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Dragon Age 4: Erst nach Sinneswandel bei EA zu reinem Singleplayer-Game?

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Dragon Age 4: Erst nach Sinneswandel bei EA zu reinem Singleplayer-Game?

Geht es nach einem Bericht des bekannten Spielejournalisten Jason Schreier, sollte Dragon Age 4 dem "Games-a-Service"-Trend folgen und prall gefüllt sein mit Multiplayer-Komponenten. Der Erfolg von Jedi: Fallen Order habe allerdings zu einem Umdenken bei EA geführt

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Standeck

BIOS-Overclocker(in)
Finde ich gut 👍. Das haben wir wohl auch Spieleabos zu verdanken. Da ist es egal was für Spiele das sind solange für jeden Geschmack was dabei ist.
 

OField

Software-Overclocker(in)
Sollte EA tatsächlich geläutert sein? Abwarten, auch wenn Fallen Order ein guter Anfang war.
Nix geläutert. Das war eine wirtschaftliche Entscheidung, Anthem lief wie ein Haufen Hundescheiße, während andere Single Player Games sich in letzter Zeit gut bewährt haben. EA bringt einfach auf einen anderen Zug auf.
 

doedelmeister

Freizeitschrauber(in)
Also Entwicklung 2x neu gestartet und Konzept wird ständig geändert. Erinnert an Andromeda. Wird sicher ein Hit. :schief:

Okaaaay..
Wobei ein Dragon Age ja eigentlich kein groß neues Konzept braucht. Gameplay steht ja eigentlich musste nur mal ne gute Story und wie früher gute Charaktere schreiben. Talente gibts in der Industrie ja genug, musste nur holen und denen genug kreativen Freiraum geben,
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
EA scheint wohl aufgefallen zu sein, dass man mit halbwegs guten Spielen, auch Singleplayer, auch ganz gut verdienen kann. Vielleicht sogar besser als mit einem lausig programmierten Games-as-a-Service Titel.
 

Nosi

Software-Overclocker(in)
Hilft halt nix wenn EA "geläutert" ist, Bioware aber kein ordentliches Spiel mehr zustande bringt.
 

KasenShlogga

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Da haben wir ja gerade nochmal Glück gehabt. Davon abgesehen, dass ich Always-Online grundsätzlich ablehne sind Games As A Service Spiele sind letztenendes für die Mülltonne produziert, weil das Haltbarkeitsdatum Teil des Designs ist. Nur ein Spiel, das dauerhaft erhältlich ist, hat auch die Möglichkeit sich einen Ruf aufzubauen der über Jahre bestehen bleibt und im Massenbewusstsein der Spieler hängen zu bleiben.
 

PCGH_Phil

Audiophil
Teammitglied
Dragon Age 4 ist wohl das ("Triple-A"-)Spiel, dem ich aufgrund der chaotischen Entwicklung am skeptischsten gegenüberstehe... das wurde ja nicht nur mehrfach neu gestartet, da sind auch ständig wichtige Mitarbeiter mit leitender Funktion bzw. Designer etc. abgezogen worden (um beispielsweise bei Anthem auszuhelfen).

Singleplayer klingt aber schonmal gut. Ein Anthem mit Drachen fände ich dagegen furchtbar.

Hoffe, Bioware bekommt da nochmal die Kurve, immerhin scheint EA ihnen ein bisschen kreativen Raum zu lassen (wobei das bei Anthem ja anscheinend eher abträglich war).

Gruß,
Phil
 

Scorpio78

Software-Overclocker(in)
egal, von "Electronic Abzocke" und "Biowreck" wird von meiner seite her nix mehr gekauft.
hoffentlich sind die leute mittlerweile smart genug um nicht mehr vorzubestellen.
 

Leob12

Lötkolbengott/-göttin
Wobei ein Dragon Age ja eigentlich kein groß neues Konzept braucht. Gameplay steht ja eigentlich musste nur mal ne gute Story und wie früher gute Charaktere schreiben. Talente gibts in der Industrie ja genug, musste nur holen und denen genug kreativen Freiraum geben,
Man müsste sich halt auf die Stärken von DA:O besinnen, aber bei EA ist da immer Skepsis angebracht.
DA:I war doch einfach nur Open World ohne viel Inhalt und mit plattem Gameplay.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Hoffe, Bioware bekommt da nochmal die Kurve, immerhin scheint EA ihnen ein bisschen kreativen Raum zu lassen (wobei das bei Anthem ja anscheinend eher abträglich war).

