die Förderung bekommt. Wer die Anlage sinnvoll betreiben will muss wieder was extra bezahlen für mehr Kollektoren und Speicher.

Ziemliche Augenwischerei aber der böse Bürger ist ja schuld daran…
 
Da wir aktuell ein Haus bauen, kann ich sagen: PV Anlagen sind bereits fester Bestandteil und werden gefördert. Nur leider das absolute Minimum, ohne Speicher und nur einer Mindestzahl an Kollektoren damit man die Förderung bekommt. Wer die Anlage sinnvoll betreiben will muss wieder was extra bezahlen für mehr Kollektoren und Speicher.

Ziemliche Augenwischerei aber der böse Bürger ist ja schuld daran…
Sehe ich das richtig, Du willst die gesamte PV Anlage vom Staat bezahlt haben?

Natürlich bekommst Du auch eine größere Anlage gefördert. Aber halt nicht mehr als eine einfache. Wieso auch?

Wer rechnen kann und ein wenig in die Zukunft schaut, investiert auch aus eigenem Interesse in eine ausreichend große PV Anlage.
 
Ich mache zurzeit eine Vollsanierung Unseres Ein Familien Hauses--Allein!
Alle Böden raus bis auf die Gewölbe Decken bis aufs Tragwerk, Wände bis zur Rohmauer.
Die Handwerker Leistungen für alles was gemacht !wird! würden etwa im mittel ab >250.000 Euro kosten (Energieberater hats ausgerechnet) OHNE PV ANLAGE und nur eine "Unterstützenden" Wärmepumpe (Luft/Wasser) zur Ölheizung!....

Um das Gesamtkonzept gefördert zu bekommen müsste die WP glaube irgendwie 60% o.ä leisten. Dreifachverglaste Fenster. Alle Fenster und Türen Neu. (17x 1,8m Breite Fenster, 2 Einganstüren, 5 Dachfenster. außenliegende Rolläden)
Wir haben ne Kerndämmung machen lassen (WLS 34, 4-7cm im Anbau -8-12cm im Altbau.
Allerdings passt das rein rechnerisch noch nicht zusammen denn so bekommen wir nur ca 45% Förderung.
Aber NUR wenn alles es ne Firma macht! Keine Private einzemaßnahmen-Förderung möglich!
Und du kannst dir das Bau-Material nicht selber aussuchen

Alles was wir kaufen ist so Klima schonend und Recycelbar wie möglich.
Das ist uns wichtig. Vom Holz, der Schraube über die Dämmmaterialien wie auch klein Material und Werkzeug das kostet natürlich mehr, wir zahlen am Ende aber immer noch weniger als würde es ein fremder Handwerker mit standard Material machen und es wäre gefördert....


Ganz erlich?? Nö!!! Dann haben wir am Ende NOCH MEHR bezahlt als machte ich es Selbst und besser
Durch die Förderungen kann man KEIN GELD Sparen! Außer man wollte es zufällig sowiso machen und kann Handwrklich selbst nichts beitragen!

Ich weiß ja nicht wie andere das machen vlt verstecken die ihre Ausgaben einfach in Schulden.
Wir sind Zwei Leute die Voll Tariflich etwa 26-28€/ Stunde verdienen
Bis aufs Haus, kein einzigen Cent Credite oder sonstigen Schulden durch Autos etc. Wir fahren alle 3-5 Jahre mal innerhalb Deutschland in Urlaub 3 Sterne vlt auch Apartment!

Wir sind weder bereit uns ein E-Auto zu kaufen- Bezüglich der utopischen Preise verglichen mit den Gebrauchtwagen verbrennerpreisen. Ich habe nen Micra k11 für 650€ gekauft hatte 300€ reperaturen in 7-8 Jahren... Der jetzige Golf 5 hat 2000€ gekostet läuft seit Drei Jahren ohne Probleme. Ich müsste eine E-schaukel heute kaufen und 20-30 jahren ohne Nennenswerte Reperaturen fahren inclu. nicht gezahlten sprit aber strom, um nur in die näääähe von kosten eines verbrenners zu kommen!
Mal abgesehen davon das wir weder Geld für ne 15KW/p PV Anlage übrig haben. Oder ne Wärme Pumpe für 23.000€

Die Antwort auf die Energiewende ist einfach;
Mehr Schulden!!!!
Mehr Schulden!!!!
Mehr Schulden!!!!

