[Diskussion] Demokratie von rechts und links - Quo vadis?

Wer sollte Bundespräsident werden?

  • Christian Wulff

    Stimmen: 6 14,0%
  • Joachim Gauck

    Stimmen: 34 79,1%
  • Lukretia Jochimsen

    Stimmen: 1 2,3%
  • Frank Rennicke

    Stimmen: 2 4,7%

  • Umfrageteilnehmer
    43
  • Umfrage geschlossen .
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Wann sagte ich das die Besatzung überflüssig ist?

Wen wählst du dann?

Du magst die Linke nicht, du magst die großen Volksparteien nicht und die FDP magst du auch nicht. Bleiben noch die Grünen.

Ich schwanke immer zwischen CDU und SPD derzeit wieder eher SPD, darf nur leider auch noch nicht wählen.

Das der Bundespräsident nicht vom Volk gewählt wird ist klar.
 
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AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Bei Personenwahlen ist das auch gut so. Wähler neigen immer dazu, ihre Stimme nach Sympathie zu vergeben, nicht nach Kompetenz.

Wenn ihr zwischen Parteien schwankt, dann schaut euch mal eine Stadtratssitzung an. Das ist zwar nicht wirklich der gleiche Verein, aber er gibt denke ich nen guten Einblick, zu wem man stehen kann.

Die Eigenschaft, die der aktuelle BP vor allem haben sollte, ist, das er die Zwietracht in der Koalition zerstreuen kann. Wenn Wulff das schafft, wäre ich mit ihm auch einverstanden, obwohl er weniger charismatisch ist als Gauck.
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

@squatrat: es gibt auch noch andere parteien als die FDP,SPD, CDU/CSU und die grünen. Die linken lass ich bewusst ma weg, da sie für mich keine partei darstellt ;)
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Die drei wären bestens dazu geeignet, unser Land zu representieren! Im Gegensatz zu so einer Politikmarionette wie Wulf würden die wenigstens mal der Regierung die Leviten lesen und mal sagen was Sache ist!

Was denn nun:
Unser Land repräsentieren oder unser Land (bzw. seine Regierung, gewählt von seinem Volk, Macher seiner Verordnungen) kritisieren?

Ersteres ist der Job eines Bundespräsidenten und letzteres ist so ziemlich das Gegenteil.

Den Politikern ihre Fehler unter die Nase zu reiben, ist Job des Wählers. Der Bundespräsident soll höchstens bei extremen Verfehlungen die Notbremse ziehen.


Mit Verlaub gesagt:

Welcher Idiot stimmt denn hier für den Kandidaten der rechtsextremen NPD?

Such mal in älteren Wahlthreads oder auch im NPD-Thread, da wirst du ein paar Leute finden, die sich sehr für diese Partei stark gemacht haben :(

Meiner Ansicht nach sollte das Amt des BP nur von Menschen ohne Parteizugehörigkeit ausgefüllt werden dürfen, einem Mensch der sich in den letzten Jahrzehnten einen Namen durch den Einsatz für eine gute/karitative Sache gemacht hat, im Moment fällt mir da aber keiner ein...

Parteizugehörigkeit lässt sich ganz schnell abstellen, dass würde keinen Unterschied machen.
Das Problem ist imho, dass es so gut wie keinen Job gibt, der dem des Bundespräsidenten gleicht und anhand dessen man die Eignung abschätzen könnte. Am ehesten würden noch ex-Bundeskanzler (auch Repräsentation, z.T. Vermittlertätigkeiten zwischen Parteien, Gruppierungen oder diplomatisch zwischen Staaten) und ex-Außenminister (sehr viel Diplomatie und Repräsentation) passen. Aber insbesondere von ersteren haben wir wenige (imho genau einen Potentiellen und der müsste auf einmal wieder Neutralität vortäuschen) und bei hochwertige letztere... (okay, ich fand Fischer sowieso gut. Aber einer ergibt noch keine Wahl ;)

also das geld von anderen verpulvern find ich keine anstrengende arbeit.

