[Diskussion] Demokratie von rechts und links - Quo vadis?

Wer sollte Bundespräsident werden?

  • Christian Wulff

    Stimmen: 6 14,0%
  • Joachim Gauck

    Stimmen: 34 79,1%
  • Lukretia Jochimsen

    Stimmen: 1 2,3%
  • Frank Rennicke

    Stimmen: 2 4,7%

  • Umfrageteilnehmer
    43
  • Umfrage geschlossen .
Ich schrieb extra >12 Jahre, weils auch davor nicht besser war ;) Sorry, falls das etwas irreführend war.

Worauf ich hinauswill:
Viele schieben gern der jetzigen, der letzten und ggf. auch mal der vorletzten Regierung alle heutigen Probleme in die Schuhe. Dabei haben viele davon ihre Wurzeln vor 20-30-40-50 Jahren und das System, dass sie angeblich oder auch tatsächlich hat entstehen lassen, ist nicht mehr und nicht weniger als das gesamte politische System dieser Republik.
D.h. Verbesserungsvorschläge sollten verdammt gut durchdacht sein, weil sie de facto auf die Erschaffung eines (zumindest teilweise) neuen, besseren Staates hinauslaufen würden - und sowas ist in der Geschichte sehr, sehr oft in die Hose gegangen.

"Unser Volk" ist aber nicht souverän bzw. höchstens auf dem Papier. Ein einzelner Mensch mag souverän sein aber die Masse ist dumm.

Bei letzterem Stimme ich dir zu, aber Souveränität hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit Macht. Und diese umzuverteilen löst das Problem der Dummheit auch nicht, es ersetzt sie höchstens durch andere. Wie also sieht dein "besserer" Vorschlag aus? Das Volk zu entmächtigen läuft auf eine Oligarchie oder einen absoluten Herrscher hinaus, beides ist erwiesenermaßen kein Garrant für bessere Zustände. Im Gegenteil.

Wenn die Wähler etwas nicht für nötig erachten oder sogar sehr dagegen sind, die Politik es aber dennoch durchsetzt und einen Dreck darauf gibt, was der Urnenpöbel möchte, dann wird es Zeit dafür zu sorgen, dass jemand, der in der Position ist, öffentlich Kritik zu äußern um die die Verantworlichen nicht drum rum kommen, das auch tut!

Wenn - dann. Ja.
Hier ging es aber nicht um Dinge, gegen die die Wähler !nachweislich! sind, sondern um Dinge, die der Wähler nicht einmal einem verschobenen Kreuzchen für würdig erachtet.


@all: Lasst doch mal diese Totschlagargumente!
"Das ist wie bei den Nazis" brignt genau so wenig wie "Ja toll, und dann überfährste nen Kind" und riecht verdächtig nach "Ich habe keine Argumente mehr". Genau so sind übrigens Sätze wie "Es war alternativlos..." oder "Es kann doch nicht sein, dass..." ;)

"Nazis" ist in dem Fall kein als Vergleich herbeigezogener Totschlagsversuch, sondern ein ganz klares Kernproblem. Denn die von dir vorgeschlagenen Änderungen sind ziemlich genau das, was aus der Weimarer Repulik die größte Katastrophe des 20. Jhd. gemacht hat.


Eine sehr sehr gut getarnte FANGFRAGE :lol:

Alle diese Punkte zusammen, plus Kultur die ich lebe machen es zu MEINEM Territorium, jawohl!

Ich denke, bei dem Thema haben noch 81834999 andere Menschen mitzureden.


Man könnte jetzt noch ins Detail gehen, aber ich denke, das ist für diese Diskussion nicht von Nöten.

Wenn du die "deutsche" Kultur definieren wolltest, wäre das sehr wohl von nöten.
Aber bitte nicht in diesem Thread, der hat schon einen 100%igen Themenwechsel hinter sich.

@all
Was übrigens auch nicht in diesen, sondern die entsprechenden Threads gehört:
Diskussionen über
- Ausländerkriminalität
und
- Strafmaße

Weitere Posts zu diesem Thema werden als Spam gelöscht.