Was anm Konsum liegt
Muss ich keine Schulden machen, habe Ich oder meine Eltern schon viele viele Jahre für das dann ausgegebene Geld Gearbeitet..mit z.B. Atom Energie!

Der Umkerschluss ist einfach, würden Wir nur so viel Arbeiten wie wir zum Essen+ Kleidung benötigen und absolut nix weiteres. würde unser CO² ausstoß in ein kaum mehr messbaren bereich fallen!
Es ist keine Energiewände zum Schutz des Planeten, nach ne million Jahre ist hier wieder alles im lot
Es ist eine Konsumegalsierung- für uns!
 
Ich hab 16 kWp Süd auf Dach und am Zaun, dazu 10 KWh Speicher. Das reicht ohne Wärmepumpe und E-Auto auch größtenteils durch den kompletten Winter.

Ich kaufe daher nur noch marginalst Strom aus dem Netz (max. waren es mal 50 Kwh im Januar 2025 als ein paar Tage Schnee lag). Ich spare daher etwa 90-100 Euro pro Monat an Stromkosten und verdiene noch zusätzlich ~350 € p.A. an Einspeisevergütung zzgl. künftig einiger Euro für Modul 1 (steuerbarkeit). Für die PV-Anlage hab ich 27.000 € bezahlt - ohne Förderung, jedoch steuerfrei und 6.000 Euro Handwerkerleistungen hab ich 2024 von der Steuer abgesetzt, also nochmal 1.200 € zurückbekommen.

Erwartete Amortisationszeit sind 15-16 Jahre. Wird Strom teurer oder verbrauche ich mehr Strom, geht es schneller. Klimaanlage und Pool stehen noch auf der Wunschliste meiner Frau.. Meine Kinder kommen auch langsam ins Gamingalter... da in meinem Fall das Gerüst der größte Kostenpunkt war, hab ich das Dach halt direkt voll gemacht.

Eine Wallbox hab ich auch, aber noch kein eigenes E-Auto. Wenn mein Diesel die Hufe hochreißt, wird das nächste Auto ein E-Auto. Wenn die Gas-Therme kaputt geht, wird eine Wärmepumpe eingebaut. Das ganze vorzeitig zu ersetzen lohnt sich bei mir aktuell einfach nicht. Ich fahre wenig, Tanke nur 1x im Monat für ca. 100 € und hab nur 75 € Gaskosten im Monat. Wenn sich das ändert, reagiere ich halt.

Über eine billige Wallbox kann ich jedem empfehlen man unabhängig von einer PV-Anlage nachdenken. Auch ohne irgendeine Nutzung bringt die einem über Modul 1 als steuerbarer Verbraucher jährlich Geld eine Reduktion der Netzzentgelte vom Netzbetreiber ein, die genaue Höhe hängt vom Netzbetreiber ab. Meist Maximal sind das zwischen 140-180 € p.a. [besten Dank an keinnick für die Korrektur meiner Aussage].
 
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Wir brauchen fast kein Strom mehr aus dem netzt das ganze Jahr und bekommen immer was zurück dank Einspeisung.

Letzten Monat

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Anlage ist so in 10 Jahren durch !
 
Anlage ist so in 10 Jahren durch !
Das isses, das ist für viele der abschreckende Punkt.
Wie schon von Grestorn gesagt wurde, Menschen sind ziemlich schlecht darin langfristig zu denken - und wenn man ehrlich ist ists auch heute nicht selbstverständlich, dass man 10+ Jahre lang da bleiben kann wo man ist. Wenns dann noch etwas komplizierter beim Einbau ist und man vielleicht bei 15 Jahren rauskommt wo so ne Anlage 20-25 Jahre hält (so mein letzter Stand...) dann ists schon schwer vermittelbar.