Abgesehen davon, dass das nichts mit dem BP zu tun hat: Das Geld anderer verantwortungsvoll auszugeben kann sehr anstrengend werden - und das ist es, wofür unsere Politiker bezahlt werden. (ob sie ihren Job auch machen... - der Arbeitgeber aka das Wählervolk zeigt bislang wenig Tendenzen, die Stellen neu zu besetzen. Im Gegenteil, der verlängern Verträge mit Leuten, bei denen man einfach nur heulen möchte)

jo hat es auch nicht ;) die ganzen politiker sind sowieso nur diejenigen, die vorne hinstehen und sachen verkünden. Die macht haben die nicht, die haben viele viele hintermänner von denen der otto-normal-bürger gar keinen kennt und nichts weiss...

Verschwörungstheorien bitte in seperaten Threads diskutieren. (und bevorzugt direkt in der Ruka)

,,Klar der Kapitän eines Schiffes hat ja auch seine Besatzung. " so isses, und die besatzung ist in diesem beispiel eindeutig der wichtigere part des schiffes ;)

Du hast noch keine längeren Fahrten übernommen, oder?
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

ach das beispiel mit dem schiff is kacke ;) ein käptn kommt nicht ohne seine mannschaft aus, und andersrum vermutlich auch nicht.
und dass die banken die macht haben, insebesondere das geld die macht hat, denke ich sollte klar sein, das ist keine verschwörungstheorie ;)
Und geld verantwortungsvoll ausgeben mag schwer sein, allerdings scheint es so, als wären unsere tollen hochstudierten politiker alle zu abgehoben um das geld wirklich sinnvoll auszugeben. Alleine was die ganze politikverwaltung kostet, das geld könnte man auch deutlich besser anlegen -.- aber naja, solange man die bildung völlig vernachlässigt, aber gleichzeitig den anderen unvertrauensvollen ländern die milliarden in den allerwertesten steckt, kann man die politiker nicht wirklich als solche bezeichnen, denn ein politiker sollte sinnvolle arbeit machen, und nicht so was wie unsere pappenheimer :(
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Tut mir leid, aber das ist mitnichten die Aufgabe des BP. Er soll natürlich die Parteien zur Ordnung rufen, falls sie sich zu sehr zerstreiten oder der politische Stil verloren geht, aber er soll sicherlich niemandem an den Karren fahren, nur um Ärger zu machen.
Da sind wir ja gar nicht so unterschiedlicher Meinung ;) Eben dieses "Zur Ordnung rufen" meinte ich. Ich wünsche mir, dass Wulf/Gauk das beharlich tun werden! Denn was unsere Regierungen in den in den letzten > 12 Jahren abgezogen haben ist der letzte Scheiß!! Ich erwarte von unserem neuen Bundespräsidenten das er endlich mal das Maul aufmacht und alle Parteien mal so richtig ankackt! Wer soll die denn zur Vernunft bringen, wenn nicht der Chef? Ob man das nun "ankacken", "an den Karren fahren" oder "zur Ordnung rufen" nennt ist doch egal, oder? Hauptsache er macht es endlich mal!

Naja, er wäre als BP schon eine größere Nummer als Merkel. Daß man nicht gegen den Chef stänkert, ist wohl erstmal klar. Wenn man ihn aber überflügelt, kann man sich das plötzlich leisten. Abgesehen davon ist nach der Bundespräsidentenzeit die Karriere eh vorbei. Das heißt, er muß dann gar kein Blatt vor den Mund nehmen.
Aber vielleicht findet er ja auch einfach gut, was die Frau so sagt und tut?
Gerade in einer Demokratie sollte man auch seinem "Chef" sagen dürfen, dass das, was er/sie macht, Mist ist. Und sowas kam nie von ihm. Er hat sie öffentlich gegen Merkel gestellt. Ist vielleicht auch klüger, wenn man die anderen sich anschaut, die das gewagt haben. Die haben alle ihre Posten verloren ^^ Trotzdem is es feige!

jo hat es auch nicht ;) die ganzen politiker sind sowieso nur diejenigen, die vorne hinstehen und sachen verkünden. Die macht haben die nicht, die haben viele viele hintermänner von denen der otto-normal-bürger gar keinen kennt und nichts weiss...
Sehe ich völlig anders! Sie haben die Macht denn sie sind die, die entscheiden. Klar gibt es Lobbygruppen ohne Ende, die da Einfluss nehmen, bestechen, kaufen, erpressen und so weiter aber die haben alle nicht die Möglichkeit zu entscheiden. Hätten unsere Politiker Eier in der Hose und wären sie nicht so raffgierig wäre das ganze kein so großes Problem.