Bei Mass Effect: Andromeda hatten sie wohl auch schon so einigen "kreativen Spielraum" von EA bekommen.
Das schien aber schon da ehr wenig zuträglich gewesen zu sein, schaut man sich das Ergebnis an das bei ME:A rausgekommen ist und das sie kurz vor Einsendeschulss (1 Jahr vor Release) plötzlich festgestellt haben "ups, da muss ja noch ein spielbares Produkt bei rumkommen".
ME:A wirkte ja auch schon als hätte man bei Bioware in aller Eile noch aus einem Haufen Flicken versucht ein Spiel zusammenzuzimmern...

Man müsste sich halt auf die Stärken von DA:O besinnen, aber bei EA ist da immer Skepsis angebracht.
DA:I war doch einfach nur Open World ohne viel Inhalt und mit plattem Gameplay.

Besser wäre noch sie würden sich wieder an das erinnern was sie ganz früher bei Baldurs Gate 2 mal richtig gemacht hatten, da stimmte das Gesamtkonzept in nahezu allen seinen Bereichen (rundes Gameplay mit genug Tiefe, spannende Story mit guter Präsentation und starken Antagonisten, stark geschriebene und interessante Begleiter, keine langweiligen Füllquests, dafür viele gut geschriebene Nebenquests, für damalige Verhältnisse eine grafisch ordentliche Präsentation, gutes Leveldesign).
 
Zuletzt bearbeitet:

Khabarak

BIOS-Overclocker(in)
"Games-a-Service"-Trend
Ich weiß ja, ihr habt bei der Webseite kein Geld für Redakteure... aber muss sowas sein?
Bei einem Mal wär es ja ein Vertipper, aber nach dem Anriss kommt der gleiche Fehler nochmal vor.
Das ließt sich nicht nur grauenhaft, beim Lesen muss man doch über das fehlende "as" stolpern...
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Dragon Age war schon immer ein Singleplayer Spiel und sollte das auch bleiben.
Ich freue mich schon! :daumen:
Nach dem Murks mit Inquisition und dem Totalausfall Mass Effect: Andromeda freue ich mich wenn überhaupt höchstens auf die Legendary Edition von ME1-3. Und auch nur deshalb, weil sich bei dem Remaster inhaltlich nichts kaputt machen lässt.

Beim nächsten Mass Effect erlaube ich mir nur die vage Hoffnung, dass sie langsam die Kurve kriegen und den Andromeda-Plot im Klo runterspülen, wo er hingehört.

Von Dragon Age erwarte ich mir dagegen überhaupt nichts mehr. :schief:
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
@Two-Face : Ich fand Dragon Age III eigentlich ganz gut. Hatte ca 100 Stunden damit verbracht. Nur irgendwann wurden die Nebenmissionen langweilig weil die sehr ähnlich waren.

"Mass Effect: Andromeda" habe ich noch nicht gespielt.
 

Davki90

PC-Selbstbauer(in)
Das wäre wirklich der absolute Hammer! Dann würde ich Bioware wieder etwas mehr mögen. Ich bin einfach grosser Fan von Singleplayer-RPG's und stehe auch dazu.
 

OField

Software-Overclocker(in)
Abgesehen davon, dass man einfach mal 2 Jahre Entwicklungszeit weggekürzt, was man dann vor allem am Level Design gemerkt hat, hat mir das Kampfsystem in DA2 am besten gefallen. Aktiongeladen aber sehr taktisch mit den Synergien zwischen den Fähigkeiten. DA:I's war dagegen stumpf wie ein Buttermesser.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Abgesehen davon, dass man einfach mal 2 Jahre Entwicklungszeit weggekürzt, was man dann vor allem am Level Design gemerkt hat, hat mir das Kampfsystem in DA2 am besten gefallen. Aktiongeladen aber sehr taktisch mit den Synergien zwischen den Fähigkeiten. DA:I's war dagegen stumpf wie ein Buttermesser.
Ja, die Kampfsteuerung war gegenüber DA1 deutlich ergonomischer.
Aber die Kämpfe waren trotzdem deutlich schlechter.