"Du hast 5-10 Jahre einen finanziellen Vorteil wenn du jetzt 15 Jahre lang einen Nachteil akzeptierst und das Glück des Schicksals hast, danach noch hier zu leben" ist nichts, was einem Freudensschreie ins Gesicht zaubert,

In der Industrie geht man bei Amortisierungszeiten (von nicht-Großanlagen) von maximal 3 Jahren aus, bei 4-5 Jahren muss man schon SEHR gut begründen können. In die Größenordnung müssen PV-Anlagen auch kommen, damit Ottonormalo sich in großer Zahl dafür entscheiden möchte.
 
@Incredible Alk: Wenn du 3 Jahre Amortisationszeit haben willst, kannst du ja mal über ein Balkonkraftwerk nachdenken. Ein Set mit 2x450 Watt Modulen + 800 Watt Wechselrichter kostet ca. 300 €. Damit sparst du dir im Jahr auch ein paar hundet kW/h ein.
 
Das ist ja alles gut und schön für alte Anlagen. Meine 8,5kwp Anlage mit 10kw speicher rechnet sich in 13-14 wenn es schlecht läuft sogar erst nach 17!!! Jahren, da ich leider dank solarspitzengesetz kein Geld mehr bekomme. Leider hab ich sungrow verbaut, die sind so scheiße, da kannst du nicht mal die ladezeit vom Speicher festlegen.

Sollten die Strompreise nicht steil in Richtung 60-70cent gehen, was unrealistisch ist, lohnt stand heute eine Solaranlage nicht mehr.

Anders sieht es bei Balkonkraftwerken aus.

@Snowhack wieviel kwp hast du?
 
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@SFT-GSG:
Du bekommst noch Einspeisevergütung, wenn du entweder die Wirkleistungsbegrenzung auf 60% der Modulleistung einstellst oder ein Smartmeter einbauen lässt (hier in den ersten 2 Minuten kurz erklärt:
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).

Meiner Erfahrung nach sind die Insatallateure aber auch nicht alle 100% Fit in der rechtlichen Materie. Ich hab eine SMA-Anlage und musste mir erstmal vom Installateur die Adminrechte einfordern um überhaupt die möglichen EInstellungen (prognosebasiertes Speicherladen, Überschussladen, ...) im Portal sehen zu können.

Alternativ: Versuchs mal mit Home Assistent. Damit kann man fast alles steuern.
 
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@Incredible Alk: Wenn du 3 Jahre Amortisationszeit haben willst, kannst du ja mal über ein Balkonkraftwerk nachdenken. Ein Set mit 2x450 Watt Modulen + 800 Watt Wechselrichter kostet ca. 300 €. Damit sparst du dir im Jahr auch ein paar hundet kW/h ein.
Ja, habe ich tatsächlich - damit sind diese Amortisierungsszeiten auch erreichbar. Das Ding dabei ist: Ich hab nen winzigen Balkon und der liegt so doof dass er die meiste Zeit verschattet ist. :-D

So ein Balkonkraftwerk wäre hier möglich (nur eben nicht auf meinem Balkon^^), das erfordert nur aufgrund der Positionierung das Einverständnis der zweiten hier wohnenden Partei (und die ist... 86). Formal gesehen kann ichs zwar einfach hinbauen weil die Bude mir gehört und sagen hier das ist jetzt so aber DAS Gespräch will ich mir nicht antun. Die Dame würde mir noch lieber jeden Monat 50€ Stromkosten mehr bezahlen als so ein "hässlisches schwarzes Ding" irgendwo aufzubauen. Altersstarrsinn. Machste nix.

Eine Option mittelfristig dafür hab ich noch - ich könnte nen Carport bauen und das Balkonkraftwerk da aufs Dach schnallen... weil in der Einfahrt hab ich ganztägig Sonnenschein und aufm Dach sieht mans nicht. :-D
 
Gerade wer gerade ein Haus baut sollte das Geld für eine PV aufwenden. Die Erbauer meistens dann noch recht jung, technisch super integrierbar und daher günstiger als Nachrüstung. Und nach 10 Jahren unterstützt die Anlage bei der Tilgung der Restraten
Absolut richtig, aber wer da nicht von anfang an mit kalkuliert - und das tun leider nur wenige - der hat in aller Regel direkt nach dem Hausbau schlicht nicht die verfügbaren finanziellen Ressourcen um das noch eben mit draufzumachen.
 