Was denn nun:
Unser Land repräsentieren oder unser Land (bzw. seine Regierung, gewählt von seinem Volk, Macher seiner Verordnungen) kritisieren?

Ersteres ist der Job eines Bundespräsidenten und letzteres ist so ziemlich das Gegenteil.

Den Politikern ihre Fehler unter die Nase zu reiben, ist Job des Wählers. Der Bundespräsident soll höchstens bei extremen Verfehlungen die Notbremse ziehen.
Unser Bundespräsident hat vielfältge Aufgaben wie z.B. Deutschland völkerrechtlich zu repräntieren. Aber es ist auch seine Aufgabe unsere Regierung wach zu rütteln, wenn sie zu viel Mist verzapft. Und da der Wähler dies nicht tut bzw. die Regierenden nicht darauf hören, ist es um so mehr seine Aufgabe!

also das geld von anderen verpulvern find ich keine anstrengende arbeit.
Typische Stammtischmeinung über unsere Politiker. Wenn du das ernst meinst, erübrigt sich hier jede weitere Diskussion über das Thema.
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

@squatrat: es gibt auch noch andere parteien als die FDP,SPD, CDU/CSU und die grünen. Die linken lass ich bewusst ma weg, da sie für mich keine partei darstellt ;)

Die PBC etwa?

Ich hoffe mal das es bei dir nicht zu braun ist.

solange man die bildung völlig vernachlässigt, aber gleichzeitig den anderen unvertrauensvollen ländern die milliarden in den allerwertesten steckt, kann man die politiker nicht wirklich als solche bezeichnen, denn ein politiker sollte sinnvolle arbeit machen, und nicht so was wie unsere pappenheimer :(

Manche Länder verdienen Entwicklungshilfe andere nicht.

Man sollte eher aufören schwachsinnige Steuerleichterungen zu verteilen.

Und geld verantwortungsvoll ausgeben mag schwer sein, allerdings scheint es so, als wären unsere tollen hochstudierten politiker alle zu abgehoben um das geld wirklich sinnvoll auszugeben. Alleine was die ganze politikverwaltung kostet, das geld könnte man auch deutlich besser anlegen

Ich glaube dir fehlt das nötige Vorstellungsvermögen um zu wissen wie viel Arbeit und Verantwortung auf einem solchen Amt lastet.

Soll das heißen du willst alle Politiker und Beamte feuern?
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Ich finde generell das politiksystem in deutschland verkehrt. Vor allem die koalitionsgründungen. Ich fände es besser wenn die partei mit der RELATIVEN mehrheit die wahlsieger wären. Und fertig. keine parteien die noch mitreden. weil das kann ja nix werden, wenn sich 2 oder mehrere parteien mit unterschiedlichen meinungen verbünden sollen, um regieren zu dürfen. Da redet jeder was anderes, zu einem beschluss kann man fast nicht kommen weil da immer noch ne partei is die was dagegen hat und die entscheidung wieder zu nichte machen kann, so kann ja nix bei rauskommen... viele köche verderben den brei ;)

Entiwcklungshilfe, jaja... mag gut und recht sein, allerdnigs nicht, wenn wir die hauptzahler sind! Und das geld an kreditunwürdige und nicht vertrauensvolle länder zu verbuttern ist für mich keine heldentat! am einfachsten kann man sehen dass unser staat nicht mit dem geld umgehen kann, an der schuldenuhr. Wart ihr schonmal dort? ich schon, und es ist erschreckend wie die hunderttausende € innerhalb weniger minuten verschwinden und sich in schulden umwandeln :(
ach, ich glaube hier sehen einfach noch zu viele die politik durch die rosa brille ;)
P.S.: wer die wahl noch vollends angucken will, um ca 14 Uhr sollten die ergebnisse bekannt gegeben werden, der kann das hier tun ;)
Livestream mit Streamchat - RTL.de
 
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AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Es hat im ersten Wahldurchgang nicht für die absolute Mehrheit von Wulf gereicht ^^ Schauen wir mal, wie es weiter geht :D
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Oh man. Die Linken sind echt nicht mehr richtig im Kopf. Nach deren Aussage werden die wohl im zweiten Wahlgang auch wieder nach dem Motto: "Wenn wir schon nicht regieren können, machen wir halt alles kaputt" wählen.