Abgesehen von dem optischen ;-) Aber recht hast du, wir könnten von den Türken noch ganz viel lernen. Zum Beispiel gehe ich als deutscher, wenn ich mir ein Auto kaufen will, zur Bank und hole mir einen Kredit. Die ...

Und was in diesem Forum allgemein arg wenig zu suchen hat, sind quasi alle Sätze, die etwas über "die" sagen.
 
Warum meinst du denn, dass Deutschland ein armes Land ist?
vieleicht schaust du mal hier *klick mich sanft* und drückst nach 10Sekunden mal F5 ;)

wir haben gegenüber vielen anderen eine funktionierende Wirtschaft und können daher relativ wohlhabend in den Untergang rennen^^
aber arm sind wir schon :schief:

der vergleich mit anderen Ländern ist sowieso recht schwer...
so sind doch meist die Grenzen zwischen Arm und Reich ganz klar und erkennbar...ganz egal ob die Verteilung bei 40/60 oder 5/95 liegt....

hier in Deutschland ist der Anspruch ziemlich hoch, hier haben die Menschen sogar ein Recht auf Hilfe....das muss man erst mal bedenken^^

demnach ist das Problem nicht unbedingt das wir reich oder arm sind,
sondern das ein ziemlich großer Anteil der Menschen kurz übern untersten Niveau stehen das es ganz automatisch Frust gibt ;)

wir haben (zum Glück!) keine unfreiwillige Armut hier in Deutschland!
wenn ich als zweifacher Vater zusammen mit meiner Frau kein Bock habe zu arbeiten bekomme ich Geld und ne Wohnung und liege damit knapp ÜBER dem Einkommen eines unteren Normalverdieners :(
 
Worauf ich hinauswill:
Viele schieben gern der jetzigen, der letzten und ggf. auch mal der vorletzten Regierung alle heutigen Probleme in die Schuhe. Dabei haben viele davon ihre Wurzeln vor 20-30-40-50 Jahren und das System, dass sie angeblich oder auch tatsächlich hat entstehen lassen, ist nicht mehr und nicht weniger als das gesamte politische System dieser Republik.
D.h. Verbesserungsvorschläge sollten verdammt gut durchdacht sein, weil sie de facto auf die Erschaffung eines (zumindest teilweise) neuen, besseren Staates hinauslaufen würden - und sowas ist in der Geschichte sehr, sehr oft in die Hose gegangen.

Ich behaupte, das 15% der die dort im Bundestag und in den Landtägen mitspielen, wissen ganz genau was da gespielt wird. Sie wissen genau, wenn sie ein Gesetz unterschreiben was das für Folgen haben wird. Sie wissen ganz genau das tote Soldaten aus Afganistan zurückkommen. Sie wissen ganz genau was Abtreibungsstatistiken sind. Sie wissen genau, was eine Umschreibung eines Gesetzes für amerikanische großindustrielle Firmen bedeutet. Sie wissen genau was eine Steuerhöhung für die Menschen im untersten Einkommensbereich für Folgen hat. Sie wissen ganz genau was es für Pendler bedeutet, wenn die Pauschale wegfällt. SIE WISSEN ES GANZ GENAU UND MACHEN BEWUßT mit! Weil sie lieben die Macht und sie lieben das Geld! Und sie lieben das Spiel, sie lieben ihre "Wichtigkeit".

30% von den anwesenden die dort dabei sind, behaupte ich einfach, sind nichts anderes als feige! Sie wollen Backschisch am Monatsende auf ihrem Konto haben. Ansonsten sind sie nichts anderes als feige und würden alles unterschreiben wenn sie nur dabei bleiben dürfen.

Und der Rest, liebe Freunde, ist strunzblöd!

"Nazis" ist in dem Fall kein als Vergleich herbeigezogener Totschlagsversuch, sondern ein ganz klares Kernproblem. Denn die von dir vorgeschlagenen Änderungen sind ziemlich genau das, was aus der Weimarer Repulik die größte Katastrophe des 20. Jhd. gemacht hat.

In wie fern denn ein Kernproblem? Es bedarf da meinerseits Aufklärung.

Ich denke, bei dem Thema haben noch 81834999 andere Menschen mitzureden.