Eine billige Wallbox kann ich jedem empfehlen. Auch ohne irgendeine Nutzung bringt die einem über Modul 1 als steuerbarer Verbraucher jährlich Geld vom Netzbetreiber ein, die genaue Höhe hängt vom Netzbetreiber ab. Meist sind das zwischen 140-180 € p.a.
Bitte lies Dich erst einmal ein, bevor Du Leuten eine Wallbox empfiehlst, die sie nicht brauchen. Das Netzentgelt wird bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen reduziert, korrekt! Wenn Du aber nichts verbrauchst, zahlst Du auch keine Netzentgelte und da gibt es dann auch nichts zu reduzieren. Also verabschiede Dich davon, dass Dir irgendwer am Ende des Jahres 140-180 Euro schenkt. Davon abgesehen wäre es auch Unsinn, sich deswegen eine Wallbox an die Wand zu hängen.

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@keinnick: Guter Einwnad. Wenn du keinen Strombezug hast, zahlst du keine Netzentgelte die reduziert werden könnten. Da wir aktuell bei ca. 6,65 ct Netzentgelt je KW/h liegen, muss man schon ca. 2.100-2700 KWh Netzstombezug haben um die volle Summe zu kassieren. Daher werde ich vermutlich deutlich weniger als 150 € bekommen. Shit. Dann werden es wohl doch 16 Jahre Amortisation...

Richtig ist aber: Die Reduzierung der Entgelte erfolgt unabhängig vom Verbrauch der steuerbaren Verbrauchseinrichtung. Um die Kohle zu bekommen ist es daher egal, ob die Wallbox jemals ein E-Auto sieht. Man muss nur genug Netzbezug haben. Es kann sich daher trotzdem lohnen (aber nicht für jeden, da hast du Recht).


...
Eine Option mittelfristig dafür hab ich noch - ich könnte nen Carport bauen und das Balkonkraftwerk da aufs Dach schnallen... weil in der Einfahrt hab ich ganztägig Sonnenschein und aufm Dach sieht mans nicht.
:-D
Ich hatte bis Anfang 2024 auch ein BKW auf meinem Carport, bis ich es gegen die große Anlage eingetauscht habe. Ist nen Flachdach. Ich habs mit einer 15°-Aufständung nach süden ausgerichtet. Der Installationsaufwand war gering. Beschwerung mit Betonplatten und L-Steinen ohne das Dach verletzen zu müssen. Der Ertrag lag bei rund 710 kW/h p.A. aufgrund von Verschattung zum Nachmittag hin und weil ich damals nur einen 600 Watt Wechselrichter dran hatte. Lt. der "0-Abrechnung" meines Netzbetreiber - Kohle fürs Einspeisen gabs bei BKWs damals nicht - hab ich damit 2023 insgesamt 218 kW/h eingespeist. Also konnte ich wohl 492 kW/h tatsächlich nutzen. Das wären bei 30 ct. Stromkosten so um die 147 €.
 

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Kannst du das genauer erklären? Ich stehe gerade auf den Schlauch und kann nicht nachvollziehen, warum eine PV-Anlage unsozial sein soll.
Die Kosten der Netzinfrastruktur und Kraftwerksbau, Windkraft usw. werden auf Verbraucher umgelegt. Nur wohlhabender und Eigentümer sind aber in der Lage dazu in diese neue Technik zu investieren.

Das wird früher oder später dazu führen das für alle ohne pv Strom zum Luxusgut wird.

Die Stromsteuer welche 1999 eingeführt wurde, um Energie durch höhere Besteuerung zu ver-
steuern (die Einnahmen fließen überwiegend in die Rentenkasse). Auf die Stromsteuer ent-
richten Privathaushalte Mehrwertsteuer. Die "Konzessionsabgabe" wird als Entgelt für die
Nutzung öffentlicher Wege erhoben. Die Stromnetzentgeltverordnung (Strom-NEV, §19)
dient der Entlastung stromintensiver Industriebetriebe zu Lasten der übrigen Letztverbraucher.
 