Sollen die doch endlich ihre Stimme für einen Kandidaten geben der Chancen hat und nicht aus Trotz ihre Stasitante, die eh keiner haben will, ausser den Linken :schief:
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

wegen 23 stimmen ne neuwahl, ohman .... is doch sowieso klar das wulff gewinnt, was sollen denn die neuwahlen :D
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

wegen 23 stimmen ne neuwahl, ohman .... is doch sowieso klar das wulff gewinnt, was sollen denn die neuwahlen :D
Klar, Regeln sind nun mal einzuhalten! Und bei der Stimmenverteilung ist ein Sieg von Wulf nicht garantiert! Angenommen alle Abgeordneten stimmen im zweiten und dritten Wahlgang exakt genau so ab wie jetzt hat Wulf gewonnen. Wenn aber die Linken geschlossen Gauk wählen würden, hätte Gauk sogar die absolute Mehrheit bekommen. Das werden wohl nicht alle Linken machen aber offen ist es dennoch. Wir werden ja sehen ^^

Wulf: 600 Stimmen
Gauk: 499 Stimmen
Jochimsen: 126 Stimmen
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

klar , theoretisch ist das so. aber in der praxis kann man sich denken, dass wulff gewinnen wird,mich würds schon sehr wundern, wenn plötzlich Gauk die absolute mehrheit bekäme :D
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Jo, wundern würde mich das allerdings auch ^^ Wäre ja mal n Hammer ;) Mir reichts, wenn Gauk es im dritten Wahlgang schafft. Das wäre fett genug! Dabei gehts mit gar nicht so sehr darum, dass die Person Gauk gewinnt, sondern dass der Kandidat von CDU/CSU und FTP baden geht :D
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Oh man. Die Linken sind echt nicht mehr richtig im Kopf. Nach deren Aussage werden die wohl im zweiten Wahlgang auch wieder nach dem Motto: "Wenn wir schon nicht regieren können, machen wir halt alles kaputt" wählen.

Sollen die doch endlich ihre Stimme für einen Kandidaten geben der Chancen hat und nicht aus Trotz ihre Stasitante, die eh keiner haben will, ausser den Linken :schief:

Stimmt besonders ihre Ausreden warum sie Gauck nicht wählen sind mal wieder typisch Linke.

Die müssten doch langsam mal sehen das ihr ständiges in allem Querstellen ihnen nicht nur Sympatien einbringt.

Gerade ihr Verhalten in dieser Wahl zeigt mal wieder wie wenig Regierungsfähig diese Partei ist.

Der Wulff sollte jetzt einfach seine Kanditaur zurückziehen und fertig. Schwarz-Gelb macht sich doch nur noch lächerlich damit. Wer im Volk die breitere Unterstützung hat ist ja wohl klar.
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

@CPU-GPU: Warum ist die Linke für dich keine Partei?
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

aber was mich ehrlich gesagt erschreckt ist, dass die Lukretia Jochimsen doch so viele stimmen bekommt. Das bei ner person die sagte, die DDR wäre kein unrechsstaat gewesen....
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Unrechtsstaat: UdSSR unter Stalin. Schau dir mal die Kita-Versorgung in der ehemaligen DDR an. Die DDR war kein Unrechtsstaat, aber einiges war schlecht (Stasi z.B.)
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

Sorry Shi aber die DDR war ein Schein Kommunistischer Unrechtstaat.

Wenn ein Staat auf die eigenen Bürger schießen lässt machen das auch keine Kita Plätze mehr gut.

Und die Linke hat nunmal viele alte SEDler in ihren Reihen. Das ist der Grund warum ich sie nicht besonders leiden kann.

Es gab bisher noch keinen Kommunistischen Staat der nicht irgendwann zum Unrechtstaat mutiert ist.
 
AW: Wer sollte Bundespräsident werden?

die Linken sind Verräter! Die hätten jetzt mit allem Schluss machen können und den ganzen Stasikram bgraben können.
Die haben einfach das Problem das Gysi nicht seinen Sed Hintergrund und Lafontaine seinen Spd Hass nicht aufgeben kann.


Unrechtsstaat: UdSSR unter Stalin. Schau dir mal die Kita-Versorgung in der ehemaligen DDR an. Die DDR war kein Unrechtsstaat, aber einiges war schlecht (Stasi z.B.)
Und Hitler hat ja auch die Autobahnen gebaut.....
 
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