KEINER hat mitspracherecht bei meiner ganz persönlichen Meinung, wenn ich es nicht gestatte! Meine Divinition sieht nun mal so aus. Egal ob anderer das für falsch oder richtig erachten.


Wenn du die "deutsche" Kultur definieren wolltest, wäre das sehr wohl von nöten. Aber bitte nicht in diesem Thread, der hat schon einen 100%igen Themenwechsel hinter sich.

Wenn du aufmerksam liest, habe ich nichts anderes geschrieben, als das, was du hier nochmal wiederholst. Nämlich das es für DIESE Diskussion nicht von nöten ist ...

Und was in diesem Forum allgemein arg wenig zu suchen hat, sind quasi alle Sätze, die etwas über "die" sagen.

Soll ich das als Warnung ansehen, oder ist das nur ein gut gemeinter Rat von Mensch zu Mensch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Worauf ich hinauswill:
Viele schieben gern der jetzigen, der letzten und ggf. auch mal der vorletzten Regierung alle heutigen Probleme in die Schuhe. Dabei haben viele davon ihre Wurzeln vor 20-30-40-50 Jahren und das System, dass sie angeblich oder auch tatsächlich hat entstehen lassen, ist nicht mehr und nicht weniger als das gesamte politische System dieser Republik.
D.h. Verbesserungsvorschläge sollten verdammt gut durchdacht sein, weil sie de facto auf die Erschaffung eines (zumindest teilweise) neuen, besseren Staates hinauslaufen würden - und sowas ist in der Geschichte sehr, sehr oft in die Hose gegangen.
Richtig, das System "Kapitalismus" und eine Demokratie-From, wie es in Deutschland kombiniert wurde, hat durchaus das Potential ordentlich in die Hose zu gehen. Und ich will ja auch gar keinen Systemwechsel! Dank des Systems geht es den meisten Menschen in Deutschland recht gut und das will sicher niemand ernsthaft ändern. Aber dieses System ist über die Jahre erkrankt! Es steckt voll von Mauscheleien, Vetternwirtschaft, Bestechung und Machtmissbrauch und ist damit nicht wirklich viel besser, als "die Alternativen". Abgesehen mal davon gibt es momentan keine praktikable Möglichkeit ein anderes System einzuführen. Wie auch immer das aussehen würde... Ich will nur sagen, dass dieses System, wenn es denn mal anständig gereinigt und entfilzt werden würde, wieder ganz brauchbar sein könnte.

Bei letzterem Stimme ich dir zu, aber Souveränität hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit Macht. Und diese umzuverteilen löst das Problem der Dummheit auch nicht, es ersetzt sie höchstens durch andere. Wie also sieht dein "besserer" Vorschlag aus? Das Volk zu entmächtigen läuft auf eine Oligarchie oder einen absoluten Herrscher hinaus, beides ist erwiesenermaßen kein Garrant für bessere Zustände. Im Gegenteil.
Macht ist nur gut, wenn sie weise benutzt wird. Wie ich gerade schon schrieb will ich keine Monarchie, Oligarchie oder Diktatur oder so. An sich finde ich die Demokratie schon die beste Wahl. Aber in diesem Land gibt es keine echte Wahl mehr. Die Parteien lügen, dass sich die Balken biegen, damit sie gewählt oder wieder gewählt werden und kaum ist das geschafft, tun sie so, als müssten sie ihre ganzen Wahlversperchen über Board schmeißen, weil alles doch soooo viel schwieriger ist, als es jemals vor der Wahl aussah. Als wenn die das nicht schon immer gewusst haben, wie es wirklich aussieht. Zwischen den Wahlen wird auch betrogen und gelogen ohne Ende und alles aus reiner Macht- und Geldgier!

Wie TheRammbock schon sagte: Die wissen genau wie der Hase läuft! Das sind eiskalt berechnende Machtmenschen, denen das Volk, dem sie ja dienen sollten, scheißegal sind! Denen geht es allein darum ihr Pfrunde zu schröpfen und sich persönlich zu bereichern und das ein System, dass so läuft, nicht im Sinne des Volkes ist, kann doch wohl niemand ernsthaft bestreiten. Uns könnte es so viel besser gehen, wir könnten in einem weentlich fairer gelenkten Staat leben, wenn diese beschriebenen Zustände nicht wären. Aber unsere einzigen legalen Druckmittel sind das Kreuzchen, dass wir setzen können und Demonstrationen, zu denen aber "niemand" hingeht, weil die Masse dumm genug ist darauf zu hoffen, dass nach der nächsten Wahl alles wieder gut wird. Das ist nicht souverän!