Wer gerade ein Haus abbezahlt, der macht generell keine großen finanziellen Sprünge. Da wird man sich zwar irgendwann mal ne PV leisten können, aber vielleicht nicht gerade in dem Moment wo die Butze gerade fertig geworden ist.
Definitiv. Die Anlage kostet auch noch mal gut und gerne 15k Euro. Aber:
Da wir aktuell ein Haus bauen, kann ich sagen: PV Anlagen sind bereits fester Bestandteil und werden gefördert. Nur leider das absolute Minimum, ohne Speicher und nur einer Mindestzahl an Kollektoren damit man die Förderung bekommt. Wer die Anlage sinnvoll betreiben will muss wieder was extra bezahlen für mehr Kollektoren und Speicher.
Meinst du die KfW Förderung? Die aktuellen Programme 297, 298 und 300 verlangen nach einem Effizienzhaus 40 Standard und der enthält meines Wissens immer eine PV Anlage. Kennst du da noch weitere Förderungen für einen Neubau?

Wenn man von vorne herein eingerechnet hätte, was es *wirklich* kostet, fossile Brennstoffe zu verfeuern, dann hätte es nie eine Industrialisierung in dieser Form und einen Individual-Verkehr auf Basis dieser Brennstoffe gegeben.
Die KI Kapazitäten hatte man damals einfach noch nicht. :D
Aber mal ernsthaft. Die hatten damals noch nicht so viel Ahnung, dass der ganze Fossile Kram so viel CO2 emittiert, dass sich das Zeitalter der Industrialisierung zu einer Katastrophe planetaren Ausmaßes entwickeln würde. Dass ein Großteil der Bevölkerung mit Mikrochips im Nanobereich arbeitet und ein nicht geringer Teil auch sein Eigene nennt, wäre wohl nie möglich gewesen. Auch die wachsende Bevölkerung hat nach Industrialisierung und Maschinen gefragt. Heute erleben wir womöglich die Hochzeit der Menschheit mit dem bevorstehenden Ende dieser, wenn fossile Rohstoffe knapp werden und sich die Förderung wirklich kaum noch lohnt. Es werden Menschen sterben. Darunter wohl überwiegend und am Anfang die billigen Arbeitskräfte, die am Anfang der Kette stehen. Das wird niemand aufhalten können. Die Frage ist, wie werden "die da oben" darauf reagieren, um das Wachstum zu erhalten? Synthetisches Benzin? Wasserstoff? Ja, kann man beides machen, ist aber sehr energieintensiv und diese Energie muss erst mal erzeugt werden. Rapsöl? Ich sehe schon die nächste Schlagzeile, dass die Böden völlig ausgelaugt sind. Nukleare Energie? Ja, danke. Ein Kredit mit einem unmöglich zu bezahlenden Zinssatz. Klingt nach einem Plan.
tl;dr: Wir sind gearscht. Genug der Schwarzmalerei. Wenn alle jetzt auch noch vor dem Untergang in Depressionen verfallen und wird es nur noch schlimmer... Könnte man auch ausrechnen, wie es dann ausgeht.
Wie schon von Grestorn gesagt wurde, Menschen sind ziemlich schlecht darin langfristig zu denken - und wenn man ehrlich ist ists auch heute nicht selbstverständlich, dass man 10+ Jahre lang da bleiben kann wo man ist. Wenns dann noch etwas komplizierter beim Einbau ist und man vielleicht bei 15 Jahren rauskommt wo so ne Anlage 20-25 Jahre hält (so mein letzter Stand...) dann ists schon schwer vermittelbar.
Gut gesagt. In Zeiten von "Ich will jetzt sofort" und next day Deliveries, wo Leute schon der Hut steigt, weil es doch 2 Tage wurden, sehe ich da nicht viel Potential. Ich erlebe so viele Menschen, die kaum noch eine Woche eigenständig planen können. Der Supermarkt ist ja direkt um die Ecke und Hello Fresh liefert nimmt einem sogar das noch ab, wenn es nur ums Essen geht und man sich wenigstens selbst sagen will, dass man ja nicht täglich Essen ordert.
Meine Eltern haben sich damals für 30000 Euro eine 9 kWp Anlage aufs Dach schrauben lassen und die großzügigen 30 oder 40 Cent pro kWh zahlen lassen. Das endet bald, aber die Anlage hat sich schon längst amortisiert.