Zum einen deshalb, weil man dafür in irgendwelche sich ständig wiederholenden Arenen versetzt wurde, womit sich abwechlungsreiche Kämpfe erledigt hatten.
Zum anderen, weil Gegner in Wellen irgendwo in dieser Arena spawnten, was jede längerfristige Taktik im Keim erstickte.
Ergänzend dazu wurden die Gegner massiv verdummt, weshalb es dann auch nichts mehr machte, wenn eine Gruppe nach der nächsten spawnte, weil man sie nach kurzer Eingewöhnungsphase mit halbem Hirneinsatz erledigen konnte.

Kurz: Die Kämpfe erinnerten an Pseudo-RPGs auf dem Smartphone, wo man auch nur Cooldowns abwartet und dann die Gegner mit dem nächsten freiwerdenden Skill wegklickt.

#NotMyDragonAge
 

Rizzard

PCGH-Community-Veteran(in)
Nach dem Murks mit Inquisition und dem Totalausfall Mass Effect: Andromeda freue ich mich wenn überhaupt höchstens auf die Legendary Edition von ME1-3. Und auch nur deshalb, weil sich bei dem Remaster inhaltlich nichts kaputt machen lässt.
Beim nächsten Mass Effect erlaube ich mir nur die vage Hoffnung, dass sie langsam die Kurve kriegen und den Andromeda-Plot im Klo runterspülen, wo er hingehört.
Ich fand Andromeda auch ultra schlecht (und nein, nicht wegen der Animationen) und bin guter Dinge was die Legendary Ed angeht. Es ist eben die gewohnte Shepard Geschichte.

Ich habe zwar leichte Hoffung was den neuen Dragon Age Teil angeht, bin mir aber auch ziemlich sicher das es Bioware verkacken wird.
Ein DA:O bekommen die einfach nicht mehr hin.
 

Leob12

Lötkolbengott/-göttin
Bei Mass Effect: Andromeda hatten sie wohl auch schon so einigen "kreativen Spielraum" von EA bekommen.
Das schien aber schon da ehr wenig zuträglich gewesen zu sein, schaut man sich das Ergebnis an das bei ME:A rausgekommen ist und das sie kurz vor Einsendeschulss (1 Jahr vor Release) plötzlich festgestellt haben "ups, da muss ja noch ein spielbares Produkt bei rumkommen".
ME:A wirkte ja auch schon als hätte man bei Bioware in aller Eile noch aus einem Haufen Flicken versucht ein Spiel zusammenzuzimmern...



Besser wäre noch sie würden sich wieder an das erinnern was sie ganz früher bei Baldurs Gate 2 mal richtig gemacht hatten, da stimmte das Gesamtkonzept in nahezu allen seinen Bereichen (rundes Gameplay mit genug Tiefe, spannende Story mit guter Präsentation und starken Antagonisten, stark geschriebene und interessante Begleiter, keine langweiligen Füllquests, dafür viele gut geschriebene Nebenquests, für damalige Verhältnisse eine grafisch ordentliche Präsentation, gutes Leveldesign).
Das Team von Baldur's Gate gibts halt quasi nicht mehr.

Es gab ja schon vor Anthem viele Turbulenzen, und davor bei Mass Effect Andromeda. Bei Anthem hab ich die Totgeburt prophezeit, eben weil dieser vermehrte Weggang von klugen Köpfen irgendwann nicht mehr zu kompensieren ist.
Und seit beim Bauchklatscher DA2 höre ich "aber was wenn sich Bioware wieder auf die alten Stärken besinnt?" Ja, schon, aber dieses Bioware gehört leider der Vergangenheit an.

Ganz brutal gefragt: Was war das letzte wirklich gute Spiel von Bioware? Mass Effect 3? SW:TOR? Ersteres ist 9 Jahre alt, letzteres sogar schon 10. Für mich ein klares Zeichen dass es dort an guten Leuten mangelt. Trägt EA einen großen Teil der Verantwortung? Mit Sicherheit.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Wenn mans eng sieht und über keine Makel hinwegsehen kann, dann ist es für mich Mass Effect 2. Wenn mans nicht so eng sieht dann Mass Effect 3. Meine Meinung.
Ufff...
Wenn es nach den Hardcore-RPG-Fans geht, war der zweite der schlechteste von allen. :fresse:
Mäkel hatten im Prinzip alle Teile der Trilogie, und zwar i.d.R. dort, wo wiederum ein anderer Teil seine Stärken hatte.
Sei es nun Kampfmechanik, Nebenquests oder RPG-System.