"Nazis" ist in dem Fall kein als Vergleich herbeigezogener Totschlagsversuch, sondern ein ganz klares Kernproblem. Denn die von dir vorgeschlagenen Änderungen sind ziemlich genau das, was aus der Weimarer Repulik die größte Katastrophe des 20. Jhd. gemacht hat.
Ich glaube nicht, dass das, was ich gern möchte, in einem vierten Reich enden würde ;) Ich will nur einen Präsidenten, der lautstark mit dem Finger drauf zeigt, wenn mal wieder gelogen wird! Und ich will ein entfilztes und entschlacktes Regierungs- und Verwaltungssystem, welches das Volk an die erste Stelle stellt und nicht die Gewinne der Privatwirtschaft. Das ist alles.


vieleicht schaust du mal hier *klick mich sanft* und drückst nach 10Sekunden mal F5 ;)

wir haben gegenüber vielen anderen eine funktionierende Wirtschaft und können daher relativ wohlhabend in den Untergang rennen^^
aber arm sind wir schon :schief:
Du persönlich hast vielleicht nicht viel Geld. Ich auch nicht! Aber nur, weil der Staat hochverschuldet ist, bedeutet das nicht, dass Deutschland ein armes Land ist. Ganz im Gegenteil! Wir können nur so viele Schulden haben, eben weil wir uns das leisten können. Ob das gut oder schlecht ist, dass wir uns das leisten, kann ich nicht beurteilen. Dafür fehlt mir der volkswirtschaftliche Sachverstand. Auf den ersten Blick sieht es aber nicht gut aus, denke ich.


hier in Deutschland ist der Anspruch ziemlich hoch, hier haben die Menschen sogar ein Recht auf Hilfe....das muss man erst mal bedenken^^

demnach ist das Problem nicht unbedingt das wir reich oder arm sind,
sondern das ein ziemlich großer Anteil der Menschen kurz übern untersten Niveau stehen das es ganz automatisch Frust gibt ;)

wir haben (zum Glück!) keine unfreiwillige Armut hier in Deutschland!
wenn ich als zweifacher Vater zusammen mit meiner Frau kein Bock habe zu arbeiten bekomme ich Geld und ne Wohnung und liege damit knapp ÜBER dem Einkommen eines unteren Normalverdieners :(
Eben, in Deutschland muss niemand verhungern und wenn jemand krank ist, bekommt jeder "die gleiche" (gute) medizinische Versorgung. Das geht nicht in einem armen Land.


Ich behaupte, das 15% der die dort im Bundestag und in den Landtägen von denen, die da mitspielen, wissen ganz genau was da gespielt wird. Sie wissen genau, wenn sie ein Gesetzt unterschreiben was das für Folgen haben wird. Sie wissen ganz genau das tote Soldaten aus Afganistan zurückkommen. Sie wissen ganz genau was Abtreibungsstatistiken sind. Sie wissen genau, was eine Umschreibung eines Gesetztes für amerikanische großindustrielle Firmen. Sie wissen genau was eine Steuerhöhung für die Menschen im untersten Einkommensbereich für Folgen hat. Sie wissen ganz genau was es für Pendler bedeutet, wenn die Pauschale wegfällt. SIE WISSEN ES GANZ GENAU UND MACHEN BEWUßT mit! Weil sie lieben die Macht und sie lieben das Geld! Und sie lieben das Spiel, sie lieben ihre "Wichtigkeit".

30% von den anwesenden die dort dabei sind, behaupte ich einfach, nichts anderes als feige! Sie wollen Backschisch am Monatsende auf ihrem Konto haben. Ansonsten sind sie nichts anderes als feige und würden alles unterschreiben wenn sie nur dabei bleiben dürfen.