Wenn ich so mit anderen Leuten rede, die ihre modernen 20+ kWp Anlagen auf dem Dach haben... die können im Sommer öffentliche Ladestation betreiben. Die verschenken den Strom wortwörtlich an die Netzbetreiber (nicht ganz, aber die 2 Cent sind ein Witz gegenüber den Stromtarifen). Das Problem sind Nächte und Winter. Gegen Energiebedarf in der Nacht hilft eine intelligente Steuerung und etwas Anpassung der Menschen, dass man jetzt mal nicht "sofort" etwas haben kann. Da läuft die Waschmaschine halt erst am nächsten Tag. Machbar. Gegne den Winter... Der ist teuer und Luft-Luft Wärmepumpen weniger effektiv und dementsprechend Energiehungrig, gerade dann wenn wenige, schwache Sonnenstunden am Tag anfallen. Die Rechnung geht tatsächlich nicht so gut auf.

Da benötigt man zuverlässig viel Energie gegen die Kälte und neben Speicherkraftwerken stehen Wind und ganz alternative Lösungen wie Gezeitenkraftwerke zur Verfügung. Die Grundlast ist trotzdem ein Problem und durch mehr E-Autos und Wärmepumpen wird das Problem sogar noch verschärft. Kein Wunder, dass die Netzbetreiber gerade sehr stark gefordert sind, mit einer Lösung um die Ecke zu kommen, die nicht auf Uran, Öl, Kohle oder Gas basiert. Und ich bezweifle, dass man im Sommer so viel Wasserstoff erzeugt bekommt, dass man damit durch den Winter kommt...
 
Jeder der neu baut muss knallhart kalkulieren. Einspeisevergütung muss mit 0€ kalkuliert werden, sonst kommt das böse erwachen. Der Staat müsste gerade die grossen gewerblichen Anlagenbetreiber dazu verpflichten entsprechende Speicher mitzubauen.
@SFT-GSG:
Du bekommst noch Einspeisevergütung, wenn du entweder die Wirkleistungsbegrenzung auf 60% der Modulleistung einstellst oder ein Smartmeter einbauen lässt (hier in den ersten 2 Minuten kurz erklärt:
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).
Das meinte ich nicht, ich beziehen mich auf die minusstunden, ein smart Meter ist LEIDER schon verbaut. Die Nummer mit den minusstunden ist ein schlechter Witz, besonders die Argumentation mit dem Anrechnen nach hinten raus. Was nutzt es mir das ich einspeisen darf, aber nur wenn keine sonne scheint? Der Herr im Video scheint leider nicht wirklich zu wissen was er da erzählt, woher auch, er ist ja nicht betroffen.

Ich sehe mir jeden Tag die Börsenpreise an, wenn in 90% der Tage von 9-17 Uhr 0 bis - herscht bekommst du nix.
Meiner Erfahrung nach sind die Insatallateure aber auch nicht alle 100% Fit in der rechtlichen Materie. Ich hab eine SMA-Anlage und musste mir erstmal vom Installateur die Adminrechte einfordern um überhaupt die möglichen EInstellungen (prognosebasiertes Speicherladen, Überschussladen, ...) im Portal sehen zu können.
Adminrechte sind das Problem, weshalb ich allen interessierten von Sungrow abraten muss. Dort bekommt man keine adminrechte an der eigenen Anlage, nur der von sungrow zertifizierte Installateur....der aber nichtmal weiß was mpp tracking ist.
Alternativ: Versuchs mal mit Home Assistent. Damit kann man fast alles steuern.
Ja, hatte ich schonmal gelesen, aber auch das stößt an die von Sungrow aufgestellten Barrieren.
 
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Das ist doch Quatsch. Jedes Auto kostet. Und E-Autos sind nicht mehr wirklich teurer als Benziner.

Wenn es kein gebrauchter sein darf (wie unserer i3), dann least man sich halt ein billiges E-Auto. Auch die gibt es inzwischen ausreichend.
Hast du ein e-Fahrzeug mit Tier 2 Assistenzsystemem?

Falls ja fahr mal in die Werkstatt und frage was es kostet die Windschutzscheibe zu erneuern oder eine Achsvermessung.
 