ABER: Mass Effect 1, 2 und 3 hatten noch die klassiche BioWare-Handschrift, was Story, Charakterdesign, Präsentation, Immersion und Dialoge anging. Das spielte seinerzeit noch in der allerobersten Liga mit, egal, wie verplant das Kampsystem im ersten Teil, stupide das Leveldesign im Zweiten oder beknackt das Ende im Dritten war.
Selbst DA2 hatte noch gewissermaßen Stärken, die man noch dem "alten" BioWare zuschreiben konnte, das Problem bei dem Game war mMn., dass es zu sehr auf Hack&Slay-lastiges Konsolengameplay zugeschnitten war und EA schnell mit dem Titel Kohle machten wollte.

DA:I und Andromeda zeigten dagegen endgütlich auf, in was für eine falsche Richtung sich das Studio entwickelt hatte. Und das nicht nur, weil irgendwelche Veteranen abgegangen sind...:schief:
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Tja, ich sach ja, meine Meinung! Wer den zweiten Teil schlechter als den dritten findet, ja gut... :ugly:
Ich sage nur, was diverse Fans von Old-School-Rollenspielen dazu sagen würden - der zweite war halt am wenigsten "RPG-like" und vom Spielprinzip her zu simpel.

Ich persönlich dagegen sage, dass man nicht sagen kann, welcher Teil nun der beste oder schlechteste war. Ich betrachte Mass Effect immer als Gesamtwerk. Und versuche dabei so gut es geht, Andromeda auszublenden. :ugly:
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
DA:I und Andromeda zeigten dagegen endgütlich auf, in was für eine falsche Richtung sich das Studio entwickelt hatte. Und das nicht nur, weil irgendwelche Veteranen abgegangen sind...:schief:

Würde ich im Fall von Dragon Age: Inquisition nicht mal so pauschal sagen.
Klar, DA:I hatte schon einige eklatente Schwächen, der grottenschlecht umgesetzt Taktikmodus, die völlig unübersichtlichen und hektischen Kämpfe, das grauenhafte Item-Belohnungssystem, oder das völlig altbackene Leveldsign und miese mmoartige Questdesign mit unmengen uninspiriert wirkende Füllquests, usw.

Aber gerade im Bereich der Begleiter wie Blackwall, Varric, Cullen und Solas, deren Quests, sowie der grundsätzlichen Gesichte um die Inquisition hat das Spiel durchaus noch seine gewissen Stärken gehabt.

Das Problem war halt nur was man aus dem Ganzen am Ende im eigentlichen Spiel gemacht hat, wo die Mainstory sich im Grunde erst mit dem "Eindringling" DLC halbwegs befriedigend angefühlt hat und im eigentlichen Hauptspiel genau an dem Punkt endete (gecuttet wirkte) wo man das Gefühl hatte das es jetzt eigentlich gerade erst losgeht und in Summe litt die gesammte Geschichte sowieso massiv unter dem schwachen Gameplay und einem Erzählbogen mit hefigen Hänger zwischen dem Punkt nach Haven / Himmelsfeste und bis zum Ball im Winterpalast und daran das der Antagonist im Grunde die meiste Zeit (Haven und dann erts wieder zum Endkampf) ehr mit Abwesenheit seiner Präsenz glänzte, anders als ein Irenicus seiner Zeit in Baldurs Gate 2, der immer wieder zwischendurch in den Zwischensequenzen zu sehen war und sich daher auch wie der Antagonist der er sein sollte anfühlte.

ABER: Mass Effect 1, 2 und 3 hatten noch die klassiche BioWare-Handschrift, was Story, Charakterdesign, Präsentation, Immersion und Dialoge anging. Das spielte seinerzeit noch in der allerobersten Liga mit, egal, wie verplant das Kampsystem im ersten Teil, stupide das Leveldesign im Zweiten oder beknackt das Ende im Dritten war.

Am Ende aber auch nicht so schwer wenn man solche Spiele zu einer Zeit rausbringt wo es über Jahre im Grunde kaum erwähnenswerte Konkurenz im Bereich der RPGs gab. ;)

Ich sage nur, was diverse Fans von Old-School-Rollenspielen dazu sagen würden - der zweite war halt am wenigsten "RPG-like" und vom Spielprinzip her zu simpel.