Und der Rest, liebe Freunde, ist strunzblöd!
Bis auf die Prozentzahlen hast du wohl leider recht. Allerdings würde ich die Werte etwas anders setzen und strunzblöd ist glaube ich keiner von denen. Es gibt bestimmt auch ein paar, die es wirklich gut meinen mit uns. Leider ist das nicht die Mehrheit...


In wie fern denn ein Kernproblem? Es bedarf da meinerseits Aufklärung.
Im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, hm?

KEINER hat mitspracherecht bei meiner ganz persönlichen Meinung, wenn ich es nicht gestatte! Meine Divinition sieht nun mal so aus. Egal ob anderer das für falsch oder richtig erachten.
Nein, deine Meinung ist nun mal deine Meinung aber dennoch haben bei der "Mein Land" und "kriminelle Ausländer raus" Dingen noch ein paar mehr Leute was zu sagen ;)
 
Du persönlich hast vielleicht nicht viel Geld. Ich auch nicht! Aber nur, weil der Staat hochverschuldet ist, bedeutet das nicht, dass Deutschland ein armes Land ist. Ganz im Gegenteil!
also ich würde das eher so sehen das unser Land sowas von Bankrot ist das es nur überleben kann weil seine Bevölkerung so reich ist^^

man muss natürlich unterscheiden mit wem oder was man den Vergleich zieht....gemessen an der Weltbevölkerung sind deutsche Bürger schwer reich....gemessen am Landesstandard leben die meisten am unteren Limit :schief:
das ist ja das mit der Geldverteilung, zahlt der Staat jedem Bürger eine Kopfpauschale von 1.000€/Monat wird sich an der Armutsgrenze NICHTS verändern^^ alles bleibt wie es ist.....nur die Milch wird 50Cent teurer^^

aber Fakt ist nun mal;
ein bis in die Unterhosen verschuldetet Staat ist nicht reich....


Eben, in Deutschland muss niemand verhungern und wenn jemand krank ist, bekommt jeder "die gleiche" (gute) medizinische Versorgung. Das geht nicht in einem armen Land.
das könnte man einfach umgehen wenn man den ármen Ländern nicht mehr hilft, sondern zwei drei Generationen ZEIGT wie sie sich selbst helfen ;)
aber das ist ein anderes Thema.....
 
Im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, hm?

Ich glaube, ich bin einer der wenigen die tatsächlich im Unterricht aufgepasst haben und ich habe mich sogar getraut Fragen zu stellen :D Genauso wie ich es hier auch mache. Aber was kommen dann für Antworten? Genau der Stil, wie du ihn an den Tag legst.

Man sollte nicht alles glauben was in so manchen Lehrmaterial für Blödsinn gelehrt wird. Zum Glück gibt es auch noch andere Quellen, aber die meisten wollen sich gar nicht die Mühe machen und selber denken bzw. auf Wahrheitsfindung gehen, denn das macht ja "unnötige" Mühe, also glauben diese Menschen alles blindlinks was ihnen vor die Füße geworfen wird ...

Nein, deine Meinung ist nun mal deine Meinung aber dennoch haben bei der "Mein Land" und "kriminelle Ausländer raus" Dingen noch ein paar mehr Leute was zu sagen ;)

Richtig, meine Meinung ist meine Meinung. Ich verlange ja nicht, das man sie teilen muß, aber tolerieren sollte man sie schon. Denn das erwartet man ja auch eigentlich, oder? Aber ok. Lassen wir das so stehen ;-)
 
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Ich glaube, ich bin einer der wenigen die tatsächlich im Unterricht aufgepasst haben und ich habe mich sogar getraut Fragen zu stellen :D Genauso wie ich es hier auch mache. Aber was kommen dann für Antworten? Genau der Stil, wie du ihn an den Tag legst.

Man sollte nicht alles glauben was in so manchen Lehrmaterial für Blödsinn gelehrt wird. Zum Glück gibt es auch noch andere Quellen, aber die meisten wollen sich gar nicht die Mühe machen und selber denken bzw. auf Wahrheitsfindung gehen, denn das macht ja "unnötige" Mühe, also glauben diese Menschen alles nlindlinks was ihnen vor duie Füße geworfen wird ...