Eine lohnende PV-Anlage ab 10 besser 15kw Peak bei Kauf einzuplanen bedeutet immer die Kreditsumme um, 20-40.000€ zu erhöhen Was sich auf die gesamte Laufzeit auswirkt.
Die ersten meist 10 bis zu manchmal 20 Jahren ist die Festschreibung um, und erst in etwa diesem Zeitraum "KANN" die Anlage wenn es günstig läuft also gut geplant wurde, einen kleinen Anteil der Nachfinazierung tragen. zu diesem Zeitpunkt sind die Module und Akkus aber schon recht Alt.
Laufen dann vielleicht mit schon geminderter Leistung eventuell noch mal 10 Jahre.
In dieser Zeit kann die Anlage Finanziell aber kaum den Vorher geleisteten Mehraufwand inclusive Aufschlag durch die vorher festgesetzten Zinsen Auffangen und schon gar nicht die Bald anstehende Reperatur bzw den Austausch
Die neue Muss ja dann auch wieder bezahlt werden bevor sie abwirft

Eine PV-Anlage über einen Kredit zu Finazieren ist bei üblichen Zinsen in einem Üblichen Zeitraum von 30-40 Jahren Kreditzeit Banane. Weil es die gesamte kreditlaufzeit belastet oft über die Zweitbank z.B. KFW! Weil Kreditinstitute ungern Volles Kredit-Risiko fahren wird halt aufgeteilt. und auch Zwischen reiner Kaufsumme und Kaufnebenkosten/Modernisierungs/Sanierungskosten unterschieden wird. Einzelnt kann man das ehr als Sanierungs Modernisierungs Kredit verpacken der oft etwas günstiger liegt+ Förderung.
Bei Dediziertem Kredit und kp effektiv im 6-8% o.ä meist bis 120 Monate. und um die 250€ im Monat lande ich bei bei 25.000€ + 4500- 5000€ Das muss man auch mit bedenken bei der Amortisierung!
Habe ich jetzt so grob überschlagen während des Schreibens kann Falsch sein...

Die bei uns durch die beiden Energieberater gerechnete Anlage; um Wärmepumpe, Haushalt und Zwei E-PKWs die jedes Jahr etwa 200 mal geladen werden müssen also gut 400 Ladungen im Jahr.... Liegt bei einigen angefragten Unternehmen zwischen 23.000€ mit minimalster Anlage und günstigstem Unternehmen und teuerste Firma mit 38.000€ mit dem optimum, um noch etwas an den Versorger zu verkaufen statt dazu zu kaufen!

Unser Haus steht völlig unverstattet an der Kuppe eines ... joa mini Berges (Mittelgebirge)
Wir haben 2 Paralelle Satteldächer in ziemlich genau Ost/West Ausrichtung 134m² nutzbare Dachfläche und 2 kleine satteldächlein als anbauten in Nord/Süd Ausrichtung mit jeweils ca 20m² in Süd ausrichtung.
Mieten oder Leasen wir ne Anlage muss die Statik des gesamten Hauses neu gerechnet werden nicht nur das Dach.

Und auf die Flache Garage mit etwa 47m² Fläche macht das per Miete/Leasing o.ä. bisher keine Firma wegen der verschattung durch die immer Vorliegende Modulreihe bezüglich effizienz! und der dann zu geringen Fläche!

Photovoltaik die Wunderlösung für alle die nicht bis ganz ans Ende Rechnen!
Das nächste was bei uns kommt ist ne Wärmepumpe und Fenster... sinvoller als PV...
Dämmung von WLS 31 im ganzen Haus fachlich einbringen is im Gange, kostet weniger. Bei Sanierung sogar kaum mehr Aufwand. Das ist ökölogisch bis zu 100% Recycelbar. Zeitlich unabhängig, keine Abnutzung und Spart sehr viel Geld- zu jedem Zeitpunkt Sommer wie Winter
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Ein E-Auto lohnt sich nur für die jenigen die eh 10.000€ + oder Neu, für ein Auto ausgeben.
Je neuer das Auto je größer der Verlust bei Nutzung.
Habe ich sowieso ne PV Anlage mit Überschuss, das Haus das ich bewohne hat ne ausreichend Neue Elektrik. Und kaufe ich ohnehin ständig Neu und Fast Neuwagen,... Dann! Und auch nur dann "kann" sich der kauf eines E-Autos lohnen. Beziehungweise verschiebt sicher der Kostenfaktor des Kaufpreises um den nicht mehr zu zahlenden Sprit, im verhältnis zum Strom.