Hardocore Fans von CRPGs würden sowieso über jeden der 3 ME Teile nur die Nase rümpfen, weil gutes Old School RPG war keiner der 3 Teile.
Da deklasiert ein DA:O jeden Teil von ME komplett und erst recht so ein Titel wie Tyranny, oder selbst noch ein Fallout: New Vegas.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Würde ich im Fall von Dragon Age: Inquisition nicht mal so pauschal sagen.
Klar, DA:I hatte schon einige eklatente Schwächen, der grottenschlecht umgesetzt Taktikmodus, die völlig unübersichtlichen und hektischen Kämpfe, das grauenhafte Item-Belohnungssystem, oder das völlig altbackene Leveldsign und miese mmoartige Questdesign mit unmengen uninspiriert wirkende Füllquests, usw.
In den Kämpfen hatte ich auch schnell die Übersicht verloren. Besonders am Anfang.
Die Levels fand ich eigentlich besser als die Schlauchlevels in Teil 2.
Die hätten nur noch mehr Abwechslung reinbringen sollen. Besonders in die Nebenmissionen.
Item-Belohnungen das hat mir schon Spaß gemacht. Deswegen hatte ich auch jeden Drachen getötet.
Weil danach die geilsten Sachen gedroppet sind. :)
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Mass Effect war ja andererseits immer ein Aciton-Rollenspiel. Das definierte sich weniger über tiefgreifende RPG-Mechaniken, als über 3rd-Person Ballereien. :schief:
Aber insbesondere im zweiten Teil wurde der RPG-Anteil so dermaßen zusammengeschrumpft, dass das Rollenspiel in der ganzen Action nur noch mit der Lupe zu finden war.:ugly:
Am Ende aber auch nicht so schwer wenn man solche Spiele zu einer Zeit rausbringt wo es über Jahre im Grunde kaum erwähnenswerte Konkurenz im Bereich der RPGs gab. ;)
Das kann man jetzt aber auch in etwa so definieren, dass Mass Effect seinerzeit, was dies anbelangt, einfach Maßstäbe setzte. Konkurrenz wirst du da nur außerhalb der Rollenspiele finden, allen voran die Telltalte-Spiele zu der Zeit oder was Naughty Dog und Quantic Dream damals rausgebracht hatten (Uncharted, The Last of Us, Heavy Rain...). Auch heute stechen die hohe Emotionalität der Reihe, Glaubhaftigkeit und Design der Spielwelt, die Harmonie mit Handlung und Charakterentwicklung und die packenden Twists meilenweit heraus.

Dragon Age: Inquisition war für mich immer so eine Art Möchtegern-Skyrim.
Die (halb)offene Spielwelt war zwar hübsch anzusehen, aber irgendwie immer generisch und nur allzu aufgesetzt. Das Reit-Feature hätte man sich komplett sparen können. Und vor allem das absolut hirnlose Ressourcen-Farming, die teisl hüftsteifen Charaktere, Dialoge und Animationen. Das wirkte fast schon ein bisschen wie ein Vorgeschmack darauf, was einen in ME: Andromeda erwartet.

Wie gesagt, von DA erwarte ich mir überhaupt nichts mehr - keine Ahnung, wie sie das mit einem vierten Teil noch retten wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Levels fand ich eigentlich besser als die Schlauchlevels in Teil 2.

Nur weil etwas "besser" ist heißt das aber eben nicht das es auch gut ist, zudem ist es nach dem Tiefschlag in DA2 diesbezüglich auch nicht wirklich schwer gewesen das auch nur irgendwie besser zu machen. ;)
Aber am Ende zeichnet sich ein gutes zeitgemäßes Leveldesign dadurch aus das eine Spielwelt auch in ihrer Gestaltung glaubwürdig wirkt und genau daran scheitert Bioware seit unzähligen Jahren und ist auch in DA:I schon gescheitert und noch viel massiver in ME:A.
Niemad bei Bioware macht sich einen Kopf darum ob die Gestaltung einer Festung in DA:I auch unter dem praktischen Verwendungszweck Sinn macht, oder einfach nur wie das willkührliche aneinanderpappen von Designelementen wirkt die eine Festung darstellen sollen, oder ob ein Wohnhaus wirklich so wirkt als könnte da jemand wirklich drin leben.

Kurz um das Leveldesign bei Bioware krebst nach wie vor irgendwo auf dem Niveau der 1990er Jahre rum, wo es quasi nur als gestalterisch abstrakt runtergebrochene Kulisse für das Spiel hergehalten hat und nicht die Handlung in eine möglichst glaubwürdige Spielwelt eingebettet wird, so wie es in The Witcher 2 / 3, Assassins Creed: Origins, Odyssey, Valhalla, Kingdom come Deliverance, usw. seit Jahren Standard ist.