Prinzipiell gebe ich dir recht, dass man das Wissen, das einem vorgelegt wird, ruhig mal hinterfragen sollte. Dennoch steht wohl außer Frage, dass das Naziregime eine Schreckensherrschaft war, die zu wahnsinigem Leid , Unrecht und Millionen von Toten und verletzten geführt hat. Alles, was ein erneutes Wiederkehren eines solchen Regimes unterstützen oder begünstigen würde, ist demnach ein Problem. Und nichts anderes hat ruyven_macaran glaube ich gemeint.
 
Du persönlich hast vielleicht nicht viel Geld. Ich auch nicht! Aber nur, weil der Staat hochverschuldet ist, bedeutet das nicht, dass Deutschland ein armes Land ist. Ganz im Gegenteil! Wir können nur so viele Schulden haben, eben weil wir uns das leisten können. Ob das gut oder schlecht ist, dass wir uns das leisten, kann ich nicht beurteilen. Dafür fehlt mir der volkswirtschaftliche Sachverstand. Auf den ersten Blick sieht es aber nicht gut aus, denke ich.

Doch, das bedeutet es leider. Jemand, der so hoch verschuldet ist, ist arm. Die finanziellen Reserven der einzelnen Bürger sind da relativ egal, denn das ist ja IHR Eigentum und nicht das des Staates. Das kann alles morgen schon weg sein, wenn sich genug Leute überlegen, daß sie den Laden leid sind und das Land verlassen. Und wir können nicht so viele Schulden haben, weil wir uns das leisten können, sondern weil die anderen glauben, daß wir uns das leisten können und irgendwann alles zurückzahlen. Oder wenigstens Zinsen zahlen.

Und nein, gut ist es auch überhaupt nicht. Immerhin bedeutet das, daß ein großer Teil unserer jährlichen sauer verdienten Steuern eben nicht für sinnvolle Maßnahmen zum Wohle der Bevölkerung verwendet wird, sondern lediglich um Zinsen auf ausstehende Schulden zu bedienen. Sprich: Wir haben davon überhaupt gleich gar nichts.
 
Ich sehe das Problem auch. Ich musste vor zwei Jahren auch einen 6000,- Kredit aufnehmen, weil ziemlich Zeitgleich ne ganze Menge Dinge kaputt gegangen sind, die ich aber brauchte (z.B. Waschmaschine, Herd und Kühlschrank, Staubsauger und Fernseher sowei das Auto). Damals hätte ich echt kotzen können! Das ging alles innerhalb eines Monats kaputt! Man wäre das schön gewesen, wenn das damals nur ein schlechter Witz gewesen wäre. An dem Kredit werde ich noch 4 jahre abzahlen... aber dann ist er weg :) Das Gefühl so viele Schulden zu haben ist ganz schön blöd und die Raten schränken mich auch durchweg ein.

@Dein Posting: Du sagst doch selbst, dass wir die Schulden nur haben, weil wir sie uns leisten können. Schließlich würde uns niemand das Geld geben, wenn dieser jemand nicht fest damit rechnen würde, es auch wieder zurück zu bekommen.

Unserem Bundeshaushalt würde es auch bedeutend besser gehen, wenn die ~40 Milliarden Euro für die Zinszahlungen nicht wären. Aber wie immer gibt es da zwei Seiten. Das geliehene Geld wurde ja auch ausgegeben. Es wurden also direkt in die (zum großen Teil wahrscheinlich deutsche) Industrie und Wirtschaft gepumpt und das hat für viel Beschäftigung gesorgt --> Arbeitsplätze gesichert. Es könnte also sein, dass zumindest theoretisch die Zinsen durch die dadurch höher ausgefallenen Steuerneinnahmen wieder reingekommen sind. Wissen tue ich das aber nicht! Das ist nur ne Vermutung.
 
Back to topic.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber die Ergebnisses der obigen Umfrage + Meinungen aus meinem persönlichen Umfeld entsprechen ziemlich genau meiner Wahrnehmung.

Ohne jetzt tiefgreifende Erklärung aus der Vergangenheit und aktueller Lage zu Zinsen etc. kommt doch als Quintessenz heraus, dass die Politik oder die Politiker und/oder der Politikapparat nicht die Mehrheiten des Volkes widerspiegeln!
 