Wir kaufen keine Neu oder Jahreswagen (mehr[ich noch nie]) auch keine Jungen Gebrauchten. Mein Vater hatte ein relativ großen Autohandel ca 250-300 Fahrzeuge auf dem Hof. Jahreswagen und älter! Und ich kann mit Gewissheit sagen das man sein Geld fast nirgendwo so schnell Verbrennt wie bei Neuwagenkauf.

Meine Frau hatte damals nen schnöden Golf 6 Neu für 23.500€ gekauft nach 4 Jahren hat der Händler mit 80.000Tkm und ohne jeglichen festgestellten Mangel für Abzug noch ca. 11.000 angerechnet, zum kauf eines Golf 7 Neu für 28.500 dieser war nach 4 jahren und 65.000Tkm noch sage und schreibe 13.000 beim Händler wert. Auf dem Privatmarkt um 15T€

10.000 Euro und mehr in 4 jahren,..um was(?) nen langweiligen standard Golf zu fahren? Ich habe seit 20 Jahren immer recht Ordentliche Autos um zur Arbeit zu fahren wegen vielen km. Das hat mich inclusive Reperaturen 4000€ gekostet und ca 8000€ Benzin (Ich habe noch jede einzelne Tank-Quittung aller Autos und rechne am Ende eines Autos nach!

Frage:
Wann rechnet sich denn ein E- Auto für mich mit mindestens 250-300km Reichweite (Einsatzwecheltätigkeit) auch im Winter! Bzw wann ist der Ökölogische sinn nicht mehr sooo weit von meinem Portemonaie entfernt?
( ich muss auch Werkzeug transportieren in Baustellen Fahren und stehen, Autobahn, Und bin oft recht dreckig etc. Sprich Leasing wäre am Ende des vertrages die Teuerste Variante für ein Auto
 
Zuletzt bearbeitet:
@Grestorn und manche bzw einige dutzende haben zwar ein Haus können sich aber dennoch nix leisten .

Ist die Frage was sich mehr lohnt solar für heizen oder solar für Strom . Wenn durch die Lage des Dachs das ja so geneigt ist das am Ende nur eine Ausbeute von rund 60 % pro Tag ist wo andere 100 % haben weil die Sonne nur seitlich auf das Dach hin kommt ist das sup optimal .
Dann weil meine Mutter eine verforene Person ist die erst wenn es mehr als 30 grad hat erst dann nicht mehr friert weil meine Mutter Dauer krank ist ,macht die Sache nicht besser . Für rund 6000 € pro rund 2-3 Jahre für Öl und pro Jahr eine Stromrechnung von rund 30 000 € an Stromkosten . Geld für sowas ist dann leider nicht mehr vorhanden . Das heißt hier geht nix mehr . Das Dach ist zudem Sanierungs bedürftig . Ob nächstes Jahr die Dachziegel erneuert werden ist ne andere Frage . Diese sind so alt wie das Haus also 50 jahre alt . Mein Bruder hat solar für warm Wasser drauf . Klappt gut aber reicht gerade so für ihn nur aus . Tya da schauen wir blöd aus der Wäsche .
Ich weiß nicht welche Option so alles gibt . Fakt ist in der Woche wird meistens wirklich viel Waschmaschine benützt. Ich zähle da rund 10 Wäschegänge pro Woche . Manchmal sind es gewiss nur etwas mehr als 5 Wäschegänge . Naja mal sehen ,lohnen würde es sich eigentlich ja schon aber naja wenn ich schon höre das wir zu 2 einen fast 5 Köpfe Familien Verbrauch an Strom haben oder auch 4 dann wird mir schlecht . Zumindest haben wir endlich mal einen neuen Kühlschrank. Mal sehen wie viel man da an Strom spart . Der vorherige war zumindest nicht älter als 30 Jahre alt . Das spart echt viel Geld ein . Laut Rechnung mindestens 250 € pro Jahr .Jahr da lohnte sich der Kauf echt sofort .
 
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