Item-Belohnungen das hat mir schon Spaß gemacht. Deswegen hatte ich auch jeden Drachen getötet.
Weil danach die geilsten Sachen gedroppet sind. :)

Es geht auch nicht darum ob es tolle Items gab, sondern darum das DA:I den Spieler permanent mit meistens nutzlosen Loot zugeschmissen hat und die Platzierung von Lootpositionen oft völlig sinnbefreit war.
Da vermittelt dir die Handlung das du z.B. gerade einen riskanten Angriff auf die Festung führst und deine Soldaten auf den Zinnen unterstützen sollst, haut dir dann aber alle 2 Meter Loottruhen vor die Nase und nimmt so den Spielfluss in der Situation völlig raus.

Weniger ist halt bei Loot inzwischen einfach mehr, vor allen wenn 90% des Loots sowieso am Enden nur im Verkauf landen.
Das Thema mit dem völlig beknackten zumüllen mit Tonnen von sinnfreien Loot und das man in Spiele seit Jahren quasi alle 2 Meter damit nur noch zugeworfen wird ist aber auch eine Kritik die man fairerweise nicht nur Bioware vorhalten muss, darunter leidet inzwischen auch ein erheblicher Teil des Genre, von Assassins Creed: Odyssey / Valhalla, über Cyberpunk 2077 / The Witcher 3, bis hin zu The Elderscrolls: Skyrim und Divinity: Original Sin, ect. pp.

Inzwischen wirkt looten in vielen Spielen ehr wie eine andauernde, nervige, Pflichtarbeit, als das man sich wirklich noch darüber freut mal was aufheben zu dürfen.

Hinzu kommt dann außerdem noch das Loot durch die Menge die davon platziert wird meist random generiert wird, was nicht selten dazu führt das es zu völlig unsinnigen Funden kommt, wenn man z.B. dann in den privaten Gemächern der olisianischen Kaiserin Celene einen Schild der dunklen Brut aus der Truhe zieht, oder in dem vor Armut strotzenden Bauernhaus eines Witcher 3 dann erstmal 2 Diamanten und einen Rubin findet.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Aber am Ende zeichnet sich ein gutes zeitgemäßes Leveldesign dadurch aus das eine Spielwelt auch in ihrer Gestaltung glaubwürdig wirkt und genau daran scheitert Bioware seit unzähligen Jahren und ist auch in DA:I schon gescheitert und noch viel massiver in ME:A.
Naja bei Fantasy - und SciFi-Spielen mache ich mir über das Thema "Glaubwürdigkeit" eigentlich wenig Gedanken.;)
Inzwischen wirkt looten in vielen Spielen ehr wie eine andauernde, nervige, Pflichtarbeit, als das man sich wirklich noch darüber freut mal was aufheben zu dürfen.
Zumindest kann man in Hack´n Slay Spielen wie "Diablo" oder "Path of Exile" über seine Gear die Wahrscheinlichkeit erhöhen gute Gegenstände zu finden.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Naja bei Fantasy - und SciFi-Spielen mache ich mir über das Thema "Glaubwürdigkeit" eigentlich wenig Gedanken.;)
Du vielleicht nicht, andere aber eben schon und für die wirkt eine Stadt heute eben nicht glaubhaft wenn sie nur aus 4 Häusern besteht (Taverne, 2 Wohnhäuser, Laden), oder ein Haus eben nicht glaubhaft wenn es nur aus einem Zimmer, ohne Möglichkeit sich zu erleichtern besteht und ohne Herd zum kochen ist.

Auch in einem Fantasyspiel wirkt eine Welt halt glaubhafter wenn sie nachvollziehbaren gestalterischen Regeln folgt, als wenn sie nur als mehr schlecht als rechte abstrakte Kulisse für eine Geschichte dienen soll.

Zumindest kann man in Hack´n Slay Spielen wie "Diablo" oder "Path of Exile" über seine Gear die Wahrscheinlichkeit erhöhen gute Gegenstände zu finden.
Ja aber um die ging es nicht, in denen ist Loot ja der Kernbestandteil des Spiels und da hebst du irgendwann halt auch nichts mehr unter einer gewissen Qualität auf und lässt den Rest einfach liegen, in Spielen wie DA:I, Cyberpunk 2077 sollst aber möglichst viel looten, schon alleine weil du eben nur so ggf. an ausreichend Geld kommst.
 
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