Ohne jetzt tiefgreifende Erklärung aus der Vergangenheit und aktueller Lage zu Zinsen etc. kommt doch als Quintessenz heraus, dass die Politik oder die Politiker und/oder der Politikapparat nicht die Mehrheiten des Volkes widerspiegeln!

Doch. Das politische System soll ja nicht auf jede Befindlichkeit und Gemütsschwankung des Volkes reagieren und in bester populistischer Manier lediglich auf die größtmögliche Zustimmung in jeder Situation aus sein. Die Regierung wurde zum Zeitpunkt der Wahl von einer Mehrheit der Bürger beauftragt, die Politik der nächsten vier Jahre zu gestalten. Dazu gehört es auch, die entsprechenden Entscheidungen bei der Besetzung von Ämtern im Sinne der großen politischen Richtung der gewählten Regierung zu treffen.

Und auch mit der Wahl von Wulff muß das "politische System" nicht zwangsläufig Volkes Meinung widersprechen. Denn die Erfahrung, die Du hier aus Deinem privaten Umfeld anführst, und auch die hier durchgeführte Abstimmung ist nichts weiter als die sogenannte "Tanten-Empirie". Immer nett, um die eigene Situation mit der politischen oder gesellschaftlichen Großwetterlage zu vergleichen, aber leider im Schnitt doch unfaßbar wenig aussagekräftig.

Demokratie ist nun einmal, wenn die Mehrheit gewinnt. Selbst dann, wenn es nicht in jedem Fall den persönlichen Geschmack trifft.
 
Das ist zwar prinzipiell richtig aber die Regierung ist dennoch da, um ihr Volk zu vertreten. Und das bedeutet auch, dass sie sich der Mehrheitsmeinung beugen sollten. Und eigentlich jede momentane Bestandsaufnahme der Regierungsarbeit bestätigt das Gefühl, dass dem eben nicht so ist. Klar, Gemütsschwankungen sollte man versuchen zu ignorieren aber es geht ja nicht mehr um eine Gemütsschwankung!

Klar, wenn große Reformen nötig sind, dann muss eine Regierung auch heftigste Kritik aushalten, denn da gibt es immer Gegenwind, weil große Reformen immer das Leben von vielen beeinflussen. Und viele der nötigen Entscheidungen "tun nun mal weh"! Zumindest erstmal.

Aber ich bin mir sicher, dass wenn die Entscheidungen richtig sind, zu einem besseren System für die große Masse der Wähler führt, Probleme wirklich angegangen und logisch gelöst werden und das ganze auch entsprechend Kommuniziert wird, dass dann die Mehrheit der Wähler das auch akzeptiert. Aber das, was unsere Regierung gerade abzieht ist halt so offenkundig feige, verlogen, unfair und gekauft, dass der Widerstand in der Bevölkerung ja nicht nur ein "ich mag das nicht" ist sondern ein ganz klares "so geht es nicht, wir sehen, dass ihr uns verarschen wollt". Und der Betrug am Wähler, das Verkaufen des Urnenpöbels ist garantiert nicht die eigentliche Aufgabe der Regierung.
 
Demokratie ist nun einmal, wenn die Mehrheit gewinnt. Selbst dann, wenn es nicht in jedem Fall den persönlichen Geschmack trifft.
Damit muss jeder in einem demokratischen System leben können.
Wer jetzt "Neuwahlen" fordert hat das System aber scheinbar nicht verstanden, denn Umfragen sind nunmal keine Wahlen. Nur Wahlergebnisse sind legitimiert, Politiker an- und abzuwählen. Dass Schwarz-Gelb leider nicht der erhoffte Treffer ins Schwarze ist, ist natürlich vielen klar geworden, aber was zählt, ist das Ergebnis am Ende einer Legislaturperiode, also warten wir bitte erstmal ab.
Unterstellen können populistische Journalisten und Oppositionelle einer Regierung vieles, ohne dass es wirklich der Wahrheit entsprechen muss, und bei dem, was ein Heuchler wie Gabriel von sich gibt, kann Deutschland meiner Meinung nach froh sein, ihn nicht als BK ertragen zu müssen.
 
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